Nachdem der Berliner VV sich im Hinspiel zu Hause dem VCO Hamburg 0:3 geschlagen geben mussten, reisten sie motiviert aber mit einer dezimierten Anzahl an Spielern zum Rückspiel am Olympiastützpunkt Hamburg und konnten sich mit einem 3:1 (-19, 18, 22, 18) gegen die Hausherren 3 Punkte sichern.
Dabei standen die Vorzeichen gar nicht gut. Aufgrund von Verletzungen, Arbeit und Urlaub fielen insgesamt sieben Spieler aus, sodass sich nur acht Spieler auf den Weg in die Hansestadt machten. Libero Robert Hinz agierte als Spielertrainer und Hendryk Schramm kam zu seinem Debut als Mannschaftskapitän, da der eigentliche Kapitän Jan Sandig arbeiten musste.
Für den Berliner VV starteten Ole Schröter (Z), Hendryk Schramm (AA), Christopher Heckendorf (AA), Lasse Börderding (MB), Jonas Elwert (MB), Benno Hartung (D) und Robert Hinz (L).
Der Spielbeginn wurde verschlafen und man hatte das Gefühl alles Besprochene wurde mit dem Schritt aufs Feld wieder vergessen. Nachdem die Gäste am starken Block scheiterten und des Weiteren auch Annahmeprobleme hatten mussten sie bei 3:7 und 12:20 Auszeiten nehmen. Es zeigte sich eine Reaktion in der Mannschaft. Die Berliner fingen an Stimmung zu machen und kamen dadurch immer besser in das Spiel. Den 8 Punkte Vorsprung konnten sie dennoch nur um 2 Punkte verkleinern und verloren so den ersten Satz mit 19:25.
Die Ansage wachsamer zu agieren und konsequenter die Aufschlagstaktik durchzusetzen, zeigte fortan Wirkung. Ole Schröter servierte acht Mal, ehe dem Gastgeber das erste Side-Out im zweiten Satz gelang (8:0) . Benno Hartung wollte ihm in Nichts nachstehen und schlug sechs Mal auf (18:5). Danach schalteten die Berliner zwei Gänge zurück und brachten ihren Vorsprung ins Ziel (25:18).
Die jungen Talente zeigten sich im 3. Satz jedoch wenig beeindruckt davon und gingen mit am Anfang des dritten Satzes mit zwei Punkten in Führung (4:6), sodass dem BVV bewusst wurde, dass dies kein Selbstläufer werden wird. Nach dem Ausgleich war wieder der Side-Out des Berliner VVs entscheiden, sodass der VCO Hamburg genötigt war bei 19:14 seine 2. Auszeit zu nehmen. Mit 5 Punkten Vorsprung im Rücken fühlten sich die Gäste jedoch zu sicher und es zeichneten sich einfache Fehler in ihrem Spiel ab. Bei 20:19 musste der BVV seine erste Auszeit nehmen um für die letzten Punkte noch einmal aufzuwachen. Mit 25:22 sicherten sich die Gäste nun den dritten Satz und damit einen sicheren Punkt.
Dem nicht genug, waren die Gäste jetzt heiß darauf 3 Punkte mit nach Berlin zu nehmen. Der vierte Satz war gerade am Anfang geprägt von Eigenfehlern beider Mannschaften, sodass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Erst nachdem BVV-Zuspieler Ole Schröter bei 12:15 zum Aufschlag ging und erst bei 20:15 die Hamburger wieder Punkten konnten, zeigte sich, welche der beiden Mannschaften heute etwas gewillter und taktisch besser eingestellter war. Um die drei Punkte zu sichern, wurde beim Stand von 23:18 Jens Kölbel eingewechselt. Nach einem Zuspiel von ihm auf Christopher Heckendorf, der den darauf folgenden Angriff verwandelte, hatten wir unseren ersten Matchball, den wir direkt nutzten (25:18).
MVP wurde zum zweiten Mal in dieser Saison unser eigenes Jugendtalent Benno Hartung.
Das nächste Wochenende ist ein spielfreies für das 3.-Ligateam vom Berliner VV.
Das nächste Heimspiel findet dann am 12.02.17 gegen den TKC Wriezen statt. Das Hinspiel konnten wir im Wriezener Hexenkessel mit 3:2 gewinnen, aber auch das Rückspiel wird sicherlich ein heißer Tanz.

Das 3.-Liga-Team des Berliner VV verliert gegen den Oststeinbeker SV mit 1:3 (-21, 20, -16, -16). Dabei wären nach dem Sieg gegen den TSV Spandau eine Woche zuvor auch dieses Mal Tabellenpunkte möglich gewesen.

Denn der Berliner VV startete gut, in allen Elementen sehr fokussiert. Der krankheitsbedingte Ausfall von Zuspieler Ole Schröter wurde durch Norbert Reisberger kompensiert. Der erfahrene Routinier zog noch vor zwei Jahren die Fäden im Zuspiel des 3.-Ligisten und war dem verjüngten Team von Coach Jörg Schröder bei seinem Comeback eine wichtige Stütze. Die Starting-7 wurde komplettiert durch Hendryk Schramm (AA), Christopher Heckendort (AA), Lasse Börgerding (MB), Jonas Elwert (MB), David Nündel (D) und Robert Hinz (L).

Bis zum Spielstand von 17:13 hatten die Hauptstädter alles im Griff, dann kam es zu einem Bruch im Spiel. Nach einer Aufschlagsserie des Oststeinbekers Marian Heldt war es auch der spätere MVP Björn Domroese, der seine 1.-Bundesliga-Erfahrung ausspielte und den BVVlern das Leben schwer machte. Beim Stand von 20:21 kam es zudem zu einer strittigen Entscheidung: Vom Berliner Block prallte der Ball zurück und streife den Angreifer der Oststeinbeker, bevor er ins Aus fiel. Die unübersichtliche Situation war schwer einzuschätzen und nach einer kurzen Besprechung gaben die Unparteiischen unter Berliner Protesten den Punkt den Randhamburgern. Das Momentum war nun endgültig beim Gast und somit ging der erste Durchgang verloren (21:25).

Im zweiten Satz starteten die Berliner wieder gut. Kapitän Jan Sandig stabilisierte nach seiner Einwechslung das Angriffsspiel und es wurde erneut ein hoher Vorsprung erspielt (7:1), der dieses Mal auch ins Ziel gerettet werden konnte. Das BVV-Team glich nach Sätzen zum 1:1 aus (25:20).

Doch danach gelang es den Mannen in schwarz-weiß nicht mehr an die bisherige Leistung anzuknüpfen. Viele kleine Fehler schlichen sich ins Spiel der Berliner, im Angriff scheiterten die BVVler insgesamt 15 Mal am Block der Randhamburger. Die letzten beiden Sätze wurden somit mit 16:25 abgegeben und besiegelten die 1:3-Heimniederlage. Besonders mit dem Verlust des ersten Satz haderten die Spieler nach Spielende. Hätte man den Vorsprung nicht verspielt, wäre an diesem Tag bestimmt der eine oder andere Punkt für die Tabelle drin gewesen.

Diagonalangreifer David Nündel wurde zum zweiten Mal in dieser Saison als wertvollster Spieler ausgezeichnet.

Jetzt gilt es sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Bereits am Samstag (28.01.) ist das 3.-Liga-Team des Berliner VVs in Hamburg beim Tabellenneunten VCO (11 Pkt.) zu Gast. Als Tabellenzehnter (10 Pkt.) gilt es nun am Saisonende vor den beiden Abstiegsplätzen einzukommen. Diese belegen derzeit der TSV Spandau (9 Pkt.) und der USC Magdeburg (8 Pkt.).

Bilder vom Heimspiel gegen den TSV Spandau sind bei Facebook online.

Zu unserem 12. Spiel der Saison und dem ersten des Jahres 2017 empfingen wir das sich ebenfalls im Tabellenkeller befindliche Team des TSV Spandau in unserer Heimhalle. Im Hinspiel noch 3:0 siegreich und durch den Sieg unserer Damen 1 ebenfalls gegen Spandau natürlich hochmotiviert nachzuziehen, wollten wir endlich mal wieder 3 Punkte einfahren.

Die Motivation war von Anfang an auf dem Feld zu spüren. Wir starteten zwar nervös, aber dafür endlich mal wieder zwingend in unseren Aktionen in das Spiel. Mit Olé im Zuspiel, Chris und Hendryk auf Außen, Jonas und Lasse auf Mitte sowie David auf Diagonal gelang es uns nach einem 4:8 Start das Ruder noch rumzureißen. Jan (gerade erst wieder halbwegs gesundet) kam für Chris auf Außen um unser Spiel etwas zu stabilisieren, was ihm anscheinend auch gelang, da wir über 9:12 und endlich bei 18:18 ausgleichen konnten und letztendlich den Satz mit 25:22 für uns entscheiden konnten.

Den zweiten Satz setzten wir mit der gleichen Aufstellung fort und konnten den Schwung des ersten Satzes gleich mitnehmen und über 9:4 und 17:10 einen ordentlichen Vorsprung erspielen. Jedoch riss danach der Faden ein wenig und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Da merkte man doch das jung zusammengewürfelte Spiel. Bei 19:14 wurden wir nochmal in die Pause berufen, gewannen dann aber doch wieder souverän mit 25:16.

Das zu laxe Spiel und auch ein wenig die Ausdauer setzten im dritten Satz ihre Zeichen und ein bis dato doch überzeugender Auftritt (7:2) verwandelte sich schnell in ein 8:6 und 9:12. Bei guter Annahme gelang es den Angreifern einfach nicht den Ball auf den Boden des Gegners zu befördern oder scheiterten ein ums andere mal im Block. So verloren wir konsequenterweise den Satz letztendlich mit 18:25. Besserung musste her um die 3 Punkte zu sichern!

Aber leider war das nicht der Fall. Wir starteten katastrophal mit 0:6 in den Satz, ehe wir langsam das Ruder wieder rumreißen konnten. Über das Gewinnen umkämpfter Bälle, durch sehr gute Aufschläge und eine bessere Angriffsleistung glichen wir 7:7 aus und führten anschließend 17:14. Den Satz brachten wir schlussendlich wieder gut ins Ziel (25:20) und gewannen somit seit langem mal wieder mit 3:1 und holten drei wohlverdiente Punkten. MVP wurde erstmaliger unser Diagonalspieler David Nündel. Das Aufschlagtraining zeigt wohl endlich Wirkung und wir wachsen endlich als Team zusammen! So kann es weiter gehen um vom Tabellenkeller endlich wegzukommen.

David Nündel

 

Die Ausgangslage, nach der erneuten 3:0-Niederlage am vergangenen Wochenende, beim direkten Tabellennachbarn USC Magdeburg, war mit der Gewissheit in den letzten beiden Spieltagen noch gegen die beiden Tabellenführer zu spielen, vorsichtig ausgedrückt … eher suboptimal.

Mit der Startaufstellung Ole, Denis, Lasse, David, Jan, Jonas und Robert auf der Liberoposition ging es in den ersten Satz gegen die Männer vom Olympiastützpunkt. Schon früh wurde dabei klar, dass wir gegen die versierten und konstanten Aufschläge der Jugendauswahl heute in der Annahme Schwerstarbeit zu leisten haben. Auf die erste Auszeit beim 9:12 folgten erneut Aufschlagsserien mit ausgezeichneter Block- und Feldabwehr, die unsere Offensive vor Probleme stellte. Mit 25:17 mussten wir uns dementsprechend schnell geschlagen geben.

Im zweiten Satz begann dann Chris „the Hedge“ Heckendorf für Dennis auf der Außen/Annahme- Position. Chris wusste auch in einigen Szenen gut zu gefallen und rechtfertigte somit den Wechsel des Trainergespanns Jörg & Leo. In allen Bereichen zeigten wir uns verbessert und einige Aufgaben der VCO-Spieler landeten zudem im Netz. So war es zu erklären, dass wir uns zwischenzeitlich einen komfortablen Vorsprung, bis zum 23:19 herausarbeiten konnten. Was nun folgte, war ein Beweis dafür, dass weniger Lebenserfahrung nicht unbedingt mit weniger Spielerfahrung und Abgeklärtheit gleichzusetzen ist. VCO-Zuspieler Eric Burggräf erzielte im Aufschlag in dieser Situation zwei direkte Punkte und auch die angenommenen Bälle wussten wir im Angriff nicht im gegnerischen Spielfeld unterzubringen. In der Folge entwickelte sich ein ansehnlicher Schlagabtausch. Im Gegensatz zum Rekordsatz in Wriezen behielten wir dieses mal nicht die Oberhand und gaben den Satz 34:32 ab.

Im dritten Satz startet wir erneut sehr gut und VCO-Trainer Andreas Nestke sah sich gezwungen beim 5:9 die erneute Auszeit zu nehmen. Neben der stabilen Annahme um Chef-Libero Robert, hatten wir jetzt auch im Aufschlag und in der Abwehr gute Aktionen, die uns zeigen, dass wir auch gegen die Topmannschaften der Liga eine realistische Chance haben. Dabei erwiesen sich unsere Flügelspieler Chris und Jan auf der Außenposition und David auf Diagonal, der eine seiner besten Saisonleistungen abrufen konnte, als zuverlässige Punktesammler. Leider konnten wir auch in diesem Satz einen 24:22-Vorsprung nicht in einen verdienten Satzgewinn ummünzen. Es hieß am Ende sehr unglücklich 29:27 für die Gastgeber und folglich setzte es die 6. 3:0-Niederlage in dieser Saison.

In den beiden entschiedenen Schlussphasen behielten wir dieses Mal nicht die gewohnte Ruhe, die uns in den beiden 3:2-Siegpartien wichtige Punkte brachte. Gegen einen starken Jugendauswahl- Jahrgang verabschieden wir uns mit einer guten Leistung, die uns am Ende wieder keine Punkte eingebracht hat. In zwei Wochen beenden wir dann die Rückrunde bei den Adlern aus Kiel im hohen Norden. Bis dahin! #BVV-TEAM

Jan Sandig

Kellerduell um den Abstiegskampf? Das Wort Abstiegskampf noch vor der Saisonhälfte zu erwähnen ist möglicherweise etwas verfrüht, allerdings war die Ausgangslage für beide Mannschaften nicht besonders erfreulich. Der USC Magdeburg, Absteiger aus der 2. Liga, konnte mit seiner neu zusammengewürfelten Mannschaft bisher in der 3. Liga nicht wirklich fußfassen und hatte somit bisher nur 4 Punkte. Der BVV wiederum holte in 8 Spielen 7 Punkte. Uns war bewusst, dass das Spiel gegen Magdeburg kein leichtes werden sollte, denn jene unterlagen bisher zu Hause immer 2:3 und wollten damit endlich ihren Fans die ersten 3 Punkte bescheren.
Samstag ging es für uns dann los in zwei Truppen. Die erste wollten die Damen, welche genau vor uns in Magdeburg spiel hatten, anfeuern und die anderen wollten lieber noch die Stunde mehr Schlaf mitnehmen, um fit zu sein. Wir durften dann aber alle den 3:2-Erfolg unserer Damen bestaunen.
Guten Mutes starteten wir dann nach dem guten Einspielen und Einschlagen in den 1. Satz. Doch leider stellte sich schnell raus, dass die Probleme, wie die Annahme, auch in diesem Spiel wieder entscheiden sein könnten. Es hieß wieder für alle von uns viel laufen viel kämpfen und längere Ballwechsel. Es war ein unterhaltsamer Satz, die Zuschauer bekamen trotz sehr deutlichem Satzverlauf viele umkämpfte Ballwechsel zu sehen und somit dauerte der Satz 21 Minuten und ging trotzdem eindeutig mit 25:13 an die Hausherren.
Wir ließen uns nicht unterkriegen und starten gewillt in den 2. Satz, doch das Schema blieb das gleiche. Selbst machten wir viel zu wenig Druck in der Aufgabe und ermöglichten den Magdeburgern somit viele Chancen alle ihre Angreifer einzusetzen. Wir hingegen kamen mit dem guten Aufgabendruck nicht zurecht und mussten somit häufig unsere Mitte außen vorlassen. Der Satz endete wieder nach 21 Minuten, allerdings mit 25:21.
Mit 0:2 und gefühlt dem Rücken an der Wand rafften wir uns trotzdem wieder auf. Wir waren positiv und probierten jeder jedem zu helfen. Keine negative Stimmung, sondern nur positiver Aufbau des Anderen. Wir steigerten uns erneut, mussten jedoch den Satz wieder anhand der gleichen Punkte abgeben. 25:22 konnten die Magdeburger nach 25 Minuten ihre ersten 3 Punkte bejubeln.
Was wir aus dem Spiel mitnehmen ist klar, wir wissen woran wir zu arbeiten haben. Genau wie die Magdeburger sind wir noch neu zusammengewürfelt und müssen uns erst einmal finden. Man merkt jedoch so langsam eine gewisse Grundspannung, welche wir unbedingt ablegen müssen. Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir guten Volleyball spielen können und haben uns Vergleich zu dem Spiel gegen Pinneberg stark verbessert, doch im Kopf ist das möglicherweise noch nicht bei jedem angekommen.
Somit sind wir nun 4 Punkte abgeschlagen auf den nächsten Tabellenplatz und müssen so langsam wieder unsere Punkte nach Hause holen, damit wir nicht in den vermeintlichen Abstiegskampf schon zu früh mit reingezogen werden, denn nun sind wir mit zwei weiteren Mannschaften Punktgleich und kämpfen um den 9. Platz.

Ole Schröter

Heimspieltag, das ist für viele ein Event, bei dem man in der Lage ist jeden zu schlagen. Vertraute Umgebung, Familie und Freunde können endlich auch mal sehen, wofür man seine Wochenenden nutzt. Das alles deutete auf gelassene Stimmung und ein sportlich spannenden Tag hin. Waren die Vorbereitungen für den Heimspieltag durch die Mitarbeit aller anwesenden Teammitglieder schnell erledigt, so konnte sich der BVV anscheinend mental nicht auf das Spiel einstellen.

In der Aufstellung gab es keine Veränderungen lediglich Jan(U) war nicht mit von der Partie, um den Geburtstag seiner Frau zu feiern. Glückwünsche an dieser Stelle.

Somit war die Start-6 : Ole(Z), David(D), Jens(MM), Jonas(MM), Leo(AA) Hendryk (AA).

Verspätet zu der Partie war auch noch Vincent(Z) dazu gestoßen, der dadurch bereits vorab für schlechte Laune bei Jörg (Trainer) sorgte, denn nach eigener Aussage fehlt ihm: „eine sau geile Option…“. Jörg wurde bereits vor dem Spieltag auf die Probe gestellt, sodass er den Kader von 15 Spielern auf 12 reduzieren musste. Neben Jan, der andere Verpflichtungen hatte, wurden Javi(L) und Steve(MB) nicht mit in den Kader aufgenommen.

Die Partie begann pünktlich, vllt. auch, weil wir keinen Hallensprecher hatten, der die Beteiligten vorstellte. Mit dem ersten Ball zeigte der VfL gleich seine Stärke, denn trotz eines gut getroffenen Balles kam die Annahme punktgenau. So angenommen war es dem Zuspieler ein Leichtes einen direkten Punkt zu machen. Zuspielfinte – direkt auf den Marktplatz. Nach dem Weckruf des Gegners sollte jeder im Spiel angekommen sein. Nach dieser Aktion spielten beide Mannschaft ohne Druck. So dauerte es bis zum 12:12, wobei sich der VFL erstmals 4 Punkte in Folge holte. Die Annahme sollte auch das Thema des BVV werden. Wobei bei den schwachen Aufschlägen der Pinneberger oft nicht zu sehen war, worin die Schwierigkeit lag. Das war sicher nur ein Grund warum der BVV innerlich unruhig geworden ist. Die Kommunikation auf dem Feld wurde schroffer und der Druck auf die Annahme nahm zu. Die Einwechslung von Benno auf der Diagonalposition hatte leider nicht die erfrischende Wirkung, wie in vorhergehenden Spiel in Wriezen gebracht. Trotz gutem Aufschlag zeigten sich die VfL’er unbeeindruckt und kellten den Ball konstant und sicher nach vorne.

Unauffällig jedoch konstant spielte sich Pinneberg nach und nach die Punkte heraus, sodass der Satz 18:25 zu Ende ging.

Im 2. Satz sollte eine Änderung in der Start-6 mit Lasse für Jonas für den nötigen Auftrieb sorgen. Leider hatte der Satz gefühlt direkt mit 1:4 begonnen. Warum? Die Videoanalyse zeigte, dass sich vier kleine Fehler auf die Spieler verteilten und dadurch scheinbar der erste Satz in die Wiederholung ging. Der 1. Punkt auf Seiten des BVV wurde durch Hilfe der Schiedsrichter dem BVV zugesprochen, nachdem ein Angriff der Pinneberger außerhalb über das Netz gegangen sein sollte. Die Schiedsrichterleistungen waren unauffällig jedoch nicht fehlerfrei. Immer wieder ließen leichte Fehler den BVV den Faden für das Spiel verlieren. Unzählige verschlagen Aufschläge in Folge sowie die fehlerarme und abwehrstarke Spielweise der Pinneberger waren eine ungünstige Kombination. Beim Spielstand von 6:13 hatte David nach starker Abwehrleistung ein Disput mit dem 1. Schiedsrichter gehabt, der die Auflagefläche von seiner Hand als Hallenboden angesehen hatte. Davids lautstarkes Argument „HEYYY“ brachten ihm prompt die gelbe Karte ein. Als Weckruf für das Team gemeint hatte es vorerst keine Wirkung gezeigt. Pinneberg spielte einfachen Volleyball und durch viel Laufarbeit von Ole konnte das Sideout auch aus mäßigen Annahmen noch durchgebracht werden. Nach dem Punktgewinn führte der BVV fast nur Aufschläge in Folge aus, leider war immer eine Rotation der Spieler dazwischen, erst Benno konnte die Serie der direkten Aufschlagfehler brechen, sodass tatsächlich ein ganzer Punkt aufgeholt werden konnte.

Unbeirrt von den vielen individuellen Fehlern und der mangelnden Zusammenarbeit spielten doch alle gegen die drohende Niederlage. Das Spiel fand fast noch eine Wende nachdem Aufschläge von Hendryk einfach über das Netz in das Feld gespielt wurden, um den Gegner zum Spielen zu bringen und der BVV zeigte, dass sie in der Lage sind Volleyball zu spielen. Wir blockten, kämpften in der Abwehr und begannen etwas zwingender zu spielen. Es kam sogar zu einer Auszeit des VFL bei dem Stand von 23:19 für Sie. Vier Punkte in Folge brachten uns am Ende auf einen Stand von 21:25.

3. Satz – Zeit für eine Wende, sonst würde das Spiel ohne einen Zähler für die Tabelle verloren gehen. Und das zu Hause vor Freunden und Familie … das galt es zu verhindern. Benno für David auf Diagonal und Jonas auf der Mitte für Lasse sollten der Schlüssel für den Erfolg werden. Weiter in Reserve blieben Chris und Dennis.

Der 1. Ball im Satz sollte eine erfolgreiche Abwehr eines Schnellangriffes über die Mitte sein, der mutlos zum Gegner zurück gespielt wurde. Dieser wollte sich nicht nochmal bitten lassen und machte den nächsten Angriff zu einen Punkt für sich.

Mit zwei gewonnen Sätze im Rücken und immer wieder erfolgreichen Abwehraktionen blieb das Spiel weiter klar in der Hand von Pinneberg. Ein weiterer Versuch des Trainers nochmal einen Akzent zu setzten war die Einwechslung von Dennis für Leo im Aufschlag, der an guten Tagen mit harten Sprungaufschlägen den Gegner unter Druck setzten kann. Leider hat auch der Wechsel nicht den erhofften Erfolg gebracht. Nach Pinnebergs Aufschlag in die Schnittstelle zwischen die Annahmespieler fand direkt der Rückwechsel statt. Wir durften keine weiteren Punkte abgeben. Zielstrebig und befreit spielte Pinneberg unauffällig die Partie zu Ende ohne Möglichkeit BVV wieder ins Spiel zu bringen. Am Ende ging der Satz mit 25:14 an Pinneberg.

Das Spiel zeigte dem BVV wieder seine Baustellen auf und passt in das auf und ab des Teams. Es ist deutlich zu sehen, dass der BVV noch nicht als Mannschaft agiert, das Vertrauen und die Kenntnis zu den Partnern fehlt. Wenn der Fokus sich auf die eigenen Stärken und das Miteinander richtet gibt es vom BVV noch was zu sehen, denn das Potential ist immer wieder in den Aktionen zu erkennen.

Für den BVV steht nun die Aufgabe an, sich auf sein Spiel zu fokussieren, zueinander zu finden und mit Stimmung die Spiele an sich zu reißen. Außen vor sollten Einzelinteressen und Tabellenplätze bleiben.

Nach dem unspektakulären und kurzen Spiel ist die Ansage der MVP‘s in Person des Zuspielers von Pinneberg -Hr. Voigt- und unseres Außenangreifers -Hendryk- der Situation angepasst und findet ohne Sprecher statt.

Ein Dank an die Ballroller/in und Assistenten für die konzentrierte Leistung und Vereinsarbeit.

 

Hendryk Schramm

 

 

Wir können es doch! Endlich! Der 7. Spieltag für die Herren vom BVV-Team bringt wieder einen Sieg mit sich. Und was für einen! 3:2 (-23,-21,21,33,14) besiegten wir knapp das spielstarke Team aus Wriezen, das bis dato auf Tabellenplatz 3 rangierte.

Nachdem die letzten drei Spieltage nicht gut für uns ausgegangen sind, spürte man bei diesem Spieltag eine gewisse Grundspannung bei jedem von uns in der Mannschaft, doch der uneingeschränkte Wille wieder zu Siegen war deutlich größer. Die Ausgangslage war demnach nicht schlecht. Wir wussten, dass das Auswärtsspiel in Wriezen nicht einfach werden würde, da uns bewusst war, dass die Fans und die Mannschaft sehr lautstark und teils auch provozierend sein können, doch entscheidender für uns war eher der Aspekt, dass die Hallentemperatur nahe dem Gefrierpunkt lag.

Wir starteten im ersten Satz mit Ole (Z), Jan (AA), Jens (MB), David (D), Hendryk (AA), Jonas (MB) und Robert als Libero. Der erste Satz verlief erst auf Augenhöhe, bis wir fünf Punkte hintereinander nicht aus der Läuferposition rauskamen. Jörg reagierte und nahm Auszeiten und dies dann auch mit Erfolg. Allerdings lagen wir nun drei Punkte zurück. Beim Spielstand von 18:20 brachten wir mit unseren zwei neuen Youngstars, Benno und Vincent, per Diagonalwechsel, frischen Wind in die Mannschaft. Leider konnte der Vorsprung nur um einen Punkt verringert werden und wir verloren damit den ersten Satz 23:25.

Jörg reagierte auf unsere teilweise durchwachsene Annahme mit Leo für Jan im 2. Satz. Doch leider rannten wir steht’s einem 2-4 Punkte Rückstand hinterher, der trotz mehrerer Wechsel den ganzen Satz lang bestanden blieb. Somit ging auch der 2. Satz mit 21:25 an Wriezen.

Im 3. Satz starteten wir noch einmal verändert mit Dennis auf Außen, Steve auf Mitte und Benno auf Diagonal. Entscheidend hierbei war vor allem, dass wir trotz 0:2 immer noch heiß darauf waren das Spiel zu gewinnen und endlich wieder Punkte mitzunehmen. Wir starteten gut mit einem kleinen Punktepolster bis wir wieder fünf Punkte lang nicht aus dem Läufer I rauskamen. Jörg nahm deswegen sowohl eine Auszeit und wechselte des Weiteren noch Leo für Dennis ein. Auch hier zeigte sich wieder die taktische Raffinesse unseres Trainers, denn im Anschluss kamen wir aus dem Läufer und konnten durch ein Break wieder ausgleichen. Der Satz heizte sich dann immer weiter auf, da es teilweise mehr oder weniger streitige Situationen gab, welche sowohl die Fans, als auch die Spieler beider Mannschaften immer wieder verschieden betrachteten. Bei einem Spielstand von 18:20 ging Jens dann zum Aufschlag. Nachdem er allerdings den nassen Ball dem Ballkind zurückgab, um einen neuen zubekommen, war jenes überfordert und es dauerte seine Zeit. Als wir uns dann noch beim Schiedsrichter beschwerten, da eine Zeitverzögerung stattfand war das Publikum komplett gegen uns. Jens wurde daraufhin ausgepfiffen, wusste aber gekonnt durch einen Kussmund ins Publikum zu kontern. Bei einem Spielstand von 21:21 ging Benno zum Aufschlag und wir konnten daraufhin vier Punkte in Folge machen und gewannen damit den Satz. Die Erleichterung war groß, da wir damit uns selbst bewiesen haben, dass wir noch Sätze gewinnen können.

Der 4. Satz sollte jedoch dann jedem seine Nerven abverlangen. Es war ein Satz, indem man gesehen hat, wie gleichwertig die Teams doch waren. Den kompletten Satz über schaffte es keine Mannschaft sich mehr als drei Punkte abzusetzen. Doch dann begann das Spektakel. Wriezen hatte beim Spielstand von 22:24 Matchbälle, doch wir blieben konzentriert und wehrten sie ab und glichen aus. Die nachfolgenden Punkte waren durchflossen von der Nervenstärke beider Mannschaften. Sowohl Wriezen, als auch wir hatten immer wieder Match-, bzw. Satzbälle und so zog sich der Satz durch spannende Ballwechsel 41 Minuten lang, bis wir beim Spielstand von 35:33 endlich den Sack zu machen konnten.

Der 5. Satz verlief dann nicht anders als die Sätze davor. Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe und wieder gelang es keinem Team sich abzusetzen. Wriezen bekam wieder einen Matchball, wir wehrten ihn ab und konnten darauf folgend selbst zwei Punkte erzielen und gewannen damit das Spiel.

Alles in allem kann man nur seinen Hut ziehen vor den Leistungen beider Mannschaften. Es war ein Spiel, welches geprägt wurde durch seine Emotionen. Jeder Spieler der Mannschaft wollte unbedingt den Sieg. Die große Kaderstärke, mit der wir dieses Mal auftrumpften konnten, war möglicherweise daher mitentscheidend. Besonders hervorheben muss man hierbei nochmals Hendryk und Benno, die beide ein „bockstarkes Spiel“ (Zitat von Trainer Jörg) gemacht haben. MVP wurde allerdings unser Zuspieler Ole.

Nachdem wir uns nun jetzt bewiesen haben, dass wir immer noch gewinnen können, möchten wir dies am nächsten Samstag auch unseren Fans beweisen. Wir hoffen daher euch alle zahlreich in der Anton-Saefkow-Halle anzutreffen, sodass wir zusammen unseren ersten Heimsieg, gegen die bisher stark spielenden Pinneberger, feiern können.

Bis dahin! Euer BVV-TEAM

Für den BVV waren am Ball: Robert Hinz, Jan Sandig, Leo Pitts, Hendryk Schramm, Jens Kölbel, Steve Deinert, Benno Hartung, David Nündel, Dennis Noack, Jonas Elwert, Vincent Freytag und Ole Schröter

Der 6. Spieltag der 3. Liga Nord war für die Männer vom BVV-Team ein Spieltag zum Gruseln. Es gab die dritte 3:0-Pleite (-19, -24, -24) in Folge. Damit konnten wir unseren treuen Fans auch im dritten Heimspiel in dieser Saison keine Punktausbeute präsentieren.

Die aktuell traditionelle verletzungs-krankheits-omageburtstags-bedingte Kaderschwächung mussten wir mit der BVV-Allzweckwaffe der zweiten Herrenmannschaft, Tobias Köhler ausgleichen. Gegen die junge Mannschaft des VCO-Hamburg begannen wir erneut mit einem veränderten Startsechser um Vincent (Z), Leo (AA), Jan (MB), David (D), Dennis (AA), Jonas (MB) und Robert auf der Liberoposition. Im ersten Satz sollte unser Aufschlagskonzept erstmal in Erfüllung gehen und wir servierten Servicewinner à la carte, sodass wir schnell in Führung gingen. Zur Satzhälfte konnten sich die Mannen aus dem Norden jedoch deutlich stabilisieren, was nicht zu unserem Selbstbewusstsein beitrug und wir somit einige Punkte verstrichen ließen, bevor wir wieder in der Schlussphase zu uns fanden. Auch dieser Endspurt brachte jedoch keine Wende und so mussten wir uns 19:25 geschlagen geben.

Im zweiten und dritten Satz kamen dann auch unser wieder genesene Zuspieler Ole, der MVP vom letzten Spieltag Benno (D) und unser neuer spanischer Liberoimport Javier zum Einsatz. Beiden Sätze verliefen recht eng mit einigen Schwächephasen auf beiden Seiten. Passend dazu schlichen sich bei uns immer wieder diverse unglückliche Situationen ein, die uns am Ende immer wieder Nerven kosteten und Unruhe in unser Spiel brachten. Dementsprechend gaben wir beide Sätze knapp mit 24:26 ab.

Nach dem Totalausfall in Oststeinbeck zeigten wir uns an diesem Spieltag in der Annahme stark verbessert. Die teaminterne Grippewelle ist am Abklingen und auch die Organisation rund um das Spielgeschehen nimmt weiter Form an. Nach den ersten drei guten Spielen folgte jetzt eine Lernphase, in der wir mit veränderten Startaufstellungen und Aushilfsspielern aus anderen Mannschaften oft engagiert, aber insgesamt unglücklich agierten. Wir freuen uns nun auf das kommende Auswärtsspiel gegen unsere Dauerrivalen aus Wriezen, wo wir endlich wieder zurück in die Spur finden wollen.

Bis dahin, eure Berlin Lichtenberg Volleys, Vamos BVV, BVV-Team!

 

 

 

 

Durch das 0:3 (16, 15, 16) am vergangenen Samstag beim Oststeinbeker SV musste die erste Herrenmannschaft des Berliner VVs die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Gastgeber gefährdet.

Da unser etatmäßiger Zuspielers Ole Schröter verletzt war, begann Johannes Lüpnitz aus der zweiten Herrenmannschaft (Regionalliga) auf der Position des Spielgestalters. Ebenfalls aus der zweiten Herrenmannschaft mitgereist war Phil Kochinka, der als Mittelblocker aushalf. Das Starting-7 komplettierten Dennis Noack (AA), Hendryk Schramm (AA), Jonas Elwert (MB), David Nündel (D) und Robert Hinz (L).

Wir starteten sehr schlecht in die Partie und nahmen bereits früh bei 4:8 und 8:15 unsere beiden Auszeiten. Beim Stand von 9:16 führten wir einen Diagonalwechsel durch. Dabei gaben die beiden Jugendspieler Vincent Freytag (Z) und Benno Hartung (D) ihr Debüt im BVV-Dress. Sie agierten unbeschwert und brachten mehr Leichtigkeit in die Partie, der erste Satz ging dennoch mit 16:25 verloren.

In den zweiten Durchgang starteten wir noch schlechter, als in den ersten. Mannschaftskapitän Jan Sandig, mittlerweile selbst auch auf dem Spielfeld, nahm bei 1:5 und 5:10 Auszeiten. Auch Jens Kölbel war mittlerweile für Jonas Elwert in die Partie gekommen. Wir fanden trotzdem nicht ins Spiel, wenig lief zusammen. Die Oststeinbeker schlugen konzentriert auf uns stellten unsere Annahme vor Probleme. Und selbst wenn diese gut war, blieben wir vielfach im gegnerischen Block hängen. So ging auch der zweite Satz mit 15:25 verloren.

Im dritten Durchgang waren wir ebenso stetig in Rückstand. Wieder frühe Auszeiten bei 2:6 und 2:9. Spätestens jetzt glaubten nur noch größte Optimisten an einen Satzgewinn. Auch im Block/Abwehr-Komplex lief an diesem Abend nichts bei uns zusammen und somit ging der dritte Satz durch eine desolate Leistung auch mit 16:25 verloren.

Als MVP Für den BVV wurde Neuling Benno Hartung nominiert, dem es im Gegensatz zu allen anderen Spielern gelang eine gute Leistung abzurufen.

Am nächsten Samstag treffen wir in heimischer Halle auf den Tabellenletzten VCO Hamburg. Doch aufgrund von Personalproblemen wird auch das kein einfaches Spiel für uns. Wir werden uns dennoch zusammenraufen und alles daran setzen, den Negativtrend zu stoppen und nach zwei sieglosen Wochen das Feld wieder einmal als Sieger zu verlassen.

Beim abendlichen Heimspiel am 4. Spieltag der 3. Liga Nord gegen den SV Preußen Berlin bekamen die Männer vom Berliner VV zu keinem Zeitpunkt richtigen Zugriff auf das Spielgeschehen und verloren somit folgerichtig mit 0:3 (-24, -10, -20).

Da auch das Spiel der zweiten Männermannschaft zuvor in der Regionalliga gegen den KSC ASAHI Spremberg mit 0:3 verloren ging, kann man von einem rabenschwarzen Samstag für Trainer Jörg Schröder sprechen, der beide Teams coachte.

Dabei begann das Spiel in der 3. Liga, welches pünktlich um 19 Uhr angepfiffen werden konnte, sehr gut für die Starting-7 des Berliner VVs: Ole Schröter (Z), Christopher Heckendorf (D), Jan Sandig (AA), Leo Pitts (AA), Jens Kölbel (MB), Jonas Elwert (MB) und Robert Hinz (L). Zwei schnellen Punkten zu Anfang folge ein wuchtiger Angriffsschlag von Leo auf die 3-Meter-Linie der Preußen. So wuchtig, dass schwer zu erkennen war, ob der Ball innerhalb oder außerhalb des Feldes aufkam – der Schiedsrichter zumindest gab ihn aus unserer Sicht leider „Aus“. Es entwickelte sich ein enger Satz, keinem der beiden Teams gelang es sich abzusetzen. Spielerische Leckerbissen waren auch Mangelware. Als sich dann der SV Preußen doch drei Punkte absetzte, nahm BVV-Trainer Jörg das erste Time-Out (16:19). Das zeigte kurzzeitig Wirkung und wir glichen aus: Time-Out andere Seite. Schlussendlich hatte in diesem Satz der Gast ein Quäntchen mehr Glück. Wir verloren den ersten Satz mit 24:26.

Im darauffolgenden Durchgang lief nicht viel zusammen. Und „mir nicht viel“ ist eigentlich vielmehr „gar nichts“ gemeint. Innerhalb zweier Rotationen gelang uns das Kunststück 15 Punkte abzugeben, da wir kollektiv das Volleyballspielen einstellten. Diesen Satz sollten alle Spieler schnellstmöglich aus ihrem Gedächtnis streichen (10:25).

Wir waren entschlossen, es zumindest im dritten Durchgang besser zu machen. Beim Stand von 6:5 schlug Ex-BVVler Dennis Kliche, der nun Außenangreifer beim SV Preußen ist, den Block von unserem Zuspieler Ole an…mit fatalen Folgen! Oles kleiner Finger stand in eine Richtung, welche die menschliche Anatomie nicht vorsieht. Für ihn ging es somit direkt ins Krankenhaus.

Wir selbst hatten nun keinen etatmäßigen Zuspieler mehr in der Halle. Diagonalangreifer David Nündel versuchte sich, hatte er doch in früheren Zeiten seiner Volleyballkarriere in der Jugend zugespielt. Als Diagonalangreifer boten wir jetzt Jan auf. Der kannte sich auch mit der neuen Position aus, denn zu 2.-Liga-Zeiten bei der SVG Lüneburg war dies noch seine Stammposition.

In dieser neuen Formation schlugen wir uns gar nicht schlecht, kuriose Ballwechsel kamen teilweise zustande. Schlussendlich mussten wir uns aber auch im dritten Satz geschlagen geben (20:25).

Auf der Habenseite stehen nach diesem Derby leider keine Punkte. Das Spiel hat uns unsere Schwächen aufgezeigt und wir wissen nun, woran wir im Training zu arbeiten haben. Ziehen alle Beteiligten ihre Lehre daraus, so wird es in den folgenden 18 Ligaspielen, die noch zu absolvieren sind, mit Sicherheit nicht noch mal so eine miserable Leistung geben: Nach dem guten Saisonstart war dies unsere mit Abstand schlechteste Leistung.

Bereits am Samstag (22.10.16) haben wir die Möglichkeit, es zu Gast beim Oststeinbeker SV besser zu machen. Die Randhamburger stehen in der Tabelle zwei Plätze und einen Tabellenpunkt besser da. Das Ziel wird sein, wieder guten Volleyball zu spielen und die Oststeinbeker tabellarisch zu überholen.