Samstag ging es für uns zum SC Potsdam, wo uns der Drittplatzierte aus der vorherigen Saison erwartete. Wir wollten ein besseres Spiel und Ergebnis abliefern als letzte Woche. Leider verloren wir dennoch 3:0. Weiterlesen

Am Sonntag Nachmittag fand das erste Saisonspielen in der Regionalliga statt. Zu Gast war der SV Energie Cottbus. Durch die Ausfälle von drei Außen-Annahmespielern sowie unserem Libero musste das neu zusammengestellte Team aus Lichtenberg improvisieren. So besetzte Martin den Liberoposten, dafür rückte Tobi auf Außen.

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Am 09. September 2017 bestritt das neu formierte Regionalligateam beim Vorbereitungsturnier Preussencup ihre ersten Spiele unter Coach Robert Hinz, der nach dem Turnier durchaus zufrieden zurück blickte: „Alle Spieler bekamen auf ihrer Position nahezu die gleichen Einsatzzeiten. Somit konnte sich jeder Spieler vor dem Saisonstart nächste Woche noch einmal unter Beweis stellen. Ich habe nun auch von unseren Neuzugängen ein besseres Bild und weiß, wie sie mit Drucksituationen umgehen.“

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Die erste Herrenmannschaft des Berliner VVs wird zwei Sichtungstrainingseinheiten durchführen zu denen alle interessierten Spieler herzlich eingeladen sind, die in der neuen Saison mit uns in der Regionalliga Nordost um die Meisterschaft kämpfen wollen.
Also falls ihr Lust habt oder jetzt schon erfahren wollt, wer unser neuer Trainer in der neuen Saison sein wird, dann schaut vorbei. 

Wann? 09.05.17 (19:30) und 16.05.17 (19:30)

Wo? Sporthalle des Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
Fritz-Lesch-Str. 35, 13053 Berlin

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Jan Sandig.

Beim Berliner Pokalfinale am 23.04.17 gelang es dem Berliner VV seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Doch auch die vierte Herrenmannschaft bot eine anschauliche Leistung.

Hallenöffnung war an diesem Tag bereits um 10 Uhr. Für die vierte Herrenmannschaft, die sonst in der Bezirksliga aufschlägt, ist das im Gegensatz zu den überregionalen Teams eine ganz normale Startzeit. Im Viertelfinale trafen sie mit dem VfK Südwest Berlin auf den Drittplatzierten der Regionalliga. Verstärkt hatte sich das Team von Trainerin Gabi Arenkens mit Spielern aus der dritten Herrenmannschaft (Berlinliga). Zudem gab Eduard Grünwald (letzte Saison Regionalliga und Berliner Pokalsieger) nach einjähriger Volleyballabstinenz sein Come-Back.

Insgesamt spielte das Team eine gute Partie, musste sich jedoch schlussendlich den zwei Spielklassen höher spielenden VfKlern mit 1:3 geschlagen geben.

Nun starte die erste Herrenmannschaft verstärkt durch einige Herren-II-Spieler in das Turnier bei dem sie bereits im Halbfinale gesetzt waren. Dort trafen sie auf den Regionalligisten SG Rotation Prenzlauer Berg. Die BVVler taten sich vermeintlich schwer mit der frühen Uhrzeit, wirkten schläfrig und einige Fahrlässigkeiten führten zu einem Drei-Punkte-Rückstand im ersten Satz. Beim Stand von 20:23 sah es schon nach einem verkorksten Start in das Turnier aus, doch gelang es noch einmal den Satz zu drehen (26:24). Auch die zwei folgenden Sätze glichen dem ersten – stets lief man einem Rückstand hinterher, zum Ende der Sätze gelang es jedoch immer mindestens zwei Punkte mehr zu sammeln als der Gegner. Schlussendlich war dieses Spiel eindeutig in die Kategorie „Arbeitssieg“ einzuordnen. Das zeitgleich stattfindende andere Halbfinale der Preußen Volleys (3. Liga Nord) gegen den VfK-Südwest Berlin wurde erst im Tie-Break entschieden. Nach einem 3:8 aus Sicht der Preußenvolleys beim Seitenwechsel kämpfte sich der Turnierausrichter zurück auf 13:13. Doch die VfKler bündelten die letzten Kräfte und lösten aufgrund einer couragierten Leistung das Finalticket.

Dort mussten sie im ersten Durchgang den kräftezehrenden neun zuvor gespielten Sätzen Tribut zollen und verloren diesen eindeutig (25:14). Der BVV verpasste nun im zweiten Durchgang vorzeitig alles klar zu machen, da dieser knapp verloren ging (24:26).

Die folgenden beiden Sätze fielen auch knapp aus, doch beide zugunsten der Lichtenberger, die zwar nicht an das überragende letzte Saisonspiel in Warnemünde anknüpfen konnten, aber dennoch eine solide Turnierleistung boten.

Damit ist die Mission „Titelverteidigung“ geglückt und nach einer verkorksten Saison gelang es zumindest noch mal dieses abschließende Turnier erfolgreich zu gestalten.

Durch den Gewinn qualifiziert sich der Berliner VV für den Regionalpokal Nordost, der am 08.10.17 in Sachen-Anhalt stattfinden wird. Dort wird man voraussichtlich lediglich auf Teams aus der 2. Bundesliga treffen. Bereits qualifiziert sind neben dem Berliner VV der CV Mitteldeutschland und der VC Bitterfeld-Wolfen. Der Brandenburger Pokalsieger steht noch nicht fest. Klarer Favorit ist hier der SV Lindow-Gransee.

 

Für den Berliner Pokalsieger 2017 Berliner VV I am Ball:

Ole Schröter, Johannes Lüpnitz, Robert Hinz, Hendryk Schramm, Christopher Heckendorf, Martin Klimek, Dennis Noack, Christopher Tardel, Jens Kölbel, Philipp Kochinka, David Nündel und Philip Stadie

 

Ergebnisse Berliner Landespokal 2017:

Viertelfinale: Berliner VV IV – VfK Südwest Berlin 1:3

Halbfinale 1: Berliner VV I – SG Rotation Prenzlauer Berg 3:0

Halbfinale 2: Preußen Volleys – VfK Südwest Berlin 2:3

Finale: Berliner VV I – VfK Südwest Berlin 3:1

Am 19. Spieltag der 3. Liga Nord empfingen wir mit dem Eimsbüttler TV den Tabellenfünften, der fünf seiner letzten sechs Spiele gewinnen konnte.
Auf uns wartete also eine schwierige Aufgabe. Unlösbar erschien sie jedoch nicht, wurde noch das Hinspiel am ersten Spiel in einem Fünfsatzkrimi gewonnen.
Verstärkung bekamen wir durch Christopher Paul Grunert (kurz C.P.G.) und Hartmut Podlasly (kurz Hape) von unserer dritten Herrenmannschaft.
Wir starteten mit Ole (Z), David (D), Hendryk (AA), Jan (AA), C.P.G. (MB), Jonas (MB) und Robert (L).
Beide Mannschaften spielten von Anfang an auf gleichem Niveau, keinem Team gelang es sich im Verlauf des ersten Satzes mit mehr als drei Punkten abzusetzen. Unsere beste Phase hatten wir, als wir den Spielstand von 16:19 drehten zu einem 22:20. Doch danach punktete der Gegner dreifach. Der Satz ging in die Verlängerung. Wir wehrten vier Satzbälle ab, mussten uns dann aber doch geschlagen geben (27:29).
Ein wenig geschockt vom Satzverlust starteten wir schlecht in den zweiten Satz und konnten nicht an die Leistung des ersten anknüpfen. Wechsel auf beiden Außenangriffspositionen beim Stand von 9:13 (Hape für Hendryk) und 13:21 (Dennis für Jan) belebten noch einmal unser Spiel und wir holten einige Punkte Rückstand auf. Dennoch wurde der zweite Satz deutlich mit 19:25 verloren.
Im dritten Durchgang spielten beide Außenangreifer weiter. Auf einer Mittelblockposition wurde Jens eingesetzt. Dieser Satz war nahezu eine exakte Kopie des ersten. Keinem Team gelang es sich eindeutig abzusetzen. Eine 21:18-Führung konnten wir nicht ins Ziel retten und verloren auch den dritten Satz „nach Verlängerung“ mit 26:28.
Das 0:3 an diesem Tag spiegelt absolut nicht unsere Leistung wider. Der Frust ist groß nach zwei so knappen Satzverlusten. Auch waren wir mit einigen Entscheidungen des Schiedsgerichts unzufrieden von denen wir uns aus dem Konzept haben bringen lassen. Die Schuld müssen wir allerdings einzig und allein bei uns selbst suchen. Im Block arbeiteten wir oftmals nicht aggressiv genug und im Angriff agierten wir zu harmlos.
Als wertvollster Spieler wurde unserer Libero Robert von Ex-Bundesliga-Coach Michael Mücke, derzeitig Trainer beim Eimsbüttler TV, ausgezeichnet.
In der finalen Phase der Saison möchten wir nun unseren neunten Tabellenplatz verteidigen. Uns im Nacken sitzt der TSV Spandau mit nur noch einem Punkt Rückstand in der Tabelle.
Im letzten Heimspiel des Jahres treffen wir auf das Topteam der Kieler MTV Eagles, welches die Tabelle der 3. Liga Nord über einen großen Zeitraum in dieser Saison anführte. Die Aufgaben werden somit nicht leichter für uns, aber wir werden nicht aufgeben. Nur als Team kann es uns gelingen den drohenden Abstieg abzuwenden.
In dem Sinne: #BVVTeam

Robert Hinz

Kurz und schnell, so war das Spiel des BVV gegen den VCO Berlin am heutigen Sonntag und dementsprechend kurz ist auch der Bericht, der Zeugnis von diesem Volleyballspiel ablegen soll.
In nur 59 Minuten gelang es dem VCO uns heute mit 0:3 deutlich zu besiegen. Getrost hätte man heute auch den ewigen Vergleich von David gegen Goliath anbringen können, da uns die Spieler vom VCO in allen Volleyballelementen deutlich überlegen waren. Lediglich im 2. Satz zeigten wir heute, dass wir auch Volleyball spielen können, wobei wir bis zum 17:17 gut mithielten, um dann in der Folge doch mit 19:25 das Nachsehen zu haben.
Für uns war dieses Spiel definitiv kein Maßstab an dem wir uns messen lassen müssen. In den körperlichen Voraussetzungen und Veranlagungen spielen die Jugendnationalspieler vom Olympiastützpunkt mindestens eine Liga über uns. Wir wünschen Ihnen weiterhin viele Erfolg in Ihrer weiteren Entwicklung und hoffen auf weitere nationale und internationale Triumphe für den deutschen Volleyball.
Am kommenden Wochenende empfangen wir die Gäste vom Eimsbüttler TV aus Hamburg, die wir im Hinspiel knapp mit 3:2 besiegen konnten. Die Voraussetzungen sind also erfüllt, für ein spannendes Rückspiel in Berlin. Bis dahin, euer #BVVTeam !

Jan Sandig

Am 25.02.17 fand das Rückspiel des Berliner VVs gegen den USC Magdeburg in heimischer Halle statt. Das Hinspiel verloren wir sang- und klanglos 0:3 und hatten definitiv etwas wiedergutzumachen. Auch wollten wir uns Luft gegen den Abstieg verschaffen. Vor uns spielten bereits die Damen 1 gegen den USC in der Regionalliga. Sie verloren ihr Spiel leider 1:3.
Bei uns begannen Ole auf Zuspiel, Chris und Dennis auf Außen, Benno auf Diagonal sowie Jens und Keule (Verstärkung von unseren Herren 4) auf Mitte. Wir starteten gut und konzentriert in die Partie. Magdeburg wirkte schnell überrumpelt und verlor anscheinend die Lust am Spiel, zumindest ihrer Körperhaltung nach zu urteilen. Ein Eigenfehler um den anderen brachte die Gegner unter Druck und konsequenterweise über die Stationen 9:13 und 13:20 zum Satzverlust mit 18:25.
Der zweite Satz wurde unverändert gespielt. Magdeburg konnte seine Eigenfehler nicht abstellen und dank einer Aufschlagsserie von unserer Verstärkung Keule wurde schnell aus einem 3:3 ein 11:4. In der Phase stimmte einfach alles auf dem Feld und auch alle folgenden Aufschläger brachten jeweils 1-3 Breaks durch und der Satz ging ungefährdet mit 25:15 an uns.
In Satz 3 wechselten wir auf Diagonal (David für Benno) und Außen (Jan für Dennis). Magdeburg sammelte anscheinend nochmals alle Kräfte zusammen, um uns den Satzgewinn streitig zu machen, und so verlief der Satz deutlich enger. Nach 13:9 Führung für uns ließen wir Magdeburg auf 14:13 herankommen. Die Annahme musste wieder stabiler werden. Nach der Auszeit gelang das auch und wir brachten den Satz mit 25:20 nach Hause. 3:0 Revanche zu Hause geglückt und wichtige Punkte gesammelt!

MVP wurde David, der zwar nur im dritten Satz gespielt hat, aber anscheinend den Magdeburger Trainer zu überzeugen wusste.
Weiter geht es bereits am Sonntag (05.03.17) beim Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin.

David Nündel

Für den ambitionierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga VfL Pinneberg hieß es auch nach dem 3:1-Sieg (11, 19, -23, 21) gegen den Berliner VV „Disco Disco“.

Das 3.-Liga-Team des Berliner VV reiste mit lediglich neun Spielern im Kader (ohne Libero Robert Hinz und mit Steve Deinert als Mittelblocker, der sich nach eíner Verletzungsserie zurück in die Liga kämpft) an.
Nach Verletzung noch beschränkt einsatzfähig wurde Hendryk Schramm zur Stabilisierung der Annahme auf der Liberoposition eingesetzt.
Der Start in den ersten Satz zeigte deutlich die Ambitionen von Pinneberg. Wir sahen uns schwach in der Annahme und konnten die daraus resultierenden Angriffen selten am Block vorbei spielen.
So sahen wir uns direkt bei 10:2 im Rückstand. Unaufholbar lief der Satz schlicht an uns vorbei. Auch der Einsatz von Jan Sandig, unserem Kapitän, auf Mitte, für die verletzten Lasse Börgerding und Jens Kölbel, hatte kein Einfluss auf den ruhmlosen Untergang. Keine Aufschläge – keine Einfälle – keine Wechsel: 25:11 für Pinneberg.
Der zweite Satz wurde mit Personaländerungen begonnen, um die Klatsche vom Hinspiel nicht erneut Revue passieren zu lassen.
Benno Hartung, der im 1. Satz Annahme/Außen begonnen hatte, wurde nun als Diagonalangreifer eingesetzt. Damit rückte Dennis Noack auf die Annahme/Außen-Position nach. David Nündel wurde vorerst auf die Bank geschickt, sowie Jan, der sich als Joker und zur besseren Beurteilung auf die Bank setzte. Steve übernahm die Aufgabe des Mittelblockers.
Auch hier liefen wir permanent den Punkten der Pinneberger hinterher, jedoch deutlich wacher. Mit der einen oder anderen Abwehrschlacht und Schnellangriffen über Mitte konnten wir den Pinnebergern die Stirn bieten. Bei dem Stand von 21:17 für Pinnerberg wurde Joker Christopher Heckendorf, welcher im Dauerfeuer der Aufschläge des VFL stand, eingewechselt.
25:19, das Ende des zweiten Satzes, zeigte deutlich, dass wir nicht chancenlos waren.
Um die Euphorie aus dem Satz mit zu nehmen, sowie Konstanz ins Spiel zu bringen wurde Chris zurück auf das Feld gebracht.
Neben dem Kämpfen in der Abwehr entwickelte sich Benno zum Topscorer und Punktelieferanten.
Wir konnten den Druck im Aufschlag deutlich erhöhen, sodass wir mit wiederkehrenden Minipunkteserien den Vorsprung von Start bis ins Ziel bringen konnten. Bei 25:23 sicherten wir uns den Satz.
Gewillt mindestens einen Punkt mitzunehmen, starteten wir mit unveränderter Aufstellung in den 4. Satz. Von Emotionen geprägt kämpften wir Punkt für Punkt. Die kurze Unaufmerksamkeit brach uns allerdings das Genick, da wir dadurch den Pinnebergern hinterherlaufen mussten und selbst nicht mehr zur Führung kamen. 21:25 ging der Satz an die Hausherren und damit auch 3 Punkte. Wir konnten leider keinen Punkt mit nach Berlin bringen und müssen uns nun auf das nächste Spiel konzentrieren gegen den USC Magdeburg konzentrieren.
Für den BVV waren am Ball: Benno Hartung, Jonas Elwert, Hendryk Schramm, Jan Sandig, David Nündel, Steve Deinert, Christopher Heckendorf, Dennis Noack und Ole Schröter.

Hendryk Schramm

Wie auch schon im Hinspiel geling es dem 3.-Liga-Team vom Berliner VV den TKC Wriezen in einem hochspannenden Krimi mit 3:2 (18, -15, -25, 20, 13) zu besiegen.
Damit wurden zwei wichtige Tabellenpunkte eingefahren. Das BVV-Team (15 Pkt.) hat jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, die derzeit der TSV Spandau (10 Pkt.) und der USC Magdeburg (8 Pkt.) belegen.
Bereits beim Aufwärmen viel auf, dass der TKC Wriezen ohne den etatmäßigen Libero Mathias Lichtenheldt und ohne Topscorer Marcus Benthin angereist war. Letzterer spielte in der Jugend für den Berliner VV und schlug letztes Jahr noch beim SV Lindow-Gransee in der 2. Bundesliga auf. Doch auch wir mussten mit Außenangreifer Hendryk Schramm auf eine wichtige Stütze verzichten, der aufgrund einer Bänderdehnung ausfiel.
Wir starteten somit mit folgender Aufstellung: Ole (Z), Benno (D), Lasse (MB), Jonas (MB), Dennis (AA), Christopher (AA) und Robert (L).
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch Mitte des Satzes gelang es uns einen kleinen Vorsprung herauszuspielen (16:10). Die Wriezener spielten nun konzentrierter und wir scheiterten ein ums andere Mal an ihrem Block. Doch Ende des Satzes machten wir aufgrund von platzierten Aufschlägen von Jonas und Ole den Deckel drauf (25:18).
Im Folgedurchgang lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Trainer Jörg Schröder nahm bei 6:10 und 9:16 seine Auszeiten, versuchte Abstimmungsprobleme in der Annahme zu ordnen und gab Hinweise, wie der gegnerische Block zu überwinden sei. Unser Kapitän Jan kam für Dennis ins Spiel (6:12) und ebenso David für Benno (1:5). Doch es gelang zu wenig und der Gast glich nach Sätzen aus (15:25).
Der dritte Durchgang gestaltete sich wieder wesentlich offener. Beim Stand von 4:7 kam Benno zurück ins Spiel; Jens wurde bei 4:8 für Jonas eingewechselt. Zwei Satzbälle am Ende des Satzes konnten nicht genutzt werden und so kam es wie es kommen musste: Der TKC Wriezen übernahm die Führung (25:27).
Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. Im vierten Satz musste Lasse aufgrund einer Daumenverletzung raus, peitschte von nun an die Mannschaft von außen an. Wir ließen dem Gast keine Chance. Lediglich einen kurzen Schockmoment gab es, als Libero Robert nach einem Zusammenstoß in der Verteidigung mit Kapitän Jan einige Sekunden liegen blieb, doch nach einigen Sekunden rappelte er sich auf. Dank eines guten Block/Verteidigung-Spiels und mehr Durchschlagskraft im Angriff gelang es den vierten Satz zu gewinnen (25:20).
Wie auch schon im Hinspiel musste die Entscheidung also im Tie-Break fallen.
Dieser sollte dramatisch ebenso dramatisch werden. Direkt zu Anfang hatte Christopher wohl einen Kontrakt mit der Netzkante geschlossen, denn zwei Mal rollte der Ball nach Berührung von ihm über diese direkt in Wriezener Feld. Mit ein wenig Glück wechselten wir beim Stand von 8:7 ein letztes Mal die Seiten. Die Wriezener blockten nun wieder besser und bei 9:11 wurde Lasse noch einmal eingewechselt. Auch dank Benno, der danach zwei Sprungaufschläge einprügelte, gelang es uns den Satz noch mal zu drehen und dann den zweiten Matchball zu nutzen (15:13).
Wie auch schon im Hinspiel war es also ein spannender Krimi mit besserem Ende für die Berliner. Als wertvollster Spieler wurde Libero Robert ausgezeichnet, dem es heute gelang, die Annahme schadlos zu halten bis auf eine kleine Schwächephase im zweiten Satz und der selbst einige schwierige Bälle in der Verteidigung kratzte.
Nach drei Siegen aus vier Spielen ist man hochzufrieden mit dem Rückrundenstart. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte man bereits mehr Punkte als in der gesamten Hinrunde einfahren. Die Mannschaft wirkt mehr und mehr eingespielt und baute in den letzten Partien das nötige Selbstvertrauen auf, um auch mit breiter Brust in das nächsten Spiel gegen das Spitzenteam VfL Pinneberg gehen zu können.
Auch wenn sich jetzt schon andeutet, dass man mit stark minimiertem Kader anreisen wird, wird das Ziel sein, etwas Zählbares aus Pinneberg mitzubringen.