Kellerduell um den Abstiegskampf? Das Wort Abstiegskampf noch vor der Saisonhälfte zu erwähnen ist möglicherweise etwas verfrüht, allerdings war die Ausgangslage für beide Mannschaften nicht besonders erfreulich. Der USC Magdeburg, Absteiger aus der 2. Liga, konnte mit seiner neu zusammengewürfelten Mannschaft bisher in der 3. Liga nicht wirklich fußfassen und hatte somit bisher nur 4 Punkte. Der BVV wiederum holte in 8 Spielen 7 Punkte. Uns war bewusst, dass das Spiel gegen Magdeburg kein leichtes werden sollte, denn jene unterlagen bisher zu Hause immer 2:3 und wollten damit endlich ihren Fans die ersten 3 Punkte bescheren.
Samstag ging es für uns dann los in zwei Truppen. Die erste wollten die Damen, welche genau vor uns in Magdeburg spiel hatten, anfeuern und die anderen wollten lieber noch die Stunde mehr Schlaf mitnehmen, um fit zu sein. Wir durften dann aber alle den 3:2-Erfolg unserer Damen bestaunen.
Guten Mutes starteten wir dann nach dem guten Einspielen und Einschlagen in den 1. Satz. Doch leider stellte sich schnell raus, dass die Probleme, wie die Annahme, auch in diesem Spiel wieder entscheiden sein könnten. Es hieß wieder für alle von uns viel laufen viel kämpfen und längere Ballwechsel. Es war ein unterhaltsamer Satz, die Zuschauer bekamen trotz sehr deutlichem Satzverlauf viele umkämpfte Ballwechsel zu sehen und somit dauerte der Satz 21 Minuten und ging trotzdem eindeutig mit 25:13 an die Hausherren.
Wir ließen uns nicht unterkriegen und starten gewillt in den 2. Satz, doch das Schema blieb das gleiche. Selbst machten wir viel zu wenig Druck in der Aufgabe und ermöglichten den Magdeburgern somit viele Chancen alle ihre Angreifer einzusetzen. Wir hingegen kamen mit dem guten Aufgabendruck nicht zurecht und mussten somit häufig unsere Mitte außen vorlassen. Der Satz endete wieder nach 21 Minuten, allerdings mit 25:21.
Mit 0:2 und gefühlt dem Rücken an der Wand rafften wir uns trotzdem wieder auf. Wir waren positiv und probierten jeder jedem zu helfen. Keine negative Stimmung, sondern nur positiver Aufbau des Anderen. Wir steigerten uns erneut, mussten jedoch den Satz wieder anhand der gleichen Punkte abgeben. 25:22 konnten die Magdeburger nach 25 Minuten ihre ersten 3 Punkte bejubeln.
Was wir aus dem Spiel mitnehmen ist klar, wir wissen woran wir zu arbeiten haben. Genau wie die Magdeburger sind wir noch neu zusammengewürfelt und müssen uns erst einmal finden. Man merkt jedoch so langsam eine gewisse Grundspannung, welche wir unbedingt ablegen müssen. Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir guten Volleyball spielen können und haben uns Vergleich zu dem Spiel gegen Pinneberg stark verbessert, doch im Kopf ist das möglicherweise noch nicht bei jedem angekommen.
Somit sind wir nun 4 Punkte abgeschlagen auf den nächsten Tabellenplatz und müssen so langsam wieder unsere Punkte nach Hause holen, damit wir nicht in den vermeintlichen Abstiegskampf schon zu früh mit reingezogen werden, denn nun sind wir mit zwei weiteren Mannschaften Punktgleich und kämpfen um den 9. Platz.

Ole Schröter

Am 19.11.2016 waren wir zu Gast beim USC Magdeburg. Trotz oder gerade wegen unseres vorübergehend dezimierten Kaders von nur 8 Spielerinnen, bei dem wir noch nicht einmal alle Positionen „richtig“ besetzten konnten, wollten wir unbedingt siegen. Pünktlich um 16 Uhr startete dieses spannende Duell. Immer mit leichtem Vorsprung für den USC begann der erste Satz. Magdeburg punktete vor allem mit sehr starken Aufschlägen. Erst nach einem Aufstellungsfehler und einer relativ langen Spielunterbrechung konnten wir besser ins Spiel finden und den ersten Satz, nach einer guten Aufschlagserie unsererseits, mit 25:21 beenden. Wie es leider häufiger bei uns der Fall ist, konnten wir die Spannung im zweiten Satz nicht beibehalten und mussten diesen dann auch deutlich mit 21:25 abgeben. Im dritten Satz konnten wir wieder ins Spiel zurück finden und einen respektablen Vorsprung ausbauen. Aufschläge und Block waren gut und auch die Abwehrleistung stark. Doch beim Stand von 21:16 gelang uns auf einmal leider nicht mehr viel und wir mussten diesen Satz unerwartet mit 23:25 an Magdeburg abgeben. Es folgte ein kurzzeitiges Stimmungstief mal wieder Punkte abgegeben zu haben und dann eine große Motivation wenigstens die restlichen 2 Punkte zu gewinnen. Der vierte Satz startete und blieb dann lange Zeit ausgeglichen. In langen, umkämpften Ballwechseln konnten wir jedoch den Satz mit 25:22 gewinnen. Auch im fünften Satz blieb es bis zum Seitenwechsel, wie schon im gesamten Spielverlauf, sehr eng umkämpft. Doch dank der lautstarken Unterstützung von unseren Herren 1 und einer super mannschaftlichen Leistung, bei dem vor allem auch die fehlenden Positionen sehr gut kompensiert werden konnten, entschieden wir diesen Satz mit 15:9 für uns und damit auch dieses Match. Das etwas unscharfe Bild spiegelt doch aber hoffentlich unsere Freude wieder :), mehr davon im Video auf unserer Facebookseite.
Vielen lieben Dank nochmal an Jenny als Co-Trainer und unseren beiden Fahrern, die uns sicher auch wieder nach Hause fuhren.
Im nächsten Spiel am 26.11. treffen wir auswärts auf unseren unmittelbaren Tabellennachbarn VfK, den wir ebenfalls schlagen wollen um damit unsere Positionierung im Mittelfeld der Liga zu stärken.
Verfasst von Damen 1, gepostet von Theresa Lammel

In der U18 konnten wir in den Spielen vs Rudow und Spandau endlich mal alle Spielerinnen in die Startsechs berufen. Und jede einzelne hat gezeigt, dass sie da auch hingehört. Unseren Youngster Charlotte habe ich in einer Auszeit vielleicht etwas verunsichert, entschuldige. Auf dem Feld im Spiel warst du jedenfalls da. Frau Knie, Frau Rücken und Madame Handgelenk haben wieder mal alles gegeben, beim Einschlagen habe ich dreimal Po und einmal Oberkörper gezählt, gute Statistik. Zu den Spielen: Rudow ist eine spielstarke Mannschaft mit Größenvorteilen uns gegenüber. Trotzdem hatten wir Satz 1 souverän im Griff.

Der zweite lief etwas holprig an und ging zu recht an die Rudower. Im dritten waren die jüngsten BVV-Damen dann wieder sicher, auch wenn das Satzergebnis (15:12) etwas anderes sagt. Spandau dann.

Hier sollten mal endlich unsere Jüngsten (Spielalter) ran. Das erwartete Chaos blieb aus. Mit Aufschlägen kamen wir zu einem sicheren 3:0. Die Spielerinnen von Spandau und Rudow im Schnitt ein bis zwei Jahre älter und einen Kopf größer, wir deutlich spielfähiger, warum nimmt uns keiner ernst?

Frohe Kunde, Frau Czekalla ist wieder da. Wo soll das noch hingehen? Danke Rudow, danke Spandau für gute Spiele!

Die männliche U12 hat den 5. Platz in der ersten Leistungsklasse gemacht und sich damit den Verbleib in der LK1 gesichert!

Die weibliche U18 bleibt am 2. Spieltag ohne Niederlage!

  • BVV – TSV Rudow 2:1
  • BVV – TSV Spandau 2:0

Beide Teams der weiblichen U12 spielten am 2. Spieltag in der ersten Leistungsklasse. BVV I belegte dort den 2. Platz und verbleibt in der Leistungsklasse, BVV II steigt in die 2. Leistungsklasse ab.


Respekt vor den Leistungen unserer Spielerinnen

Im heutigen Turnier spielten die Teams vom MVC, BBSC, Rudow und zweimal der BVV. Die zweite Mannschaft hatte gegenüber den Mädels aus Marzahn und dem BBSC deutliche Größen- und in einem Fall auch Altersnachteile. Trotzdem habt ihr toll gespielt und gekämpft, um jeden Ball und in jeder Situation. (Fast) kein Zank, da seid ihr schon mal auf dem richtigen Weg zum Teamsport. „Eine für alle, alle für eine!“.  Nur so geht’s.

So auch zu erklären der Satzgewinn gegen die Erste von Rudow. Ein Riesenerfolg für euch und mich und den Verein.

BVV I erspielte sich in der ersten Leistungsklasse sogar den zweiten Platz! Marzahn war heute deutlich vorne, damit können wir (erstmal) leben.

Jedenfalls haben wir gesehen, was im Training noch zu tun ist.

Fazit: Berliner Trainer- Urgestein mit Morten (Rudow) und Ralf (BBSC) getroffen, viel im Training Erlerntes toll umgesetzt, beide Teams. Wir sind stolz auf euch. Das heute war Landesliga, würde jeder Fußballspieler erzählen, Leistungsklasse. Die, Do kein Training, weil die „Großen“ von Montag bis Donnerstag bei den Deutschen sind. Weiter so!

Die erste Mannschaft der männlichen U16 steigt in die erste Leistungsklasse auf, BVV II verbleibt in der LK 2.
Die männliche U18 belegt am dritten Saisonspieltag den 7. Platz.
Das Team der U13 männlich ist zum Spieltag nicht angetreten.

Ein neues Talent kam am 13.11. zu uns in die Halle , um sich mal anzuschauen, was sie selbst so in sieben Jahren lernen kann. Zunächst war das nicht so viel Nach dem ersten Spiel des SCE gegen die sympathische Mannschaft von TM warteten unsere Mädels eine gefühlte Ewigkeit auf die Unterschrift der Verlierer, begannen dann mit ihrer Erwärmung. Nach Mobi, Stabi konnten sie gerade mal drei, vier Bälle
So wir kalt in diesen Satz, TM nach ihrem gerade gewonnenen Spiel heiß auf weitere Siege. Nichts ging bei uns. Auszeit, Auszeit, Wechsel, Wechsel, dann lief wieder etwas zusammen. Nach 19:4… erreichten wir ein zweistelliges Ergebnis. TM machte sich in Form einer Auszeit sogar wieder. Sorgen beim Spielstand von 10:22, nachdem wir schon 4:21 zurück gelegen hatten. Satz weg.
Der zweite, dritte und vierte dann für uns, Pause! Traubenzucker und Gummibärchen für die Spielerinnen, dann SCE.
Der erste Satz wieder zähe, komfortabele Führung zu Beginn, dann crunchtime und wir sind hinten (19:21). Bei 19:22 war es mal wieder Zeit für eine kurze Ansprache. Hat offenbar geholfen, denn anschließend lief es wieder besser bei uns, 25:23.
Im zweiten Satz konnte der SCE dann noch 12 Punkte gegen uns erzielen, im dritten kamen unsere neuen Aufschlagwunderkinder zum Einsatz. Drei Bälle von Leo verweilten eine gefühlte halbe Stunde auf der Netzkante, bevor sie den Weg ins richtige Feld fanden, zum SCE. Fünf ganze Punkte gaben wir weg.
Richtige Antwort.
BVV VI – SCE 3:0 (-23, – 12, -5)
BVV VI – TM 3:1 (15, -8, -16, – 15).
Der direkte Vergleich am nächsten Spieltag mit VC RM und DJK ist jetzt für uns wichtig. Und alles… Melli go!

Heimspieltag, das ist für viele ein Event, bei dem man in der Lage ist jeden zu schlagen. Vertraute Umgebung, Familie und Freunde können endlich auch mal sehen, wofür man seine Wochenenden nutzt. Das alles deutete auf gelassene Stimmung und ein sportlich spannenden Tag hin. Waren die Vorbereitungen für den Heimspieltag durch die Mitarbeit aller anwesenden Teammitglieder schnell erledigt, so konnte sich der BVV anscheinend mental nicht auf das Spiel einstellen.

In der Aufstellung gab es keine Veränderungen lediglich Jan(U) war nicht mit von der Partie, um den Geburtstag seiner Frau zu feiern. Glückwünsche an dieser Stelle.

Somit war die Start-6 : Ole(Z), David(D), Jens(MM), Jonas(MM), Leo(AA) Hendryk (AA).

Verspätet zu der Partie war auch noch Vincent(Z) dazu gestoßen, der dadurch bereits vorab für schlechte Laune bei Jörg (Trainer) sorgte, denn nach eigener Aussage fehlt ihm: „eine sau geile Option…“. Jörg wurde bereits vor dem Spieltag auf die Probe gestellt, sodass er den Kader von 15 Spielern auf 12 reduzieren musste. Neben Jan, der andere Verpflichtungen hatte, wurden Javi(L) und Steve(MB) nicht mit in den Kader aufgenommen.

Die Partie begann pünktlich, vllt. auch, weil wir keinen Hallensprecher hatten, der die Beteiligten vorstellte. Mit dem ersten Ball zeigte der VfL gleich seine Stärke, denn trotz eines gut getroffenen Balles kam die Annahme punktgenau. So angenommen war es dem Zuspieler ein Leichtes einen direkten Punkt zu machen. Zuspielfinte – direkt auf den Marktplatz. Nach dem Weckruf des Gegners sollte jeder im Spiel angekommen sein. Nach dieser Aktion spielten beide Mannschaft ohne Druck. So dauerte es bis zum 12:12, wobei sich der VFL erstmals 4 Punkte in Folge holte. Die Annahme sollte auch das Thema des BVV werden. Wobei bei den schwachen Aufschlägen der Pinneberger oft nicht zu sehen war, worin die Schwierigkeit lag. Das war sicher nur ein Grund warum der BVV innerlich unruhig geworden ist. Die Kommunikation auf dem Feld wurde schroffer und der Druck auf die Annahme nahm zu. Die Einwechslung von Benno auf der Diagonalposition hatte leider nicht die erfrischende Wirkung, wie in vorhergehenden Spiel in Wriezen gebracht. Trotz gutem Aufschlag zeigten sich die VfL’er unbeeindruckt und kellten den Ball konstant und sicher nach vorne.

Unauffällig jedoch konstant spielte sich Pinneberg nach und nach die Punkte heraus, sodass der Satz 18:25 zu Ende ging.

Im 2. Satz sollte eine Änderung in der Start-6 mit Lasse für Jonas für den nötigen Auftrieb sorgen. Leider hatte der Satz gefühlt direkt mit 1:4 begonnen. Warum? Die Videoanalyse zeigte, dass sich vier kleine Fehler auf die Spieler verteilten und dadurch scheinbar der erste Satz in die Wiederholung ging. Der 1. Punkt auf Seiten des BVV wurde durch Hilfe der Schiedsrichter dem BVV zugesprochen, nachdem ein Angriff der Pinneberger außerhalb über das Netz gegangen sein sollte. Die Schiedsrichterleistungen waren unauffällig jedoch nicht fehlerfrei. Immer wieder ließen leichte Fehler den BVV den Faden für das Spiel verlieren. Unzählige verschlagen Aufschläge in Folge sowie die fehlerarme und abwehrstarke Spielweise der Pinneberger waren eine ungünstige Kombination. Beim Spielstand von 6:13 hatte David nach starker Abwehrleistung ein Disput mit dem 1. Schiedsrichter gehabt, der die Auflagefläche von seiner Hand als Hallenboden angesehen hatte. Davids lautstarkes Argument „HEYYY“ brachten ihm prompt die gelbe Karte ein. Als Weckruf für das Team gemeint hatte es vorerst keine Wirkung gezeigt. Pinneberg spielte einfachen Volleyball und durch viel Laufarbeit von Ole konnte das Sideout auch aus mäßigen Annahmen noch durchgebracht werden. Nach dem Punktgewinn führte der BVV fast nur Aufschläge in Folge aus, leider war immer eine Rotation der Spieler dazwischen, erst Benno konnte die Serie der direkten Aufschlagfehler brechen, sodass tatsächlich ein ganzer Punkt aufgeholt werden konnte.

Unbeirrt von den vielen individuellen Fehlern und der mangelnden Zusammenarbeit spielten doch alle gegen die drohende Niederlage. Das Spiel fand fast noch eine Wende nachdem Aufschläge von Hendryk einfach über das Netz in das Feld gespielt wurden, um den Gegner zum Spielen zu bringen und der BVV zeigte, dass sie in der Lage sind Volleyball zu spielen. Wir blockten, kämpften in der Abwehr und begannen etwas zwingender zu spielen. Es kam sogar zu einer Auszeit des VFL bei dem Stand von 23:19 für Sie. Vier Punkte in Folge brachten uns am Ende auf einen Stand von 21:25.

3. Satz – Zeit für eine Wende, sonst würde das Spiel ohne einen Zähler für die Tabelle verloren gehen. Und das zu Hause vor Freunden und Familie … das galt es zu verhindern. Benno für David auf Diagonal und Jonas auf der Mitte für Lasse sollten der Schlüssel für den Erfolg werden. Weiter in Reserve blieben Chris und Dennis.

Der 1. Ball im Satz sollte eine erfolgreiche Abwehr eines Schnellangriffes über die Mitte sein, der mutlos zum Gegner zurück gespielt wurde. Dieser wollte sich nicht nochmal bitten lassen und machte den nächsten Angriff zu einen Punkt für sich.

Mit zwei gewonnen Sätze im Rücken und immer wieder erfolgreichen Abwehraktionen blieb das Spiel weiter klar in der Hand von Pinneberg. Ein weiterer Versuch des Trainers nochmal einen Akzent zu setzten war die Einwechslung von Dennis für Leo im Aufschlag, der an guten Tagen mit harten Sprungaufschlägen den Gegner unter Druck setzten kann. Leider hat auch der Wechsel nicht den erhofften Erfolg gebracht. Nach Pinnebergs Aufschlag in die Schnittstelle zwischen die Annahmespieler fand direkt der Rückwechsel statt. Wir durften keine weiteren Punkte abgeben. Zielstrebig und befreit spielte Pinneberg unauffällig die Partie zu Ende ohne Möglichkeit BVV wieder ins Spiel zu bringen. Am Ende ging der Satz mit 25:14 an Pinneberg.

Das Spiel zeigte dem BVV wieder seine Baustellen auf und passt in das auf und ab des Teams. Es ist deutlich zu sehen, dass der BVV noch nicht als Mannschaft agiert, das Vertrauen und die Kenntnis zu den Partnern fehlt. Wenn der Fokus sich auf die eigenen Stärken und das Miteinander richtet gibt es vom BVV noch was zu sehen, denn das Potential ist immer wieder in den Aktionen zu erkennen.

Für den BVV steht nun die Aufgabe an, sich auf sein Spiel zu fokussieren, zueinander zu finden und mit Stimmung die Spiele an sich zu reißen. Außen vor sollten Einzelinteressen und Tabellenplätze bleiben.

Nach dem unspektakulären und kurzen Spiel ist die Ansage der MVP‘s in Person des Zuspielers von Pinneberg -Hr. Voigt- und unseres Außenangreifers -Hendryk- der Situation angepasst und findet ohne Sprecher statt.

Ein Dank an die Ballroller/in und Assistenten für die konzentrierte Leistung und Vereinsarbeit.

 

Hendryk Schramm

 

 

Zu aller erst einmal ein herzliches Dankeschön an Ronny Linke fürs Einspringen als Trainer und Unterstützer an diesem kalten Spieltag und natürlich die besten Genesungswünsche für unseren lieben Frank!

Wir hätten ja gerne sechs Punkte ins Präsentkörbchen gepackt, aber das klappte dann doch nicht so ganz. Aber der Reihe nach.

Das erste Spiel ging gegen die Damen vom RPB V. Kennen wir. Hatten wir in der letzten Saison schon damals beide Spieltage mit 3:0 gewonnen. Wussten: Das können wir auf jeden Fall schaffen.
Also haben wir auch stark und selbstbewusst gestartet. Das Spiel lief variabel, mit viel Bewegung und guten Aufschlägen, während der RPB noch nicht so richtig viel Kraft zeigte. Die ersten beiden Sätze gingen mit 25:18 und 25:17 verdient an den BVV.
Doch dann kommt dieser verfluchte dritte Satz, bei dem man schon viele Kräfte gelassen hat und der Gegner noch mal alle Reserven auffährt, die er herauskratzen kann. Beide Teams liegen von Anfang an sehr nah beieinander. Der RPB kann sich zwischenzeitlich auf 15:11 absetzen, doch der BVV behält die Nerven und kommt mit platzierten Bällen wieder auf 22:22 heran. Doch bei 25 aufhören ist ja was für Anfänger. Man entschließt sich, es nochmal so richtig spannend zu machen. Starke Kampfaktionen und kühle Nerven wechseln sich mit ungeschickt verschlagen Satzbällen ab, bis sich der RPB schließlich bei 29:29 den Aufschlag holt und mit zwei guten Aktionen den Satz 31:29 für sich entscheidet. Das sitz tief. Kraft und Motivation sind aufgebraucht, der vierte Satz wird deutlich mit 15:25 abgegeben. Letzte Chance im Tie Break wieder auf die Beine zu kommen. Es wird noch einmal spannend, der RPB hat Schwung aufgenommen und geht schnell in Führung. Doch der BVV hält, kämpft sich auf ein 11:11 heran, führt mit 14:13, wird wieder eingeholt zum 14:14, zum 15:15. Doch diesmal ist es der BVV der die letzten beiden Punkte macht und seinen 5-Satz-Spiel-Verlieren-Fluch damit bricht. Kein souveräner Sieg, aber ein wichtiger.

Nächste Hürde: VFK Südwest II.
Eine Hürde mit viel Spielerfahrung, sehr viel Auge und mindestens 18 Armen. Die immer noch irgendwie am Ball sind. Und diesen auch gut dahin spielen können, wo unsere Arme eben nicht sind. Ein gutes Spiel wird es, mit teils sehr schönen und teils sehr langen Spielzügen. Anfangs noch recht ausgeglichen, umkämpfte Bälle, kaum ersichtliche Schwächen auf beiden Seiten und nur am Ende ein Tick mehr Überblick beim VfK. Erster Satz 25:21 für die Heimmannschaft. Im zweiten Satz dreht der BVV auf. Es kommt Wumms ins Spiel, was die langen ermüdenden Spielzüge gar nicht erst aufkommen lässt. 25:18 heißt das deutliche Endergebnis für den BVV. Leider reicht die Konzentration in Satz Drei nicht mehr ganz so weit. Die Gummiwand vom VfK steht, wir kämpfen viel, aber es fehlt immer ein bisschen das letzte Fünkchen Konsequenz bei den vierten, fünften Bällen. Der VfK holt sich seinen zweiten Satz mit 25:23. Jetzt nochmal aufdrehen. Mit guten Aufschlägen setzt sich der BVV mit 10:5 ab und dominiert weiterhin das Spiel. Man ist im Fluss, Abwehr funktioniert, die Lücken für den VfK werden kleiner, mit drei Punkten Vorsprung locker Richtung Satzgewinn. Alles läuft. Bis zum 23:20. Dann ist irgendwie Blackout. Die gegnerische Nummer 9 geht zum Aufschlag und plötzlich springen der Annahme wieder Bälle weg, werden ins Netz geschlagen, fallen vor die Füße. Und der VfK marschiert durch. Zum 25:23. Zum Satz- und damit Spielsieg. Unbefriedigend. Sehr.

(Stefanie Übelhör)