Am vergangenen Wochenende standen die Berliner Meisterschaften der U20 weiblich an. Mit einem dezimiertem Kader von nur 7 Spielerinnen fuhren wir in den Mohnweg beim Ausrichter VSG Altglienicke. Direkt nach der Auslosung standen wir auch schon vor der ersten Aufgabe: in unserer Gruppe A (mit VTB, BBSC I und Spandau) durften wir sofort gegen die Auswahlmannschaft des VTBs antreten. Für uns gut, da wir dann das Schlimmste hinter uns haben und uns erst einmal Einspielen konnten. Mit druckvollen Aufschlägen gingen wir gut ins Spiel und konnten die zunächst noch unsicheren gegnerischen Spielerinnen unter Druck setzen und zu eigenen Fehlern zwingen. Doch wie zu erwarten war, gewann VTB an Fahrt und wir hatten dem Gegner nicht viel entgegen zu setzen. Immerhin konnten wir den ersten Satz zweistellig (zu 11) abschließen. Im zweiten Satz setzte der Gegner uns direkt von Anfang unter Druck. Vereinzelt waren dennoch Lichtblicke zu erkennen und wir konnten den einen oder anderen Ball durch Kampfgeist wieder hoch kratzen. Vor allem in Erinnerung bleibt Alinas Block gegen die etwa 1,90m große Mittelblockerin, dessen Angriff schneller senkrecht auf dem Boden knallte, als beide Spielerinnen wieder auf dem Boden waren. Doch verdient gewann VTB auch den zweiten Satz.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es weiter gegen die erste Mannschaft des BBSC. Dieses Spiel war gekennzeichnet von vielen Aufs und Abs. Phasenweise konnten wir den Gegner mit Aufschlägen und gezielten Angriffen unter Druck setzen. Doch es überwogen die Momente in denen unsere Annahme nicht mehr in Richtung Zuspieler gingen. Dank eines ungleichen Pfeifens der Technik konnten wir ein paar mehr Punkte auf unser Konto verbuchen und der erste Satz ging eher knapp an den BBSC. Im zweiten Satz wurde dann schneller auf den stärkeren Kader beim BBSC gewechselt. Hinzu kam die weiter schwächelnde Annahme und der zweite Satz ging dann deutlich schneller an den BBSC.

Nach einer Pause an den Linien und beim Schiedsgericht kam unser letztes Spiel des Tages gegen den TSV Spandau. Vom ersten Ballwechsel an, merkte man, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Durchweg setzten sie uns mit ihren durckvollen und platzierten Sprungaufschlägen so unter Druck, dass bei uns kaum der Spielaufbau gelang. Auch im Angriff waren uns die großgewachsenen Gegnerinnen überlegen und schmetterten mit aller Wucht den Ball in unser Feld. Hin und wieder gelang es uns dennoch den Ball unter Kontrolle zu bekommen und durch unsere Aufschläge die überraschenderweise schwache Spandauer Annahme außer Gefecht zu setzen. Doch nur mit Aufschlägen gewinnt man kein Spiel. Daher gaben wir den ersten Satz ab. Der Zweite war dem ersten recht ähnlich. Spandau agierte aggressiv in Aufschlag und Angriff. Und hinten raus wurden wir zusehends unsicherer. Somit ging auch der zweite Satz und somit auch der Sieg an Spandau, die im Vergleich zur Qualifikation deutlich zugelegt hatten.

Tag2:

Am Sonntag standen zwei Spiele auf dem Plan. Zuerst der Überkreuzvergleich mit dem drittplatzierten der Parallelstaffel VfK. Die Aussichten waren zu Beginn des Spiels sehr gut, der VfK trat mit nur 6 Spielerinnen und einer veränderten Mannschaftsliste im Vergleich zum Vortag an. Außerdem kamen die Spielerinnen erst gut 15 Minuten vor Spielbeginn in die Halle und starteten ihre Erwärmung, als wir schon längst warm am Ball waren. So kam es, dass wir relativ schnell einen leichten Vorsprung durch sehr gute Aufschläge und einer recht schwachen gegnerischen Annahme erzielen konnten. Doch alle anderen Elemente waren genauso träge wie beim Gegner. Die Devise war eigentlich die langen und langsamen VfK Mädels übers Feld zu jagen mit gezielten Schlägen, Legern und Pritschen. Doch so richtig wollte das nicht gelingen. Auch die Bewegung in der eigenen Abwehr ließ zu wünschen übrig, sodass der erste Satz an den Gegner ging. Im zweiten Satz baute die Leistung noch weiter ab und immer seltener fand der Ball den Weg zum gegnerischen Boden. Phasenweise konnten wir Lichtblicke erkennen, die allerdings viel zu kurz waren. Wir blieben weit hinter unseren Leistungen zurück und konnten daher das Spiel nicht mehr drehen. Anschließend war die Stimmung im Keller. Doch in der Pause vor dem Spiel um Platz sieben, durften wir ein wunderschönes Halbfinalspiel zwischen BBSC I und VSG AG als Schiedsgericht begleiten. Ehrgeiz, Stimmung und technische Raffinesse beider Mannschaften machten es zu einem sehr spannendem Ereignis, an dem die gesamte Halle mitfieberte. Als parallel der MVC mit extrem hartem Kampf den VTB in die Knie zwang, gab es insgesamt kein Halten mehr. Mit diesem Enthusiasmus gingen wir mit Freude in das letzte Spiel gegen BBSC II. Und siehe da, alles funktionierte. Mit starken Aufschlägen, Bereitschaft zur Bewegung, stabiler Annahme und sehr variablem Angriffsspiel konnten wir sehr schnell einen 10:2 Vorsprung erarbeiten. Diese Führung wurde ebenfalls durch die Präsenz auf dem Feld und der Stimmung vom Spielfeldrand durch mitgereiste Trainingspartner der Damen 4 unterstützt. Deutlich ging am Ende dann der Satz zu unseren Gunsten aus. Im zweiten Satz hieß es einfach nur, dort weiter machen, wo wir aufgehört haben. Ein kleiner Dämpfer in der Annahme zu Beginn des Satzes konnte nach einer Auszeit behoben werden, sodass wir in der zweiten Hälfte des Satzes wieder das Spiel dominieren konnten. Am Ende hieß es dann deutlich 2:0 für den BVV und damit der 7. Platz bei der Berliner Meisterschaft 2017.

Am ende des aufregenden Wochenendes lässt sich festhalten, dass wir uns ordentlich verkauft haben und mit Selbstbewusstsein aus dem letzten Spiel gegangen sind. Unser Saisonziel, war die erfolgreiche Qualifikation zur BM und die haben wir erreicht. Alles andere war dann unser Sahnehäubchen, nach der Devise: dabei sein ist alles. Diese Saison hat sehr viel Spaß gemacht und wir wurden zum Ende hin, doch ein richtiges Team.

Vielen Dank an die spielenden Mädels: Alina, Lina, Maria, Michelle, Miriam, Sandra und Valentina.

Auch einen herzlichen Dank an die Leute am Spielfeldrand: Bianca, Laura, Martin, Philipp, Tini und Pepe. Vor allem auch an die mitgereisten Eltern.

Urkunde BM U20w 2017

Nach einer gelungenen Auslosung am Samstag spielten wir in der Gruppe zuerst gegen VTB II. Der erste Satz wurde, wie so oft, von uns komplett verschlafen, dann waren unsere Mädels auf Betriebstemperatur. Satz zwei ging klar an uns. Der dritte zeigte eine neue Qualität unseres Teams – Kampf! Schnell lagen wir 1:4, 2:6, dann 4:10 zurück. Durch konzentriertes Spiel konnten sich unsere Mädels dann Punkt für Punkt wieder herankämpfen. Am Ende belohnten sie sich mit einem 15:13. Die übrigen zwei Spiele am Samstag gingen deutlich an uns- Halbfinale! Am Sonntag das erste Spiel frei, halb zehn Treff an der Halle. Beide Trainer hatten sich unabhängig voneinander damit beschäftigt, dass zu häufig der erste Satz verloren geht und sich über eine veränderte Erwärmung Gedanken gemacht. Das zeigte Wirkung! Im Halbfinale am Sonntagmorgen gegen den Ausrichter BBSC waren wir von Beginn an präsent. Körperlich etwas unterlegen spielten sich unsere Mädels bis zum 22:23 ins Satzfinale. Zwei oder drei mal konnten wir Satzbälle gegen uns abwehren, einer für uns wurde verschenkt, dann der Sieg mit 28:26. Es gab irre Ballwechsel auf hohem Niveau, die letzten Endes die Vorabsprachen am Buffet für das Finale etwas durcheinander brachten. Der zweite Satz ging dann deutlich an den BVV, Finale!

Im Spiel um Platz drei setzte sich unser Halbfinalpartner BBSC gegen den Vorrundengegner VTB II sicher durch, BVV I erspielte sich durch Siege gegen die Füchse und den SCE sicher den fünften Platz, dann das Finale! VTB I vom Alter und Körpergröße überlegen, war für unsere junge C- Jugend noch etwas zu viel. Der erste Satz ging zu 18 weg, im zweiten spielten wir bis zum 17. Punkt auf Augenhöhe, dann zwei Fehler bei uns. Bis zum 20. Punkt kämpften die Mädels noch dann Satzball. Platz zwei und Teilnahme an den Nordostdeutschen Meisterschaften das Ergebnis, mit dem wir als junge U16 nicht gerechnet hatten. In der Qualifikation hatte sich das zwar schon angedeutet, aber eine Berliner Meisterschaft ist doch noch eine Nummer größer. Macht Mut für das nächste Jahr. Lieben Dank an alle Spielerinnen, Eltern, Helfer und Barbara Czekalla! Das war geil.

Die weibliche U20 belegt bei der Berliner Meisterschaft den 7. Platz.

U16 weiblich: BVV II ist Berliner Vizemeister! Im Finale unterlag man dem VolleyTeam Berlin I. Viel Erfolg bei der Nordostdeutschen Meisterschaft!!! Die erste Mannschaft des BVV belegt bei der BM den 5. Platz.

Am ersten Tag der Berliner Meisterschaft lief nicht alles nach Plan. Beim Auslosen gleich in der Vorrunde gegen VTB und BBSC!
So hat sich die Mannschaft gut verkauft, aber die Spiele leider nicht gewonnen.
So blieb das Spiel gegen den SC Eintracht der einzige Sieg und die Hoffnung auf einen besseren Lauf in der Platzierungsrunde morgen.
Wir drücken die Daumen für BVV II, die ein leichteres Los und einen besseren Start hatte.

Für den ambitionierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga VfL Pinneberg hieß es auch nach dem 3:1-Sieg (11, 19, -23, 21) gegen den Berliner VV „Disco Disco“.

Das 3.-Liga-Team des Berliner VV reiste mit lediglich neun Spielern im Kader (ohne Libero Robert Hinz und mit Steve Deinert als Mittelblocker, der sich nach eíner Verletzungsserie zurück in die Liga kämpft) an.
Nach Verletzung noch beschränkt einsatzfähig wurde Hendryk Schramm zur Stabilisierung der Annahme auf der Liberoposition eingesetzt.
Der Start in den ersten Satz zeigte deutlich die Ambitionen von Pinneberg. Wir sahen uns schwach in der Annahme und konnten die daraus resultierenden Angriffen selten am Block vorbei spielen.
So sahen wir uns direkt bei 10:2 im Rückstand. Unaufholbar lief der Satz schlicht an uns vorbei. Auch der Einsatz von Jan Sandig, unserem Kapitän, auf Mitte, für die verletzten Lasse Börgerding und Jens Kölbel, hatte kein Einfluss auf den ruhmlosen Untergang. Keine Aufschläge – keine Einfälle – keine Wechsel: 25:11 für Pinneberg.
Der zweite Satz wurde mit Personaländerungen begonnen, um die Klatsche vom Hinspiel nicht erneut Revue passieren zu lassen.
Benno Hartung, der im 1. Satz Annahme/Außen begonnen hatte, wurde nun als Diagonalangreifer eingesetzt. Damit rückte Dennis Noack auf die Annahme/Außen-Position nach. David Nündel wurde vorerst auf die Bank geschickt, sowie Jan, der sich als Joker und zur besseren Beurteilung auf die Bank setzte. Steve übernahm die Aufgabe des Mittelblockers.
Auch hier liefen wir permanent den Punkten der Pinneberger hinterher, jedoch deutlich wacher. Mit der einen oder anderen Abwehrschlacht und Schnellangriffen über Mitte konnten wir den Pinnebergern die Stirn bieten. Bei dem Stand von 21:17 für Pinnerberg wurde Joker Christopher Heckendorf, welcher im Dauerfeuer der Aufschläge des VFL stand, eingewechselt.
25:19, das Ende des zweiten Satzes, zeigte deutlich, dass wir nicht chancenlos waren.
Um die Euphorie aus dem Satz mit zu nehmen, sowie Konstanz ins Spiel zu bringen wurde Chris zurück auf das Feld gebracht.
Neben dem Kämpfen in der Abwehr entwickelte sich Benno zum Topscorer und Punktelieferanten.
Wir konnten den Druck im Aufschlag deutlich erhöhen, sodass wir mit wiederkehrenden Minipunkteserien den Vorsprung von Start bis ins Ziel bringen konnten. Bei 25:23 sicherten wir uns den Satz.
Gewillt mindestens einen Punkt mitzunehmen, starteten wir mit unveränderter Aufstellung in den 4. Satz. Von Emotionen geprägt kämpften wir Punkt für Punkt. Die kurze Unaufmerksamkeit brach uns allerdings das Genick, da wir dadurch den Pinnebergern hinterherlaufen mussten und selbst nicht mehr zur Führung kamen. 21:25 ging der Satz an die Hausherren und damit auch 3 Punkte. Wir konnten leider keinen Punkt mit nach Berlin bringen und müssen uns nun auf das nächste Spiel konzentrieren gegen den USC Magdeburg konzentrieren.
Für den BVV waren am Ball: Benno Hartung, Jonas Elwert, Hendryk Schramm, Jan Sandig, David Nündel, Steve Deinert, Christopher Heckendorf, Dennis Noack und Ole Schröter.

Hendryk Schramm

Der vorletzte Spieltag in der Kreisliga begann mit einem Umzug. Die Halle in Steglitz war doppelt belegt worden und so zogen wir um zu TM. Mit einer Stunde Verspätung pfiffen die verletzungsgeplagten Gastgeber unser erstes Spiel gegen TM an. Der erste Satz lief holprig an. Bis zum 24. Punkt beide gleichauf, dann zwei für die Gegner, Satz weg. Ging ja gut los – eigentlich hatten wir uns ja etwas vorgenommen für den Spieltag. Der zweite dann besser. Alle Spielerinnen waren wach und wir begannen gleich mit einer Aufschlagserie bis zum 8:0, und das ging so weiter! Am Ende ließen die Mädels TM 8 Punkte. Die Stimmung jetzt toll. Konzentration und Spannung ließen im dritten etwas nach und so liefen wir bis zur Satzmitte einem Rückstand hinterher. Zum Ende hin wurde es wieder besser, 25:18. Satz drei lief ähnlich, diesmal erspielte sich TM 19 Punkte, Sack zu! 30 Minuten später dann der Anpfiff zum zweiten Spiel gegen unseren direkten (oberen) Tabellennachbarn DJK Westen III. Im vorherigen Spiel hatten wir in eigener Halle schon 2:0 geführt, dann aber noch mit 13:15 das Spiel abgeben müssen, weil die Kraft einfach noch nicht reichte. Das Spiel gegen TM hatte uns viel Kraft gekostet, daher ging der erste Satz wieder an die Gegner. Dann wieder zwei für den BVV VI. Der für DJK vierte Satz war für die meisten unserer Spielerinnen bereits der achte. Deutlich war das einigen Mädels anzusehen. Mit den Kräften am Ende hielten sie sich nur mit dem Willen auf den Beinen. Das Spiel auf Augenhöhe bis zum 22:22. Auszeit, eine Kranke wurde durch eine andere ersetzt, keine wollte noch einen Satz. Unabhängig vom Satz- und Spielgewinn sind eure Trainer stolz auf eure heutige Leistung. Das hängt auch damit zusammen, dass die gegnerischen Teams überwiegend aus den Jahrgängen 98-2000 kommen. Eine gute Leistung! Wir freuen uns schon auf das nächste Wochenende in Eichwalde- mit Spaß!

Nach nun 2 Niederlagen in Folge war die Stimmung im Team angespannt. Auch wenn wir bislang eine so gute Saison wie noch nie spielen, sind die Abstiegsplätze doch nicht weit entfernt und Punkte aufgrund einer schlechten Teamstimmung liegen zu lassen, ist ärgerlich und trägt nicht gerade zur Verbesserung dieser bei.

Gegen die Mädels aus der 3. Liga von Erkner konnten wir am Donnerstag dann jedoch ein ganz solides Trainingsspiel abliefern, sodass wir motivierter als in den Wochen zuvor, gegen RPB starteten.

Wieder einmal begannen wir mit sehr starken Aufschlägen, sodass die Annahme von RPB sehr unter Druck gesetzt wurde und ein schnelles Spiel meist nur noch über die Außenpositionen möglich war. Erstmals in dieser Saison konnten wir einen sehr stabilen und erfolgreichen Doppelblock stellen. Auch im Angriff agierten wir clever. Hinzu kam mit 3 Netzrollern in Folge noch ein wenig Glück und so kam es, dass wir im ersten Satz bis zu einem Stand von gut 21:21 (mit-) spielten. Leider fehlt uns momentan aber ein wenig das Siegergen, sodass wir die Sätze einfach nicht erfolgreich für uns beenden und diesen mit 21:25 abgaben. Im 2. Satz fanden die Mädels vom RPB besser ins Spiel. Aufschlag und Block waren etwas weniger erfolgreich und so konnten sie ihre Angriffsmacht demonstrieren. Wir beendeten den Satz mit 14:25, obwohl er deutlich umkämpfter war, als der Stand es vermuten lässt. Im dritten verließen uns dann die Kräfte. Die Annahme wurde wackeliger und auch die Angriffe wurden zu häufig ins Aus gesetzt, sodass wir diesen mit 17:25 abgaben.

Insgesamt ist RPB einfach noch eine Nummer zu groß für uns. Wir haben dennoch ein gutes Spiel gezeigt und uns unsere eigentlich tolle Teamstimmung zurück erkämpft. Dieses Hoch wollen wir nun nutzen, um am nächsten Wochenende die drei so wichtigen Punkte gegen Magdeburg zu erzielen. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und lautstarkes Anfeuern!

Es spielten: Jenni, Theresa, Laura L., Lotti, Astrid, Bekki, Lisa, Hacki

 

Verfasst von Damen I, gepostet von Theresa Lammel

Spielbericht vom Punktespiel am 19.02.2017

Am 19.02.2017 ging es für uns in einer Auswärtsrunde gegen den MVC 3 und den VCRM 4. Das erste Spiel gegen VCRM IV verloren wir 0:3. Im ersten Satz konnten wir anfänglich gut mithalten, doch durch zu wenig Bewegung, konnten sich unsere Gegner schließlich absetzen (20:25). Der zweite Satz begann mit Problemen in der Annahme, weshalb wir 6 Punkte einbüßten. Wir kämpften weiter aber es reichte nicht für den Satzsieg (16:25). Annahmefehler bestimmten auch den Anfang des dritten Satzes. Auch in diesem Satz gaben wir nicht auf und gingen sogar in Führung. Verloren den Satz dann aber mit 21:25.

Im zweiten Spiel gegen den MVC III konnten wir einen souveränen Sieg von 3:0 einfahren. Der erste  Satz fing ausgeglichen an, aber wir konnten uns dann aber zeitig durch gute Bewegung und Kommunikation absetzen (25:14). Im zweiten Satz gingen wir durch die guten Aufgaben von unserer Zuspielerin Hanna mit 10 Punkten in Führung. Hochmotiviert gewannen wir mit einem Punktestand von 25:11. Am Anfang des dritten Satzes gingen unsere Gegner in Führung. Wir ließen uns nicht beirren und übernahmen ab der Mitte des Satzes wieder das Ruder(25:17).

– Julia

… nach einem Start mit mehr Chancen als Satzgewinnen, kam heute die Sonne raus: Zwei umkämpfte aber gewonnene Spiele und der fünfte Platz in der Berliner Meisterschaft stehen als Erfolge in der Chronik.
Dies war der Saisonschluss und für viele das letzte offizielle Spiel in dieser Altersklasse.

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An einem entspannten Samstagnachmittag trafen wir uns, um pünktlich zum Spieltag nach Mitte zu fahren. War natürlich nur ein Spaß, wer kam mal wieder zu spät? Richtig, der Ausländer (Grüße gehen raus an Valle).  Nachdem wir dann vollständig waren, ließen wir uns von unseren Trainern zur Halle fahren. Dort angekommen, machten wir uns warm und wurden HEFTIGST für unsere „laute“ Musik kritisiert (Pff, keine Ahnung, wie man richtig Musik hört oder was?!). Es ging an den Ball und das erste Spiel gegen TSV TM, die in der Tabelle einen Platz vor uns liegen. Also machbar für uns. Das Spiel fing gut an, starke Angriffe, Annahmen, Zuspiele. Unser Sicherungstraining schien Wirkung zu haben, da wir fast jeden Ball bekamen. Dennoch wogen wir uns in Sicherheit und machten eigene Fehler. Satz weg. Zweiter Satz: Wir kamen wieder ran und holten uns Punkte, um den Satz zu gewinnen. In den nächsten beiden Sätzen wollten wir zu viel, machten uns selbst zu viel Druck, ließen den Spaß am Spielen auf der Strecke, was unserer Spielweise nicht gut tat. Spiel mit 1-3 weg.

Alle waren etwas angeknackst, deshalb kam uns die Spielpause wie gerufen, als wir nochmal Luft holen konnten und uns unseren zweiten Gegner anschauen konnten, den Tabellendritten We II.

Diesmal wollten wir Spaß haben und unserem Motto treu bleiben: MACHT SIE NACKIG! Gesagt, getan. Wir hatten viel Spaß an diesem Gegner. Wir wurden gefordert und konnten erlernte Dinge anwenden. Trotzdem ging der erste Satz an Wedding, wenn auch knapp. Der zweite Satz sollte wieder für uns bestimmt sein und wir servierten tolle Angriffe und Blockaktionen (siehst du die Sonne? Jetzt nicht mehr).  Die Stimmung war bombastisch und alle jubelten mit und bei jedem Fehler oder Punktverlust kamen wir als Mannschaft zusammen, um uns aufzubauen. Das wurde belohnt und es stand 1-1. Der dritte Satz wurde wieder fröhlich weitergespielt und wir machten uns keinen Druck, denn es lief wie von alleine, auch wenn der Satz wieder an den Gegner ging, 1-2. Man merkte nun, Wedding wollte das Spiel endlich abschließen, doch wir stellten uns dem in den Weg und zeigten tolle Leistungen, die durch Konstanz und Köpfchen ausgezeichnet waren. Wedding wurde immer unzufriedener, was sich an der Spielweise zeigte. Wir konnten Lücken finden und machten Punkte. Das wichtigste, die Stimmung, war weiterhin vorhanden und wir kamen zum Satzball, den wir wiederum verwandelten und uns 1 Punkt sicher war (2-2). Unser geliebter Tie-Break wartete nun auf uns und wir wollten gewinnen und unser bestes geben. Wir waren munter wie schon lange nicht mehr und blieben vorne. Seitenwechsel bei 8-6. Es war ein Kopf an Kopf rennen und die Spannung war am Höhepunkt. Es folgte der Satzball für uns, die Chance, den Tabellendritten zu schlagen und uns noch einen Punkt zu sichern. Doch die Chance wurde vertan und wir gingen mit einem Endstand von 2-3 aus der Halle, doch keineswegs betrübt, sondern fröhlich und voller Begeisterung.

Diesen Abend ließen wir dann noch beim obligatorischen Döner ausklingen. Ich kann immer nochmal betonen, wie wohl ich mich in meinem Team fühle. Danke ihr Lieben und jetzt Gute Nacht.