Am Sonntag den 6.11. haben wir die U16 Quali gespielt. Wir waren zu acht und haben das erste mal zusammen gespielt. Gleich im ersten Spiel spielten wir gegen unsere andere BVV Mannschaft. Nach einigem Hin und Her haben wir den ersten Satz knapp gewonnen. Am Ende haben wir jedoch mit 1:2 Sätzen verloren. Im zweiten Spiel ging es gegen BBSC II, welches 2:0 an uns ging. Damit waren wir Gruppenzweiter und mußten in der Platzierungsrunde gegen BBSC I spielen. Das Spiel war umkämpft, aber zeigte woran wir noch arbeiten müssen. Wir verloren leider 0:2 und belegten damit den 4. Platz. Für unseren ersten Spieltag in dieser Zusammensetzung war die Quali eigentlich gut, aber wir müssen mehr kämpfen und bis zur nächsten Quali an unserer  Abstimmung arbeiten.
-Emilia

Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday liebe Jule, happy Birthday to youuuuu! Was gibt es besseres, als seinen 19. Geburtstag in der Halle zu verbringen?

Getreu diesem Motto ging es in unseren 4. Spieltag nach Hohenschönhausen. Unterstützung bekamen wir von zwei Spielerinnen von Damen V, an dieser Stelle nochmals vielen Dank, ihr habt euch sehr gut geschlagen! Unsere Gegner waren der VC Preußen II und Wedding II. Es ging ins erste Spiel gegen Wedding. Voller Motivation bekamen wir den ersten Punkt mit einem As, jedoch hielt das nicht lange an und wir verloren den ersten Satz 18-25. Auch im zweiten Satz versuchten wir dran zu bleiben und mit guten Angriffen zu punkten. Trotzdem wurden zu viele Annahmefehler gemacht und zu viele Punkte mit verschlagenen Aufgaben abgegeben. So verloren wir auch wie im ersten Satz 18-25. Der dritte Satz wurde nicht besser und das Spiel war für uns gelaufen. So gingen wir 0-3 aus dem Spiel.

Das zweite Spiel hatten wir Pause und konnten Jules Geburtstag ein wenig feiern, da wir mit zahlreichen Kuchen versorgt waren. Freundlicherweise hat sich Ronny bereit erklärt, den 1. Schiedsrichter für uns zu machen. Vielen Dank dafür!

Das letzte Spiel gegen unseren ständigen Gegner Preußen war nochmal ein Krimi vom Feinsten. Der erste Satz war die totale Katastrophe. Wir waren absolut nicht bei der Sache und die Punkte flogen an uns vorbei. Wir verloren 11-25. Ziemlich deprimiert von unserer Leistung brauchten wir erstmal einen Push, den wir uns dann auch sofort im zweiten Satz gaben, indem wir mit 4-0 vorne lagen. Der Satz ging 25-16 für uns aus. Leider konnten wir diese Leistung nicht konstant halten und verloren den dritten Satz 19-25. Nun war es Zeit, nochmal voll motiviert aufs Feld zu treten, um doch noch ein paar Punkte zu holen und wer uns kennt weiß, dass wir sehr gerne fünf Sätze spielen. So war es dann schließlich auch, da wir den 4. Satz mit 25-12 gewannen. Hierzu trugen einzelne spielerische Leistungen bei, zum Beispiel von unserer Zuspielerin Michelle, die wirklich jeden (!!) Ball erlaufen konnte und sensationelle Pässe stellte, wodurch unsere Angreifer nicht anders konnte, als die Bälle in den Boden reinzuhauen. Genau das wurde dann auch im 5. Satz gezeigt. Unsere Zuspielerin kann nämlich nicht nur starke Pässe stellen, sondern auch druckvolle Aufgaben schlagen. So bekamen wir einen Vorsprung von 10-0 und man hat gemerkt, wie sich unsere Gegner bereits verabschiedet haben. Wir waren überlegener in unserer Spielweise und machten geringe Eigenfehler. Der Satz ging 15-1 aus.

Uns war klar, dass wir uns viel Zeit und Nerven hätten sparen können, wenn wir von Beginn an konzentriert dabei gewesen wären und unseren Gegner nicht unterschätzt hätten. Dennoch hoffen wir, Jule einen schönen Geburtstag bereitet zu haben.

 

Punkte sind nicht alles
Ganz nach Heimspielmanier fand der heutige Sonntags-Spieltag in der Anton-Saefkow-Halle statt. Nur waren nicht wir, sondern die Spartaner mit der Ausrichterrolle vertraut worden. Also eine kurze Anreise und „erst“ 9:45 an der Halle sein, mehr ausschlafen kann man von einem Sonntag ja nun wirklich nicht erwarten! Parallel angesetzt waren auch unsere Trainingskollegen vom BVV 5, mit denen wir gemeinsam vor der Halle als „anonyme BVVler“ versuchten, alte Bekannte unter den noch anwesenden vier Mannschaften auszumachen. Die Identifikation unseres anderen Gegners verlief vorab erfolglos, bis aufgedeckt wurde, dass der VfK Südwest II als Aufsteiger die erste Saison in der Bezirksliga bestreitet und sich ihre Gesichter deshalb noch nicht in unser Feindbild eingebrannt hatten. Aber da wir uns schon im ersten Spiel gegenüberstehen würden, bekamen sie gleich die Gelegenheit dazu.

Nach einer zeitverschuldet intensiveren Erwärmung ging es für Christian, Keule, Lucas, Clemens, Bohne, Philipp, Matze, Tom an die Bälle. Am Spielfeldrand wurde Gabi unterstützt von Moritz, der verletzungsbedingt Clemens die Ehre (wenn auch nicht das Debut) als Libero bescherte. Der erste Satz fing ziemlich unspektakulär an: Beide Mannschaften punkteten durch die Eigenfehler der anderen und das Spiel gestaltete sich schleppend. Mit einer Aufschlagserie über 6 Punkte brachte Tom, begleitet vom sich einspielenden Block unsererseits, ein bisschen Schwung in die Partie und zwang den VfK bei 6:10 zur Auszeit. Das Spiel auf der anderen Seite des Netzes stabilisierte sich fortan, bis zu einem Spielstand von 21:17 blieb die Punktedifferenz annähernd konstant. Doch, wie sollte es anders sein, sollte es nochmal spannend werden. Angefangen bei unserer schwächelnden Annahme war es uns nicht möglich, einen Punkt zu erzielen, bis Gabi bei 21:22 dann die Notbremse zog. Nach einer energischen Ansage wachten wir auf, konzentrierten uns, und nahmen unsere verlorene Initiative zurück. Mit einem lauten Knall beendete Keule dann nach einem souveränen Aufbauspiel den Satz bei 26:24.
Nach dem ersten Seitenwechsel hatten beide Mannschaften einigermaßen ins Spiel gefunden, sodass sich ein Satz mit sehr vielen erfolgreichen Side-Outs einstellte.Es war weder uns noch VfK möglich, sich zwischendurch um mehr als zwei Punkte abzusetzen, wobei die Führung dennoch hin- und herwechselte. Leider machten wir dabei die meisten Punkte – sowohl für uns als auch für den Gegner – aufgrund vieler vermeidbarer Eigenfehler auf nahezu allen Positionen. Die aufregende Geschichte, die das Spielprotokoll erzählt*, spiegelt daher nicht die Atmosphäre auf dem Spielfeld wider. Wirklich spannend wurde es dann zum Ende des Satzes, als Gabi bei 21:23 eine Auszeit nahm, nachdem wir drei Punkte infolge für unsere Kontrahenten erzielt hatten. Wir taten, was wir schon den ganzen Satz über hätten tun sollen, rissen uns also zusammen und erkämpften uns das 30:28.
Die gewonnene Erkenntnis drang jedoch erst zu uns durch, als VfK im dritten Satz bereits mit 14:8 führte. Nach dieser zweiten Auszeit von Gabi – die erste war bereits kurz zuvor beim Stand von 7:12 genommen worden – schlug Amon sicher auf und die Frontreihe blockte den BVV 4 zum 13:14. Von da an konnten auf der gegenüberliegenden Seite gegen unsere „Luft-Ho-Heit“ keine zwei Punkte mehr am Stück erzielt werden. Mit 25:22 also beendeten wir Satz und Spiel zum verblüffenden 3:0.

Da wir gleich im Anschluss das zweite Spiel gegen Sparta zu spielen hatten, verteilten wir uns schnell auf Umkleide und Tribüne für ein leckeres Stück Kuchen der Kastens und einen Muffin von Keule. In der Halle war es wegen der Doppelbelegung inzwischen kuschlig warm geworden, sodass wir uns nur kurz einzuspielen brauchten, bevor wir mit regeneriertem Blutzuckerspiegel in die letzte Partie starteten. Nach einigem Hin- und Her, einem spannenden Duell in Schere-Stein-Papier und einer bereits gefällten Entscheidung hatte Clemens dann auch in der Zwischenzeit alle diplomatischen Bemühungen zunichte gemacht und erklärte sich bereit, seine stabile Leistung gegen Sparta als Libero fortzusetzen. So blieben wir bis auf einen Wechsel von Phil für Tom in der Aufstellung, mit der wir im letzten Spiel aufgehört hatten. Hatten wir es beim letzten Spieltag mit den Fernsehern zu tun gehabt, so ließ einigen von uns der Mannschaftsname SG Sparta auch keine Ruhe. Nachdem alle von uns zugestimmt hatten, die Spartaner nicht nach ihrem Handwerk zu fragen, sondern sie einfach krass nass zu machen, ging es dann endlich los.

In diesem Satz sollte Tom, der noch eine Rechnung mit den Gegnern offen hatte, nicht zwei Mal zur Aufgabe kommen. Innerhalb von einer Rotation stand es bereits 4:5. Ab dann machten aber nur noch wir große Sprünge auf dem Protokoll und ließen unsere Kontrahenten stetig hinter uns, bis Lucas mit druckvollen Aufschlägen ihre Annahme so in Bedrängnis brachte, dass sich der Angriff wie im Spiel zuvor an unserem Block festfraß. Dies katapultierte uns vom 19:18 direkt zum Satzende und Seitenwechsel.
Das Spiel gestaltete sich im darauffolgenden Satz ähnlich sprunghaft. Auf beiden Seiten konnten in bestimmten Rotationen viele aufeinanderfolgende Punkte erzielt werden, was uns beispielsweise bei 5:9 stark in Bedrängnis brachte und Gabi zur Auszeit zwang. Dabei stand und fiel alles mit unserer Annahme, welche uns im guten Fall sichere Side-Outs ermöglichte. Verärgert über die Tatsache, dass es wieder mal wir waren, die für die Punkte auf beiden Seiten verantwortlich waren, gewannen wir auch diesen Satz, mit 26:24. Die durch unsere schlechte Annahme und guten Block begünstigten kurzen Ballwechsel spiegeln sich auch im Protokoll wider: Im Gegensatz zum letzten Satz hatten wir eine komplette Rotationsfolge mehr vollzogen,letzten Endes mit 23 Minuten aber eine Minute kürzer gespielt! Den Sack zumachen hieß es also für den dritten Satz. Jedoch herrschte betrübte Stimmung, sodass wir zum 19:20 unsere anfängliche, leichte Führung aufgeben mussten.** Aus diesem Tief retten uns auch Gabis Auszeiten beim Führungswechsel, sowie kurz darauf bei 20:22, nicht mehr. Nach mehreren verständlich verärgerten Ansagen rafften wir uns nochmal auf, führten sogar kurzzeitig mit 25:24, brachen aber erneut ein und gaben den Satz schlussendlich ab (27:25).

„Spartaner! Was ist euer Handwerk?“ schallte es beim Zusammenkommen plötzlich aus unserer Mitte. Leider verpassten wir die filmgetreue Reaktion und antworteten lediglich mit einem ordinären „Krass Nass!“, doch gingen mit einem Grinsen, aufgeheitert von Lucas‘ Courage, auf unsere Positionen. Der Spaß war wieder zu spüren, der Frust war abgeschüttelt, und wir spielten diesen Satz endlich konsequent runter. Nicht einmal gaben wir unsere Führung wieder her. Einzig eine kleine Präventivauszeit musste Gabi bei 23:20 nehmen, bevor die Gegner vielleicht aufschließen konnten. Die gewünschte Wirkung trat sofort ein und der zweite grüne Zettel war uns beim Endstand von 25:20 sicher.

Vielen Dank an die tatkräftige Unterstützung unserer Zuschauer mit Kuchen, Klatschen und Anfeuern, die sich das Spektakel angetan haben.Man könnte behaupten, wir hätten es extra spannend gemacht, aber nach einem klaren Sieg fühlt es sich zugegebenermaßen nicht an. Wenngleich wir mit sechs Punkten auf dem Papier maximale Erfolge erzielt haben und in der Tabelle wieder ein Stück nach oben klettern konnten, so hat uns dieser Spieltag nur zu deutlich vor Augen geführt,woran wir arbeiten müssen, um unser Saisonziel zu erreichen. Ist ja gerade nochmal gut gegangen.

Über das gepfiffene Spiel möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen.***

 

* Dagegen sprechen die vielen beheiternden Schusselfehler, die sich im Protokoll eingeschlichen haben und auf einen vom Spielgeschehen unfassbar abgelenkten Schreiber hindeuten könnten. Neben vielen Durchstreichungen wurde beispielsweise mehrmals bei einer „10“ einfach die Null vergessen, sowohl bei eingetragenen Auszeiten als auch bei der Rotation!

** Ein Highlight des Satzes bleibt jedoch hervorzuheben: Zum Satzende hin blockt Bohne den Angriff des gegnerischen Mittelblockers und der Ball fliegt nahezu senkrecht Richtung Hallendecke. Bohne landet, ergibt sich in der Hocke seinem Orientierungsverlust, „spielt“ den herabfallenden Ball jedoch mit seinem Rücken wieder hoch und rettet den Tag.
*** Nur so viel: Es gab zwei rote Karten, beinahe einen unrechtmäßig angemeldeten Protest, ein Lob an die Schiedsrichterleistung, und die fairen Aufsteiger VfK konnten das Spiel im vierten Satz für sich entscheiden.

 

Amon

Geschafft…

Erstmals in der Vereinsgeschichte hat es eine weibliche U 16 Mannschaft in der ersten Qualifikatiosrunde …, sich für die Berliner Meisterschaften zu empfehlen. Im Gegensatz zu allen bisherigen Spielen der Saison war das heute mal recht interessant. So gaben wir die ersten zwei Sätze überhaupt ab, gleich den ersten im heutigen Turnier gegen BVV I, den zweiten im Spiel um die direkte Quali zur BM.

Schon das erste Spiel forderte uns einiges ab. Viel altes Zeug im Spiel, gewinnen möchten alle, in diesem Fall wir. 2:1 das Satzergebnis.

Dann BBSC II: 25:4, 25:5. Gruppensieg!

So also Finale gegen den SCE. Die waren super drauf, griffen toll an, hatten immer eine Lösung parat und machten wenig eigene Fehler. Nicht mal unsere Legebälle fanden den Weg auf den Boden der Lessinghalle. Tolle Ballwechsel auf beiden Seiten, danke. Das war vom Spielniveau in etwa das, was zur BM 2016 im kleinen Finale gespielt worden ist. Lasst uns jetzt wieder zu Verstand kommen und im Training etwas anziehen. Jeder hat seine Schwächen unter Wettkampfbedingungen erkannt, kein Vorwurf, weiter so! Vorwärts

Beim ersten Qualifikationsturnier zur Berliner Meisterschaft spielten BVV I und BVV II gemeinsam in einer Gruppe.
Dabei konnte sich die zweite Mannschaft um Trainer Stephan Zywotteck für die Berliner Meisterschaft qualifizieren! BVV I hat beim 2. Turnier am 14. Januar 2017 eine neue Chance, sich zu qualifizieren.

Die erste Mannschaft der weiblichen U12 verbleibt in ihrer Leistungsklasse.
BVV II hat den Aufstieg in die erste Leistungsklasse geschafft.

Schöne Sache das, Premiere in der U18 und gleich alles gewonnen. Eigentlich dachte ich, in der U18 gibt’s endlich mal eine Packung für unsere Mädels, ging aber wieder nicht, obwohl mit den Rudowern ein komplett spielfähiges Team mit in der Halle stand. Hier gaben wir einen Satz komplett weg, nachdem deren U20 unsere doch noch sehr jung aussehenden Mädels im ersten Satz total unterschätzt hatten, fuhren wir im zweiten deutlich runter. Alles andere wurde 2:0 gewonnen. VCP und MVC hießen die Gegner. Der Spieltag war zeigte aber auch einige Schwächen in unserem Spiel auf, andererseits muss ich unsere jungen Damen auch mal loben. Trainingsfleiß zahlt sich einfach mal aus. Weiter so!

Morgen (Sonntag) werden aber die Messen gelesen. In der Quali für die U 16 geht’s hoffentlich etwas heftiger ab.

Mit Spaß!

Am Sonntag, den 30.10.2016 hatten wir unseren 2. Kreisligaspieltag in der Kreisliga A.

Es war unser 1. Heimspieltag, obwohl es nicht unsere eigentliche Heimhalle war. Um 10 Uhr war Hallenöffnung in der Ahrensfelder Chaussee und alle waren pünktlich da, sodass wir kurz darauf anfangen konnten, zu spielen.
Es waren alle Plätze auf dem Spielberichtsbogen vergeben, also konnte es los gehen.
Unser erstes Spiel war gegen die Füchse, wo wir am Anfang ein paar Probleme hatten, uns dann aber immer absetzen konnten und alle zum Einsatz kamen – sogar Lili, die am Sonntag ihren ersten Spieltag hatte, kam zum Einsatz. Sie durfte eine Aufgabe schlagen und das war nicht nur irgendeine Aufgabe sondern der Matchball. Somit gewannen wir alle Sätze recht souverän mit 25:15 , 25:15 und 25:14 und holten uns die nächsten 3 Punkte für die Tabelle. Nach einer kurzen Pause ging es sofort weiter mit dem nächsten Spiel gegen den Marzahner VC. Im ersten Satz kamen wir nicht so richtig ins Spiel und lagen nach ein paar Bällen mit 5 Punkten hinten. Nach ein paar Ansagen von Eberhard kämpften wir uns wieder ran und spielten lange Zeit auf Augenhöhe. Am Ende drehten wir noch den Satz und gewannen mit 25:22. Den 2. Satz hatte wir dann völlig unter Kontrolle, der durch Linas Aufschlagsserie noch kontrollierter verlief. Dadurch gewannen wir den Satz mit 25:12. Im 3. Satz ging es wieder enger zu, da sich Marzahn wieder zusammengerissen hatte. Dennoch konnten wir uns am Ende absetzen und gewannen das Spiel mit 25:22.
Durch die beiden Siege am Sonntag konnten wir uns mit weiteren 6 Punkten an die Tabellenspitze kämpfen. Natürlich dürfen wir jetzt nicht aufhören zu spielen und uns zuviel freuen, weil es noch viele Spieltage gibt und auch noch stärkere Gegner, die auf uns warten.

– Maria

Wir können es doch! Endlich! Der 7. Spieltag für die Herren vom BVV-Team bringt wieder einen Sieg mit sich. Und was für einen! 3:2 (-23,-21,21,33,14) besiegten wir knapp das spielstarke Team aus Wriezen, das bis dato auf Tabellenplatz 3 rangierte.

Nachdem die letzten drei Spieltage nicht gut für uns ausgegangen sind, spürte man bei diesem Spieltag eine gewisse Grundspannung bei jedem von uns in der Mannschaft, doch der uneingeschränkte Wille wieder zu Siegen war deutlich größer. Die Ausgangslage war demnach nicht schlecht. Wir wussten, dass das Auswärtsspiel in Wriezen nicht einfach werden würde, da uns bewusst war, dass die Fans und die Mannschaft sehr lautstark und teils auch provozierend sein können, doch entscheidender für uns war eher der Aspekt, dass die Hallentemperatur nahe dem Gefrierpunkt lag.

Wir starteten im ersten Satz mit Ole (Z), Jan (AA), Jens (MB), David (D), Hendryk (AA), Jonas (MB) und Robert als Libero. Der erste Satz verlief erst auf Augenhöhe, bis wir fünf Punkte hintereinander nicht aus der Läuferposition rauskamen. Jörg reagierte und nahm Auszeiten und dies dann auch mit Erfolg. Allerdings lagen wir nun drei Punkte zurück. Beim Spielstand von 18:20 brachten wir mit unseren zwei neuen Youngstars, Benno und Vincent, per Diagonalwechsel, frischen Wind in die Mannschaft. Leider konnte der Vorsprung nur um einen Punkt verringert werden und wir verloren damit den ersten Satz 23:25.

Jörg reagierte auf unsere teilweise durchwachsene Annahme mit Leo für Jan im 2. Satz. Doch leider rannten wir steht’s einem 2-4 Punkte Rückstand hinterher, der trotz mehrerer Wechsel den ganzen Satz lang bestanden blieb. Somit ging auch der 2. Satz mit 21:25 an Wriezen.

Im 3. Satz starteten wir noch einmal verändert mit Dennis auf Außen, Steve auf Mitte und Benno auf Diagonal. Entscheidend hierbei war vor allem, dass wir trotz 0:2 immer noch heiß darauf waren das Spiel zu gewinnen und endlich wieder Punkte mitzunehmen. Wir starteten gut mit einem kleinen Punktepolster bis wir wieder fünf Punkte lang nicht aus dem Läufer I rauskamen. Jörg nahm deswegen sowohl eine Auszeit und wechselte des Weiteren noch Leo für Dennis ein. Auch hier zeigte sich wieder die taktische Raffinesse unseres Trainers, denn im Anschluss kamen wir aus dem Läufer und konnten durch ein Break wieder ausgleichen. Der Satz heizte sich dann immer weiter auf, da es teilweise mehr oder weniger streitige Situationen gab, welche sowohl die Fans, als auch die Spieler beider Mannschaften immer wieder verschieden betrachteten. Bei einem Spielstand von 18:20 ging Jens dann zum Aufschlag. Nachdem er allerdings den nassen Ball dem Ballkind zurückgab, um einen neuen zubekommen, war jenes überfordert und es dauerte seine Zeit. Als wir uns dann noch beim Schiedsrichter beschwerten, da eine Zeitverzögerung stattfand war das Publikum komplett gegen uns. Jens wurde daraufhin ausgepfiffen, wusste aber gekonnt durch einen Kussmund ins Publikum zu kontern. Bei einem Spielstand von 21:21 ging Benno zum Aufschlag und wir konnten daraufhin vier Punkte in Folge machen und gewannen damit den Satz. Die Erleichterung war groß, da wir damit uns selbst bewiesen haben, dass wir noch Sätze gewinnen können.

Der 4. Satz sollte jedoch dann jedem seine Nerven abverlangen. Es war ein Satz, indem man gesehen hat, wie gleichwertig die Teams doch waren. Den kompletten Satz über schaffte es keine Mannschaft sich mehr als drei Punkte abzusetzen. Doch dann begann das Spektakel. Wriezen hatte beim Spielstand von 22:24 Matchbälle, doch wir blieben konzentriert und wehrten sie ab und glichen aus. Die nachfolgenden Punkte waren durchflossen von der Nervenstärke beider Mannschaften. Sowohl Wriezen, als auch wir hatten immer wieder Match-, bzw. Satzbälle und so zog sich der Satz durch spannende Ballwechsel 41 Minuten lang, bis wir beim Spielstand von 35:33 endlich den Sack zu machen konnten.

Der 5. Satz verlief dann nicht anders als die Sätze davor. Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe und wieder gelang es keinem Team sich abzusetzen. Wriezen bekam wieder einen Matchball, wir wehrten ihn ab und konnten darauf folgend selbst zwei Punkte erzielen und gewannen damit das Spiel.

Alles in allem kann man nur seinen Hut ziehen vor den Leistungen beider Mannschaften. Es war ein Spiel, welches geprägt wurde durch seine Emotionen. Jeder Spieler der Mannschaft wollte unbedingt den Sieg. Die große Kaderstärke, mit der wir dieses Mal auftrumpften konnten, war möglicherweise daher mitentscheidend. Besonders hervorheben muss man hierbei nochmals Hendryk und Benno, die beide ein „bockstarkes Spiel“ (Zitat von Trainer Jörg) gemacht haben. MVP wurde allerdings unser Zuspieler Ole.

Nachdem wir uns nun jetzt bewiesen haben, dass wir immer noch gewinnen können, möchten wir dies am nächsten Samstag auch unseren Fans beweisen. Wir hoffen daher euch alle zahlreich in der Anton-Saefkow-Halle anzutreffen, sodass wir zusammen unseren ersten Heimsieg, gegen die bisher stark spielenden Pinneberger, feiern können.

Bis dahin! Euer BVV-TEAM

Für den BVV waren am Ball: Robert Hinz, Jan Sandig, Leo Pitts, Hendryk Schramm, Jens Kölbel, Steve Deinert, Benno Hartung, David Nündel, Dennis Noack, Jonas Elwert, Vincent Freytag und Ole Schröter

Wir schreiben den 5.11.16, ein typischer regnerischer Novembertag – perfekt um in die Halle zu fahren und Volleyball zu spielen! Für den BVV-Herren 2 ging es nach Potsdam in die Universitätshalle Golm zum USV Potsdam – leider sehr geschwächt, da unter anderem Kapitän Martin und Mittelblocker Chris krankheitsbedingt ausfielen. Dafür unterschützte uns ein alter bekannter – Sascha – der uns bereits vor 2 Jahren in der Berlinliga mit harten Angriffen und lauten Anfeuerungsrufen unterstützte. Unser Ziel: Endlich die ersten Punkte in dieser Saison einfahren. Die Potsdamer haben selber erst einen Punkt, somit standen die Chancen nicht schlecht.

Zum Anpfiff um 19 Uhr standen dann Jojo (Z), Tobi (AA), Sascha (AA), Jan (MB), Phil (MB), Stadie (D) und Paulo (L) auf dem Spielfeld. Wir kamen sehr gut ins Spiel dank Jojos Aufschlägen, die den USV kalt erwischten: Wir führten 6:0 und gaben die Führung für den Rest des Satzes nicht wieder her. Unseren ersten Satzball bei 24:20 konnten wir nicht verwerten und der gegnerische Kapitän und spätere MVP Andreas Scheuerpflug brachte die Potsdamer noch einmal mit seinen druckvollen Aufschlägen auf 24:24 heran. Schließlich gelang es uns das Sideout zu holen und nach einem langen Schlag von Stadie in die hintere Ecke des Feldes machten wir den Sack zu. 26:24!

Wir wechselten auf der Diagonalposition und Robert kam für Stadie aufs Feld. Mit viel Motivation ging es in Satz zwei. Leider fing dieser nicht so gut an und Aushilfskapitän Tobi musste bei 3:9 die erste Auszeit nehmen. Bei 3:11 wechselten wir auf der Zuspiel- und Liberoposition und bei 4:14 holten wir dann endlich unseren nächsten Punkt. Bis zum Satzende konnten wir diesen enormen Rückstand nicht wieder aufholen und wir verloren diesen mit 16:25.

Ähnlich schlecht verliefen Satz 3 und 4, die mit 13:25 und 9:25 an den USV Potsdam gingen.

Positiv hervorzuheben ist natürlich der erste Satz, in dem wir gut spielten und den Gegnern unser Spiel aufzwingen konnten. Ebenfalls konnten wir trotz negativer lauter Zwischenrufe bei umstrittenen Entscheidungen einiger Gegner und Zuschauer unsere Konzentration hoch halten können und haben uns nicht entmutigen lassen. Arbeiten müssen wir weiterhin an unserem Teamwork, vor allem wenn wir im Rückstand sind.

Am 12.11. geht es hoffentlich mit einem kompletten Kader zuhause um 19 Uhr in der Erich-Kurz-Straße weiter gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg.