Tja ja, was lässt sich über dieses Spiel sagen?
Viele Höhen und noch viel mehr verschlafende Tiefen ist wohl die passendste Aussage.
Nach einem schwachen ersten Satz, bei dem wir erst zum Ende hin ins Spiel fanden, auch noch auf 22:23 herankamen, dann aber nach einem situationsbedingt unpassendem Doppelwechsel mit 22:25 verloren und einer allgemein sehr schläfrigen Leistung, konnten wir uns im zweiten Satz gleich zu Beginn besser ins Spiel kämpfen und diesen dann mit 25:16 für uns entscheiden. Mit gleichem Ehrgeiz ging es weiter in den dritten Satz, unsere Aufschläge waren phasenweise sehr gut und auch unser Kampfgeist stimmte und so konnten wir auch diesen Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Nicht ganz getreu dem Motto „Never change a winning Team“ wurde dann in Satz 4 alles umgestellt und und so sollte uns nicht mehr viel gelingen. Am Ende des Satzes kämpften wir wieder etwas beherzter, aber der Satz war dennoch eindeutig verloren, 17:25.
So ging es dann in den letzten Satz, bei dem unser Gegner stets mit zwei, drei Punkten führte. Beim Stand von 13:14 kam dann Lisa bei uns zum Aufschlag rein. Eine riskante Entscheidung wegen des enormen Drucks unter dem sie stand. Doch ihre Einwechslung war gelungen, 2 starke Aufschläge und 2 gute Abwehraktionen brachten uns die 15:14 Führung ein. Leider wurde die allgemein eh schwache Schiedsrichterleistung durch die letzte Aktion nochmal dramatisch unterstützt. Lisa schlug stark auf, die 2. Schiedsrichterin pfeift: Stellungsfehler Cottbus! Die erste Schiedsrichterin pfeift Punkt für uns und beendet das Spiel. Die Bank stürmt aufs Feld, wir feiern im Kreis und wollen uns gerade bei unseren Fans bedanken, als die Schiedsrichterin überraschend wieder auf den Stuhl klettert und das Spiel mit einem Nullball wieder anpfeift. Anschließend verlieren wir mit 17:19 und konnten unserem Geburtstagskind Miri damit leider keinen feierlichen Geburtstag bescheren. Allgemein können wir festhalten, dass uns in diesem Spiel der Angriffsdruck fehlte und die Schiedsrichter unsere Niederlage besiegelten. Verloren haben wir das Spiel dennoch in unserer Erwärmung, da wir schon dort unkonzentriert und mit einer hohen Eigenfehlerrate agierten.

Nach dieser emotionalen Achterbahn gibt es viel Gesprächsbedarf. Wir hoffen euch nächste Woche wieder eine solidere Leistung präsentieren zu können und bedanken uns dennoch bei allen, die uns die zwei Stunden unterstützt haben!

Verfasst von Damen 1, gepostet von Theresa Lammel

Heute hieß es für uns mal wieder, ran an den Ball! Der dritte Spieltag stand bevor. Also mussten wir den langen Weg bis nach Lichterfelde auf uns nehmen. Als wir ankamen und merkten, dass uns die wichtige Position des Zuspielers fehlte, musste ein Plan her. Also gingen unsere Trainer in Beratung und legten fest, dass unsere Mittelblocker dafür herhalten müssen. Gesagt, getan! Schon ging es in den ersten Satz.

Durch die ungewohnte Situation gab es ein ganz schönes Chaos auf dem Feld. Unser Gegner Ru I nutzte dies natürlich aus und machte Punkte über Punkte. So verloren wir die ersten beiden Sätze 20-25 und 16-25. Der dritte Satz forderte von uns ziemlich viel Kampfgeist, jedoch begannen wir zu spät Punkte zu machen und verloren letztendlich 21-25.

Das zweite Spiel musste besser werden, das war für uns alle klar. Also wurde nochmals der Zuspieler getauscht und es ging von vorne los. Gegen VfK V  hatten wir in den ersten beiden Sätzen wieder Probleme, die wir trotz der beiden Auszeiten nicht beheben konnten. Wir verloren beide Sätze 18-25 und 19-25. Anhand des Endstandes kann man erkennen, dass uns nur ein gewisser Kick gefehlt hat, um das Ergebnis umzudrehen. Den bekamen wir dann im dritten Satz und spielten unser Spiel. Also gewannen wir mit guten Angriffen und guter Blockarbeit 25-22. Den vierten Satz  gewannen wir eindeutiger mit 25-17, weil wir unsere Leistung konstant halten konnten. Im Tiebreak haben wir viel zu schnell kostbare Punkte abgegeben und letztendlich mit einem für uns nicht zufriedenstellenden Ergebnis von 4-15 verloren.

Es war definitiv nicht unsere beste Leistung, die wir heute gezeigt haben, da waren wir uns einig, deshalb freuen wir uns auf die Rückrunde, um den Spieß umzudrehen. Heute wurde uns außerdem klar, wie wichtig es ist, dass wir uns auf unsere Mitspieler verlassen können, damit wir nicht noch einmal ohne Zuspieler da stehen.

Und ein Punkt ist besser als kein Punkt!

 

Durch das 0:3 (16, 15, 16) am vergangenen Samstag beim Oststeinbeker SV musste die erste Herrenmannschaft des Berliner VVs die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Gastgeber gefährdet.

Da unser etatmäßiger Zuspielers Ole Schröter verletzt war, begann Johannes Lüpnitz aus der zweiten Herrenmannschaft (Regionalliga) auf der Position des Spielgestalters. Ebenfalls aus der zweiten Herrenmannschaft mitgereist war Phil Kochinka, der als Mittelblocker aushalf. Das Starting-7 komplettierten Dennis Noack (AA), Hendryk Schramm (AA), Jonas Elwert (MB), David Nündel (D) und Robert Hinz (L).

Wir starteten sehr schlecht in die Partie und nahmen bereits früh bei 4:8 und 8:15 unsere beiden Auszeiten. Beim Stand von 9:16 führten wir einen Diagonalwechsel durch. Dabei gaben die beiden Jugendspieler Vincent Freytag (Z) und Benno Hartung (D) ihr Debüt im BVV-Dress. Sie agierten unbeschwert und brachten mehr Leichtigkeit in die Partie, der erste Satz ging dennoch mit 16:25 verloren.

In den zweiten Durchgang starteten wir noch schlechter, als in den ersten. Mannschaftskapitän Jan Sandig, mittlerweile selbst auch auf dem Spielfeld, nahm bei 1:5 und 5:10 Auszeiten. Auch Jens Kölbel war mittlerweile für Jonas Elwert in die Partie gekommen. Wir fanden trotzdem nicht ins Spiel, wenig lief zusammen. Die Oststeinbeker schlugen konzentriert auf uns stellten unsere Annahme vor Probleme. Und selbst wenn diese gut war, blieben wir vielfach im gegnerischen Block hängen. So ging auch der zweite Satz mit 15:25 verloren.

Im dritten Durchgang waren wir ebenso stetig in Rückstand. Wieder frühe Auszeiten bei 2:6 und 2:9. Spätestens jetzt glaubten nur noch größte Optimisten an einen Satzgewinn. Auch im Block/Abwehr-Komplex lief an diesem Abend nichts bei uns zusammen und somit ging der dritte Satz durch eine desolate Leistung auch mit 16:25 verloren.

Als MVP Für den BVV wurde Neuling Benno Hartung nominiert, dem es im Gegensatz zu allen anderen Spielern gelang eine gute Leistung abzurufen.

Am nächsten Samstag treffen wir in heimischer Halle auf den Tabellenletzten VCO Hamburg. Doch aufgrund von Personalproblemen wird auch das kein einfaches Spiel für uns. Wir werden uns dennoch zusammenraufen und alles daran setzen, den Negativtrend zu stoppen und nach zwei sieglosen Wochen das Feld wieder einmal als Sieger zu verlassen.

Die Flyer sind da! Am nächsten Spieltag der Herren I auch für euch zum Mitnehmen und anpinnen, weiterverteilen, informieren, … Sie sind praktisch, quadratisch (naja fast), gut. Auf der Vorderseite sind alle Heimspiele der ersten Herrenmannschaft des Berliner VV in der Dritten Liga Nord aufgeführt. Als Notiz am Kühlschrank oder an der Pinnwand sollte somit kein Heimspieltag mehr vergessen werden 😉
Auf der Rückseite gibt es die Rahmendaten über das Training im männlichen Jugendbereich. Also sollte noch ein junger Mensch nicht bei uns Volleyball spielen, aber Lust und Zeit dafür mitzubringen, ist er herzlich eingeladen nach den Oktoberferien vorbeizuschauen. Bis dahin?!

Beim abendlichen Heimspiel am 4. Spieltag der 3. Liga Nord gegen den SV Preußen Berlin bekamen die Männer vom Berliner VV zu keinem Zeitpunkt richtigen Zugriff auf das Spielgeschehen und verloren somit folgerichtig mit 0:3 (-24, -10, -20).

Da auch das Spiel der zweiten Männermannschaft zuvor in der Regionalliga gegen den KSC ASAHI Spremberg mit 0:3 verloren ging, kann man von einem rabenschwarzen Samstag für Trainer Jörg Schröder sprechen, der beide Teams coachte.

Dabei begann das Spiel in der 3. Liga, welches pünktlich um 19 Uhr angepfiffen werden konnte, sehr gut für die Starting-7 des Berliner VVs: Ole Schröter (Z), Christopher Heckendorf (D), Jan Sandig (AA), Leo Pitts (AA), Jens Kölbel (MB), Jonas Elwert (MB) und Robert Hinz (L). Zwei schnellen Punkten zu Anfang folge ein wuchtiger Angriffsschlag von Leo auf die 3-Meter-Linie der Preußen. So wuchtig, dass schwer zu erkennen war, ob der Ball innerhalb oder außerhalb des Feldes aufkam – der Schiedsrichter zumindest gab ihn aus unserer Sicht leider „Aus“. Es entwickelte sich ein enger Satz, keinem der beiden Teams gelang es sich abzusetzen. Spielerische Leckerbissen waren auch Mangelware. Als sich dann der SV Preußen doch drei Punkte absetzte, nahm BVV-Trainer Jörg das erste Time-Out (16:19). Das zeigte kurzzeitig Wirkung und wir glichen aus: Time-Out andere Seite. Schlussendlich hatte in diesem Satz der Gast ein Quäntchen mehr Glück. Wir verloren den ersten Satz mit 24:26.

Im darauffolgenden Durchgang lief nicht viel zusammen. Und „mir nicht viel“ ist eigentlich vielmehr „gar nichts“ gemeint. Innerhalb zweier Rotationen gelang uns das Kunststück 15 Punkte abzugeben, da wir kollektiv das Volleyballspielen einstellten. Diesen Satz sollten alle Spieler schnellstmöglich aus ihrem Gedächtnis streichen (10:25).

Wir waren entschlossen, es zumindest im dritten Durchgang besser zu machen. Beim Stand von 6:5 schlug Ex-BVVler Dennis Kliche, der nun Außenangreifer beim SV Preußen ist, den Block von unserem Zuspieler Ole an…mit fatalen Folgen! Oles kleiner Finger stand in eine Richtung, welche die menschliche Anatomie nicht vorsieht. Für ihn ging es somit direkt ins Krankenhaus.

Wir selbst hatten nun keinen etatmäßigen Zuspieler mehr in der Halle. Diagonalangreifer David Nündel versuchte sich, hatte er doch in früheren Zeiten seiner Volleyballkarriere in der Jugend zugespielt. Als Diagonalangreifer boten wir jetzt Jan auf. Der kannte sich auch mit der neuen Position aus, denn zu 2.-Liga-Zeiten bei der SVG Lüneburg war dies noch seine Stammposition.

In dieser neuen Formation schlugen wir uns gar nicht schlecht, kuriose Ballwechsel kamen teilweise zustande. Schlussendlich mussten wir uns aber auch im dritten Satz geschlagen geben (20:25).

Auf der Habenseite stehen nach diesem Derby leider keine Punkte. Das Spiel hat uns unsere Schwächen aufgezeigt und wir wissen nun, woran wir im Training zu arbeiten haben. Ziehen alle Beteiligten ihre Lehre daraus, so wird es in den folgenden 18 Ligaspielen, die noch zu absolvieren sind, mit Sicherheit nicht noch mal so eine miserable Leistung geben: Nach dem guten Saisonstart war dies unsere mit Abstand schlechteste Leistung.

Bereits am Samstag (22.10.16) haben wir die Möglichkeit, es zu Gast beim Oststeinbeker SV besser zu machen. Die Randhamburger stehen in der Tabelle zwei Plätze und einen Tabellenpunkt besser da. Das Ziel wird sein, wieder guten Volleyball zu spielen und die Oststeinbeker tabellarisch zu überholen.

Nach einem spielfreien Wochenende war es Samstag wieder Zeit für ein Heimspiel des BVV. Die zwei Wochen Training vor dem Spiel wurden für intensives Training und auch einige Trainingsspiele genutzt, die uns positiv auf die Jagd nach unseren ersten Punkten gehen ließen. Der Gegner war der letztjährige 10. Platzierte Spremberg. Die Spremberger reisten mit 2 Siegen und einer Niederlage nach Berlin.

Um 16:00 Uhr starteten Lui (Z), Tobi (D), Martin (AA), Lukasz (AA), Phil (MB), Chris (MB) und Maik (L) gegen von Anfang an hellwache und stark blockende Spremberger. Nach 10 Minuten stand es bereits 3:10 gegen uns. Dank einer stabilen und konstanteren Annahme fanden wir langsam ins Spiel, doch der Vorsprung der Spremberger vergrößerte sich auf zum Schluss 13 Punkte zum Endstand von 12:25. Die Einwechslung von Jojo (Z) und J!A!N! (MB) änderte am Spielverlauf wenig.

Im zweiten Satz starteten wir mutiger und hielten dem Druck der Gäste zu Beginn stand. Doch vor allem ihre sehr stabile Annahme nutzten die Spremberger für ein variables Spiel. Dabei war der Diagonalangreifer der Spremberger (später auch MVP) von unseren Block und der Abwehr kaum zu bändigen. Trainer Jörg gab den Reservespielern Chancen neue Impulse zu setzten. Stadie (D) und Cedric (L) zeigten ihre Leistung, doch am Ende gewannen die Spremberger auch den zweiten Satz mit 22:25.

Im dritten Satz bekam auch unser letzter Mann Robert (AA/D) die Chance auf dem Feld. Doch der Satz verlief ähnlich wie der vorangegangene. Wir hielten gut mit, konnten die Spremberger teilweise mit Aufschlägen unter Druck setzen, fabrizierten dann aber zu viele Eigen- und Folgefehler, so dass auch die dritte Satz an diesem Nachmittag mit 21:25 nach Spremberg ging.

Positiv hervorzuheben ist die Mithilfe unserer Herren 1 die uns vor und beim Spiel tatkräftig unterstützt haben. Ihr Spiel nach uns ging leider auch 0:3 verloren.

In zwei Wochen (30.10.16; 15 Uhr) kommt der MTV Wittenberg nach Berlin. Wir freuen uns über jede klatschende Hand und jede rufende Stimme die uns unterstützen möchte.

Verlieren haben wir in den letzten Wochen gelernt. Gegen Wittenberg wird es Zeit das Gewinnen zu lernen!

Am 08.10.2016 hatten wir unseren 2. U14 Spieltag. Da dieser in 2 Leistungsklassen aufgeteilt war, standen uns starke Gegner bevor.
In der 1. Leistungsklasse wurden 2 Gewinnsätze gespielt, angefangen bei 7:7.
Unser erstes Spiel machten wir Schiedsgericht und konnten dadurch die Gegner analysieren.

Das erste Spiel hatten wir dann gegen den starken BTSC, in diesem Spiel haben wir langsam in das Turnier gefunden. Das wir dann leider nach 2 stark umkämpften Sätzen an sie abgeben mussten.

Zum Beginn des zweiten Spiels gegen den SCC 1 hatten wir große Probleme ins Spiel zu kommen, nach dem wir dann immer stärker wurden, legten wir ein souveränen zweiten Satz hin, der aus unserer Sicht durch ein paar Fehlentscheidungen des Schiedsrichters 26:28 an den SCC ging. So verloren wir leider auch das zweite Spiel.

Im dritten Spiel gegen den RPB haben wir uns sehr schwer getan und konnten dadurch nie richtig die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Das wir dann leider als verloren abgeben mussten.

Zum Abschluss gab es das Spiel gegen die zweite Mannschaft des SCC gegen die wir es schwer hatten, ins Spiel zu kommen. Da unsere Spieler zwischenzeitlich etwas unmotiviert waren. Nach dem wir ihnen etwas Mut zu gesprochen haben, setzten wir den Gegner so unter Druck das wir den Satz fast noch gewannen. Diese Motivation nahmen wir dann in den zweiten Satz mit und gewannen den souverän. Der dritte Satz ging dann nach einem langen Kampf leider gegen uns aus und so verloren wir auch das letzte Spiel.

Alles in allem haben unsere Spieler einen guten Spieltag gespielt. Und werden nächsten Spieltag wieder um den Aufstieg in die erste Leistungsklasse kämpfen.

(Arno Anders)

Alle Ansetzungen und Spieltagsplatzierungen gibt es hier: U14 männlich

Der Spieltag der U18 männlich ist mangels Anwesenheit des Hallenwarts ausgefallen…

Moorhuhn Abschuss!

Fast pünktlich um 13:45 treffen alle Spieler vom BVV IV in der Lessing Halle ein und sind bereit für den zweiten Spieltag der Saison. Mit dabei sind: Amon, Lucas, Keule, Tom, Moritz, Matze, Phil und Christian, außerdem zur Unterstützung auch Bohne, Yannic und Martin. Unsere Gegner waren SG Fernsehen, die wir bereits schon kannten, sowie eine neu zusammengewürfelte Mannschaft des RPB.

Im ersten Spiel mussten wir bei der Schiedsrichterprüfung helfen; das Spiel endet 3.1 für RPB, der auch der stärkere Gegner zu sein schien. Schon jetzt wurde klar, dass einige Fans die Schmerzgrenze der Ohren mehr als überschreiten würden…

Als erstes mussten wir also gegen RPB ran, da es inzwischen 17 Uhr war, waren wir auch schon etwas wacher und starten gut ins Spiel mit ordentlicher Stimmung. Nach einem Kopf an Kopf Rennen gewinnen wir den ersten Satz mit 26:24.
Der Beginn des zweiten Satzes ist etwas holprig, doch wir kommen wieder ran, um dann wieder eine Schwäche-Phase zu haben; bei 10:16 nimmt Gabi bereit die zweite Auszeit in diesem Satz. Aber wie wir das gerne mal machen kämpfen wir uns zurück. Mit einer tollen Aufschlagsserie besiegelt Matze dann den zweiten Satz (24:20), der schließlich 25:20 ausgeht.
Hoch motiviert starten wir in den dritten Satz, doch auch hier landen wir wieder bei 10:16… Erneut können wir unsere Schwäche-Phase hinter uns lassen und holen wieder auf. Diesmal war es Phil, der dem Gegner mit seinen Aufschlägen zu schaffen macht und dann steht es 23:21. Wir bleiben konzentriert und können uns den dritten Satz (25:22) sichern. Erster Sieg der Saison und dann auch noch 3:0, wir können es ja doch!
Mit den Angriffen konnten wir Druck machen und gegen den starken Block und die im Vergleich zum letzten Spieltag sehr viel besseren Aufschläge, konnten die Spieler vom RPB letztlich nicht bestehen; zusätzlich dazu war Stimmung auf dem Feld und außerhalb des Spielfeldes.

Nach ausgedehnten 30 Minuten (der Schiedsrichterkasten erfüllte gewisse Bedingungen nicht) ging es weiter, diesmal gegen SG Fernsehen. Wichtig war es hier im Spiel die Stimmung aufrecht zu erhalten und weiter unseren Spielstil zu verfolgen. Das ist uns glücklicherweise gelungen, der Block ist weiterhin sehr stark und auch der Angriff kann sich sehen lassen; kurz gesagt: wir spielen weiterhin unser Spiel (ein paar Standard Phrasen gehören einfach in einen Spielbericht).  Entsprechend ist das Ergebnis mit 25:17 eindeutig.
Im zweiten Satz ändert sich das nicht großartig. 25:19, ebenfalls deutlich.
Es geht in den dritten und hoffentlich letzten Satz des Tages, diesmal ist es den ganzen Satz über sehr knapp und bei 19:18 aus unserer Sicht nimmt Fernsehen die erste Auszeit, bei 20:18 bereits die zweite. Endlich schaffen wir es und abzusetzen, sodass der dritte Satz mit 25:21 an den BVV geht. Fun Fact am Rande: Gabi hat keine Auszeit im Spiel gegen Fernsehen genommen

Abschließend kann man sagen, dass es ein erfolgreicher Spieltag war (zweimal 3:0 und somit 6 Punkte aufs BVV IV Konto). Unsere Neuzugänge haben gut ins Team gefunden und auf unserer Leistung können wir weiter aufbauen. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an unsere treuen Fans, die es inzwischen ja schon gewohnt sind, dass wir es uns manchmal etwas schwerer als nötig machen. Die gute Nachricht ist aber, wir haben gestern beschlossen, dass wir langsam aber sicher zu alt für 5 Satz Spiele werden, wenn schon 3 bzw. 6 Sätze solche Spuren hinterlassen…Also ab jetzt nur noch 3:0 Siege!

Bleibt nur noch die Frage zu klären, warum die eigentlich SG Fernsehen heißen…

 

Christian (Gabi schreibt gerne das nächste Mal bei zwei 3:0 Siegen, sie weiß das nur noch nicht)

 

 

1.Spieltag

Am 9. Oktober hatten wir unseren 1. Spieltag in dieser Saison.
Eigentlich sollten wir in der Franz-Mett-Halle in Mitte spielen, doch nachdem wir eine dreiviertel Stunde vor der Halle standen, erfuhren wir, dass wir eigentlich in einer Halle in Wilmersdorf spielen.
Als wir dann endlich in der richtigen Halle waren, spielten wir gleich das erste Spiel gegen BBSC V. Wir gewannen alle 3 Sätze. Im 3. Satz machte Miri eine Aufschlagsserie mit 20 Aufschlägen. Der Endstand war 25:1 für uns.
Im zweiten Spiel waren unsere Gegner TSV 58. Auch diese Mannschaft besiegten wir in allen drei Sätzen, wenn auch im 1. und 2. Satz knapp.
Insgesamt war es aber ein sehr erfolgreicher Spieltag.

– Phine

Zweiter Spieltag - Tabelle

Zweiter Spieltag der aufstrebenden Damen II oder auch „neues Spiel neues Glück“. Nachdem wir im Training an unserer Block- und Feldabwehr gearbeitet haben, wollten wir am zweiten Spieltag mit viel Spaß und Kommunikation weitere Punkte holen. Unsere beiden Gegner (VCRM I als erster Aufsteiger in die Berlinliga mit nur wenigen Satzverlusten sowie VSGAG I, die seit Jahren fest in der Berlinliga integriert sind) versprachen spannende Spiele zu werden.

Aufgrund von einigen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen mussten wir unsere Aufstellung entsprechend anpassen. So kam es, dass Chrissi als Libera einspringen „durfte“. Das erste Spiel gegen altbekannte Gesichter des VCRM I ging für uns jedoch sehr gut los. Aufgrund unserer entspannten Einstellung konnten wir locker unser Spiel aufziehen und gingen frühzeitig in Führung. Die Annahme war stabil und die Angriffe zeigten die Lücken in der gegnerischen Hälfte auf. Auch die beiden Auszeiten des gegnerischen Trainers bei 16:10 sowie 21:13 konnten den Sieg der BVV-Mädels in keinster Weise gefährden. Beflügelt vom Satzgewinn mit deutlichem Ergebnis (25:16) ging es in den nächsten Satz, der ein wenig schläfrig für uns anfing. Zu Beginn lagen wir immer um ein bis zwei Punkte hinten, holten jedoch zum Mitte des Satzes auf und gaben schließlich unsere Führung nicht wieder ab (25:18). Rotation Mitte versuchte im dritten Satz mit veränderter Aufstellung bei uns für Unsicherheit zu sorgen, um doch noch eine Wende des Spiels herbeizuführen. Das gelang zum Glück nicht, sodass wir mit hoher Konzentration, guter Absprache auf dem Feld und einigen Aufschlagserien auch den dritten Satz souverän mit 25:15 gewannen und damit leichter als erwartet drei Punkte mitnehmen konnten. Insgesamt haben wir gegen eine eher schwache VCRM-Mannschaft konzentriert gearbeitet und unser Spiel durchgezogen.

Das zweite Spiel versprach von Anfang an deutlich spannender und intensiver zu werden. Altglienicke hatte VCRM erwartungsgemäß 3:0 bezwungen, sodass uns klar war, dass wir uns in diesem Spiel steigern mussten. Entsprechend kampfbereit begann der erste Satz, in dem wir gleich mal mit einem hübschen Vorsprung von 4:0 vorne lagen. Spätestens jetzt wurde Altglienicke klar, dass dieses Spiel nicht so leicht werden würde. Sie kämpften sich auf ein 9:9 heran, doch vorbeiziehen konnten sie nicht. Ein kleines Kopf-an-Kopf-Rennen begann, wobei am Ende glücklicherweise die BVV-Mädels mit 26:24 gewannen. Der zweite Satz ging verhaltener los. Von Beginn an konnte VSGAG mit ein bis zwei Punkten den Abstand auf uns bewahren, sodass wir permanent einem Rückstand hinterher liefen und den Satz am Ende mit 19:25 verloren. Der folgende Satz begann gleich mit einem versemmelten Aufschlag. Diese Tendenz zog sich leider durch den Satz. Der Block stand nicht und auch die bis dahin gute Annahme geriet ins Wanken. Und so ging auch der dritte Satz mit 17:25 an die gegnerische Mannschaft. Im vierten Satz hieß es dann für uns alles oder nichts. Wir nahmen nochmal alle Konzentration auf und sammelten unsere Kräfte. Die frühe Führung gaben wir bis zum Satzende nicht mehr ab (25:22), sodass wir nach anderthalb Stunden Spielzeit im Tiebreak standen. Hoch motiviert ging es in den entscheidenden Satz. Doch im insgesamt achten Satz dieses Tages hatten wir deutlich mit unserer Kondition zu kämpfen und so schlichen sich schnell Fehler ein. Der Gegner profitierte von unserer Müdigkeit und gewann am Ende den fünften Satz deutlich zu 7. Das zweite Spiel ging somit aufgrund von mangelnder Kraft und Kondition verloren. Es machte sich bemerkbar, dass wir aufgrund von krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen keine kräftesparenden Wechsel vornehmen konnten. Aber immerhin: einen Punkt mitgenommen.

Fazit des Spieltags: Wir arbeiten an unserem Block und merken uns, dass wir VSGAG schlagen können. Beim Rückspiel werden wir bereit sein!

(Annegret Körner)