Wie auch bereits im letzten Jahr nutzten wir die letzte Woche der Sommerferien (12. bis 18. August), um uns im Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden auf die neue Saison vorzubereiten. Neben 35 Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 19 Jahren waren auch acht TrainerInnen an Bord.  Wie auch 2017 fuhren wir gemeinsam mit Sportlerinnen und TrainerInnen des VCP dorthin.

Bestens gelaunt stiegen wir am Sonntagvormittag in den Bus von „Dr. Hermann“ in Richtung Schawi Sport und Jugendhotel. Gegen 13.30 Uhr angekommen, verstauten wir schnell unsere Sachen und begaben uns zum Mittagessen. Danach wurden noch die Zimmer eingerichtet, bevor es dann schon ins erste Training ging. Nunmehr bevölkerten mehr als 55 VolleyballerInnen den Sand, um mit Teamspiele (U12 bis U16), einem athletischen Grundprogramm (VCP) oder bereits einer Balleinheit (U18 bis U20) sich auf das Trainingslager einzustellen. Diesem großartigen Auftakt folgte das Abendessen und einem ersten individuellen Kennenlernen des Geländes und Zimmergenossen.

Am Montag startete dann der Tag ganz obligatorisch mit Morgenläufen, Schwimmen oder Warm-Up-Spiele je nach Trainingsgruppe. Daran schloss sich das Frühstück an. Darauf folgten eine Trainingseinheit am Vormittag und eine am Nachmittag in der Sporthalle, am Sand, auf den Beachfeldern an der Seebrücke oder auf der Schawi-Wiese bzw. dem Beachfeld vor dem Haus. Das gute Wetter – nahezu nur Sonne und angenehme Temperaturen – sorgten für eine insgesamt tolle Woche.

Aber auf dem Programm standen nicht nur die üblichen Dinge (Balltraining sowie koordinatives, konditionelles und kognitives Training)! Genauso versuchten wir TrainerInnen mit kleinen Events das Teamgefüge zu stärken bzw. neue Reize zu setzen. Daher starteten wir auch Geländespiele im angrenzenden Wald von Lubmin, brachten die Teams zum Reden und gemeinsamem Schaffen in Teamspielen wie das „Spinnennetz“ und die „Moorfahrt“, machten eine „Traumreise“ und übten psychologische Techniken zur Selbstregulation ein. Weiter schulten wir die U12 bis U14 im Regelwissen und dem Ausfüllen des Protokolls. Ein weiterer Höhepunkt war auch die „Zumba“-Einheit am Dienstag- bzw. Mittwochnachmittag. Mit Musik brachten wir unsere Körper in Schwung und probierten uns an den Steppbrettern aus.

Trotz der vollen Tage fanden die Kinder und Jugendliche (vereinsübergreifend) zwischendurch und nach dem Abendessen Zeit zum „Werwolf“-Spielen, Quatschen und Beachen. Auch am letzten Tag standen bereits vier Jugendliche um sechs Uhr auf dem Beachvolleyballfeld vor dem Haus um zu Beachen!

Bevor es jedoch am Samstagfrüh auch bereits wieder nach einer gefühlt sehr kurzen Woche nach Hause ging, stand noch das Abschlussturnier am Freitagvormittag und -nachmittag an. In gemischten Viererteams beteiligten sich 48 SpielerInnen und TrainerInnen am Turnier und führten die Woche noch zu einem schönen spielerischen Abschluss.

Nach einer Woche intensiven Zusammenlebens und -trainierens war die Trennung in Berlin umso schwieriger. Doch ein Wiedersehen findet ja in der Halle oder außerhalb auf jeden Fall statt. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und freue mich auf die nächsten Jahre mit euch!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*