Zu aller erst einmal ein herzliches Dankeschön an Ronny Linke fürs Einspringen als Trainer und Unterstützer an diesem kalten Spieltag und natürlich die besten Genesungswünsche für unseren lieben Frank!

Wir hätten ja gerne sechs Punkte ins Präsentkörbchen gepackt, aber das klappte dann doch nicht so ganz. Aber der Reihe nach.

Das erste Spiel ging gegen die Damen vom RPB V. Kennen wir. Hatten wir in der letzten Saison schon damals beide Spieltage mit 3:0 gewonnen. Wussten: Das können wir auf jeden Fall schaffen.
Also haben wir auch stark und selbstbewusst gestartet. Das Spiel lief variabel, mit viel Bewegung und guten Aufschlägen, während der RPB noch nicht so richtig viel Kraft zeigte. Die ersten beiden Sätze gingen mit 25:18 und 25:17 verdient an den BVV.
Doch dann kommt dieser verfluchte dritte Satz, bei dem man schon viele Kräfte gelassen hat und der Gegner noch mal alle Reserven auffährt, die er herauskratzen kann. Beide Teams liegen von Anfang an sehr nah beieinander. Der RPB kann sich zwischenzeitlich auf 15:11 absetzen, doch der BVV behält die Nerven und kommt mit platzierten Bällen wieder auf 22:22 heran. Doch bei 25 aufhören ist ja was für Anfänger. Man entschließt sich, es nochmal so richtig spannend zu machen. Starke Kampfaktionen und kühle Nerven wechseln sich mit ungeschickt verschlagen Satzbällen ab, bis sich der RPB schließlich bei 29:29 den Aufschlag holt und mit zwei guten Aktionen den Satz 31:29 für sich entscheidet. Das sitz tief. Kraft und Motivation sind aufgebraucht, der vierte Satz wird deutlich mit 15:25 abgegeben. Letzte Chance im Tie Break wieder auf die Beine zu kommen. Es wird noch einmal spannend, der RPB hat Schwung aufgenommen und geht schnell in Führung. Doch der BVV hält, kämpft sich auf ein 11:11 heran, führt mit 14:13, wird wieder eingeholt zum 14:14, zum 15:15. Doch diesmal ist es der BVV der die letzten beiden Punkte macht und seinen 5-Satz-Spiel-Verlieren-Fluch damit bricht. Kein souveräner Sieg, aber ein wichtiger.

Nächste Hürde: VFK Südwest II.
Eine Hürde mit viel Spielerfahrung, sehr viel Auge und mindestens 18 Armen. Die immer noch irgendwie am Ball sind. Und diesen auch gut dahin spielen können, wo unsere Arme eben nicht sind. Ein gutes Spiel wird es, mit teils sehr schönen und teils sehr langen Spielzügen. Anfangs noch recht ausgeglichen, umkämpfte Bälle, kaum ersichtliche Schwächen auf beiden Seiten und nur am Ende ein Tick mehr Überblick beim VfK. Erster Satz 25:21 für die Heimmannschaft. Im zweiten Satz dreht der BVV auf. Es kommt Wumms ins Spiel, was die langen ermüdenden Spielzüge gar nicht erst aufkommen lässt. 25:18 heißt das deutliche Endergebnis für den BVV. Leider reicht die Konzentration in Satz Drei nicht mehr ganz so weit. Die Gummiwand vom VfK steht, wir kämpfen viel, aber es fehlt immer ein bisschen das letzte Fünkchen Konsequenz bei den vierten, fünften Bällen. Der VfK holt sich seinen zweiten Satz mit 25:23. Jetzt nochmal aufdrehen. Mit guten Aufschlägen setzt sich der BVV mit 10:5 ab und dominiert weiterhin das Spiel. Man ist im Fluss, Abwehr funktioniert, die Lücken für den VfK werden kleiner, mit drei Punkten Vorsprung locker Richtung Satzgewinn. Alles läuft. Bis zum 23:20. Dann ist irgendwie Blackout. Die gegnerische Nummer 9 geht zum Aufschlag und plötzlich springen der Annahme wieder Bälle weg, werden ins Netz geschlagen, fallen vor die Füße. Und der VfK marschiert durch. Zum 25:23. Zum Satz- und damit Spielsieg. Unbefriedigend. Sehr.

(Stefanie Übelhör)

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