Heute zünden wir uns nicht nur eine, sondern gleich sechs leuchtende Kerzen an. So viele Punkte nehmen wir nämlich aus diesem wichtigen Sonntag mit nach Hause.
Es war Kampfgeist und Durchhaltevermögen gefordert, stand uns doch unser direkter Verfolger RPB V gegenüber. Zusammen sind wir letzte Saison abgestiegen, den Aufstieg in die Berlinliga wollen wir dann allerdings lieber für uns alleine.

Doch das „Spitzenspiel“ war heute Programmpunkt zwei. Erst einmal ging es gegen die Mädels vom BBSC (Mannschaft Numero IV).
Diese sind routiniert ins Spiel gestartet, mit solider Annahme und wenigen Eigenfehlern.
Und wir Schluffis? Hach ja, langsam ist es offiziell – der erste Satz wird nicht unser Freund.
Vielleicht hatten wir ja auch einfach unsere Spendierhosen an, gleich 8 Punkte schenkten wir dem Gegner durch unsaubere Annahmen und inkonsequente Angriffe. Folgte sogleich eine Auszeit bei 0:7 und die berechtigte Frage vom Trainer: Wollten wir denn nicht langsam mal anfangen was zu tun?
Wollten wir! Aber mussten lange dafür kämpfen. Es brauchte bis zum 18. Punk, bis sich der Vorsprung aufgelöst hatte. Vor allem eine starke Aufschlagserie wendete das Blatt zu unseren Gunsten und mit ein wenig Glück entschieden wir diesen Satz letztendlich doch noch 25:20 für uns.
Endlich ins Spiel gekommen drehten wir den Spieß im zweiten Satz um und zogen gleich zu Beginn mit 5 Punkten davon. Diesen Vorsprung ließen wir uns dann nicht mehr nehmen, legten in allen Bereichen zu, setzten uns weiter ab und gewannen deutlich mit 25:16.
Im dritten Satz dann wieder der BBSC einen Schritt voraus. Doch diesmal nicht so lange gezögert mit der Verfolgungsjagd, Annahme stabilisiert und auch diesen Satz 25:16 gewonnen.
Endstand: 3:0 (25:20, 25:16, 25:16)

Nach der Pause dann das Duell der Tabellenspitze. Viel haben wir uns auf diesen Gegner vorbereitet, doch von Aufregung und Schockstarre keine Spur. Und das obwohl die Prenzlauer Berg Mädels von Anfang an aufdrehen und den Druck hoch halten, so dass sie uns immer ein paar Punkte voraus sind.
Doch die Feldabwehr steht, Block und Aufschläge sind gut, wir lassen nicht locker. Bis 20:21 kämpfen wir uns heran, schaffen mit klarem Kopf den Ausgleich zu 23:23 und behalten die Nerven – Satzgewinn mit 25:23.
Durch das Adrenalin aufgeweckt starten wir stark in Satz Nummer zwei, übernehmen früh die Führung und haben die RPB-Mädels gut im Griff. Unsere Aufschläge bauen so viel Druck auf, dass der gegnerische Angriff nicht gut in Szenen gesetzt werden kann und wenn doch etwas am Block vorbei kommt, verteidigen wir mit Kampfgeist und klarem Kopf. Doch ganz so einfach wird uns der Sieg nicht geschenkt. Bevor der RPB zum Ende noch einmal Fahrt aufnehmen kann, beendet ein eiskalter Zuspiel-Leger den Satz mit 25:20 für den BVV. Kein RPB-Arm kam da noch heran.
Nächste Partie dann wieder etwas wackliger. Lange schenkt man sich nichts und wir arbeiten uns Punkt für Punkt in den hohen Zehnerbereich, arbeiten sogar ein bisschen Vorsprung heraus. Dann plötzlich gibt es da ein kleines Tief im Team, drei, vier Angriffe in Folge landen auf unserer Seite Netz, der RPB leckt Blut und knackt die zwanziger Marke – doch wir bewahren die Ruhe, auch bei den Aufschlägen bleiben wir selbstbewusst und nehmen die RPB-Hoffnung auf den Satzgewinn. Am Ende steht ein 25:22 auf unserem Konto. Das haben wir uns verdient.
Und Spaß hat es auch gemacht!
Endstand 3:0 (25:23, 25:20, 25:22)

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