Am letzten Januarwochenende war es endlich so weit – es trafen die besten Mannschaften Berlins in der Altersklasse der unter 18-Jährigen aufeinander, um ihren Meister zu ermitteln. Die große Mehrheit der angetretenen Teams sicherte sich durch mehrere Qualifikationsrunden ihr Ticket für die Berliner Meisterschaft (VFK, BVV, BTSC II, SCC I, SCC II, RPB II), der BTSC I und RPB I qualifizierten sich durch ihre Teilnahme im Erwachsenenspielbereich für die Endrunde der Berliner Meisterschaft. Nach drei Spielrunden für jede Mannschaft konnten sich erwartungsgemäß die Favoriten, RPB I und BTSC I, in ihrer jeweiligen Gruppen durchsetzen, welche jedoch, das muss man auch erwähnen, das ein oder andere Mal ins Grübeln gekommen sind. Weiterhin komplettierten der BVV und SCC I das Halbfinale – dazu später mehr.

Die jeweils 3. Platzierten einer Gruppe trafen auf den 4. Platzierten der anderen Gruppe, um die bestmögliche Platzierung, Platz 5., zu erreichen. So konnten sich im ersten Überkreuzvergleich die jungen, kampfstarken und vielleicht motivierteren Jungs des SCC II gegenüber den VFK Südwest denkbar knapp durchsetzen und im zweiten Spiel der BTSC II ein wenig deutlicher gegen RPB II. Im Spiel um Platz 7. mobilisierten die Spieler noch einmal ihre letzten Kraftreserven und in einem leidenschaftlichen Spiel bezwang der VFK Südwest den RPB II knapp im Tie-Break. Der andere Vergleich endete mit einem souveränen Sieg Seitens des BTSC II und damit einem 5. Platz und einem 6. Platz für das noch junge SCC II Team.

Im Halbfinale ließen die Meisterschaftsaspiranten nichts anbrennen und demonstrierten gekonnt, dass sie antraten, um den Titel zu gewinnen. Folglich setzte sich der RPB I in einem Spiel mit vielen strittigen Entscheidungen gegen den BVV durch und der BTSC gegen den Sportclub Charlottenburg. Im Spiel um Platz drei konnte der BVV seine gute Entwicklung der letzten Jahre bestätigen und ging im Duell gegen den SCC I als Sieger hervor. In einem qualitativ hochwertigen Finale gestaltete sich der erste Satz ziemlich ausgeglichen, beide Mannschaften waren extrem fokussiert und befanden sich auf Augenhöhe. Ein Finale, so wie man es sich wünscht.

Es waren im Endeffekt Kleinigkeiten, vielleicht auch etwas Glück, das dem BTSC den ersten Satzgewinn bescherte.

Im zweiten Satz erhöhte der BTSC den Druck, zwang den RPB ihr Spiel auf und zeigte eindrucksvoll, wie hochklassiger Volleyball aussieht.

Beide Mannschaften vertreten das Bundesland Berlin bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Sachsen-Anhalt, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Einen großes Dankeschön an die Eltern und Helfer – ohne euch wäre die Meisterschaft nicht möglich gewesen.

MVP Titel:

Block/Abwehr:                   Victor Willems

Zuspiel:                              Baset Mousavi

Angriff:                               Bryan Reise

Endplatzierung:

  1. BTSC 1
  2. RPB 1
  3. BVV
  4. SCC 1
  5. BTSC 2
  6. SCC 2
  7. VfK
  8. RPB 2

Jordan Heyer – Berliner Volleyballverein Vorwärts 

Am 12.01.2019 um 14 Uhr begann unser erster Spieltag in neuen Jahr gegen VCP II und TM V.

In unserem ersten Spiel kämpften wir gegen VCP II.

Wir starteten konzentriert in den ersten Satz, mit der Zeit fehlte uns jedoch die Ungeduld und gaben den ersten Satz mit 18:25 ab.

Im zweiten Satz schlichen sich dann leider weitere einfache Fehler bei uns ein, was dazu führte, dass wir auch den zweiten Satz 16:25 abgeben müssten. Das dritte Satz sah für uns etwas besser aus, da wir deutlich weniger Fehler gemacht haben und konzentrierter gespielt haben.Trotz dessen hat es nicht gereicht um den Satz zu gewinnen und gaben auch den dritten Satz mit 21:25 ab.

Nach einer kleinen Pause starteten wir unser zweites Spiel gegen TM V.

Trotz der Niederlage gegen VCP II waren wir motiviert und wollten uns die 3 Punkte holen und genau so haben wir es auch gemacht!  Unser erstes 3:0 dieses Jahr mit 25:19/25:15/25:17.

Samstagnachmittag, ein grauer verregneter Januartag, was gibt es da besseres als in der Halle zu stehen?

Für uns ging es zum Heimspiel in die Darßer Straße. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit auf die Hallenöffnung gewartet haben, wurden wir kurz nach 2 endlich reingelassen und bauten in windeseile alles auf. Schnell ging auch das erste Spiel vorüber in dem Ludwig Renn klar gegen TM siegte. Beiden Mannschaften schlug wohl aber das Wetter auf die Laune und auf beiden Seiten herrschte Todesstimmung. Ich als Schiedsrichter hatte nicht nur einmal das Gefühl mit den Blicken getötet zu werden. Aber auch nach langer Überlegung reichte das leider nicht aus um bunte Karten zu verteilen. Schade eigentlich.

Nach dem 3:0 für Ludwig Renn ging es also für uns los. Wir hatten da noch eine Rechnung mit ihnen offen. Nachdem sie uns beim Pokal und auch beim letzten Spieltag gnadenlos abgeschossen hatten, wollten wir endlich zeigen was wir können! Nämlich schönen Volleyball spielen.

Unser Fanblock stand oben auf der Tribüne, wir waren warm und heiß auf das Spiel. Wir starteten annahmestark und konnten uns im Angriff gut durchsetzen. Die Abwehr schlief auch nicht und so konnten wir den ersten Satz 25:20 für uns gewinnen. Anscheinend total überrascht über diesen starken Start ließen wir im zweiten Satz etwas nach und mussten uns 23:25 geschlagen gegeben. Aber der Ehrgeiz war geweckt und das harte Training machte sich bezahlt. Außenangreiferin Chrissi brüllte sich die Seele aus dem Leib und fischte auf der langen 6 eigentlich alles weg, was auch nur ansatzweise wie ein Ball aussah. Stark Chrissi! Libera Juli hatte sich die Woche zuvor eingeschlossen und YouTube Tutorials geschaut um Flatteraufschläge anzunehmen und wurde damit plötzlich als Sozialarbeiterin zum Physikgenie! So kann man doch nur gewinnen oder? Der Fanblock machte uns alle Ehre und die Halle bebte. Neue Kreationen wie “Du bist schööööön, aber dafür …” (zensiert) heizten uns an und somit konnten wir die letzten beiden Sätze für uns gewinnen.

Es war geschafft! Ludwig Renn war 3:1 besiegt und nun stand uns TSV TM bevor. Es liefen schon heiße Diskussionen wer jetzt Pause machen darf und erstmal auf der Bank bleibt. Für Schnick-Schnack-Schnuck reichte aber leider auch nicht mehr die Kraft und so durfte (ausnahmsweise 😉 ) der Trainer entscheiden.

Man merkte, dass die Luft raus war und jeder mit der Konzentration und der Kraft zu kämpfen hatte. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir da nicht noch ein Ass im Ärmel hätten. Geheimwaffe Tessa! Da wir sehr mau besetzt waren, konnten wir uns Außenangreiferin Tessa von Damen IV mopsen und konnten sie jetzt auch gut gebrauchen. Nach kurzen Zitteranfällen (man, es war aber auch bestimmt super kalt in der Halle) machte sie ihre Sache super und hat uns stark geholfen! Auch ein großes Lob an Franzi, die es immer wieder schaffte unsere Angreifer freizuspielen, dass sie keinen Doppelblock mehr vor sich hatten. Somit konnten wir dann auch TM mit 25:23, 25:17 und 25:16 besiegen.

Es war ein großartiger Spieltag und hat super viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Unterstützung von Herren III und Damen IV, ohne euch wäre das alles nichts geworden!


Heute ging es für uns in die Stadthalle Erkner. Mit einem stark dezimierten Kader, galten wir dennoch als Favorit gegen den Letztplatzierten der Tabelle.

Die ersten beiden Sätze wurden wir dieser Rolle durchaus gerecht und bringen sie zu 17 und zu 11 nach Hause. Die Annahme war stabil, das Zuspiel variabel und die Angriffe durchaus ideenreich. Mit einer starken Mannschaftleistung und viel Laufbereitschaft haben wir Spaß beim Punkten. Und das alles vor einem großen und lauten Fanblock des VSV Grün-Weiß `87 Erkner.

Übermotiviert und vielleicht etwas fahrig gingen wir in den dritten Satz und starten denkbar schlecht. Ist die Annahme anfangs noch gut, greifen wir die ersten Bälle ins Aus an. Die Annahme wackelt und es kommt eins zum andern. Auf einmal liegen wir hinten und das nicht zu knapp. Nichts will so recht gelingen. Unser Trainerduo nimmt bei 1:5 Rückstand die erste Auszeit und ruft uns zur Konzentration. Das konnten wir leider nicht umsetzen und fallen in einen Rückstand von 4:11. Wir kämpfen uns angespannt und krampfig zurück bis auf 11:14, können die Konzentration aber leider nicht halten. Jörg nimmt noch einmal eine Auszeit bei 11:18 und bittet uns um klare Spielzüge und Absprachen. Jedoch schaffen wir es nicht dies umzusetzen und geben den Satz zu 15:25 ab.

Irgendwie verwirrt vom letzten Satz aber weiterhin hoch motiviert, starten wir in den 4. Satz. Es dauert einen Moment bis wir zu uns zurück finden. Obwohl wir unter unseren Möglichkeiten bleiben, läuten wir beim Spielstand von 7:7 die Wende ein und setzen uns mit 3 Punkten ab. Es begann ein Schlagabtausch bei dem beide Mannschaften um jeden Punkt kämpfen. Wir können unsere Führung trotz einiger seltsamer Schiedsrichterentscheidungen weiter ausbauen und gewinnen den 4. Satz mit 25:20.

MVP wurde unsere Zuspielerin Jenni.

Wir bringen 3 Punkte nach Hause und bestätigen unseren 2. Platz in der Tabelle. Sicherlich hätten wir noch mehr unseres Könnens zeigen müssen, ein Grund noch konzentrierter im Training zu sein und unsere Leistung zu steigern.

Verfasst von Damen 1 – gepostet von Sarah Binte

Um 10 Uhr wurde die Halle geöffnet und die Teams vom DJK, Altglienicke und der BVV durften sich auf ein spannenden Spieltag freuen. Die erste Partie bestritt der DJK gegen VSG Altglienicke. Leider habe ich (Tom) etwas verschlafen und kam erst zum Ende des vierten Satzes, welchen der DJK für sich entscheiden konnte und VSG AG mit 3 zu 1 besiegte.

Leicht verkatert und etwas angefressen von der Niederlage begrüßte ich einige der AG-Spieler und dann mussten wir uns auch schon warm machen und unser erstes Spiel an diesem Tag gegen die Altglienicker bestreiten. Mit 13 Mann waren wir angereist und Marco traf das Schicksal hart und er durfte zweiter Coach (natürlich hinter Gabi) sein. Mit einer starken Aufstellung, bestehend aus: Charlie, Christian, Tom, Stadie, Adrian, Bohne und Laurin, bestritten wir den ersten Satz. Noch nicht richtig eingespielt liefen wir von Anfang an einem Rückstand hinterher, welchen wir bis zum Ende hin nicht aufholen konnten und verloren so mit 15 zu 25. Aber mit guten Aktionen zum Ende des ersten Satzes schöpften wir Hoffnung für Satz Nummer zwei. Viele schöne Blockaktionen unserer Mittelblocker (Bohne und Adrian) ließen AG etwas verzweifeln und sie schafften es nicht, sich von uns abzusetzen. Kleine Fehler unsererseits ließen AG aber leider auch diesen Satz gewinnen, mit einem Endstand von 22 zu 25. Das kann es doch nicht sein! Wir rafften uns noch einmal zusammen, Charlie, nervlich völlig am Ende, musste ausgewechselt werden für Martin. Leider war zu merken, dass der die Woche nicht beim Training war und somit wurde er im Aufschlag von AG gesucht und gab ihnen gleich mal 3 Punkte. Aber im Angriff zeigt er dann, dass er es noch drauf hat und benutze den Block nach Belieben und brachte uns einige Punkte zurück. Mit einer lustigen Aktion von seitens der AG´ler (der Libero schubst den eigenen Diago in einen Ball, welcher meterweit im aus landet und wir erhalten so den Punkt) gab es aber sonst nicht viel für uns zu lachen. Ihr Diagonalangreifer (ehemals KW-Spieler) hatte einfach ein super Auge und gefühlt eine 100-%-Punktequote, welche wir nicht zu unterbrechen vermochten. Leider somit wieder eine 3 zu 0 Niederlage. Aber ein recht starkes Spiel, auf das wir aufbauen müssen. Auch hier nochmal einen Dank an unseren Zuspieler Christian, welcher eigentlich hätte lernen müssen für die Uni. Danke, dass du da warst. Und auch danke an unsere Fans und die Damen vom BVV, welche alles gegeben haben, um uns immer wieder neuen Mut zu machen.

Das zweite Spiel. Der DJK wartet. Dieses Mal traf es leider mich und ich war die unglückliche Nummer 13. Marco hat es auf das Protokoll geschafft (aber mehr auch nicht). Ich gesellte mich zu unseren Fans auf die Fanbank, um unser Spiel einmal aus einer anderen Sicht zu sehen. Keules großer Auftritt als Zuspieler war gekommen und Amon (erst etwas später) und unser Flugas (Lucas) durften die Bühne betreten. Bohne völlig am Ende nach dem ersten Spiel und seinen überragenden Blockaktionen wurde für J, A, N getauscht. Ein schwacher Start in den ersten Satz (2 zu 6) liefen wir hier wie immer einem Rückstand hinterher. Konnten uns aber, dank einer gefühlten 2-m-Wand (Keule, Adrian und Charlie) an ein 9 zu 9 herantasten, welches den Gegner in eine Auszeit zwang. Begeisterung auf der Fanbank, nach anfänglichem Genörgel, warum wir denn immer einem Rückstand hinterher laufen müssen. Leider häuften sich dann die Fehler bei Charlie und jetzt war das magische Trio (Amon, Lukas, Keule) auf dem Feld vereint. Spannende Ballwechsel mit hart umkämpften Bällen folgten. Leider waren wir nicht oft die Sieger und verloren somit 19 zu 25. Ärgerlich, aber der Tag war ja noch lange nicht vorbei. Der zweite Satz begann und wieder ein trauriger Start für den BVV. Die Fans und auch ich wieder sauer… warum rennen wir immer einem 4-Punkte-Rückstand hinterher, dass kostet uns so viel Kraft und hinten raus immer den Satz. Auch die Fans wussten keine Antwort. Von uns wurde Marco gefordert, doch leider blieben unsere Rufe unbeachtet. Ab und an ein aufblühen mit schönen Aktionen im Angriff, sowie im Block und der Feldabwehr, aber zu inkonstant. Auch diesen Satz mussten wir abgeben mit 20 zu 25. Die Fans sauer… warum kommen sie noch, wenn wir ständig verlieren? Ich hatte eine Idee, man könnte ein Trinkspiel draus machen, aber Kastens Papa hatte Angst, nach dem ersten Satz schon völlig betrunken zu sein. Immer hin, Gelächter auf der Fanbank. Aber es wurde ernst auf dem Spielfeld. Leider konnten wir spielerisch nicht mehr viel zeigen. Der letzte Satz war traurig anzusehen und auch unsere Auswechselbank hing oder saß mit traurigem Blick auf der Bank oder an der Wand. DJK besiegt uns spielend leicht mit 16 zu 25, von denen wir die meisten Punkte für sie machten.

Nach dem Abklatschen des Gegners noch einmal zusammenkommen MVP wählen und das Resümee ziehen. Keule macht sein Job als Zuspieler recht gut. Hier und da fehlt es noch an Training aber auch die Fans haben eine neue Waffe beim BVV entdeckt: Keule – auf Mitte verloren, auf Zuspiel gewonnen. Lucas und Amon auch wieder fit. Ich denke da geht was.

Am nächsten Spieltag holen wir uns die Punkte, die wir die Saison über haben liegen lassen.

Fans bitte nicht böse sein wegen der Niederlagen, wir versprechen Besserung. Ein Dank von uns, für eure Treue.

Tom

Mit keinem einzigen Satzverlust und folglich auch keiner Niederlage, konnte sich die zweite BVV-Mannschaft zur Berliner Meisterschaft U20 weiblich qualifizieren!

Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr versammelte sich die gemischte Damen-/Mädchenmannschaft um Trainer Eberhard Harten mit noch etwas wenig Motivation, um sich für die 2. Qualifikation bereit zu machen. Trotz, dass uns einige Spielerinnen fehlten, war unsere Aufstellung nicht schlecht: 2 Zuspieler (Hanna K. und Leonie), 2/3 Außenangreifer (Lena N., Josi und Luca), 2/3 Mittelblocker (Mile, Jule und Lena F.), 3 Diagonalangreifer (Luca, Lena F. und Lili) und zwei Liberas (Hanna H. und Mara).
Noch etwas träge starteten wir ins das erste Spiel gegen den BBSC II und sicherten uns den 1. Satz deutlich (25:13). Im zweiten Satz ließen wir uns durch kleine Fehler und wenig Absprache ein paar Punkte abnehmen, nahmen diesen Satz dann doch mit einem Ergebnis von 25:19 mit.
Das zweite Spiel gegen den VCP begann mit einer grandiosen Aufschlagserie von Mile und wir konnten uns einen Vorsprung von 16 Punkten verschaffen. Aber dann kam die gegnerische Mannschaft und wir konnten uns nicht nur auf gegnerische Fehler verlassen. Der VCP erkämpfte sich trotz Abwehrschwierigkeiten 7 Punkte zum Satzende. Im zweiten Satz konnte man dann schon spüren, dass die VCPler nicht kampflos das Feld verlassen wollten. Obwohl die Gegner an Angriffs- und Abwehrkraft zunahmen und wir etwas nachließen, machten wir den Sack mit 25:19 zu.
Doch erholen durften wir uns noch lange nicht: Sofort ging es mit dem Spiel gegen den VfK II weiter. Hier hatten wir die Chance mal etwas auszuprobieren und starteten mit einem völlig anderen Läufer als sonst. Das verwirrte uns anfangs etwas, doch durch einen schnellen Punktgewinn und etwas mehr Absprache brachten wir für uns etwas Licht ins Dunkel.
Auch in diesem Match vergrößerte Mile durch eine Aufschlagsserie den Abstand zu der anderen Mannschaft und machte der Libera Mara das Leben leichter. Den ersten Satz gewannen wir klar mit 25:9.
Im zweiten Satz wachte dieser Gegner etwas aus ihrer Trance und wir mussten mit guter Abwehr dagegen halten. Aber so wie sie sich steigerten, taten wir es auch und gewannen durch gute Angriffe und Block den zweiten Satz mit 25:14.
Dann endlich kam eine etwas längere Pause, die wir auch gebraucht hatten. Wir stärkten und entspannten uns und machten uns dann bereit als Schiedsgericht zu fungieren und gleichzeitig unseren letzten Gegner SCE ein bisschen auszugucken.
Nicht lange dauerte es und wir mobilisierten uns wieder für das 4. und letzte Spiel an diesem Samstag. Diesmal gingen wir aber mit Trainerunterstützung von Rüdiger Horn in die letzte Runde. Über das ganze Spiel hinweg konnte super Leistungen von einigen Spielerinnen sehen. Durch einen undurchdringlichen Block von Jule und Mile traf nur ein kleiner Teil von starken Angriffen seitens des SCEs auf die stabile Abwehr der Außenangreifer und der Libera Hanna. Lena N. und Josi überzeugten mehrfach mit Schmetterbällen ihr Können und sicherten die lange Sechs in Topform. Es wurde um jeden Ball gefightet und gejubelt. Durch die Sicherung von Diagonalangreiferin Luca und Libera Hanna konnten die Gegner auch mit Legern keine Punkte erzielen und setzten auf gute Außen- und Diagonalangriffe. Und obwohl wir eine echt starke Zusammenstellung hatten, wurde unser der Sieg nicht geschenkt und wir machten uns diesen auch gleichzeitig etwas schwer, da wir nicht immer miteinander kommunizierten.
Sichtlich verdient qualifizierten wir uns in diesem spannenden Match mit einmal 25:19 und 25:18 für die Berliner Meisterschaft U20w.

Wir bedanken uns bei Rüdiger, der uns als Cotrainer half und natürlich den Eltern, die – wie so häufig – uns anfeuerten und Mut machten. Danke!

– Hanna H.

Nach der Winterpause und zwei intensiven Trainingswochen, trafen wir am 14. Spieltag der Saison auf die Damen vom USC Magdeburg. Das Hinrundenspiel im Oktober gewannen wir auswärts mit 3:0. Mit gleichzeitigem Blick auf die Tabelle war klar, dass wir an diesem Tag unserer Favoritenrolle gerecht werden mussten. Die Magdeburgerinnen waren auf Platz 5 der Tabelle.

Die Starting 6 mit Jenni, Melle, Laura, Ines, Lotti, Bekki und Franzi als Libera war von der flexiblen Spielweise des USC in der Anfangsphase etwas gefordert. Bis zum Stand von 12:12 war es ein enges Spiel. Danach konnten die Eigenfehler minimiert und drei aufeinander folgende Punkte geholt werden, bevor die gegnerische Trainerin zur Auszeit rief. Die Konzentration hielt an und nach 23 Minuten entschieden wir den Satz mit 25:18 zu unseren Gunsten.

Trotz des Satzverlustes kam Magdeburg mit grandioser Stimmung in den Seitenwechsel. Gefestigt gingen wir mit der gleichen Aufstellung wieder auf das Feld. Der zweite Satz war eng umkämpft. Die Magdeburgerinnen Melanie Porter und Laura Slabon stießen mit präzisen Angriffen immer wieder durch unsere Abwehr. Die Annahme war stabil aber wir produzierten zu viele direkte Fehler am Netz oder trafen genau die gegnerische Abwehr. Beim Stand von 20:19 wurde Sarah für Bekki eingewechselt, um einen neuen Impuls im Außenangriff zu setzen und die Annahme zu stabilisieren. Direkt nach unserer zweiten Auszeit, konnten wir den Satz dann mit 25:23 gewinnen.

Der dritte Satz begann mit einem 3:7 Rückstand. Trotz ungewohnter Aufstellungsfehler konnten wir uns schnell zum 16:14 zurück kämpfen, bevor Magdeburg ihre erste Auszeit nahm. Beim Stand von 20:16 wurde Alica für Laura auf das Feld gebracht und dem USC gelang dank beherztem Einsatz in der Abwehr eine Aufholjagd zum 22:22. Wir konnten den Satz dann aber doch mit 25:23 beenden.

Neben der Magdeburger Nr. 10 (Laura Slabon) wurde Melle als Topscorerin mit ihren präzisen Diagonalangriffen zum MVP geehrt.

Trotzdem wir unsere gewohnte Leistung nicht abrufen konnten, sicherten wir uns hart erkämpfte drei Punkte und untermauerten den zweiten Tabellenplatz.

Weiter geht es schon nächstes Wochenende auswärts gegen Erkner.

Neues Jahr, neues Glück, so lautete die Parole Sonntagmorgen im verregneten Reinickendorf. Mit guter Laune, Muffins und vollzählig aus dem Weihnachtsurlaub zurück, ging es in die kalte Halle. Weiterlesen