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Herren I: 18. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. VC Olympia Berlin

Kurz und schnell, so war das Spiel des BVV gegen den VCO Berlin am heutigen Sonntag und dementsprechend kurz ist auch der Bericht, der Zeugnis von diesem Volleyballspiel ablegen soll.
In nur 59 Minuten gelang es dem VCO uns heute mit 0:3 deutlich zu besiegen. Getrost hätte man heute auch den ewigen Vergleich von David gegen Goliath anbringen können, da uns die Spieler vom VCO in allen Volleyballelementen deutlich überlegen waren. Lediglich im 2. Satz zeigten wir heute, dass wir auch Volleyball spielen können, wobei wir bis zum 17:17 gut mithielten, um dann in der Folge doch mit 19:25 das Nachsehen zu haben.
Für uns war dieses Spiel definitiv kein Maßstab an dem wir uns messen lassen müssen. In den körperlichen Voraussetzungen und Veranlagungen spielen die Jugendnationalspieler vom Olympiastützpunkt mindestens eine Liga über uns. Wir wünschen Ihnen weiterhin viele Erfolg in Ihrer weiteren Entwicklung und hoffen auf weitere nationale und internationale Triumphe für den deutschen Volleyball.
Am kommenden Wochenende empfangen wir die Gäste vom Eimsbüttler TV aus Hamburg, die wir im Hinspiel knapp mit 3:2 besiegen konnten. Die Voraussetzungen sind also erfüllt, für ein spannendes Rückspiel in Berlin. Bis dahin, euer #BVVTeam !

Jan Sandig

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Herren I: 17. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. USC Magdeburg

Am 25.02.17 fand das Rückspiel des Berliner VVs gegen den USC Magdeburg in heimischer Halle statt. Das Hinspiel verloren wir sang- und klanglos 0:3 und hatten definitiv etwas wiedergutzumachen. Auch wollten wir uns Luft gegen den Abstieg verschaffen. Vor uns spielten bereits die Damen 1 gegen den USC in der Regionalliga. Sie verloren ihr Spiel leider 1:3.
Bei uns begannen Ole auf Zuspiel, Chris und Dennis auf Außen, Benno auf Diagonal sowie Jens und Keule (Verstärkung von unseren Herren 4) auf Mitte. Wir starteten gut und konzentriert in die Partie. Magdeburg wirkte schnell überrumpelt und verlor anscheinend die Lust am Spiel, zumindest ihrer Körperhaltung nach zu urteilen. Ein Eigenfehler um den anderen brachte die Gegner unter Druck und konsequenterweise über die Stationen 9:13 und 13:20 zum Satzverlust mit 18:25.
Der zweite Satz wurde unverändert gespielt. Magdeburg konnte seine Eigenfehler nicht abstellen und dank einer Aufschlagsserie von unserer Verstärkung Keule wurde schnell aus einem 3:3 ein 11:4. In der Phase stimmte einfach alles auf dem Feld und auch alle folgenden Aufschläger brachten jeweils 1-3 Breaks durch und der Satz ging ungefährdet mit 25:15 an uns.
In Satz 3 wechselten wir auf Diagonal (David für Benno) und Außen (Jan für Dennis). Magdeburg sammelte anscheinend nochmals alle Kräfte zusammen, um uns den Satzgewinn streitig zu machen, und so verlief der Satz deutlich enger. Nach 13:9 Führung für uns ließen wir Magdeburg auf 14:13 herankommen. Die Annahme musste wieder stabiler werden. Nach der Auszeit gelang das auch und wir brachten den Satz mit 25:20 nach Hause. 3:0 Revanche zu Hause geglückt und wichtige Punkte gesammelt!

MVP wurde David, der zwar nur im dritten Satz gespielt hat, aber anscheinend den Magdeburger Trainer zu überzeugen wusste.
Weiter geht es bereits am Sonntag (05.03.17) beim Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin.

David Nündel

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Herren I: 16. Spieltag 3. Liga – Auswärtsspiel vs. VfL Pinneberg

Für den ambitionierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga VfL Pinneberg hieß es auch nach dem 3:1-Sieg (11, 19, -23, 21) gegen den Berliner VV „Disco Disco“.

Das 3.-Liga-Team des Berliner VV reiste mit lediglich neun Spielern im Kader (ohne Libero Robert Hinz und mit Steve Deinert als Mittelblocker, der sich nach eíner Verletzungsserie zurück in die Liga kämpft) an.
Nach Verletzung noch beschränkt einsatzfähig wurde Hendryk Schramm zur Stabilisierung der Annahme auf der Liberoposition eingesetzt.
Der Start in den ersten Satz zeigte deutlich die Ambitionen von Pinneberg. Wir sahen uns schwach in der Annahme und konnten die daraus resultierenden Angriffen selten am Block vorbei spielen.
So sahen wir uns direkt bei 10:2 im Rückstand. Unaufholbar lief der Satz schlicht an uns vorbei. Auch der Einsatz von Jan Sandig, unserem Kapitän, auf Mitte, für die verletzten Lasse Börgerding und Jens Kölbel, hatte kein Einfluss auf den ruhmlosen Untergang. Keine Aufschläge – keine Einfälle – keine Wechsel: 25:11 für Pinneberg.
Der zweite Satz wurde mit Personaländerungen begonnen, um die Klatsche vom Hinspiel nicht erneut Revue passieren zu lassen.
Benno Hartung, der im 1. Satz Annahme/Außen begonnen hatte, wurde nun als Diagonalangreifer eingesetzt. Damit rückte Dennis Noack auf die Annahme/Außen-Position nach. David Nündel wurde vorerst auf die Bank geschickt, sowie Jan, der sich als Joker und zur besseren Beurteilung auf die Bank setzte. Steve übernahm die Aufgabe des Mittelblockers.
Auch hier liefen wir permanent den Punkten der Pinneberger hinterher, jedoch deutlich wacher. Mit der einen oder anderen Abwehrschlacht und Schnellangriffen über Mitte konnten wir den Pinnebergern die Stirn bieten. Bei dem Stand von 21:17 für Pinnerberg wurde Joker Christopher Heckendorf, welcher im Dauerfeuer der Aufschläge des VFL stand, eingewechselt.
25:19, das Ende des zweiten Satzes, zeigte deutlich, dass wir nicht chancenlos waren.
Um die Euphorie aus dem Satz mit zu nehmen, sowie Konstanz ins Spiel zu bringen wurde Chris zurück auf das Feld gebracht.
Neben dem Kämpfen in der Abwehr entwickelte sich Benno zum Topscorer und Punktelieferanten.
Wir konnten den Druck im Aufschlag deutlich erhöhen, sodass wir mit wiederkehrenden Minipunkteserien den Vorsprung von Start bis ins Ziel bringen konnten. Bei 25:23 sicherten wir uns den Satz.
Gewillt mindestens einen Punkt mitzunehmen, starteten wir mit unveränderter Aufstellung in den 4. Satz. Von Emotionen geprägt kämpften wir Punkt für Punkt. Die kurze Unaufmerksamkeit brach uns allerdings das Genick, da wir dadurch den Pinnebergern hinterherlaufen mussten und selbst nicht mehr zur Führung kamen. 21:25 ging der Satz an die Hausherren und damit auch 3 Punkte. Wir konnten leider keinen Punkt mit nach Berlin bringen und müssen uns nun auf das nächste Spiel konzentrieren gegen den USC Magdeburg konzentrieren.
Für den BVV waren am Ball: Benno Hartung, Jonas Elwert, Hendryk Schramm, Jan Sandig, David Nündel, Steve Deinert, Christopher Heckendorf, Dennis Noack und Ole Schröter.

Hendryk Schramm

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Herren I: 15. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. TKC Wriezen

Wie auch schon im Hinspiel geling es dem 3.-Liga-Team vom Berliner VV den TKC Wriezen in einem hochspannenden Krimi mit 3:2 (18, -15, -25, 20, 13) zu besiegen.
Damit wurden zwei wichtige Tabellenpunkte eingefahren. Das BVV-Team (15 Pkt.) hat jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, die derzeit der TSV Spandau (10 Pkt.) und der USC Magdeburg (8 Pkt.) belegen.
Bereits beim Aufwärmen viel auf, dass der TKC Wriezen ohne den etatmäßigen Libero Mathias Lichtenheldt und ohne Topscorer Marcus Benthin angereist war. Letzterer spielte in der Jugend für den Berliner VV und schlug letztes Jahr noch beim SV Lindow-Gransee in der 2. Bundesliga auf. Doch auch wir mussten mit Außenangreifer Hendryk Schramm auf eine wichtige Stütze verzichten, der aufgrund einer Bänderdehnung ausfiel.
Wir starteten somit mit folgender Aufstellung: Ole (Z), Benno (D), Lasse (MB), Jonas (MB), Dennis (AA), Christopher (AA) und Robert (L).
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch Mitte des Satzes gelang es uns einen kleinen Vorsprung herauszuspielen (16:10). Die Wriezener spielten nun konzentrierter und wir scheiterten ein ums andere Mal an ihrem Block. Doch Ende des Satzes machten wir aufgrund von platzierten Aufschlägen von Jonas und Ole den Deckel drauf (25:18).
Im Folgedurchgang lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Trainer Jörg Schröder nahm bei 6:10 und 9:16 seine Auszeiten, versuchte Abstimmungsprobleme in der Annahme zu ordnen und gab Hinweise, wie der gegnerische Block zu überwinden sei. Unser Kapitän Jan kam für Dennis ins Spiel (6:12) und ebenso David für Benno (1:5). Doch es gelang zu wenig und der Gast glich nach Sätzen aus (15:25).
Der dritte Durchgang gestaltete sich wieder wesentlich offener. Beim Stand von 4:7 kam Benno zurück ins Spiel; Jens wurde bei 4:8 für Jonas eingewechselt. Zwei Satzbälle am Ende des Satzes konnten nicht genutzt werden und so kam es wie es kommen musste: Der TKC Wriezen übernahm die Führung (25:27).
Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. Im vierten Satz musste Lasse aufgrund einer Daumenverletzung raus, peitschte von nun an die Mannschaft von außen an. Wir ließen dem Gast keine Chance. Lediglich einen kurzen Schockmoment gab es, als Libero Robert nach einem Zusammenstoß in der Verteidigung mit Kapitän Jan einige Sekunden liegen blieb, doch nach einigen Sekunden rappelte er sich auf. Dank eines guten Block/Verteidigung-Spiels und mehr Durchschlagskraft im Angriff gelang es den vierten Satz zu gewinnen (25:20).
Wie auch schon im Hinspiel musste die Entscheidung also im Tie-Break fallen.
Dieser sollte dramatisch ebenso dramatisch werden. Direkt zu Anfang hatte Christopher wohl einen Kontrakt mit der Netzkante geschlossen, denn zwei Mal rollte der Ball nach Berührung von ihm über diese direkt in Wriezener Feld. Mit ein wenig Glück wechselten wir beim Stand von 8:7 ein letztes Mal die Seiten. Die Wriezener blockten nun wieder besser und bei 9:11 wurde Lasse noch einmal eingewechselt. Auch dank Benno, der danach zwei Sprungaufschläge einprügelte, gelang es uns den Satz noch mal zu drehen und dann den zweiten Matchball zu nutzen (15:13).
Wie auch schon im Hinspiel war es also ein spannender Krimi mit besserem Ende für die Berliner. Als wertvollster Spieler wurde Libero Robert ausgezeichnet, dem es heute gelang, die Annahme schadlos zu halten bis auf eine kleine Schwächephase im zweiten Satz und der selbst einige schwierige Bälle in der Verteidigung kratzte.
Nach drei Siegen aus vier Spielen ist man hochzufrieden mit dem Rückrundenstart. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte man bereits mehr Punkte als in der gesamten Hinrunde einfahren. Die Mannschaft wirkt mehr und mehr eingespielt und baute in den letzten Partien das nötige Selbstvertrauen auf, um auch mit breiter Brust in das nächsten Spiel gegen das Spitzenteam VfL Pinneberg gehen zu können.
Auch wenn sich jetzt schon andeutet, dass man mit stark minimiertem Kader anreisen wird, wird das Ziel sein, etwas Zählbares aus Pinneberg mitzubringen.

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Herren I: 14. Spieltag 3. Liga – Auswärtsspiel vs. VCO Hamburg

Nachdem der Berliner VV sich im Hinspiel zu Hause dem VCO Hamburg 0:3 geschlagen geben mussten, reisten sie motiviert aber mit einer dezimierten Anzahl an Spielern zum Rückspiel am Olympiastützpunkt Hamburg und konnten sich mit einem 3:1 (-19, 18, 22, 18) gegen die Hausherren 3 Punkte sichern.
Dabei standen die Vorzeichen gar nicht gut. Aufgrund von Verletzungen, Arbeit und Urlaub fielen insgesamt sieben Spieler aus, sodass sich nur acht Spieler auf den Weg in die Hansestadt machten. Libero Robert Hinz agierte als Spielertrainer und Hendryk Schramm kam zu seinem Debut als Mannschaftskapitän, da der eigentliche Kapitän Jan Sandig arbeiten musste.
Für den Berliner VV starteten Ole Schröter (Z), Hendryk Schramm (AA), Christopher Heckendorf (AA), Lasse Börderding (MB), Jonas Elwert (MB), Benno Hartung (D) und Robert Hinz (L).
Der Spielbeginn wurde verschlafen und man hatte das Gefühl alles Besprochene wurde mit dem Schritt aufs Feld wieder vergessen. Nachdem die Gäste am starken Block scheiterten und des Weiteren auch Annahmeprobleme hatten mussten sie bei 3:7 und 12:20 Auszeiten nehmen. Es zeigte sich eine Reaktion in der Mannschaft. Die Berliner fingen an Stimmung zu machen und kamen dadurch immer besser in das Spiel. Den 8 Punkte Vorsprung konnten sie dennoch nur um 2 Punkte verkleinern und verloren so den ersten Satz mit 19:25.
Die Ansage wachsamer zu agieren und konsequenter die Aufschlagstaktik durchzusetzen, zeigte fortan Wirkung. Ole Schröter servierte acht Mal, ehe dem Gastgeber das erste Side-Out im zweiten Satz gelang (8:0) . Benno Hartung wollte ihm in Nichts nachstehen und schlug sechs Mal auf (18:5). Danach schalteten die Berliner zwei Gänge zurück und brachten ihren Vorsprung ins Ziel (25:18).
Die jungen Talente zeigten sich im 3. Satz jedoch wenig beeindruckt davon und gingen mit am Anfang des dritten Satzes mit zwei Punkten in Führung (4:6), sodass dem BVV bewusst wurde, dass dies kein Selbstläufer werden wird. Nach dem Ausgleich war wieder der Side-Out des Berliner VVs entscheiden, sodass der VCO Hamburg genötigt war bei 19:14 seine 2. Auszeit zu nehmen. Mit 5 Punkten Vorsprung im Rücken fühlten sich die Gäste jedoch zu sicher und es zeichneten sich einfache Fehler in ihrem Spiel ab. Bei 20:19 musste der BVV seine erste Auszeit nehmen um für die letzten Punkte noch einmal aufzuwachen. Mit 25:22 sicherten sich die Gäste nun den dritten Satz und damit einen sicheren Punkt.
Dem nicht genug, waren die Gäste jetzt heiß darauf 3 Punkte mit nach Berlin zu nehmen. Der vierte Satz war gerade am Anfang geprägt von Eigenfehlern beider Mannschaften, sodass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Erst nachdem BVV-Zuspieler Ole Schröter bei 12:15 zum Aufschlag ging und erst bei 20:15 die Hamburger wieder Punkten konnten, zeigte sich, welche der beiden Mannschaften heute etwas gewillter und taktisch besser eingestellter war. Um die drei Punkte zu sichern, wurde beim Stand von 23:18 Jens Kölbel eingewechselt. Nach einem Zuspiel von ihm auf Christopher Heckendorf, der den darauf folgenden Angriff verwandelte, hatten wir unseren ersten Matchball, den wir direkt nutzten (25:18).
MVP wurde zum zweiten Mal in dieser Saison unser eigenes Jugendtalent Benno Hartung.
Das nächste Wochenende ist ein spielfreies für das 3.-Ligateam vom Berliner VV.
Das nächste Heimspiel findet dann am 12.02.17 gegen den TKC Wriezen statt. Das Hinspiel konnten wir im Wriezener Hexenkessel mit 3:2 gewinnen, aber auch das Rückspiel wird sicherlich ein heißer Tanz.

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Herren I: 13. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. Oststeinbeker SV

Das 3.-Liga-Team des Berliner VV verliert gegen den Oststeinbeker SV mit 1:3 (-21, 20, -16, -16). Dabei wären nach dem Sieg gegen den TSV Spandau eine Woche zuvor auch dieses Mal Tabellenpunkte möglich gewesen.

Denn der Berliner VV startete gut, in allen Elementen sehr fokussiert. Der krankheitsbedingte Ausfall von Zuspieler Ole Schröter wurde durch Norbert Reisberger kompensiert. Der erfahrene Routinier zog noch vor zwei Jahren die Fäden im Zuspiel des 3.-Ligisten und war dem verjüngten Team von Coach Jörg Schröder bei seinem Comeback eine wichtige Stütze. Die Starting-7 wurde komplettiert durch Hendryk Schramm (AA), Christopher Heckendort (AA), Lasse Börgerding (MB), Jonas Elwert (MB), David Nündel (D) und Robert Hinz (L).

Bis zum Spielstand von 17:13 hatten die Hauptstädter alles im Griff, dann kam es zu einem Bruch im Spiel. Nach einer Aufschlagsserie des Oststeinbekers Marian Heldt war es auch der spätere MVP Björn Domroese, der seine 1.-Bundesliga-Erfahrung ausspielte und den BVVlern das Leben schwer machte. Beim Stand von 20:21 kam es zudem zu einer strittigen Entscheidung: Vom Berliner Block prallte der Ball zurück und streife den Angreifer der Oststeinbeker, bevor er ins Aus fiel. Die unübersichtliche Situation war schwer einzuschätzen und nach einer kurzen Besprechung gaben die Unparteiischen unter Berliner Protesten den Punkt den Randhamburgern. Das Momentum war nun endgültig beim Gast und somit ging der erste Durchgang verloren (21:25).

Im zweiten Satz starteten die Berliner wieder gut. Kapitän Jan Sandig stabilisierte nach seiner Einwechslung das Angriffsspiel und es wurde erneut ein hoher Vorsprung erspielt (7:1), der dieses Mal auch ins Ziel gerettet werden konnte. Das BVV-Team glich nach Sätzen zum 1:1 aus (25:20).

Doch danach gelang es den Mannen in schwarz-weiß nicht mehr an die bisherige Leistung anzuknüpfen. Viele kleine Fehler schlichen sich ins Spiel der Berliner, im Angriff scheiterten die BVVler insgesamt 15 Mal am Block der Randhamburger. Die letzten beiden Sätze wurden somit mit 16:25 abgegeben und besiegelten die 1:3-Heimniederlage. Besonders mit dem Verlust des ersten Satz haderten die Spieler nach Spielende. Hätte man den Vorsprung nicht verspielt, wäre an diesem Tag bestimmt der eine oder andere Punkt für die Tabelle drin gewesen.

Diagonalangreifer David Nündel wurde zum zweiten Mal in dieser Saison als wertvollster Spieler ausgezeichnet.

Jetzt gilt es sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Bereits am Samstag (28.01.) ist das 3.-Liga-Team des Berliner VVs in Hamburg beim Tabellenneunten VCO (11 Pkt.) zu Gast. Als Tabellenzehnter (10 Pkt.) gilt es nun am Saisonende vor den beiden Abstiegsplätzen einzukommen. Diese belegen derzeit der TSV Spandau (9 Pkt.) und der USC Magdeburg (8 Pkt.).

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Herren I: 12. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. TSV Spandau

Bilder vom Heimspiel gegen den TSV Spandau sind bei Facebook online.

Zu unserem 12. Spiel der Saison und dem ersten des Jahres 2017 empfingen wir das sich ebenfalls im Tabellenkeller befindliche Team des TSV Spandau in unserer Heimhalle. Im Hinspiel noch 3:0 siegreich und durch den Sieg unserer Damen 1 ebenfalls gegen Spandau natürlich hochmotiviert nachzuziehen, wollten wir endlich mal wieder 3 Punkte einfahren.

Die Motivation war von Anfang an auf dem Feld zu spüren. Wir starteten zwar nervös, aber dafür endlich mal wieder zwingend in unseren Aktionen in das Spiel. Mit Olé im Zuspiel, Chris und Hendryk auf Außen, Jonas und Lasse auf Mitte sowie David auf Diagonal gelang es uns nach einem 4:8 Start das Ruder noch rumzureißen. Jan (gerade erst wieder halbwegs gesundet) kam für Chris auf Außen um unser Spiel etwas zu stabilisieren, was ihm anscheinend auch gelang, da wir über 9:12 und endlich bei 18:18 ausgleichen konnten und letztendlich den Satz mit 25:22 für uns entscheiden konnten.

Den zweiten Satz setzten wir mit der gleichen Aufstellung fort und konnten den Schwung des ersten Satzes gleich mitnehmen und über 9:4 und 17:10 einen ordentlichen Vorsprung erspielen. Jedoch riss danach der Faden ein wenig und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Da merkte man doch das jung zusammengewürfelte Spiel. Bei 19:14 wurden wir nochmal in die Pause berufen, gewannen dann aber doch wieder souverän mit 25:16.

Das zu laxe Spiel und auch ein wenig die Ausdauer setzten im dritten Satz ihre Zeichen und ein bis dato doch überzeugender Auftritt (7:2) verwandelte sich schnell in ein 8:6 und 9:12. Bei guter Annahme gelang es den Angreifern einfach nicht den Ball auf den Boden des Gegners zu befördern oder scheiterten ein ums andere mal im Block. So verloren wir konsequenterweise den Satz letztendlich mit 18:25. Besserung musste her um die 3 Punkte zu sichern!

Aber leider war das nicht der Fall. Wir starteten katastrophal mit 0:6 in den Satz, ehe wir langsam das Ruder wieder rumreißen konnten. Über das Gewinnen umkämpfter Bälle, durch sehr gute Aufschläge und eine bessere Angriffsleistung glichen wir 7:7 aus und führten anschließend 17:14. Den Satz brachten wir schlussendlich wieder gut ins Ziel (25:20) und gewannen somit seit langem mal wieder mit 3:1 und holten drei wohlverdiente Punkten. MVP wurde erstmaliger unser Diagonalspieler David Nündel. Das Aufschlagtraining zeigt wohl endlich Wirkung und wir wachsen endlich als Team zusammen! So kann es weiter gehen um vom Tabellenkeller endlich wegzukommen.

David Nündel

 

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Herren I: 10. Spieltag 3. Liga – Auswärtsspiel vs. VCO Berlin

Die Ausgangslage, nach der erneuten 3:0-Niederlage am vergangenen Wochenende, beim direkten Tabellennachbarn USC Magdeburg, war mit der Gewissheit in den letzten beiden Spieltagen noch gegen die beiden Tabellenführer zu spielen, vorsichtig ausgedrückt … eher suboptimal.

Mit der Startaufstellung Ole, Denis, Lasse, David, Jan, Jonas und Robert auf der Liberoposition ging es in den ersten Satz gegen die Männer vom Olympiastützpunkt. Schon früh wurde dabei klar, dass wir gegen die versierten und konstanten Aufschläge der Jugendauswahl heute in der Annahme Schwerstarbeit zu leisten haben. Auf die erste Auszeit beim 9:12 folgten erneut Aufschlagsserien mit ausgezeichneter Block- und Feldabwehr, die unsere Offensive vor Probleme stellte. Mit 25:17 mussten wir uns dementsprechend schnell geschlagen geben.

Im zweiten Satz begann dann Chris „the Hedge“ Heckendorf für Dennis auf der Außen/Annahme- Position. Chris wusste auch in einigen Szenen gut zu gefallen und rechtfertigte somit den Wechsel des Trainergespanns Jörg & Leo. In allen Bereichen zeigten wir uns verbessert und einige Aufgaben der VCO-Spieler landeten zudem im Netz. So war es zu erklären, dass wir uns zwischenzeitlich einen komfortablen Vorsprung, bis zum 23:19 herausarbeiten konnten. Was nun folgte, war ein Beweis dafür, dass weniger Lebenserfahrung nicht unbedingt mit weniger Spielerfahrung und Abgeklärtheit gleichzusetzen ist. VCO-Zuspieler Eric Burggräf erzielte im Aufschlag in dieser Situation zwei direkte Punkte und auch die angenommenen Bälle wussten wir im Angriff nicht im gegnerischen Spielfeld unterzubringen. In der Folge entwickelte sich ein ansehnlicher Schlagabtausch. Im Gegensatz zum Rekordsatz in Wriezen behielten wir dieses mal nicht die Oberhand und gaben den Satz 34:32 ab.

Im dritten Satz startet wir erneut sehr gut und VCO-Trainer Andreas Nestke sah sich gezwungen beim 5:9 die erneute Auszeit zu nehmen. Neben der stabilen Annahme um Chef-Libero Robert, hatten wir jetzt auch im Aufschlag und in der Abwehr gute Aktionen, die uns zeigen, dass wir auch gegen die Topmannschaften der Liga eine realistische Chance haben. Dabei erwiesen sich unsere Flügelspieler Chris und Jan auf der Außenposition und David auf Diagonal, der eine seiner besten Saisonleistungen abrufen konnte, als zuverlässige Punktesammler. Leider konnten wir auch in diesem Satz einen 24:22-Vorsprung nicht in einen verdienten Satzgewinn ummünzen. Es hieß am Ende sehr unglücklich 29:27 für die Gastgeber und folglich setzte es die 6. 3:0-Niederlage in dieser Saison.

In den beiden entschiedenen Schlussphasen behielten wir dieses Mal nicht die gewohnte Ruhe, die uns in den beiden 3:2-Siegpartien wichtige Punkte brachte. Gegen einen starken Jugendauswahl- Jahrgang verabschieden wir uns mit einer guten Leistung, die uns am Ende wieder keine Punkte eingebracht hat. In zwei Wochen beenden wir dann die Rückrunde bei den Adlern aus Kiel im hohen Norden. Bis dahin! #BVV-TEAM

Jan Sandig

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Herren I: 9. Spieltag 3. Liga – Auswärtsspiel vs. USC Magdeburg

Kellerduell um den Abstiegskampf? Das Wort Abstiegskampf noch vor der Saisonhälfte zu erwähnen ist möglicherweise etwas verfrüht, allerdings war die Ausgangslage für beide Mannschaften nicht besonders erfreulich. Der USC Magdeburg, Absteiger aus der 2. Liga, konnte mit seiner neu zusammengewürfelten Mannschaft bisher in der 3. Liga nicht wirklich fußfassen und hatte somit bisher nur 4 Punkte. Der BVV wiederum holte in 8 Spielen 7 Punkte. Uns war bewusst, dass das Spiel gegen Magdeburg kein leichtes werden sollte, denn jene unterlagen bisher zu Hause immer 2:3 und wollten damit endlich ihren Fans die ersten 3 Punkte bescheren.
Samstag ging es für uns dann los in zwei Truppen. Die erste wollten die Damen, welche genau vor uns in Magdeburg spiel hatten, anfeuern und die anderen wollten lieber noch die Stunde mehr Schlaf mitnehmen, um fit zu sein. Wir durften dann aber alle den 3:2-Erfolg unserer Damen bestaunen.
Guten Mutes starteten wir dann nach dem guten Einspielen und Einschlagen in den 1. Satz. Doch leider stellte sich schnell raus, dass die Probleme, wie die Annahme, auch in diesem Spiel wieder entscheiden sein könnten. Es hieß wieder für alle von uns viel laufen viel kämpfen und längere Ballwechsel. Es war ein unterhaltsamer Satz, die Zuschauer bekamen trotz sehr deutlichem Satzverlauf viele umkämpfte Ballwechsel zu sehen und somit dauerte der Satz 21 Minuten und ging trotzdem eindeutig mit 25:13 an die Hausherren.
Wir ließen uns nicht unterkriegen und starten gewillt in den 2. Satz, doch das Schema blieb das gleiche. Selbst machten wir viel zu wenig Druck in der Aufgabe und ermöglichten den Magdeburgern somit viele Chancen alle ihre Angreifer einzusetzen. Wir hingegen kamen mit dem guten Aufgabendruck nicht zurecht und mussten somit häufig unsere Mitte außen vorlassen. Der Satz endete wieder nach 21 Minuten, allerdings mit 25:21.
Mit 0:2 und gefühlt dem Rücken an der Wand rafften wir uns trotzdem wieder auf. Wir waren positiv und probierten jeder jedem zu helfen. Keine negative Stimmung, sondern nur positiver Aufbau des Anderen. Wir steigerten uns erneut, mussten jedoch den Satz wieder anhand der gleichen Punkte abgeben. 25:22 konnten die Magdeburger nach 25 Minuten ihre ersten 3 Punkte bejubeln.
Was wir aus dem Spiel mitnehmen ist klar, wir wissen woran wir zu arbeiten haben. Genau wie die Magdeburger sind wir noch neu zusammengewürfelt und müssen uns erst einmal finden. Man merkt jedoch so langsam eine gewisse Grundspannung, welche wir unbedingt ablegen müssen. Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir guten Volleyball spielen können und haben uns Vergleich zu dem Spiel gegen Pinneberg stark verbessert, doch im Kopf ist das möglicherweise noch nicht bei jedem angekommen.
Somit sind wir nun 4 Punkte abgeschlagen auf den nächsten Tabellenplatz und müssen so langsam wieder unsere Punkte nach Hause holen, damit wir nicht in den vermeintlichen Abstiegskampf schon zu früh mit reingezogen werden, denn nun sind wir mit zwei weiteren Mannschaften Punktgleich und kämpfen um den 9. Platz.

Ole Schröter

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Herren I: 8. Spieltag 3. Liga – Heimspiel vs. VfL Pinneberg

Heimspieltag, das ist für viele ein Event, bei dem man in der Lage ist jeden zu schlagen. Vertraute Umgebung, Familie und Freunde können endlich auch mal sehen, wofür man seine Wochenenden nutzt. Das alles deutete auf gelassene Stimmung und ein sportlich spannenden Tag hin. Waren die Vorbereitungen für den Heimspieltag durch die Mitarbeit aller anwesenden Teammitglieder schnell erledigt, so konnte sich der BVV anscheinend mental nicht auf das Spiel einstellen.

In der Aufstellung gab es keine Veränderungen lediglich Jan(U) war nicht mit von der Partie, um den Geburtstag seiner Frau zu feiern. Glückwünsche an dieser Stelle.

Somit war die Start-6 : Ole(Z), David(D), Jens(MM), Jonas(MM), Leo(AA) Hendryk (AA).

Verspätet zu der Partie war auch noch Vincent(Z) dazu gestoßen, der dadurch bereits vorab für schlechte Laune bei Jörg (Trainer) sorgte, denn nach eigener Aussage fehlt ihm: „eine sau geile Option…“. Jörg wurde bereits vor dem Spieltag auf die Probe gestellt, sodass er den Kader von 15 Spielern auf 12 reduzieren musste. Neben Jan, der andere Verpflichtungen hatte, wurden Javi(L) und Steve(MB) nicht mit in den Kader aufgenommen.

Die Partie begann pünktlich, vllt. auch, weil wir keinen Hallensprecher hatten, der die Beteiligten vorstellte. Mit dem ersten Ball zeigte der VfL gleich seine Stärke, denn trotz eines gut getroffenen Balles kam die Annahme punktgenau. So angenommen war es dem Zuspieler ein Leichtes einen direkten Punkt zu machen. Zuspielfinte – direkt auf den Marktplatz. Nach dem Weckruf des Gegners sollte jeder im Spiel angekommen sein. Nach dieser Aktion spielten beide Mannschaft ohne Druck. So dauerte es bis zum 12:12, wobei sich der VFL erstmals 4 Punkte in Folge holte. Die Annahme sollte auch das Thema des BVV werden. Wobei bei den schwachen Aufschlägen der Pinneberger oft nicht zu sehen war, worin die Schwierigkeit lag. Das war sicher nur ein Grund warum der BVV innerlich unruhig geworden ist. Die Kommunikation auf dem Feld wurde schroffer und der Druck auf die Annahme nahm zu. Die Einwechslung von Benno auf der Diagonalposition hatte leider nicht die erfrischende Wirkung, wie in vorhergehenden Spiel in Wriezen gebracht. Trotz gutem Aufschlag zeigten sich die VfL’er unbeeindruckt und kellten den Ball konstant und sicher nach vorne.

Unauffällig jedoch konstant spielte sich Pinneberg nach und nach die Punkte heraus, sodass der Satz 18:25 zu Ende ging.

Im 2. Satz sollte eine Änderung in der Start-6 mit Lasse für Jonas für den nötigen Auftrieb sorgen. Leider hatte der Satz gefühlt direkt mit 1:4 begonnen. Warum? Die Videoanalyse zeigte, dass sich vier kleine Fehler auf die Spieler verteilten und dadurch scheinbar der erste Satz in die Wiederholung ging. Der 1. Punkt auf Seiten des BVV wurde durch Hilfe der Schiedsrichter dem BVV zugesprochen, nachdem ein Angriff der Pinneberger außerhalb über das Netz gegangen sein sollte. Die Schiedsrichterleistungen waren unauffällig jedoch nicht fehlerfrei. Immer wieder ließen leichte Fehler den BVV den Faden für das Spiel verlieren. Unzählige verschlagen Aufschläge in Folge sowie die fehlerarme und abwehrstarke Spielweise der Pinneberger waren eine ungünstige Kombination. Beim Spielstand von 6:13 hatte David nach starker Abwehrleistung ein Disput mit dem 1. Schiedsrichter gehabt, der die Auflagefläche von seiner Hand als Hallenboden angesehen hatte. Davids lautstarkes Argument „HEYYY“ brachten ihm prompt die gelbe Karte ein. Als Weckruf für das Team gemeint hatte es vorerst keine Wirkung gezeigt. Pinneberg spielte einfachen Volleyball und durch viel Laufarbeit von Ole konnte das Sideout auch aus mäßigen Annahmen noch durchgebracht werden. Nach dem Punktgewinn führte der BVV fast nur Aufschläge in Folge aus, leider war immer eine Rotation der Spieler dazwischen, erst Benno konnte die Serie der direkten Aufschlagfehler brechen, sodass tatsächlich ein ganzer Punkt aufgeholt werden konnte.

Unbeirrt von den vielen individuellen Fehlern und der mangelnden Zusammenarbeit spielten doch alle gegen die drohende Niederlage. Das Spiel fand fast noch eine Wende nachdem Aufschläge von Hendryk einfach über das Netz in das Feld gespielt wurden, um den Gegner zum Spielen zu bringen und der BVV zeigte, dass sie in der Lage sind Volleyball zu spielen. Wir blockten, kämpften in der Abwehr und begannen etwas zwingender zu spielen. Es kam sogar zu einer Auszeit des VFL bei dem Stand von 23:19 für Sie. Vier Punkte in Folge brachten uns am Ende auf einen Stand von 21:25.

3. Satz – Zeit für eine Wende, sonst würde das Spiel ohne einen Zähler für die Tabelle verloren gehen. Und das zu Hause vor Freunden und Familie … das galt es zu verhindern. Benno für David auf Diagonal und Jonas auf der Mitte für Lasse sollten der Schlüssel für den Erfolg werden. Weiter in Reserve blieben Chris und Dennis.

Der 1. Ball im Satz sollte eine erfolgreiche Abwehr eines Schnellangriffes über die Mitte sein, der mutlos zum Gegner zurück gespielt wurde. Dieser wollte sich nicht nochmal bitten lassen und machte den nächsten Angriff zu einen Punkt für sich.

Mit zwei gewonnen Sätze im Rücken und immer wieder erfolgreichen Abwehraktionen blieb das Spiel weiter klar in der Hand von Pinneberg. Ein weiterer Versuch des Trainers nochmal einen Akzent zu setzten war die Einwechslung von Dennis für Leo im Aufschlag, der an guten Tagen mit harten Sprungaufschlägen den Gegner unter Druck setzten kann. Leider hat auch der Wechsel nicht den erhofften Erfolg gebracht. Nach Pinnebergs Aufschlag in die Schnittstelle zwischen die Annahmespieler fand direkt der Rückwechsel statt. Wir durften keine weiteren Punkte abgeben. Zielstrebig und befreit spielte Pinneberg unauffällig die Partie zu Ende ohne Möglichkeit BVV wieder ins Spiel zu bringen. Am Ende ging der Satz mit 25:14 an Pinneberg.

Das Spiel zeigte dem BVV wieder seine Baustellen auf und passt in das auf und ab des Teams. Es ist deutlich zu sehen, dass der BVV noch nicht als Mannschaft agiert, das Vertrauen und die Kenntnis zu den Partnern fehlt. Wenn der Fokus sich auf die eigenen Stärken und das Miteinander richtet gibt es vom BVV noch was zu sehen, denn das Potential ist immer wieder in den Aktionen zu erkennen.

Für den BVV steht nun die Aufgabe an, sich auf sein Spiel zu fokussieren, zueinander zu finden und mit Stimmung die Spiele an sich zu reißen. Außen vor sollten Einzelinteressen und Tabellenplätze bleiben.

Nach dem unspektakulären und kurzen Spiel ist die Ansage der MVP‘s in Person des Zuspielers von Pinneberg -Hr. Voigt- und unseres Außenangreifers -Hendryk- der Situation angepasst und findet ohne Sprecher statt.

Ein Dank an die Ballroller/in und Assistenten für die konzentrierte Leistung und Vereinsarbeit.

 

Hendryk Schramm