BVV II – Marzahner VC 1

Ein wenig überraschender Start im Rückspiel gegen den Tabellenführer. Man könnte fast die Punktestände unserer Begegnung vom ersten Spieltag übernehmen. Wie damals fangen wir relativ motiviert an, geben gut Kontra und können bis in die hohen Punktestände mithalten. Unsere Aufschläge kommen aber leider nicht druckvoll genug, so dass der MVC kaum Probleme in der Annahme hat und seine starken Angreiferinnen sehr oft gut in Szene setzen kann.

Es reicht nicht für den ersten Satzgewinn, immerhin zu 20 kleinen Punkten.

Zweiter Satz dann, Déjà-vu, Marzahn ist im Spiel, dreht auf, wir hangeln uns zu 13 Pünktchen. Mit ein bisschen mehr Einsatz reicht es im dritten Satz dann zu 17 Punkten, ein bisschen stabileres Spiel, schöne Spielzüge sind dabei, aber zu viel stimmt noch nicht ganz.

Vor allem die Annahme fliegt oft zu dicht ans Netz, was uns Variabilität im Zuspiel raubt und unseren Angriff schwächt. Ein paar Glanzpunkte waren diesmal schon dabei, aber die sind bei Weitem noch nicht hell genug.

 

BVV II – Wedding I

Ganz anders im zweiten Spiel. Da glänzt es doch schon ganz schön auf der BVV Seite. Und das gegen einen starken Gegner. Bis vor diesem Spieltag war der TSV Berlin Wedding 1 noch ungeschlagen. Gut, die Nordberlinerinnen mussten in der Begegnung gegen den MVC I schon ein paar Federn lassen. Wedding kam denn auch eher langsam ins Spiel, mit konzentrierten Spielzügen und hoher Motivation konnten wir uns einen guten Vorsprung herausarbeiten, bis unser alter Feind Annahme wieder um die Ecke schaute  und Weddings Kapitänin mit einer starken Aufschlagserie sieben Punkte in Folge herausholte, das Kräfteverhältnis umdrehte. Also wieder rankämpfen. Mit Durchhaltevermögen und Ruhe arbeiteten wir uns wieder bis in den Zwanzigerbereich heran, verloren nach langen 35 Minuten nur knapp mit 22:25. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und Spielspaß ziehen wir im zweiten Satz deutlich davon, unsere Aufschläge sind stark, ebenso läuft der Angriff über alle Positionen, es sieht sehr gut aus. Bis 17:12. Kommt dann die Erkenntnis, wir könnten hier doch sogar als Sieger vom Feld gehen… der Druck, die Hektik? Auf jeden Fall wird’s dann irgendwie unkonzentriert und wir werden eingeholt, Aufschläge gehen ins Netz, Bälle werden nicht mehr erlaufen. Bei 21:21 dreht Wedding das Spiel, kommt sogar zum Satzball, 25:24 für Wedding, dann ein Fehler und eine Prise Glück. Wir gewinnen 27:25 einen umkämpften zweiten Satz. Die nächsten beiden Sätze sind Kopien der ersten. Der BVV führt bis in den Zwanzigerbereich, dann wird es hektisch und unkonzentriert, die letzten Punkte sind lange und mutig erkämpft, das bessere Händchen in Satz 3 hat Wedding (21:25), wir hingegen erarbeiten uns den vierten (25:23). Auch im Tiebreak gibt es keine Geschenke. Bis 9:9 ist alles offen, dann reichen die Kräfte wohl doch nicht mehr ganz. Wedding entscheidet den Satz und das Spiel mit 15:11 für sich. Es war trotzdem großartig bis hierhin zu kommen!

(Steffi Übelhör)

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