Unsere Auswärtssieges-„Serie“ bleibt bestehen. Wir gewinnen auch unser zweites Auswärtsspiel in dieser Saison beim TSV Spandau (Aufsteiger in die 3. Liga) mit 3:0 (25:17, 25:15, 25:21).

Von Anfang an versuchten wir das Spielgeschehen zu diktieren und dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Dies gelang und Spandau war bereits beim Spielstand von 15:11 zur ersten Auszeit gezwungen. Danach versuchten sie uns mit harten Sprungsaufschlägen unter Druck zu setzen, doch unsere Annahme blieb stets stabil und unser Angriffsspiel dementsprechend zu variabel für den Spandauer Block. Leo beendete den ersten Satz mit fünf Aufschlägen in Folge und wir gewannen den ersten Durchgang mit 25:17.

Danach ein unverändertes Bild: Spandau hatte mit unserem Aufschlagsdruck zu kämpfen und scheiterte ein ums andere Mal an unserem „Ostblock“. Mit vielen Wechseln versuchten sich die Westberliner aus der Affäre zu ziehen, doch wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen. Mit zehn Zählern Unterschied gewannen wir auch den zweiten Satz (25:15).

Der dritte Durchgang war noch einmal knapper. Zunächst gelang es keinem Team sich entscheidend abzusetzen, dann punktete der TSV drei Mal in Folge und bei 16:19 gingen wir in die Auszeit. Wir fokussierten uns noch einmal und Leo feuerte sechs Jump-Float-Aufschläge in Folge in die gegnerische Feldhälfte. Ein nahezu perfekter Spielabschluss vom Team und somit konnten wir den dritten und wichtigsten Satzgewinn (25:21) des Tages verbuchen.

Nach dem Spiel erhielt der Zuspieler des TSV Spandau Tobias Zehlike die silberne MVP-Ehrung, unser Libero Robert die goldene.

Nächsten Samstag geht es mit dem nächsten Derby weiter. Dann wird der SV Preußen Berlin bei uns zu Gast sein. Sie sind nach wie vor ungeschlagen, doch das wollen wir ändern. Vor unserem Spiel am 15.10.16 um 19 Uhr sind alle bereits herzlich eingeladen sich das Spiel unseres Regionalligateams Herren II gegen den KSC ASAHI Spremberg um 16 Uhr anzusehen.

Für den Berliner VV am Ball: Ole Schröter, David Nündel, Jens Kölbel, Robert Hinz, Jan Sandig, Leonard Pitts, Jonas Elwert, Dennis Noack, Christopher Heckendorf, Hendryk Schramm, Jan Hammann

 

Beim ersten Heimspiel der Saison traf das 3.-Liga-Team des Berliner VVs auf den Aufstiegsaspiranten SV Warnemünde. Dabei spielte der Tabellendritte gegen den Tabellenzweiten des Vorjahres – eine enge Partie war also zu erwarten.

Dies bestätigte sich direkt im ersten Satz. Zunächst gelang es den Gästen sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen, den wir aber schnell egalisieren konnten. Bei 17:17 nahm der SV Warnemünde die erste Auszeit, in der Folge drehten wir den Spielstand weiter und gewannen den ersten Durchgang (25:23).

Wir starten super in den zweiten Satz, führten zwischenzeitlich mit 5 Punkten (10:5). Doch die Gäste gelang es sich in Annahme und Angriffsspiel zu stabilisieren nach Sätzen auszugleichen (23:25).

Der dritte Satz war eine Kopie des zweiten: Wieder erspielten wir uns eine komfortable Führung (16:12) und gaben diese ab (23:25).

Im vierten Satz deutete bereits alles auf eine 1:3-Heimniederlage hin, da sich die Warnemünder von Anfang an zwei, drei Punkte absetzten. Bei 21:23 hielten wir aber noch einmal unser Side-Out, der spätere MVP Jens ging zur Aufgabe und bereite dort zwei weitere Punkte vor. Die Chance zum Satzausgleich war noch einmal da, doch nach der Auszeit des SVW folgte ein Aufschlagfehler. Erneut hielten wir das Side-Out: Zweiter Satzball, um den Entscheidungssatz zu erzwingen. Leider wurde Ole beim Blocken nur angeschlagen. Danach verteidigten die Gäste zwei Mal gut (25:27) und somit war die 1:3-Heimniederlage dann doch besiegelt.

Da war heute mehr drin! An einigen Stellen waren wir einfach noch nicht genügend eingespielt und abgezockt genug. Trotz der knappen Niederlage blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns bereits auf unser nächstes Spiel beim Berlin-Derby gegen den TSV Spandau.

 

Für den Berliner VV am Ball: Ole Schröter, David Nündel, Jens Kölbel, Robert Hinz, Jan Sandig, Leonard Pitts, Jonas Elwert, Dennis Noack, Christopher Heckendorf

Beim Regionalpokal zeigten wir eine starke Leistung gegen den 2.-Ligisten Lindow-Gransee. Vielleicht war sogar mehr drin als nur der eine Satzgewinn, aber seht selbst:

Hier gibt’s den Videobericht auf Facebook zum gestrigen Regionalpokal Nordost.

Ergebnisse:

1. Halbfinale
Chemie Volley Mitteldeutschland – Pirates – TSGL Schöneiche I 3:0

2. Halbfinale
Berliner Volleyballverein Vorwärts e.V. – Lindow Volleyball 1:3

Finale
CV Mitteldeutschland – SV Lindow-Gransee 3:2