Der erste Satz im ersten Spiel gegen Wedding begann mit einem munteren Hin und Her mit starken Blockaktionen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften zeichneten sich durch ein variables Angriffsspiel und gut verteilende Zuspieler aus, wodurch viele direkte Angriffspunkte im Side-Out erzielt wurden. So zog sich der Satz bis zum Stand von 17:17, bis eine kleine Aufschlagserie gepaart mit einem aufmerksamen Block von BVV eine Führung von 20:17 bedeutete. Dank stabilen Aufschlägen und Angriffsfehlern des Gegners konnte diese bis zum erfolgreichen Satzende von 25:22 gehalten werden.

Der zweite Satz begann auf beiden Seiten mit guten Annahmen und Blöcken mit leichten Vorteilen für BVV. Da diese jedoch gleichzeitig einige Aufschlagfehler hatten, war die Anfangsphase mit einem Zwischenstand von 7:7 wieder sehr ausgeglichen. Später kam es zu einem kuriosen Aufschlag bei Wedding: im Moment des Anpfiffs wirft der Spieler den Ball hoch, realisiert das zu frühe Hochwerfen und lässt den Ball deshalb frustriert fallen. In der Folge zeigte BVV einige Angriffsfehler, konnte jedoch durch gute Blockarbeit eine leichten Vorsprung von 10:9 verbuchen. Danach sind es vor allem gute Angriffe über Mitte und druckvolle Aufschläge gewesen, die die Führung auf 13:10 ausbauten. Wedding zeigte sich davon nicht gänzlich unbeeindruckt und sah für das an-die-Wand-Schießen des Spielballs eine gelbe Karte. Die Annahme von BVV blieb weiter stabil, trotz konsequentem Sichtblock des Gegners. Zu viele Aufschlagfehler ließen Wedding mit einem 14:12 aber in Schlagdistanz bleiben, jedoch konnte die Führung auf ein deutliches 17:13 mit einem Ass ausgebaut werden. Dies veranlasste Wedding zum Nehmen einer aus ihrer Sicht bekömmlichen Auszeit, die den Vorsprung in der Folge auf 20:19 verkürzte. Gute Angriffe und Aufschläge auf BVV-Seite brachten den Vorsprung jedoch wieder zu einem 25:21 ins Ziel.

Auch der dritte Satz fing mit 7:7 ausgeglichen an, diesmal jedoch eher dominiert von Eigenfehlern und weniger von guten Leistungen. Während sich Wedding in der Folge langsam fing, wackelte die Annahme und der Angriff von BVV, ein Stand von 7:10 war die Folge. Der weitere Verlauf zeigte keine Besserung, sodass folgerichtig beim Rückstand von 8:13 BVV bereits die zweite Auszeit nahm. Trotz allem dominierten individuelle Fehler auf BVV-Seite. Diese zogen sich von der Satzmitte (10:16) bis zum Ende (18:25) weiter durch.

Ein sehr unkonzentrierter Beginn von BVV ließ den vierten Satz direkt mit einem Stand von 1:7 beginnen. Trotz Wechseln war dies ein Satz zum Vergessen, nichts lief zusammen. Die Zwischenergebnisse Richtung Satzmitte (4:11, 7:16) und der Satzendstand (14:25) sprechen für sich.

Im Tie-Break begann BVV zunächst wieder konzentriert und konnte eine 4:2-Führung erzielen. Lange Spielzüge mit dem meist besseren Ende für BVV führten zum Ausbau der Führung zum 6:3. Anschließend fingen leider jedoch wieder die Eigenfehler an, der Ausgleich zum 6:6 war die Folge. Nach dem Seitenwechsel beim 8:7 dominierten lange Spielzüge mit mittleren Niveau bis zum 10:9 das Geschehen. Da der Druck im BVV-Angriff langsam immer weiter nachließ, konnte Wedding den Satz zum 11:12 drehen. Ein Netzroller beim Matchball (Endstand 11:15) besiegelte schlussendlich die Niederlage.

 

Das zweite Spiel des Tages konnte Mitte 3:0 gegen Wedding für sich entscheiden.

 

Der Beginn des dritten Spiels, BVV gegen den Ausrichter Rotation Mitte, begann bis zum 5:5 ausgeglichen. Abstimmungsprobleme bedeuteten jedoch einen Rückstand von 5:9 und die erste Auszeit. Starke gegnerische Angriffe setzten in der Folge die Abwehr gehörig unter Druck, es konnte aber zumindest dafür gesorgt werden, dass der 4 Punkte-Rückstand zunächst nicht größer wurde. Die zweite Auszeit beim 15:20 brachte keinen Umschwung mehr. Entsprechend ging der erste Satz durch mehr direkte Punkte im Angriff mit 19:25 verdient an RM.

Im zweiten Satz bekam die selbe Sechs erneut eine Chance. Eine ungenaue Annahme gleich zu Beginn sorgte leider wieder für einen deutlichen Rückstand von 1:5. Eigenfehler auf der Seite von Mitte brachten BVV aber in der Folge auf 10:10 heran. Starke Angriffe von RM wechselten sich mit guten Blockaktionen von BVV ab, sodass es bis zur Satzmitte mit 17:17 sehr ausgeglichen war. Anschließend kam es jedoch zum 17:19 aufgrund zweier Annahmefehler, die zu einer Auszeit führten. Dennoch folgten nach dieser zwei weitere Annahmefehler und das entsprechende 17:21. Aufschlagfehler und weitere ungenaue Annahmen beendeten den Satz zum 19:25.

Den dritten Satz begann BVV diesmal besser, gute Aufschläge und Angriffe bedeuteten das 5:4. Zur Satzmitte konnte sich keine Mannschaft absetzen, sodass sich ein Zwischenstand von 16:16 ergab. Ein Rückstand von BVV zum 17:19, hervorgerufen vor allem durch Aufschlagfehler, konnte in der Folge durch gute Angriffe wieder zum 19:19 ausgeglichen werden. Beim Stand von 20:19 zeigte der Spieler beim Aufschlag von BVV Unvermögen: Da er diesen regelwidrig erst 5 Sekunden nach Anpfiff ausführte, wurde dieser völlig zurecht vom Weddinger Schiedsrichter zurückgepfiffen. Anschließend konnte BVV mit guten Angriffen und Blöcken den Satz doch noch 25:23 knapp für sich entscheiden.

Im vierten Satz war vor allem die gut stehende Abwehr von RM auffällig, Angriffe von BVV kamen selten direkt auf den Boden. Zudem machte RM keine Fehler in Angriff und Aufschlag und führte 4:1 und später 9:5. Der Rückstand wurde aufgrund der besseren Abwehr- und Angriffsarbeit des Gegners langsam immer größer, sodass es schließlich 9:14 stand. Durch eine Aufschlagserie kam BVV jedoch wieder heran und konnte sogar mit 18:14 in Führung gehen. Leider fiel durch Eigenfehler wieder der Ausgleich auf 18:18. Das Hin und Her in der Schlussphase ging immer weiter, Fehler von RM brachten die 22:20-Führung, kurz darauf jedoch wieder den Ausgleich auf 22:22. Schlussendlich waren es dann wieder zu viele Eigenfehler, die den verdienten Sieg für Mitte mit einem 22:25 perfekt machten.

Mit dabei waren: „der blonde Engel“, Social Martin, Adriano, Joking Jonas, der Liberolöwe, der dicke Jan, Stadie „die Bartkante“, Eduard Laser, der kleine Charlie, die Hipsteranemone, Mr. Bizeps, Keule, der krasse Marco

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