Wir schreiben den 5.11.16, ein typischer regnerischer Novembertag – perfekt um in die Halle zu fahren und Volleyball zu spielen! Für den BVV-Herren 2 ging es nach Potsdam in die Universitätshalle Golm zum USV Potsdam – leider sehr geschwächt, da unter anderem Kapitän Martin und Mittelblocker Chris krankheitsbedingt ausfielen. Dafür unterschützte uns ein alter bekannter – Sascha – der uns bereits vor 2 Jahren in der Berlinliga mit harten Angriffen und lauten Anfeuerungsrufen unterstützte. Unser Ziel: Endlich die ersten Punkte in dieser Saison einfahren. Die Potsdamer haben selber erst einen Punkt, somit standen die Chancen nicht schlecht.

Zum Anpfiff um 19 Uhr standen dann Jojo (Z), Tobi (AA), Sascha (AA), Jan (MB), Phil (MB), Stadie (D) und Paulo (L) auf dem Spielfeld. Wir kamen sehr gut ins Spiel dank Jojos Aufschlägen, die den USV kalt erwischten: Wir führten 6:0 und gaben die Führung für den Rest des Satzes nicht wieder her. Unseren ersten Satzball bei 24:20 konnten wir nicht verwerten und der gegnerische Kapitän und spätere MVP Andreas Scheuerpflug brachte die Potsdamer noch einmal mit seinen druckvollen Aufschlägen auf 24:24 heran. Schließlich gelang es uns das Sideout zu holen und nach einem langen Schlag von Stadie in die hintere Ecke des Feldes machten wir den Sack zu. 26:24!

Wir wechselten auf der Diagonalposition und Robert kam für Stadie aufs Feld. Mit viel Motivation ging es in Satz zwei. Leider fing dieser nicht so gut an und Aushilfskapitän Tobi musste bei 3:9 die erste Auszeit nehmen. Bei 3:11 wechselten wir auf der Zuspiel- und Liberoposition und bei 4:14 holten wir dann endlich unseren nächsten Punkt. Bis zum Satzende konnten wir diesen enormen Rückstand nicht wieder aufholen und wir verloren diesen mit 16:25.

Ähnlich schlecht verliefen Satz 3 und 4, die mit 13:25 und 9:25 an den USV Potsdam gingen.

Positiv hervorzuheben ist natürlich der erste Satz, in dem wir gut spielten und den Gegnern unser Spiel aufzwingen konnten. Ebenfalls konnten wir trotz negativer lauter Zwischenrufe bei umstrittenen Entscheidungen einiger Gegner und Zuschauer unsere Konzentration hoch halten können und haben uns nicht entmutigen lassen. Arbeiten müssen wir weiterhin an unserem Teamwork, vor allem wenn wir im Rückstand sind.

Am 12.11. geht es hoffentlich mit einem kompletten Kader zuhause um 19 Uhr in der Erich-Kurz-Straße weiter gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg.

Nach unserem bisher schweren Start in die neue Regionalligasaison, planten wir für unser nächstes Heimspiel am 30.10 unsere ersten Punkte einzusammeln.

Dort durften wir den MTV Wittenberg in unserer Heimspielhalle der Kniese-Grundschule willkommen heißen.

Unsere hohe Motivation für diesen Spieltag zeigt sich schon zu Beginn des Tages. Erstaunlicher Weise trafen sich alle zwölf Spieler und unser Trainer bereits um 12:55 Uhr vor der Halle.

Nach unserer umfangreichen Erwärmung, starteten wir um Punkt 15:00 Uhr den ersten Satz.
In der Startaufstellung befanden sich: Phil(26), Johannes(12), Martin (1), J!A!N!(2), Robert(34), Lukasz(20).
Nach einem ausgeglichenen Start in den ersten Satz, gelang es den Wittenbergern einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Daraufhin nahm unser Trainer Jörg unsere erste Auszeit beim Stand von 11:13. Leider zeigte die Auszeit nicht die erwünschte Wirkung. Deshalb wurde beim Stand von 11:14 Tobias(14) für Lukasz(20) auf das Feld geschickt.
Bei einem Spielstand von 15:19 wurde die nächste Veränderung vorgenommen. Bei eigener Annahme, im Läufer IV, entschied sich Trainer Jörg für einen Doppelwechsel. Es wechselten auf der Position IV: Johannes(12) – Phillip(6) und auf Position I: Robert(34) – Lui(21).
Der Wechsel sollte eine Verstärkung in Block und Angriff bewirken. Nach drei Rotationen vollzogen wir beim Stand von (18:21) den Rückwechsel. Es folgte ein Sideout dem anderen. Es gelang keiner Mannschaften weitere Breaks zu erspielen. Daran konnte auch unsere zweite Auszeit (20:23) nichts ändern und wir verloren unseren ersten Satz mit 22:25.

In den zweiten Satz starteten wir mit einer leicht veränderten Aufstellung. Für unseren Diagonalangreifer Robert(34) sollte nun Phillip(6) seine Chance bekommen. Der im ersten Satz eingewechselte Außenangreifer Tobias(14) startete für Lukasz(20).
Nun sah es so aus würde sich das Spiel wenden. Mit einer 5-Punkteführung zwangen wir den MTV Wittenberg ihre erste Auszeit zu nehmen (12:7). Leider zeigte die Auszeit Wirkung. Die MTVler hielten ihr Sideout und schaffte mehrere Breaks in Folge.
Um uns wieder zu fangen, war es nötig unsere erste Auszeit bei einem Stand von (13:12) zu nehmen. Nachdem wir einen weiteren Punkt verloren, kam der aus Satz eins bekannte Doppelwechsel.
Dieser wurde bei einem Stand von 16:19 erneut vollzogen. Der Frust über die Abgabe unserer hohen Führung, zeigte sich sehr deutlich. Auch der letzte Wechsel Lukasz(20) für Martin(1) erbrachte keine Änderung. So verloren wir unseren zweiten Satz mit 20:25.

In unserem dritten Satz versuchten wir das Steuer noch einmal herum zu reißen. Es startete nun Chris(16) für Phil(26) und Robert(34) für Phillip(6).
Doch schon nach dem ersten Dutzend Ballwechseln erlangte der MTV Wittenberg erneut die Oberhand. So nahmen wir beim Stand von 5:8 unsere erste Auszeit. Im weiteren Verlauf des Satzes schafften wir es leider nicht den Rückstand aufzuholen. Auch unsere Doppelwechselroutine und letzte Auszeit bei (19:22) führten nicht dazu unseren Rückstand von drei Punkten aufzuholen.
So verloren wir auch unseren dritten Satz mit 22:25.

Trotz unserer anfänglichen Motivation, war uns der MTV Wittenberg an dem Tag leider überlegen. Nächstes Wochenende starten wir gegen den USV Potsdam und setzen alles daran die ersten Punkt Heim zu holen!

Die zweite Mannschaft der weiblichen U18 blieb am ersten Spieltag der Jugendspielrunde ohne Niederlage!
Bis auf das Unentschieden gegen eine starke Rudower Mannschaft wurden alle Spiele gewonnen.

Der Berliner Volleyballverein Vorwärts ist auf der Suche nach einem neuen Logo für das BVV-Jahresshirt 2017.

Alle Spieler, Trainer, Fans, Eltern und Freunde können ihren Vorschlag binnen der nächsten drei Wochen bis zum 20.11.16 per E-Mail einschicken an vorstand@berliner-vv.de.

Bitte beteiligt euch zahlreich an der Aktion, denn auch 2017 wollen wir ein einheitliches und tolles Vereins-T-Shirt haben!!!

Der 6. Spieltag der 3. Liga Nord war für die Männer vom BVV-Team ein Spieltag zum Gruseln. Es gab die dritte 3:0-Pleite (-19, -24, -24) in Folge. Damit konnten wir unseren treuen Fans auch im dritten Heimspiel in dieser Saison keine Punktausbeute präsentieren.

Die aktuell traditionelle verletzungs-krankheits-omageburtstags-bedingte Kaderschwächung mussten wir mit der BVV-Allzweckwaffe der zweiten Herrenmannschaft, Tobias Köhler ausgleichen. Gegen die junge Mannschaft des VCO-Hamburg begannen wir erneut mit einem veränderten Startsechser um Vincent (Z), Leo (AA), Jan (MB), David (D), Dennis (AA), Jonas (MB) und Robert auf der Liberoposition. Im ersten Satz sollte unser Aufschlagskonzept erstmal in Erfüllung gehen und wir servierten Servicewinner à la carte, sodass wir schnell in Führung gingen. Zur Satzhälfte konnten sich die Mannen aus dem Norden jedoch deutlich stabilisieren, was nicht zu unserem Selbstbewusstsein beitrug und wir somit einige Punkte verstrichen ließen, bevor wir wieder in der Schlussphase zu uns fanden. Auch dieser Endspurt brachte jedoch keine Wende und so mussten wir uns 19:25 geschlagen geben.

Im zweiten und dritten Satz kamen dann auch unser wieder genesene Zuspieler Ole, der MVP vom letzten Spieltag Benno (D) und unser neuer spanischer Liberoimport Javier zum Einsatz. Beiden Sätze verliefen recht eng mit einigen Schwächephasen auf beiden Seiten. Passend dazu schlichen sich bei uns immer wieder diverse unglückliche Situationen ein, die uns am Ende immer wieder Nerven kosteten und Unruhe in unser Spiel brachten. Dementsprechend gaben wir beide Sätze knapp mit 24:26 ab.

Nach dem Totalausfall in Oststeinbeck zeigten wir uns an diesem Spieltag in der Annahme stark verbessert. Die teaminterne Grippewelle ist am Abklingen und auch die Organisation rund um das Spielgeschehen nimmt weiter Form an. Nach den ersten drei guten Spielen folgte jetzt eine Lernphase, in der wir mit veränderten Startaufstellungen und Aushilfsspielern aus anderen Mannschaften oft engagiert, aber insgesamt unglücklich agierten. Wir freuen uns nun auf das kommende Auswärtsspiel gegen unsere Dauerrivalen aus Wriezen, wo wir endlich wieder zurück in die Spur finden wollen.

Bis dahin, eure Berlin Lichtenberg Volleys, Vamos BVV, BVV-Team!

 

 

 

 

Tja ja, was lässt sich über dieses Spiel sagen?
Viele Höhen und noch viel mehr verschlafende Tiefen ist wohl die passendste Aussage.
Nach einem schwachen ersten Satz, bei dem wir erst zum Ende hin ins Spiel fanden, auch noch auf 22:23 herankamen, dann aber nach einem situationsbedingt unpassendem Doppelwechsel mit 22:25 verloren und einer allgemein sehr schläfrigen Leistung, konnten wir uns im zweiten Satz gleich zu Beginn besser ins Spiel kämpfen und diesen dann mit 25:16 für uns entscheiden. Mit gleichem Ehrgeiz ging es weiter in den dritten Satz, unsere Aufschläge waren phasenweise sehr gut und auch unser Kampfgeist stimmte und so konnten wir auch diesen Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Nicht ganz getreu dem Motto “Never change a winning Team” wurde dann in Satz 4 alles umgestellt und und so sollte uns nicht mehr viel gelingen. Am Ende des Satzes kämpften wir wieder etwas beherzter, aber der Satz war dennoch eindeutig verloren, 17:25.
So ging es dann in den letzten Satz, bei dem unser Gegner stets mit zwei, drei Punkten führte. Beim Stand von 13:14 kam dann Lisa bei uns zum Aufschlag rein. Eine riskante Entscheidung wegen des enormen Drucks unter dem sie stand. Doch ihre Einwechslung war gelungen, 2 starke Aufschläge und 2 gute Abwehraktionen brachten uns die 15:14 Führung ein. Leider wurde die allgemein eh schwache Schiedsrichterleistung durch die letzte Aktion nochmal dramatisch unterstützt. Lisa schlug stark auf, die 2. Schiedsrichterin pfeift: Stellungsfehler Cottbus! Die erste Schiedsrichterin pfeift Punkt für uns und beendet das Spiel. Die Bank stürmt aufs Feld, wir feiern im Kreis und wollen uns gerade bei unseren Fans bedanken, als die Schiedsrichterin überraschend wieder auf den Stuhl klettert und das Spiel mit einem Nullball wieder anpfeift. Anschließend verlieren wir mit 17:19 und konnten unserem Geburtstagskind Miri damit leider keinen feierlichen Geburtstag bescheren. Allgemein können wir festhalten, dass uns in diesem Spiel der Angriffsdruck fehlte und die Schiedsrichter unsere Niederlage besiegelten. Verloren haben wir das Spiel dennoch in unserer Erwärmung, da wir schon dort unkonzentriert und mit einer hohen Eigenfehlerrate agierten.

Nach dieser emotionalen Achterbahn gibt es viel Gesprächsbedarf. Wir hoffen euch nächste Woche wieder eine solidere Leistung präsentieren zu können und bedanken uns dennoch bei allen, die uns die zwei Stunden unterstützt haben!

Verfasst von Damen 1, gepostet von Theresa Lammel

Heute hieß es für uns mal wieder, ran an den Ball! Der dritte Spieltag stand bevor. Also mussten wir den langen Weg bis nach Lichterfelde auf uns nehmen. Als wir ankamen und merkten, dass uns die wichtige Position des Zuspielers fehlte, musste ein Plan her. Also gingen unsere Trainer in Beratung und legten fest, dass unsere Mittelblocker dafür herhalten müssen. Gesagt, getan! Schon ging es in den ersten Satz.

Durch die ungewohnte Situation gab es ein ganz schönes Chaos auf dem Feld. Unser Gegner Ru I nutzte dies natürlich aus und machte Punkte über Punkte. So verloren wir die ersten beiden Sätze 20-25 und 16-25. Der dritte Satz forderte von uns ziemlich viel Kampfgeist, jedoch begannen wir zu spät Punkte zu machen und verloren letztendlich 21-25.

Das zweite Spiel musste besser werden, das war für uns alle klar. Also wurde nochmals der Zuspieler getauscht und es ging von vorne los. Gegen VfK V  hatten wir in den ersten beiden Sätzen wieder Probleme, die wir trotz der beiden Auszeiten nicht beheben konnten. Wir verloren beide Sätze 18-25 und 19-25. Anhand des Endstandes kann man erkennen, dass uns nur ein gewisser Kick gefehlt hat, um das Ergebnis umzudrehen. Den bekamen wir dann im dritten Satz und spielten unser Spiel. Also gewannen wir mit guten Angriffen und guter Blockarbeit 25-22. Den vierten Satz  gewannen wir eindeutiger mit 25-17, weil wir unsere Leistung konstant halten konnten. Im Tiebreak haben wir viel zu schnell kostbare Punkte abgegeben und letztendlich mit einem für uns nicht zufriedenstellenden Ergebnis von 4-15 verloren.

Es war definitiv nicht unsere beste Leistung, die wir heute gezeigt haben, da waren wir uns einig, deshalb freuen wir uns auf die Rückrunde, um den Spieß umzudrehen. Heute wurde uns außerdem klar, wie wichtig es ist, dass wir uns auf unsere Mitspieler verlassen können, damit wir nicht noch einmal ohne Zuspieler da stehen.

Und ein Punkt ist besser als kein Punkt!

 

Durch das 0:3 (16, 15, 16) am vergangenen Samstag beim Oststeinbeker SV musste die erste Herrenmannschaft des Berliner VVs die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Gastgeber gefährdet.

Da unser etatmäßiger Zuspielers Ole Schröter verletzt war, begann Johannes Lüpnitz aus der zweiten Herrenmannschaft (Regionalliga) auf der Position des Spielgestalters. Ebenfalls aus der zweiten Herrenmannschaft mitgereist war Phil Kochinka, der als Mittelblocker aushalf. Das Starting-7 komplettierten Dennis Noack (AA), Hendryk Schramm (AA), Jonas Elwert (MB), David Nündel (D) und Robert Hinz (L).

Wir starteten sehr schlecht in die Partie und nahmen bereits früh bei 4:8 und 8:15 unsere beiden Auszeiten. Beim Stand von 9:16 führten wir einen Diagonalwechsel durch. Dabei gaben die beiden Jugendspieler Vincent Freytag (Z) und Benno Hartung (D) ihr Debüt im BVV-Dress. Sie agierten unbeschwert und brachten mehr Leichtigkeit in die Partie, der erste Satz ging dennoch mit 16:25 verloren.

In den zweiten Durchgang starteten wir noch schlechter, als in den ersten. Mannschaftskapitän Jan Sandig, mittlerweile selbst auch auf dem Spielfeld, nahm bei 1:5 und 5:10 Auszeiten. Auch Jens Kölbel war mittlerweile für Jonas Elwert in die Partie gekommen. Wir fanden trotzdem nicht ins Spiel, wenig lief zusammen. Die Oststeinbeker schlugen konzentriert auf uns stellten unsere Annahme vor Probleme. Und selbst wenn diese gut war, blieben wir vielfach im gegnerischen Block hängen. So ging auch der zweite Satz mit 15:25 verloren.

Im dritten Durchgang waren wir ebenso stetig in Rückstand. Wieder frühe Auszeiten bei 2:6 und 2:9. Spätestens jetzt glaubten nur noch größte Optimisten an einen Satzgewinn. Auch im Block/Abwehr-Komplex lief an diesem Abend nichts bei uns zusammen und somit ging der dritte Satz durch eine desolate Leistung auch mit 16:25 verloren.

Als MVP Für den BVV wurde Neuling Benno Hartung nominiert, dem es im Gegensatz zu allen anderen Spielern gelang eine gute Leistung abzurufen.

Am nächsten Samstag treffen wir in heimischer Halle auf den Tabellenletzten VCO Hamburg. Doch aufgrund von Personalproblemen wird auch das kein einfaches Spiel für uns. Wir werden uns dennoch zusammenraufen und alles daran setzen, den Negativtrend zu stoppen und nach zwei sieglosen Wochen das Feld wieder einmal als Sieger zu verlassen.

Die Flyer sind da! Am nächsten Spieltag der Herren I auch für euch zum Mitnehmen und anpinnen, weiterverteilen, informieren, … Sie sind praktisch, quadratisch (naja fast), gut. Auf der Vorderseite sind alle Heimspiele der ersten Herrenmannschaft des Berliner VV in der Dritten Liga Nord aufgeführt. Als Notiz am Kühlschrank oder an der Pinnwand sollte somit kein Heimspieltag mehr vergessen werden 😉
Auf der Rückseite gibt es die Rahmendaten über das Training im männlichen Jugendbereich. Also sollte noch ein junger Mensch nicht bei uns Volleyball spielen, aber Lust und Zeit dafür mitzubringen, ist er herzlich eingeladen nach den Oktoberferien vorbeizuschauen. Bis dahin?!

Beim abendlichen Heimspiel am 4. Spieltag der 3. Liga Nord gegen den SV Preußen Berlin bekamen die Männer vom Berliner VV zu keinem Zeitpunkt richtigen Zugriff auf das Spielgeschehen und verloren somit folgerichtig mit 0:3 (-24, -10, -20).

Da auch das Spiel der zweiten Männermannschaft zuvor in der Regionalliga gegen den KSC ASAHI Spremberg mit 0:3 verloren ging, kann man von einem rabenschwarzen Samstag für Trainer Jörg Schröder sprechen, der beide Teams coachte.

Dabei begann das Spiel in der 3. Liga, welches pünktlich um 19 Uhr angepfiffen werden konnte, sehr gut für die Starting-7 des Berliner VVs: Ole Schröter (Z), Christopher Heckendorf (D), Jan Sandig (AA), Leo Pitts (AA), Jens Kölbel (MB), Jonas Elwert (MB) und Robert Hinz (L). Zwei schnellen Punkten zu Anfang folge ein wuchtiger Angriffsschlag von Leo auf die 3-Meter-Linie der Preußen. So wuchtig, dass schwer zu erkennen war, ob der Ball innerhalb oder außerhalb des Feldes aufkam – der Schiedsrichter zumindest gab ihn aus unserer Sicht leider „Aus“. Es entwickelte sich ein enger Satz, keinem der beiden Teams gelang es sich abzusetzen. Spielerische Leckerbissen waren auch Mangelware. Als sich dann der SV Preußen doch drei Punkte absetzte, nahm BVV-Trainer Jörg das erste Time-Out (16:19). Das zeigte kurzzeitig Wirkung und wir glichen aus: Time-Out andere Seite. Schlussendlich hatte in diesem Satz der Gast ein Quäntchen mehr Glück. Wir verloren den ersten Satz mit 24:26.

Im darauffolgenden Durchgang lief nicht viel zusammen. Und „mir nicht viel“ ist eigentlich vielmehr „gar nichts“ gemeint. Innerhalb zweier Rotationen gelang uns das Kunststück 15 Punkte abzugeben, da wir kollektiv das Volleyballspielen einstellten. Diesen Satz sollten alle Spieler schnellstmöglich aus ihrem Gedächtnis streichen (10:25).

Wir waren entschlossen, es zumindest im dritten Durchgang besser zu machen. Beim Stand von 6:5 schlug Ex-BVVler Dennis Kliche, der nun Außenangreifer beim SV Preußen ist, den Block von unserem Zuspieler Ole an…mit fatalen Folgen! Oles kleiner Finger stand in eine Richtung, welche die menschliche Anatomie nicht vorsieht. Für ihn ging es somit direkt ins Krankenhaus.

Wir selbst hatten nun keinen etatmäßigen Zuspieler mehr in der Halle. Diagonalangreifer David Nündel versuchte sich, hatte er doch in früheren Zeiten seiner Volleyballkarriere in der Jugend zugespielt. Als Diagonalangreifer boten wir jetzt Jan auf. Der kannte sich auch mit der neuen Position aus, denn zu 2.-Liga-Zeiten bei der SVG Lüneburg war dies noch seine Stammposition.

In dieser neuen Formation schlugen wir uns gar nicht schlecht, kuriose Ballwechsel kamen teilweise zustande. Schlussendlich mussten wir uns aber auch im dritten Satz geschlagen geben (20:25).

Auf der Habenseite stehen nach diesem Derby leider keine Punkte. Das Spiel hat uns unsere Schwächen aufgezeigt und wir wissen nun, woran wir im Training zu arbeiten haben. Ziehen alle Beteiligten ihre Lehre daraus, so wird es in den folgenden 18 Ligaspielen, die noch zu absolvieren sind, mit Sicherheit nicht noch mal so eine miserable Leistung geben: Nach dem guten Saisonstart war dies unsere mit Abstand schlechteste Leistung.

Bereits am Samstag (22.10.16) haben wir die Möglichkeit, es zu Gast beim Oststeinbeker SV besser zu machen. Die Randhamburger stehen in der Tabelle zwei Plätze und einen Tabellenpunkt besser da. Das Ziel wird sein, wieder guten Volleyball zu spielen und die Oststeinbeker tabellarisch zu überholen.