Eines neues Wochenende und eine neue Chance wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Motiviert und voller Vorfreude kamen wir am Samstagmittag mit vollem Kader in Zepernick zusammen. Im Hinspiel gelang uns ein klarer 3:0 Sieg, welcher uns optimistisch stimmte 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ganz getreu dem Motto „Never change a winning team“ starteten wir mit einer ähnlichen Aufstellung wie am siegreichen vergangenen Wochenende: Jenni, Ines, Sarah, Miri, Lotti und Laura L, Franzi. Jedoch sollte dieses heute nicht funktionieren. Wir begannen recht unsicher mit einer schwachen Annahme und ineffektiven, fehlerreichen Aktionen am Netz. Auch der schnelle Wechsel auf den Außenpositionen in der Mitte des ersten Satzes mit Jule und Bekki für Sarah und Miri, konnte den Satz nicht wenden und überraschend aber am Ende klar, ging der erste Satz an die Gastgeber aus Zepernick. Diese glänzten mit einer sicheren Annahme trotz eigentlich starker Aufschläge unsererseits, einer super Abwehr und starken Angriffen.

Der zweite Satz begann dann mit Jule und Bekki auf Außen und ansonsten unverändert. Leider konnten wir auch hier nicht so recht ins Spiel finden, sodass beim Stand von 6:9 auch Theresa für Ines kam. Es dauerte einen Moment, dann konnten wir uns auf die Gegnerinnen besser einstellen und so kam es zu einem spannenden Kampf um die zweite Runde dieses Duells, bei dem sowohl wir als auch Zepernick einige Satzbälle nicht verwandeln konnten. Die Halle stand Kopf, nix wurde verschenkt und alle kämpften bis zum Ende. Das letzte Quäntchen Glück und die Schiedsrichter lagen heute leider nicht auf unserer Seite und Zepernick legte mit einer 2:0 Satzführung und einem 26:28 Satzgewinn weiter vor.

Nun galt es nicht aufzugeben, einen kühlen Kopf zu bewahren und alle Kräfte zu mobilisieren. Was zunächst sehr gut aussah, wir waren zu Beginn des 3. Satzes sehr dominierend, kippte nach drei direkten Annahmefehlern in Folge und weiteren unnötigen Fehlern. Die jungen Mädels aus Zepernick führten ihr strukturiertes, überlegendes Spiel fort und waren uns ab diesem Zeitpunkt immer zwei Punkte voraus. Man merkte uns den kraftraubenden, umkämpften zweiten Satz an und wir konnten auch im dritten Satz nicht überzeugen und verlieren auswärts sehr bitter mit 0:3. Dabei zeigen wir großen Respekt an die Leistung der Gastgeber, welche eine starke Entwicklung in der Saison gemacht haben und wie ein neues Team spielten. Wichtigster Spieler auf unserer Seite wurde Zuspielerin Jennifer Knaack.

 

Verfasst von Damen I, gepostet von Theresa Lammel

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