Am 17. und 18. März 2018 war es soweit: Die männliche Jugend der Altersklasse U14 hatte ihre Berliner Meisterschaft in der Sporthalle des SLZB. Der Berliner Volleyballverein Vorwärts e.V. (BVV) hat hierbei die Ausrichtung in die Hand genommen. Zur Meisterschaften waren acht Mannschaften aus dem Jugendspielbetrieb qualifiziert, darunter der BTSC und der RPB, die jeweils mit zwei Mannschaften vertreten waren wie auch der SCC (mit drei Mannschaften) und der Ausrichter BVV.

Die Setzung bzw. Auslosung ergab die zwei Vorrundengruppen SCC I, RPB I, BTSC II und BVV (Gruppe A) sowie in Gruppe B BTSC I, SCC II, SCC III und RPB II. In Gruppe A setzte sich der SCC I durch, wenn auch knapp gegen RPB, die den zweiten Platz in der Tabelle einnahmen. BTSC II und BVV trennten sich nach einer reinen Nervenschlacht 2:1, die restlichen Spiele verloren sie gegen die Favoriten, so dass der Ausrichter dem BTSC II den Vortritt in der Vorrundenplatzierung gab. Die Mannschaften in Gruppe B lieferten sich engere Spiele, so dass letztlich der BTSC I – neben dem SCC I einer der Turnierfavoriten – ungeschlagen Rang 1 einnahm. Die zweite Mannschaft des SCC konnten sich gegen RPB II in einem knappen Spiel durchsetzen. Rang 3 nahm dann der RPB II ein und das Schlusslicht bildete die dritte Mannschaft des SCC, die leider keinen Satz gewinnen konnten.

Der Sonntag begann mit den Überkreuz- bzw. Halbfinalspielen und mündete dann in die Platzierungsspiele. Zu Beginn durften die Dritt- und Viertplatzierten ran: SCC III gegen BTSC II und BVV gegen RPB II. In zwei Sätzen konnten sich die beiden Mannschaften aus Gruppe A, BTSC II und BVV, durchsetzen und trafen somit das zweite Mal an diesem Wochenende aufeinander – dieses Mal im Spiel um Platz 5. In der zweiten Spielrunde des Tages ging es um den Einzug in das Halbfinale und damit auch um die Qualifikation zur Berliner Meisterschaft. Entsprechend der Vorrundenplatzierungen spielten der SCC I gegen den SCC II sowie auf dem zweiten Feld der BTSC I gegen den RPB I. Mehr oder weniger deutlich musste sich der SCC II ihrer ersten Mannschaften geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale entwickelte sich im ersten Satz ein engerer Schlagabtausch. Letztendlich besaß der BTSC die Oberhand. Im zweiten Satz gestaltete sich das ganze Spiel leider ein wenig deutlicher, so dass der BTSC ungefährdet in das Finale einzogen konnte.

In den ersten Platzierungsspielen (Spiel um Platz 7) konnte sich der RPB II gegen den SCC III durchsetzen. Das Spiel um Platz 5 gestaltete sich hingegen enger und glich dem engen, nervenaufreibenden Spiel in der Vorrunde. Nachdem der erste Satz an den BTSC ging, konnten die Lichtenberger Jungs aufgrund einer guten Teamleistung sich den zweiten Satz erkämpfen. Wie bereits in der Vorrunde sollte also der Tie-Break über den Sieger entscheiden. Die BVV-Jungs waren jetzt so richtig in Fahrt gekommen, so dass der BTSC nicht wirklich zum Zug kommen konnte. Der BVV konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sicher ins Ziel bringen, so dass für ihn ein annehmbarer fünfter Platz auf dem Tableau stand.

Das kleine Finale entschied der RPB I nach einem enormen Kraftakt für sich. Das Finale zwischen dem BTSC I und dem SCC I gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen. Am Ende konnte sich jedoch der Nachwuchs der BR Volleys über einen 2:0-Erfolg und somit den Titel „Berliner Meister der U14 männlich 2018“ freuen. Bei der NOM vertreten somit der SCC sowie der BTSC unseren Landesverband. Auf die Platzierung hier – und möglichen weiteren Platzierungen bei der DM – können wir gespannt sein. Auch die guten Leistungen der Mannschaften und Spieler sowie zum Teil engen Spielen versprechen eine hohe Spielattraktivität in den kommenden Saisons, wie der Landestrainer Sebastian Reinhardt betonte.

Letztendlich möchte ich mich bei allen HelferInnen (in erster Linie Eltern) bedanken, die diese Meisterschaft organisatorisch sowie kulinarisch aufgewertet haben und somit ihren Beitrag zum gelungenen Rahmen BM beigetragen haben. Vielen Dank auch an die SchiedsrichterInnen, die dem Spielen einen würdigen und fairen Rahmen gegeben haben. Weiterhin freue ich mich, dass u.a. ausbleibende Verletzungen und Ausschreitungen für eine insgesamt umsichtige und angenehme Atmosphäre gesorgt haben.

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