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Qualifikation zur Berliner Meisterschaft

Neben der weiblichen U20 konnte sich am vergangenen Wochenende nun auch die U16 weiblich für die Berliner Meisterschaft qualifiziert.
Beiden Mannschaft viel Erfolg!


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Bericht U20w Berliner Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende standen die Berliner Meisterschaften der U20 weiblich an. Mit einem dezimiertem Kader von nur 7 Spielerinnen fuhren wir in den Mohnweg beim Ausrichter VSG Altglienicke. Direkt nach der Auslosung standen wir auch schon vor der ersten Aufgabe: in unserer Gruppe A (mit VTB, BBSC I und Spandau) durften wir sofort gegen die Auswahlmannschaft des VTBs antreten. Für uns gut, da wir dann das Schlimmste hinter uns haben und uns erst einmal Einspielen konnten. Mit druckvollen Aufschlägen gingen wir gut ins Spiel und konnten die zunächst noch unsicheren gegnerischen Spielerinnen unter Druck setzen und zu eigenen Fehlern zwingen. Doch wie zu erwarten war, gewann VTB an Fahrt und wir hatten dem Gegner nicht viel entgegen zu setzen. Immerhin konnten wir den ersten Satz zweistellig (zu 11) abschließen. Im zweiten Satz setzte der Gegner uns direkt von Anfang unter Druck. Vereinzelt waren dennoch Lichtblicke zu erkennen und wir konnten den einen oder anderen Ball durch Kampfgeist wieder hoch kratzen. Vor allem in Erinnerung bleibt Alinas Block gegen die etwa 1,90m große Mittelblockerin, dessen Angriff schneller senkrecht auf dem Boden knallte, als beide Spielerinnen wieder auf dem Boden waren. Doch verdient gewann VTB auch den zweiten Satz.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es weiter gegen die erste Mannschaft des BBSC. Dieses Spiel war gekennzeichnet von vielen Aufs und Abs. Phasenweise konnten wir den Gegner mit Aufschlägen und gezielten Angriffen unter Druck setzen. Doch es überwogen die Momente in denen unsere Annahme nicht mehr in Richtung Zuspieler gingen. Dank eines ungleichen Pfeifens der Technik konnten wir ein paar mehr Punkte auf unser Konto verbuchen und der erste Satz ging eher knapp an den BBSC. Im zweiten Satz wurde dann schneller auf den stärkeren Kader beim BBSC gewechselt. Hinzu kam die weiter schwächelnde Annahme und der zweite Satz ging dann deutlich schneller an den BBSC.

Nach einer Pause an den Linien und beim Schiedsgericht kam unser letztes Spiel des Tages gegen den TSV Spandau. Vom ersten Ballwechsel an, merkte man, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Durchweg setzten sie uns mit ihren durckvollen und platzierten Sprungaufschlägen so unter Druck, dass bei uns kaum der Spielaufbau gelang. Auch im Angriff waren uns die großgewachsenen Gegnerinnen überlegen und schmetterten mit aller Wucht den Ball in unser Feld. Hin und wieder gelang es uns dennoch den Ball unter Kontrolle zu bekommen und durch unsere Aufschläge die überraschenderweise schwache Spandauer Annahme außer Gefecht zu setzen. Doch nur mit Aufschlägen gewinnt man kein Spiel. Daher gaben wir den ersten Satz ab. Der Zweite war dem ersten recht ähnlich. Spandau agierte aggressiv in Aufschlag und Angriff. Und hinten raus wurden wir zusehends unsicherer. Somit ging auch der zweite Satz und somit auch der Sieg an Spandau, die im Vergleich zur Qualifikation deutlich zugelegt hatten.

Tag2:

Am Sonntag standen zwei Spiele auf dem Plan. Zuerst der Überkreuzvergleich mit dem drittplatzierten der Parallelstaffel VfK. Die Aussichten waren zu Beginn des Spiels sehr gut, der VfK trat mit nur 6 Spielerinnen und einer veränderten Mannschaftsliste im Vergleich zum Vortag an. Außerdem kamen die Spielerinnen erst gut 15 Minuten vor Spielbeginn in die Halle und starteten ihre Erwärmung, als wir schon längst warm am Ball waren. So kam es, dass wir relativ schnell einen leichten Vorsprung durch sehr gute Aufschläge und einer recht schwachen gegnerischen Annahme erzielen konnten. Doch alle anderen Elemente waren genauso träge wie beim Gegner. Die Devise war eigentlich die langen und langsamen VfK Mädels übers Feld zu jagen mit gezielten Schlägen, Legern und Pritschen. Doch so richtig wollte das nicht gelingen. Auch die Bewegung in der eigenen Abwehr ließ zu wünschen übrig, sodass der erste Satz an den Gegner ging. Im zweiten Satz baute die Leistung noch weiter ab und immer seltener fand der Ball den Weg zum gegnerischen Boden. Phasenweise konnten wir Lichtblicke erkennen, die allerdings viel zu kurz waren. Wir blieben weit hinter unseren Leistungen zurück und konnten daher das Spiel nicht mehr drehen. Anschließend war die Stimmung im Keller. Doch in der Pause vor dem Spiel um Platz sieben, durften wir ein wunderschönes Halbfinalspiel zwischen BBSC I und VSG AG als Schiedsgericht begleiten. Ehrgeiz, Stimmung und technische Raffinesse beider Mannschaften machten es zu einem sehr spannendem Ereignis, an dem die gesamte Halle mitfieberte. Als parallel der MVC mit extrem hartem Kampf den VTB in die Knie zwang, gab es insgesamt kein Halten mehr. Mit diesem Enthusiasmus gingen wir mit Freude in das letzte Spiel gegen BBSC II. Und siehe da, alles funktionierte. Mit starken Aufschlägen, Bereitschaft zur Bewegung, stabiler Annahme und sehr variablem Angriffsspiel konnten wir sehr schnell einen 10:2 Vorsprung erarbeiten. Diese Führung wurde ebenfalls durch die Präsenz auf dem Feld und der Stimmung vom Spielfeldrand durch mitgereiste Trainingspartner der Damen 4 unterstützt. Deutlich ging am Ende dann der Satz zu unseren Gunsten aus. Im zweiten Satz hieß es einfach nur, dort weiter machen, wo wir aufgehört haben. Ein kleiner Dämpfer in der Annahme zu Beginn des Satzes konnte nach einer Auszeit behoben werden, sodass wir in der zweiten Hälfte des Satzes wieder das Spiel dominieren konnten. Am Ende hieß es dann deutlich 2:0 für den BVV und damit der 7. Platz bei der Berliner Meisterschaft 2017.

Am ende des aufregenden Wochenendes lässt sich festhalten, dass wir uns ordentlich verkauft haben und mit Selbstbewusstsein aus dem letzten Spiel gegangen sind. Unser Saisonziel, war die erfolgreiche Qualifikation zur BM und die haben wir erreicht. Alles andere war dann unser Sahnehäubchen, nach der Devise: dabei sein ist alles. Diese Saison hat sehr viel Spaß gemacht und wir wurden zum Ende hin, doch ein richtiges Team.

Vielen Dank an die spielenden Mädels: Alina, Lina, Maria, Michelle, Miriam, Sandra und Valentina.

Auch einen herzlichen Dank an die Leute am Spielfeldrand: Bianca, Laura, Martin, Philipp, Tini und Pepe. Vor allem auch an die mitgereisten Eltern.

Urkunde BM U20w 2017

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Jugend: Ergebnisse vom Wochenende (Update)

Die weibliche U20 belegt bei der Berliner Meisterschaft den 7. Platz.

U16 weiblich: BVV II ist Berliner Vizemeister! Im Finale unterlag man dem VolleyTeam Berlin I. Viel Erfolg bei der Nordostdeutschen Meisterschaft!!! Die erste Mannschaft des BVV belegt bei der BM den 5. Platz.

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Spielbericht U20w: 2. Qualifikationsturnier U20 weiblich

Im dritten Anlauf geschafft.

Am vergangenen Sonntag (15.01.2017) trafen wir uns mit der U20 weiblich zum zweiten mal, um die Qualifikation zur Berliner Meisterschaft zu erkämpfen. Beim letzten mal hatte sich nur die erstplatzierte Mannschaft qualifiziert. An diesem Tage wurden die verbliebenden 4 Plätze, unter den 8 anwesenden, ausgespielt.
Wir hatten in unserer Gruppe Spandau, Füchse und TSV 58. Also alles Gegner, die wir von der vorherigen Quali, bzw. aus dem Spielbetrieb kannten. Als erstes durften wir gegen TSV 58 ran. Eine machbare Aufgabe und gut, um in den Tag zu starten. Mit durckvollen Aufschlägen und einer engagierten Feldabwehr konnten wir den Gegner gut in Schach halten und gewannen unseren ersten Satz 25:17. Im zweiten Satz wollten wir noch eine Schippe drauf legen. Doch hinten raus gab es die eine oder andere Unsicherheit in der Annahme und die eine oder andere verschlagene Aufgabe. Doch am Ende gewannen wir wieder zu 17 und der erste Sieg war geschafft.
Direkt danach spielten wir weiter und hatten Spandau auf der anderen Seite des Netzes. Schon beim Einschlagen wurde klar, dass wir es hier mit einem anderen Kaliber zu tun haben. Gleich zu Beginn des ersten Satzes versenkten die gegnerischen Außen und Diagonalangreifer mehrere Bälle hart in unserem Feld. Leider wirkte unsere Gegenwehr eher wie mit angezogenen Handbremse. Wir brauchten einiges an Zeit bis sich Block und Abwehspieler auf die neue, harte Spielweise eingestellt hatten. Aber bis dahin war der Satz auch schon deutlich zugunsten Spandaus ausgefallen. Im zweiten Satz wirkte alles wie ausgwechselt. Mit starken Aufschlägen von Michelle und Maria, gepaart mit dem einen oder anderen Block von Alina, konnten wir uns gleich zu Beginn des Satzes vom Gegner absetzen. Mit diesem Selbstbewusstsein konnten wir jegliche Angriffsvarianten abwehren und der Gegner machte mehr und mehr Eigenfehler. Erst nach ein paar Spielverzögerungen aufgrund mehrfacher Diskussionen mit dem 1. Schiedsrichter, kam auch Spandau wieder ins Spiel (aber das haben Jugendspiele nunmal so an sich). Am Ende verließ uns auch der Mut im Angriff und der Satz ging nach mehreren abgewehrten und eigenem Satzball 28:26 an Spandau.
Nachdem wir ein Spiel Pause hatten und auch gepfiffen hatten, kam das letzte Gruppenspiel gegen Füchse. Wieder ein etwas einfacherer Gegner, den wir mit unseren Aufschlägen gut unter Druck setzen konnten. Allerdings wirkte die Feldabwehr wieder etwas verschlafen nach der Pause, sodass in der einen oder anderen Auszeit, mahnende Worte fallen mussten. Nichtsdestotrotz konnten wir den gesamten Satz über unsere Führung ausbauen und solide gewinnen. Im zweiten Satz konnten wir dann auch wieder mehr wechseln und die Spielerinnen auf das Feld lassen, die gegen Spandau zum anfeuern draußen standen. Mit deutlich mehr Ehrgeiz konnte dann auch der Zweite Satz deutlich gewonnen werden.
Als erster unserer Gruppe hatte sich Spandau nun direkt für die BM qualifiziert. Als Gruppenzweiter hatten wir nun noch eine Chance im Spiel gegen den Drittplatzierten der anderen Gruppe VC Preußen uns zu qualifizieren. Den Gegner kannten einige von uns bereits aus der Bezirksklasse und wir wussten, das ist ein Gegner, den wir schon geschlagen haben und es auch wieder schaffen könnten.
Allerdings sah der erste Satz zunächst gar nicht danach aus. Nach 6 Stunden und 3 Spielen Volleyball waren alle ziemlich müde und erschöpft, sodass kaum noch ein ordentlicher Block oder gar eine Abwehraktion zu Stande kam. Unserem frühzeitigen 5 Punkte Rückstand liefen wir fortan hinterher und konnten nur vereinzelt auf 3 Punkte verkürzen. Diese Unzufriedenheit konnte man ebenfalls den Gesichtern der Spielerinnen entnehmen. So ging der erste Satz zu Recht an den VCP. Während des Seitenwechsels wurde aber klar, das Feuer ist noch nicht erloschen und alle wollen die nächsten beiden Sätze gewinnen. Mit diesem Mut (und auch Wut) ging es in den zweiten Satz. Nach starken Aufschlagserien wurde auch wieder in der Feldabwehr jeder Ball hochgekratzt, sodass dann auch in Block und Angriff den Preußinnen die Bälle nur so um die Ohren flogen. Erst als beim Stand von 20:11 wir in der 1. Annahme wackelten und der Gegner wieder fahrt gewann, wurde es mit 22:22 nochmal knapp. Doch diesem Druck hielten wir Stand und holten den zweiten Satz. Ab in den Tie-Break. Die Pause dazwischen wurde etwas länger, da unsere Zuspielerin Probleme mit dem Kreislauf bekam. Doch mit etwas Zucker und Mamas aufmunternen Worten ging es weiter. Nach einer schnellen Führung (6:2) wurde es immer wieder knapp (6:6, 8:7). Doch Stück für Stück erkämpften wir uns jeden einzelnen Punkt und zeigten weiterhin unsere geschlossene, starke Leistung aus dem zweiten Satz. Am Ende aber konnten wir den letzten Punkt für uns Entscheiden und siegten (15:11). Mit freudenschreien auf dem Feld wurde dann die gelungene Qualifikation zur Berliner Meisterschaft gefeiert.

Am 25. und 26. Februar wird dann die Berliner Meisterschaft U20 weiblich mit uns statt finden. Das heißt, wir haben noch 6 Wochen Zeit um uns gemeinsam vorzubereiten und motiviert als Mannschaft dort aufzutreten. Das Turnier haben die Mädels ganz stark gespielt und es hat uns gezeigt, dass wir mit Spaß und Einsatz viel erreichen können. Danke Mädels.

(Martin)

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Jugend: Ergebnisse vom Wochenende

Am Wochenende fanden für die weiblichen Jugendteams die Qualifikationsturniere zur Berliner Meisterschaft statt. Neben der ersten Mannschaft der U16 (BVV II ist bereits qualifiziert) hat sich auch die U20 für die Berliner Meisterschaft qualifiziert.

Die weibliche U13 hat am Samstag den 4. Platz beim Berliner Jugendpokal erreicht. Pokalsieger wurde die erste Mannschaft der SG Rotation Prenzlauer Berg. Bericht ist online.