An einem entspannten Samstagnachmittag trafen wir uns, um pünktlich zum Spieltag nach Mitte zu fahren. War natürlich nur ein Spaß, wer kam mal wieder zu spät? Richtig, der Ausländer (Grüße gehen raus an Valle).  Nachdem wir dann vollständig waren, ließen wir uns von unseren Trainern zur Halle fahren. Dort angekommen, machten wir uns warm und wurden HEFTIGST für unsere „laute“ Musik kritisiert (Pff, keine Ahnung, wie man richtig Musik hört oder was?!). Es ging an den Ball und das erste Spiel gegen TSV TM, die in der Tabelle einen Platz vor uns liegen. Also machbar für uns. Das Spiel fing gut an, starke Angriffe, Annahmen, Zuspiele. Unser Sicherungstraining schien Wirkung zu haben, da wir fast jeden Ball bekamen. Dennoch wogen wir uns in Sicherheit und machten eigene Fehler. Satz weg. Zweiter Satz: Wir kamen wieder ran und holten uns Punkte, um den Satz zu gewinnen. In den nächsten beiden Sätzen wollten wir zu viel, machten uns selbst zu viel Druck, ließen den Spaß am Spielen auf der Strecke, was unserer Spielweise nicht gut tat. Spiel mit 1-3 weg.

Alle waren etwas angeknackst, deshalb kam uns die Spielpause wie gerufen, als wir nochmal Luft holen konnten und uns unseren zweiten Gegner anschauen konnten, den Tabellendritten We II.

Diesmal wollten wir Spaß haben und unserem Motto treu bleiben: MACHT SIE NACKIG! Gesagt, getan. Wir hatten viel Spaß an diesem Gegner. Wir wurden gefordert und konnten erlernte Dinge anwenden. Trotzdem ging der erste Satz an Wedding, wenn auch knapp. Der zweite Satz sollte wieder für uns bestimmt sein und wir servierten tolle Angriffe und Blockaktionen (siehst du die Sonne? Jetzt nicht mehr).  Die Stimmung war bombastisch und alle jubelten mit und bei jedem Fehler oder Punktverlust kamen wir als Mannschaft zusammen, um uns aufzubauen. Das wurde belohnt und es stand 1-1. Der dritte Satz wurde wieder fröhlich weitergespielt und wir machten uns keinen Druck, denn es lief wie von alleine, auch wenn der Satz wieder an den Gegner ging, 1-2. Man merkte nun, Wedding wollte das Spiel endlich abschließen, doch wir stellten uns dem in den Weg und zeigten tolle Leistungen, die durch Konstanz und Köpfchen ausgezeichnet waren. Wedding wurde immer unzufriedener, was sich an der Spielweise zeigte. Wir konnten Lücken finden und machten Punkte. Das wichtigste, die Stimmung, war weiterhin vorhanden und wir kamen zum Satzball, den wir wiederum verwandelten und uns 1 Punkt sicher war (2-2). Unser geliebter Tie-Break wartete nun auf uns und wir wollten gewinnen und unser bestes geben. Wir waren munter wie schon lange nicht mehr und blieben vorne. Seitenwechsel bei 8-6. Es war ein Kopf an Kopf rennen und die Spannung war am Höhepunkt. Es folgte der Satzball für uns, die Chance, den Tabellendritten zu schlagen und uns noch einen Punkt zu sichern. Doch die Chance wurde vertan und wir gingen mit einem Endstand von 2-3 aus der Halle, doch keineswegs betrübt, sondern fröhlich und voller Begeisterung.

Diesen Abend ließen wir dann noch beim obligatorischen Döner ausklingen. Ich kann immer nochmal betonen, wie wohl ich mich in meinem Team fühle. Danke ihr Lieben und jetzt Gute Nacht.

 

 

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