Spielberichte aller Mannschaften

„Viele sagen, dass man zu Spieltagen am Samstag ausschlafen kann…“ ich zitiere hier Keule aus dem letzten Spielbericht, wie ihr sicher gemerkt habt. Warum macht Gabi denn sowas? werdet ihr euch jetzt sicher fragen 😉 Mein Ritual am Spieltag ist es ja, Lucas abzuholen. War diesmal nicht so einfach. Treffpunkt war um 13:30 Uhr bei Kaisers ausgemacht. Um exakt 13:20 Uhr bekam ich folgende Nachricht: „Ich habe verschlafen. Das werde ich wohl nicht schaffen“. Der Spieltag ging ja gut los…
Um 13:40 Uhr lud ich Lucas vor seiner Haustür, die Backen voller Milchbrötchen, ins Auto. Also er hatte den Mund voll… Und wir waren, welch Überraschung, pünktlich an der Halle in der Bernhart-Bästlein-Str., um uns für das Spiel gegen den bisherigen Tabelle-Dritten warmzumachen (also Lucas machte sich warm, ich nicht). Pünktlich fanden sich auch alle anderen ein, so dass wir in fast voller Besetzung (nur Clemens fehlte) dem wichtigen Spiel entgegensahen.
Speziell zu diesem Spieltag hatten wir auch „unseren“ Fotografen Micha eingeladen, der uns ein paar schöne Bilder schießen sollte, was er auch tat, wie man ja hier sieht: DANKE MICHA!

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herreniv_5_spieltag_2Im 1. Satz liefen wir mit Amon, Matze, Lucas, Keule, Christian, Bohne und natürlich unserem Libero Moritz auf. In dieser Saison starteten wir bisher etwas besser in die ersten Sätze, so auch diesmal. Bis 16:17 hielten wir alles offen, dann stellten wir wieder mal kurzzeitig das Spielen ein und verloren mit 18:25. In der Satzpause besprachen wir dann, es jetzt besser zu machen und gesagt – getan, bei 5:5 konnten wir uns das erste Mal absetzen und gaben die Führung auch bis zum Schluss nicht mehr ab, auch wenn wir EBT noch einmal auf 22:20 herankommen ließen. Der Satz ging an uns mit 25:23.
13:17 hieß es dann ganz schnell im 3. Satz. Das war eigentlich nicht der Plan. Phil kam für Amon und brachte die Wende, wir holten Punkt für Punkt auf und gewannen 25:23. Ich brauchte noch nicht mal meine zweite Auszeit, die Jungs waren wieder in Fahrt gekommen und wollten unbedingt den 1. Punkt sichern an diesem Nachmittag.

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Satzführung 2:1, 1 sicherer Punkt gegen den Absteiger aus der Berlinliga, aber da ließ leider die Konzentration etwas nach und wir lagen schon wieder zurück: 1. Auszeit bei 2:5, zweite Auszeit bei 5:11, es war wie verhext, die Bälle gingen nicht ins Feld des Gegners, unsere Aufschläge wurden schlechter und da kam Bohne! Er ging dann einfach mal nach hinten und machte 5 Punkte mit seinen „unhaltbaren“ Aufgaben. Jetzt wurde der Gegner gezwungen seine beiden Auszeiten zu nehmen: 13:11 und (man staune) bei 22:21. Also dass wir nicht kämpfen können und uns frühzeitig aufgeben, kann wohl sicher Keiner behaupten. Aber leider kam es dann, wie es kommen musste, zu viel Kraft bei der Aufholjagd gelassen: Satz mit 22:25 verloren, Tie break, der erste in dieser Saison.
2 Punkte mussten her in diesem Spiel, da waren wir uns einig. Schneller – guter – Start, 6:1! Genauso schnell verspielten wir die Führung anschließend wieder: 6:6. Beim Seitenwechsel hatte EBT 68 Punkte lt. Protokoll, wird sich der Staffelleiter freuen. Wir waren 8:6 vorne und zogen auf 12:7 davon. So einen Vorsprung lassen wir uns nicht mehr nehmen: Satz und Sieg an: BVV IV! Meine Lieblingsfotos von diesem Spiel dürfen nicht fehlen. Mir muss nur noch einer erklären, was Christian da macht!

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In das zweite Spiel des Tages starteten wir dann eine gute halbe Stunde später mit Moritz, Christian, Amon, Keule, Bohne, Tom und, mit seiner Premiere bei uns, Martin. Die 53 Minuten sind schnell erzählt. Wir ließen dem Gegner, TSV Lichtenberg, keine Chance und spielten konzentriert unsere Sätze runter. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Erwähnenswert vielleicht, dass wir die Gelegenheit hatten, einige neue Volleyballtechniken kennenzulernen, u. a. ein dem Kugelstoßen entnommener Verteidigungsschlag oder wie auch immer ich das nennen soll.

Auch EBT ließ im 3. Spiel des Tages nichts anbrennen und sicherte sich die 3 Punkte gegen die Aufsteiger aus der Bezirksklasse, so dass sie auch weiterhin auf einem Tabellenplatz vor uns stehen. Wir stehen weiterhin auf Platz 5 und haben es in 14 Tagen in eigener Hand an Wedding 2 vorbeizuziehen. Hoffen wir auf ein KRASS NASS für die kommenden Gegner.

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(Gabi)

(Heim-)Spiel in Barnim

Viele sagen, dass man zu Spieltagen am Samstag ausschlafen kann, doch ich sehe das anders. So musste man am 19.11 schon gegen 12Uhr schon so langsam aufstehen und seine Tasche packen. 13:45 Treffpunkt Halle. Mit Netz und Antennen im Gepäck hieß es die unbekannte Halle für die Spiele gegen den Tabellen Ersten (DJK Westen II) und Vorletzten (TSV Lichtenberg) vorzubereiten. Um den Tag noch etwas spannender zu gestalten reisten wir sogar ganz ohne Trainer an. Gabi war an diesem Tag leider verhindert. Nichtsdestotrotz waren wir waren wir top motiviert doch ungeduldig. Das erste Spiel fand zwischen Lichtenberg und DJK statt. Dieses war nach kurzer Zeit auch schon vorbei. DJK gewann mit 3:0 überzeugend gegenüber den älteren Herren. Die Sätze endeten zu 16; 23;  15.

Endlich war es dann auch für uns soweit. 16:23 Uhr war unser klares Ziel mit einem 3:0 über Lichtenberg in unser nächstes Spiel zu gehen. Am Start waren Amon, Lucas, Christian, Bohne, Clemens, Moritz und Matze.
Der erste Satz war kurz und knapp. Gegen alle Erwartungen haben wir uns ziemlich gut angestellt. Nach 20min zeigte die Punktetafel 25:12 für den BVV an. Unproblematisch! Das änderte sich aber im zweiten Satz. Nach einem guten Start und einer Führung von 10:4 brach unsere Leistung nach der gegnerischen Auszeit stark ein. Niemand wusste was gerade passierte. Bei 10:10 folgte die längst überfällige Auszeit unsererseits. Wir spielten den Satz danach mehr oder weniger souverän runter und gewannen noch mit 25:21. Ein bisschen mehr Stimmung wäre nicht schlecht gewesen…  Stimmung macht doch Spaß, oder? So munkelt man auf jeden Fall. Warum sollten wir das nicht auch einmal ausprobieren? Gesagt, getan. Ohne viel dazu sagen zu können gewannen wir den letzten Satz mit 25:17 und freuten uns über unsere 3 Punkte gegen Lichtenberg.  Nach dreimal 20min konnten wir kurz etwas essen gehen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.

Wieder aufgerappelt und warmgespielt hieß das neue Ziel jetzt eindeutig GEWINNEN. Das Spiel verhoffte spannend zu werden. Nach Anpfiff stand nun auch Matze mit auf dem Feld und unterstütze uns mit starken Angriffen über Außen. Dennoch konnte unsere Abwehr nichts gegen die druckvollen Aufgaben und Angriffe der jungen DJK’ler ausrichten. Schnell schafften sie sich einen Puffer und wir nahmen unsere erste Auszeit bei 5:8. Wir spielten wirklich gut und schreiten uns die Kehle aus dem Leib. Die Stimmung war beängstigend. Trotzdem überlagen sie uns auch im weiteren Verlauf des Satzes. Eine Auszeit bei 14:19 verzögerte nur das Unausweichliche. Leider verloren wir mit 20:25 Punkten. Mit angekratztem Ego begannen wir den zweiten Satz viel besser. Wir lagen lange gleich auf bis sich DJK lediglich leicht absetzen konnte. Es war noch alles drin! Erste Auszeit wurde von uns bei einem Stand von 11:14 genommen.  Danach ging es nur noch Bergab. Keine Ahnung wie es letztendlich dazu gekommen ist, aber wir unterlagen ihnen mit 14:25. Peinlich! Ratlos und völlig überwältigt blieb uns nur noch eines übrig… Besser spielen!!! Trotz schlechten Starts von 3:9 ließen wir nicht locker und rissen uns regelrecht den Arsch auf. Wir kamen bis 10:12 heran und wendeten das Blatt mit einer 20:18 Führung. Heiß aber heiser gewannen wir unseren ersten Satz gegen die Favoriten mit 25:22. Unstimmigkeiten (milde ausgedrückt) zwischen DJK und dem Lichtenberger Schiedsgericht kamen uns dabei zugute. Natürliche ärgert man sich über die Fehlentscheidungen des Ersten, vor allem bei diesem Satzstand, aber ob es sinnvoll ist über 10min darüber zu diskutieren und Vorwürfe auszusprechen sei in den Raum gestellt. Davon überzeugt den Rhythmus des Gegners gebrochen zu haben ging es in den vierten Satz. Noch voller Hoffnung wenigstens einen Punkt zu holen wurde diese am Boden zerschmettert. DJK gewann mit 25:19.

Ein sehr spannendes und qualitativ hochwertiges Spiel ging vorbei, leider mit dem falschen Ergebnis. Man kann aber nichts Schlechtes über beide sagen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und in diesem Sinne nochmals Glückwunsch an die Jungs vom DJK. Beim nächsten Mal sieht’s anders aus!
Bis dahin bleibt uns aber noch etwas Zeit. Ich verabschiede mich jetzt auch und freue mich auf das Rückspiel,  wenn es wieder heißt: „KRASS NASS!“

-E N D E-

(Keule)

Am 27.11.2016 haben wir erfolgreich gegen BBSC V und Füchse IV gespielt. Das erste Spiel war gegen BBSC V. Den ersten Satz haben wir 25 zu 5 gewonnen, im zweiten Satz ebenfalls 25 zu 5 gespielt. Im dritten Satz haben 25 zu 6 gewonnen.
Im zweiten Spiel spielten wir gegen Füchse IV. Gegen die haben wir im ersten Satz 25 zu 17 gewonnen. Der zweite Satz war ein harter Kampf, denn es stand 22 zu 10 und dann haben die Gegner aufgeholt. Aber wir haben uns den Ball wieder zurück erkämpft und den zweiten Satz 25 zu 20 gewonnen. Den dritten Satz gewannen wir mit dem Punktestand von 25 zu 16. Insgesamt war es ein ganz guter Tag.

– Hanna

Mit viel Elan und Motivation sind wir das erste Spiel gegen TSV 58 II ran gegangen. Den ersten Satz haben wir erfolgreich 25-14 gewonnen, worauf unser Trainer sehr stolz war. Der zweite Satz verlief ebenfalls gut, trotz kleinerer Fehler. Im dritten Satz jedoch hatten wir einen kleinen Durchhänger und gaben den Satz 19-25 ab. Der vierte Satz verlief wiederum sehr gut, obwohl wir stark an unserem Auftreten arbeiten mussten, da wir durch den dritten Satz ziemlich viel an Kraft verloren hatten. Schließlich konnten wir das Spiel mit diesem Satz 3-1 abschließen.

Energisch sind wir das zweite Spiel gegen Buchholz angegangen. Der erste Satz verlief relativ leistungsstark, trotzdem mussten wir den Satz 20-25 aufgeben. Nach dem verlorenen zweiten Satz, hatten wir beschlossen, wieder Spaß am Spiel zu haben, um den Gegner so zu ärgern. Da wir im Nachhinein bemerkt haben, dass sie das laute Anfeuern nicht ertrugen, wurden wir immer lauter. Dennoch haben wir auch den dritten Satz 18-25 abgeben müssen.

Im Allgemeinen sind wir zufrieden mit unserer Leistung (ein großes Lob vom Zuspieler an die Annahme!!) und freuen uns auf den nächsten Spieltag. – Thao

Die Ausgangslage, nach der erneuten 3:0-Niederlage am vergangenen Wochenende, beim direkten Tabellennachbarn USC Magdeburg, war mit der Gewissheit in den letzten beiden Spieltagen noch gegen die beiden Tabellenführer zu spielen, vorsichtig ausgedrückt … eher suboptimal.

Mit der Startaufstellung Ole, Denis, Lasse, David, Jan, Jonas und Robert auf der Liberoposition ging es in den ersten Satz gegen die Männer vom Olympiastützpunkt. Schon früh wurde dabei klar, dass wir gegen die versierten und konstanten Aufschläge der Jugendauswahl heute in der Annahme Schwerstarbeit zu leisten haben. Auf die erste Auszeit beim 9:12 folgten erneut Aufschlagsserien mit ausgezeichneter Block- und Feldabwehr, die unsere Offensive vor Probleme stellte. Mit 25:17 mussten wir uns dementsprechend schnell geschlagen geben.

Im zweiten Satz begann dann Chris „the Hedge“ Heckendorf für Dennis auf der Außen/Annahme- Position. Chris wusste auch in einigen Szenen gut zu gefallen und rechtfertigte somit den Wechsel des Trainergespanns Jörg & Leo. In allen Bereichen zeigten wir uns verbessert und einige Aufgaben der VCO-Spieler landeten zudem im Netz. So war es zu erklären, dass wir uns zwischenzeitlich einen komfortablen Vorsprung, bis zum 23:19 herausarbeiten konnten. Was nun folgte, war ein Beweis dafür, dass weniger Lebenserfahrung nicht unbedingt mit weniger Spielerfahrung und Abgeklärtheit gleichzusetzen ist. VCO-Zuspieler Eric Burggräf erzielte im Aufschlag in dieser Situation zwei direkte Punkte und auch die angenommenen Bälle wussten wir im Angriff nicht im gegnerischen Spielfeld unterzubringen. In der Folge entwickelte sich ein ansehnlicher Schlagabtausch. Im Gegensatz zum Rekordsatz in Wriezen behielten wir dieses mal nicht die Oberhand und gaben den Satz 34:32 ab.

Im dritten Satz startet wir erneut sehr gut und VCO-Trainer Andreas Nestke sah sich gezwungen beim 5:9 die erneute Auszeit zu nehmen. Neben der stabilen Annahme um Chef-Libero Robert, hatten wir jetzt auch im Aufschlag und in der Abwehr gute Aktionen, die uns zeigen, dass wir auch gegen die Topmannschaften der Liga eine realistische Chance haben. Dabei erwiesen sich unsere Flügelspieler Chris und Jan auf der Außenposition und David auf Diagonal, der eine seiner besten Saisonleistungen abrufen konnte, als zuverlässige Punktesammler. Leider konnten wir auch in diesem Satz einen 24:22-Vorsprung nicht in einen verdienten Satzgewinn ummünzen. Es hieß am Ende sehr unglücklich 29:27 für die Gastgeber und folglich setzte es die 6. 3:0-Niederlage in dieser Saison.

In den beiden entschiedenen Schlussphasen behielten wir dieses Mal nicht die gewohnte Ruhe, die uns in den beiden 3:2-Siegpartien wichtige Punkte brachte. Gegen einen starken Jugendauswahl- Jahrgang verabschieden wir uns mit einer guten Leistung, die uns am Ende wieder keine Punkte eingebracht hat. In zwei Wochen beenden wir dann die Rückrunde bei den Adlern aus Kiel im hohen Norden. Bis dahin! #BVV-TEAM

Jan Sandig

Am Samstag waren wir zu Gast bei den Damen des VfK, die wir bereits in der Relegation als starke und einsatzbereite Gegner kennengelernt hatten. Voller Motivation hier einer Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle Punkte abzunehmen, starteten wir in die Erwärmung.
Der erste Satz gestaltete sich mit vielen Eigenfehlern und häufigen Angriffen in den Block der Gegner. Was uns selbst daran hinderte ins Spiel zu finden. Mit Auszeiten und Spielerwechsel versuchte unser Trainer uns ins Spiel zu bringen und wir konnten uns mit 23:22 eine knappe Führung erspielen. Leider nutzten wir die Chance nicht und gaben den ersten Satz mit 23:25 an unsere Gastgeber ab.
Zu Beginn des zweiten Satzes waren noch einige Rettungsaktionen nötig bis wir etwas Selbstvertrauen gefasst hatten und nun unsererseits mit druckvolleren Aufschlägenm und guten Blocks die Gegner in Bedrängnis brachten. Nach einem anfänglichen Gleichauf, konnten wir uns eine 21:16-Führung erspielen, die wir aber erst mit 25:22 in unserem ersten Satzgewinn an diesem Abend verwandeln konnten.
Der dritte Satz startete wieder gleichauf, nur konnten diesemal die Damen des VfK sich recht zügig und recht eindeutig von uns absetzen. Bei 19:13 brachten Spielerwechsel frischen Wind auf unser Feld, wir konnten den Satz aber nicht mehr für uns entscheiden und gaben diesen mit nur 19 Punkten ab. Der vierte Satz startete ähnlich dem dritten und auch der Verlauf drohte das gleiche Ergebnis zu bringen. Unser Trainer reagierte bei 4:9 mit einer Auszeit, bei 4:11 mit einem Doppelwechsel und bei 4:14 mit einem weiteren Wechsel. Und tatsächlich konnten wir durch viele kleine Aufschlagserien und gute Aktionen im Block wieder an Stärke gewinnen und uns Punkt für Punkt an unsere Gegner heranarbeiten. Die Ballwechsel waren lang, sehr lang, aber schließlich gelang es uns bei 18:18 den Ausgleich zu erzielen. Wir konnten mit 21:19 in Führung gehen und diese bis 23:20 ausbauen. Dann aber drohte unser altes Problem, den Satz nicht nach Hause holen zu können. Unser Trainer mahnte uns in der Auszeit zur Konzentration und so konnten wir unseren zweiten Satzgewinn an diesem Abend mit 25:23 feiern.
Wir hatten einen Punkt, nun wollten wir auch den verbleibenden zweiten haben.
Mit viel Teamgeist, lautstarker Unterstützung gegen den VfK-Fanblock und viel Einsatzbereitschaft ging es in den entscheidenden 5. Satz. Und der sollte ein Krimi werden.
Bis 3:3 gleich auf. Dann setzt sich VfK bis 6:3 ab. Auszeit für BVV. Ballgewinn und Aufschlagserie bis zur Führung bei 6:8 und weiter bis 9:11. VfK mit den besseren Bällen und Führung für sie bis 12:11. Auszeit BVV mit Führungswechsel bis 12:13. Auszeit Vfk mit Führungwechsel bis 14:13 und der Gefahr für uns den Satz zu verlieren. Ausgleich! 2 Punkte auf unsere Seite. Satz- und Spielsieg.
Überglücklich freuen wir uns über so eine starke Mannschaftsleistung sowohl auf, als auch neben dem Feld, und diesen Gewinn von 2 Punkten für die Tabelle. Wir können Platz sieben behaupten und uns fehlt nur ein Zähler bis zu Spandau, die auf Platz 6 der Tabelle stehen.

Am 10.12.2016 geht’s um 19:00 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres gegen Tempelhof Mariendorf, den derzeitigen Tabellenführer. Ob sich da auch der eine oder andere Punkt holen lässt…Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung und einen gemeinsamen weihnachtlichen Jahresabschluss.

 

Verfasst von Damen I, gepostet von Theresa Lammel

Kellerduell um den Abstiegskampf? Das Wort Abstiegskampf noch vor der Saisonhälfte zu erwähnen ist möglicherweise etwas verfrüht, allerdings war die Ausgangslage für beide Mannschaften nicht besonders erfreulich. Der USC Magdeburg, Absteiger aus der 2. Liga, konnte mit seiner neu zusammengewürfelten Mannschaft bisher in der 3. Liga nicht wirklich fußfassen und hatte somit bisher nur 4 Punkte. Der BVV wiederum holte in 8 Spielen 7 Punkte. Uns war bewusst, dass das Spiel gegen Magdeburg kein leichtes werden sollte, denn jene unterlagen bisher zu Hause immer 2:3 und wollten damit endlich ihren Fans die ersten 3 Punkte bescheren.
Samstag ging es für uns dann los in zwei Truppen. Die erste wollten die Damen, welche genau vor uns in Magdeburg spiel hatten, anfeuern und die anderen wollten lieber noch die Stunde mehr Schlaf mitnehmen, um fit zu sein. Wir durften dann aber alle den 3:2-Erfolg unserer Damen bestaunen.
Guten Mutes starteten wir dann nach dem guten Einspielen und Einschlagen in den 1. Satz. Doch leider stellte sich schnell raus, dass die Probleme, wie die Annahme, auch in diesem Spiel wieder entscheiden sein könnten. Es hieß wieder für alle von uns viel laufen viel kämpfen und längere Ballwechsel. Es war ein unterhaltsamer Satz, die Zuschauer bekamen trotz sehr deutlichem Satzverlauf viele umkämpfte Ballwechsel zu sehen und somit dauerte der Satz 21 Minuten und ging trotzdem eindeutig mit 25:13 an die Hausherren.
Wir ließen uns nicht unterkriegen und starten gewillt in den 2. Satz, doch das Schema blieb das gleiche. Selbst machten wir viel zu wenig Druck in der Aufgabe und ermöglichten den Magdeburgern somit viele Chancen alle ihre Angreifer einzusetzen. Wir hingegen kamen mit dem guten Aufgabendruck nicht zurecht und mussten somit häufig unsere Mitte außen vorlassen. Der Satz endete wieder nach 21 Minuten, allerdings mit 25:21.
Mit 0:2 und gefühlt dem Rücken an der Wand rafften wir uns trotzdem wieder auf. Wir waren positiv und probierten jeder jedem zu helfen. Keine negative Stimmung, sondern nur positiver Aufbau des Anderen. Wir steigerten uns erneut, mussten jedoch den Satz wieder anhand der gleichen Punkte abgeben. 25:22 konnten die Magdeburger nach 25 Minuten ihre ersten 3 Punkte bejubeln.
Was wir aus dem Spiel mitnehmen ist klar, wir wissen woran wir zu arbeiten haben. Genau wie die Magdeburger sind wir noch neu zusammengewürfelt und müssen uns erst einmal finden. Man merkt jedoch so langsam eine gewisse Grundspannung, welche wir unbedingt ablegen müssen. Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir guten Volleyball spielen können und haben uns Vergleich zu dem Spiel gegen Pinneberg stark verbessert, doch im Kopf ist das möglicherweise noch nicht bei jedem angekommen.
Somit sind wir nun 4 Punkte abgeschlagen auf den nächsten Tabellenplatz und müssen so langsam wieder unsere Punkte nach Hause holen, damit wir nicht in den vermeintlichen Abstiegskampf schon zu früh mit reingezogen werden, denn nun sind wir mit zwei weiteren Mannschaften Punktgleich und kämpfen um den 9. Platz.

Ole Schröter

Am 19.11.2016 waren wir zu Gast beim USC Magdeburg. Trotz oder gerade wegen unseres vorübergehend dezimierten Kaders von nur 8 Spielerinnen, bei dem wir noch nicht einmal alle Positionen „richtig“ besetzten konnten, wollten wir unbedingt siegen. Pünktlich um 16 Uhr startete dieses spannende Duell. Immer mit leichtem Vorsprung für den USC begann der erste Satz. Magdeburg punktete vor allem mit sehr starken Aufschlägen. Erst nach einem Aufstellungsfehler und einer relativ langen Spielunterbrechung konnten wir besser ins Spiel finden und den ersten Satz, nach einer guten Aufschlagserie unsererseits, mit 25:21 beenden. Wie es leider häufiger bei uns der Fall ist, konnten wir die Spannung im zweiten Satz nicht beibehalten und mussten diesen dann auch deutlich mit 21:25 abgeben. Im dritten Satz konnten wir wieder ins Spiel zurück finden und einen respektablen Vorsprung ausbauen. Aufschläge und Block waren gut und auch die Abwehrleistung stark. Doch beim Stand von 21:16 gelang uns auf einmal leider nicht mehr viel und wir mussten diesen Satz unerwartet mit 23:25 an Magdeburg abgeben. Es folgte ein kurzzeitiges Stimmungstief mal wieder Punkte abgegeben zu haben und dann eine große Motivation wenigstens die restlichen 2 Punkte zu gewinnen. Der vierte Satz startete und blieb dann lange Zeit ausgeglichen. In langen, umkämpften Ballwechseln konnten wir jedoch den Satz mit 25:22 gewinnen. Auch im fünften Satz blieb es bis zum Seitenwechsel, wie schon im gesamten Spielverlauf, sehr eng umkämpft. Doch dank der lautstarken Unterstützung von unseren Herren 1 und einer super mannschaftlichen Leistung, bei dem vor allem auch die fehlenden Positionen sehr gut kompensiert werden konnten, entschieden wir diesen Satz mit 15:9 für uns und damit auch dieses Match. Das etwas unscharfe Bild spiegelt doch aber hoffentlich unsere Freude wieder :), mehr davon im Video auf unserer Facebookseite.
Vielen lieben Dank nochmal an Jenny als Co-Trainer und unseren beiden Fahrern, die uns sicher auch wieder nach Hause fuhren.
Im nächsten Spiel am 26.11. treffen wir auswärts auf unseren unmittelbaren Tabellennachbarn VfK, den wir ebenfalls schlagen wollen um damit unsere Positionierung im Mittelfeld der Liga zu stärken.
Verfasst von Damen 1, gepostet von Theresa Lammel

In der U18 konnten wir in den Spielen vs Rudow und Spandau endlich mal alle Spielerinnen in die Startsechs berufen. Und jede einzelne hat gezeigt, dass sie da auch hingehört. Unseren Youngster Charlotte habe ich in einer Auszeit vielleicht etwas verunsichert, entschuldige. Auf dem Feld im Spiel warst du jedenfalls da. Frau Knie, Frau Rücken und Madame Handgelenk haben wieder mal alles gegeben, beim Einschlagen habe ich dreimal Po und einmal Oberkörper gezählt, gute Statistik. Zu den Spielen: Rudow ist eine spielstarke Mannschaft mit Größenvorteilen uns gegenüber. Trotzdem hatten wir Satz 1 souverän im Griff.

Der zweite lief etwas holprig an und ging zu recht an die Rudower. Im dritten waren die jüngsten BVV-Damen dann wieder sicher, auch wenn das Satzergebnis (15:12) etwas anderes sagt. Spandau dann.

Hier sollten mal endlich unsere Jüngsten (Spielalter) ran. Das erwartete Chaos blieb aus. Mit Aufschlägen kamen wir zu einem sicheren 3:0. Die Spielerinnen von Spandau und Rudow im Schnitt ein bis zwei Jahre älter und einen Kopf größer, wir deutlich spielfähiger, warum nimmt uns keiner ernst?

Frohe Kunde, Frau Czekalla ist wieder da. Wo soll das noch hingehen? Danke Rudow, danke Spandau für gute Spiele!

Beide Teams der weiblichen U12 spielten am 2. Spieltag in der ersten Leistungsklasse. BVV I belegte dort den 2. Platz und verbleibt in der Leistungsklasse, BVV II steigt in die 2. Leistungsklasse ab.


Respekt vor den Leistungen unserer Spielerinnen

Im heutigen Turnier spielten die Teams vom MVC, BBSC, Rudow und zweimal der BVV. Die zweite Mannschaft hatte gegenüber den Mädels aus Marzahn und dem BBSC deutliche Größen- und in einem Fall auch Altersnachteile. Trotzdem habt ihr toll gespielt und gekämpft, um jeden Ball und in jeder Situation. (Fast) kein Zank, da seid ihr schon mal auf dem richtigen Weg zum Teamsport. „Eine für alle, alle für eine!“.  Nur so geht’s.

So auch zu erklären der Satzgewinn gegen die Erste von Rudow. Ein Riesenerfolg für euch und mich und den Verein.

BVV I erspielte sich in der ersten Leistungsklasse sogar den zweiten Platz! Marzahn war heute deutlich vorne, damit können wir (erstmal) leben.

Jedenfalls haben wir gesehen, was im Training noch zu tun ist.

Fazit: Berliner Trainer- Urgestein mit Morten (Rudow) und Ralf (BBSC) getroffen, viel im Training Erlerntes toll umgesetzt, beide Teams. Wir sind stolz auf euch. Das heute war Landesliga, würde jeder Fußballspieler erzählen, Leistungsklasse. Die, Do kein Training, weil die „Großen“ von Montag bis Donnerstag bei den Deutschen sind. Weiter so!