Nach zahlreichen niederschlagenden Ergebnissen im Ligabetrieb haben wir, Herren II, uns dennoch dazu überwinden können am Kampf um den Pokal teilzunehmen. Mit Erfolg, wie sich später herausstellte. Innerhalb von nur drei Stunden haben wir es geschafft Rivalen DJK I und FVV in die Schranken zu weisen. Achtung Spoiler: Nach nur sechs Sätzen war der BVV die ungeschlagene Mannschaft des Tages.

Doch fangen wir ganz von vorne an…

Samstage haben den Vorteil, dass man ausschlafen kann. Das trifft insbesondere bei Studenten auf positive Resonanz. Erholt und motiviert haben wir uns dann alle nach und nach auf den Weg zur Lessinghalle gemacht um uns mit zwei weiteren Mannschaften diesen Tag zu messen. Als Ausrichter des Heimspiels hatten wir dieses Mal leider nicht das Privileg die erste Gegenüberstellung des Tages vom Seitenrand aus zu beobachten, aber okay…

Unser Gegner hieß DJK I. Eine starke und erfahrene Mannschaft, die in der Berlinliga weit über uns angesiedelt ist. Unbeeindruckt davon begannen wir mit unserer typischen Aufwärmroutine, bis es dann endlich hieß: „Krass nass!“. Wir starteten mit unserer womöglich stärksten Aufstellung in den ersten Satz. Adrian und Bohne auf Mitte, Charlie und Martin auf Außen, Stadie auf Dia und unser Starspieler Jonas auf Zuspiel. Unterstützung erhielten die Jungs von Laurin, der den tag über in Topform über das Feld flog.

Mit einer konstanten Führung während des Satzes ertönte der Schlusspfiff bei einem Stand von 25:19. FÜR DEN BVV!!! Wir haben uns nicht im ersten Satz einlullen lassen. Gute Arbeit Jungs! Die Volleyballgötter waren uns wohl gesonnen! Jedenfalls bis zum Anfang des zweiten Satzes… Ohne Veränderung in der Aufstellung und einem schon halb heiseren Adrian, der sich bei jedem Punkt die Kehle aus dem Leib schrie, änderte sich nichts an der Führung DJK’s. Mit einem zwischenzeitlichen Punktestand von 8:4 gegen uns, sah alles nach einem Einbruch unserer Mannschaft aus. Doch falsch gedacht! Ohne Ausnahme beginne alle auf dem Feld Punkt für Punkt sich wieder heran zu kämpfen und nach einem Stand von 15:15 ist beim BVV letztlich doch der Knoten geplatzt und wir haben das Ding mit 25:19 nachhause geholt. Der dritte Satz lief praktisch genauso ab wie der erste, Wir könnten uns von vorherein einen kleinen Puffer erkämpfen, welches bis zum Ende des Spiels erhielt. Mit 25:21 pfiff der Schiri das letzte Mal in seine Pfeife und wir wussten wir haben es verdient zu gewinnen. Stolz, aber auch erschöpft, bedankten wir uns bei den Spielern des DJK I und haben uns eine kleine Pause bis zum nächsten Spiel redlich verdient.

30 Minuten später fing auch schon der nächste Satz an. Diesmal nicht gegen DJK, aber FVV. Sie sind bis heute in der Bezirksliga vertreten. Hier zu siegen war für uns selbstverständlich. Das stellte sich jedoch schwieriger als anfangs angenommen heraus… Ein 8:2 Rückstand ließ das Lächeln auf unseren Gesichtern verschwinden. Nachdem es dann sogar 13:3 stand, dachte keine mehr an ein Comeback. Doch wer würde das schaffen, wenn nicht wir! Eine Aufgabenserie von Martin verkürzte die Führung des FVV auf 16:11 und Amon kümmerte sich um den Ausgleich zum 17:17. Nachdem unser Ersatzzuspieler letzten Endes doch zu seiner Form fand, regnete ein regelrechter Angriffshagel auf unseren Gegner herab. Mit 25:23 machten wir unseren letzten Punkt und waren heiß auf den nächsten Satz. Ohne große Umwege fanden wir auch dort schnell unseren Weg zum 25:18 Sieg und es blieb nur noch ein Satz für den perfekten Heimspieltag offen… 19 Minuten dauerte es, bis wir uns als Sieger des Tages und stärkst Mannschaft in der Lessinghalle deklarieren durften und sackten die letzten Punkte zu unserem 25:18 Sieg noch schnell ein.

Einen Doppelsieg haben wir als Herren II schon lange nicht mehr erleben dürfen, aber wir wissen ihn zu schätzen. Blut geleckt und unruhig warten wir nun auf unser Rückspiel mit dem DJK I um ihnen ein weiteres Mal zu zeigen, dass man uns nicht zu unterschätzen hat!

Eine gute sportliche Leistung und eine bessere BVV Mannschaft haben diesen Samstag geprägt und ich hoffe, dass wird auch beim nächsten Mal so bleiben.

 Bis dahin… „Hier regiert der BVV!“.

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