Spielberichte aller Mannschaften

Die Bypässe sind am ersten Spieltag der Saison ohne Niederlage geblieben.

Nach dem ersten Spiel des Tages als Schiedsgericht, welches “Tus und Tschüß” knapp mit 2:0 gegen die “Hellersdorfer Elche” gewonnen hat, ging sie los, die neue Saison. Endlich!
Der erste Satz gegen die Elche begann und endete wie erwartet mit einem Sieg für die Bypässe. Und dann kam es wie in jeder Saison, der erste Satzverlust im ersten Spiel gegen einen vermeindlich leichten Gegner. Im gesamten Satz liefen wir einem Rückstand hinterher. Nein, es war keine Überheblichkeit, es lief einfach nicht. Abgehakt.
Im zweiten Spiel hieß der Gegener “Tus und Tschüß”, Vizemeister der letzten Saison. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten dominierten die Bypässe den Gegner. 25:11 – ein deutliches Ergebnis in Satz 1. Der zweite Satz verlief ähnlich. Schnelle Führung, überzeugende Spielzüge und Sieg, 25:18.

Sieht man vom Satzverlust im ersten Spiel ab, war es doch ein gelungener Abend für die Bypässe.

Gespielt haben übrigens Abundzuspieler Bogdan, Basti (der mit Mutti da war…), Rückkehrer Tobi, Vati Thomas, Haudraufwienix Roman, Schultermatze, unser Autoverkäufer Raik und ich, der Ralf…

Die männliche U13 hat den Aufstieg in die erste Leistungsklasse durch den 2. Platz in der LK2 geschafft.

Für die u13 hieß es am Sonntag: Heimspiel! In der Leistungsklasse 2 traten insgesamt 8 Mannschaften an, welche in zwei 4er Gruppen um den Gruppensieg kämpften und danach in einem Direktvergleich die Platzierungen ausspielten. Mit großer Motivation und Begeisterung gingen die Spieler des BVV an die Sache und sicherten sich nach 3 Spielen, in denen sie spannende Ballwechsel, starke Aufschlagserien und tolle Angriffe zeigten, den Gruppensieg. Im Spiel um Platz 1 des Tages, standen sie dann dem RPB gegenüber. Leider machte sich hier der lange Tag und die fehlenden Auswechselspieler bemerkbar, weshalb sich die 3 Jungs des BVV im Finale schließlich geschlagen geben mussten. Nichtsdestotrotz haben sie einen sehr tollen 2. Platz und den Aufstieg in die 1. Leistungsklasse erspielt! Ein rundum gelungen Spieltag! Gratulation!

Mit elf Spielerinnen zogen wir nach Mitte zum Tabellenführer Rotation Mitte III. Die haben in der Liga bisher noch nicht einen Satz abgegeben, nun wollten wir es versuchen.

Davor aber erstmal der SCE. Die waren samt Spielertrainerin Steffi zu siebent. In Satz eins starteten wir zunächst mal mit 0:3, bevor die Mädels zu spielen begannen. In der Satzmitte konnten wir dann ausgleichen und liefen bis 16:14 davon, dann ein Angriff, der von uns abgefangen und zum 17:14 versenkt wurde, dazwischen ein Pfiff. Die SCE Spielerin war in der Aktion umgeknickt, konnte nicht weiter spielen. Da die siebente Spielerin als Libera eigetragen war, erklärten sie sich für nicht mehr spielfähig und das Spiel wurde mit 3:0 für uns gewertet. Schade erstmal für die Spielerin (Gute Besserung!) aber auch für uns, denn es verspach, ein Spiel auf Augenhöhe zu werden.

So wurde das letzte Spiel BVV VI – VCRM III vorgezogen, um dem SCE die Möglichkeit zu geben das Mädel zu ersetzen, sportliche Entscheidung!

Es ging gut los, kein Team konnte sich absetzen bis zum 16:16, dann eine Fehlerhäufung bei uns, zwei ganze Punkte gelangen uns noch 18:25. Der Rest ist schnell erzählt, Rotation spielte fast fehlerfrei, bei uns waren irgendwie die Köpfe zu, wenig gelang, und so durften am Ende alle Spielerinnen mal ran und konnten unter Wettkampfbedingungen zeigen, dass sie ins Team passen. Rotation oben weiter ohne Satzverlust, da sie auch den SCE mit 3:0 schlagen konnten.

Wir können am nächsten Spieltag aber den zweiten Platz in der Tabelle und damit die Chance auf den Aufstieg über die Relegationsspiele der Zweiten sichern. Die Mädels haben es drauf, müssen sich dafür aber im Training alle voll reinhängen.

Gute Besserung auch an Alina, die nach sieben gespielten Punkten mit Rückenproblemen aufhören musste.

Am 15.1 begann für uns das neue Volleyballjahr, alle freuten sich auf den ersten Spieltag 2017. Bis wir uns an etwas erinnerten: Hallenöffnung: 9 Uhr. 9 UHR!! An einem Sonntag! Wie jeder, der uns kennt, weiß, ist dies die Zeit, zu der wir am wachesten und aktivsten sind. Also standen wir alle pünktlich Dreiviertel 9 an der Halle und warteten, während es schneite, geduldig darauf, dass uns die Halle aufgeschlossen wird. Dies geschah um Punkt 9 Uhr und wir begaben uns mit großem Aktivitätendrang in die Halle, die angenehm warm war. Allerdings nur 10 Minuten, dann war es für Spieler wie Zuschauer mindestens ein wenig zu warm.

Dann begannen wir uns warmzumachen, das erste Spiel geht gegen den Tabellenzweiten DJK. Der erste Satz beginnt, wir sind in unserer typischen Sonntag-Morgen-Verfassung, es ist ein paar Punkte lang ausgeglichen. Doch dann kommt Lucas an die Aufgabe und beginnt zu punkten. Der DJK probiert seine Serie noch mit zwei Auszeiten zu unterbrechen, doch es klappt nicht. Und so macht er aus einem 2 zu 3 ein 14 zu 4. Diesen Vorsprung halten wir gut und beenden so den ersten Satz deutlich mit 25 zu 14 für uns. Der typische Sonntag-Morgen-Spieltag eben. Durch diesen guten Start gestärkt starteten wir den zweiten Satz und hielten es die ersten paar Punkte relativ ausgeglichen. Doch dann brach unsere Leistung ein oder der Gegner wachte auf, so verloren wir trotz 2 genommener Auszeiten zum Zusammenreißen 14 zu 25. So konnte es nicht weitergehen, das war Allen klar und wir gaben alles, Punkt für Punkt, doch DJK zog mit. Die Führung erkämpften wir uns erst sehr spät und gewannen 27:25. Ein Sieg, aber nichts worauf man sich ausruhen kann. So begann voller Anspannung der vierte Satz, leider wieder etwas schlechter als der vorangegangene. Wir lagen ständig ein paar Punkte zurück. Das änderten wir bei 20 Punkten mit der Hilfe einer guten Aufschlagserie von Keule, die zu einem Endergebnis von 25:22 für uns führte. Sieg gegen den Tabellenzweiten am Sonntag morgen 3:1. Klassisch Herren IV eben.

Nach einer kurzen Pause traten wir das zweite Spiel gegen RPB III an, in dem Keule mal pausierte. Leider verloren wir den ersten Satz trotz anfänglicher Führung von 5 Punkten mit 22:25. Nach einer etwas längeren Ansprache waren wir alle wieder wach und konzentrierten uns mehr. So konnten wir uns gegen Ende des Satzes einige Punkte mehr erspielen und gewannen schließlich mit 25:21, laut Gabi Dank des gegnerischen Trainers, der das ganze Spiel lang eine sehr wechselintensive Strategie verfolgte, die wohl nicht ganz aufging. Meiner Meinung nach spielten wir besser, aber noch nicht so gut wie im ersten Spiel des Tages. Im dritten Satz wollten wir diesen Stand wieder erreichen und das gelang uns auch. Von Anfang an Überlegen gewannen wir 25 zu 10. So konnte es weitergehen. Wir gaben weiterhin unser Bestes und gewannen so auch unseren letzten Satz des Tages, wenn auch etwas weniger deutlich mit 25 zu 15. Das zweite Spiel war also auch 3:1 gewonnen.

Es folgte das letzte Spiel, in dem wir selbstverständlich das Schiedsgericht stellten. Der Sieg ging wie erwartet an den DJK, aber der RPB war spielerisch nicht so deutlich weg, wie Manche vielleicht dachten, sie mussten sich dennoch in einem guten Spiel zu 17, 22 und 19 geschlagen geben. (((Es wurden zur Abwechslung auch keine Karten von uns verteilt, was teils wohl an dem fairen Spiel lag, aber auch daran, dass Christian nur den 2. Schiedsrichter stellte.)))

Im Schlusswort nochmal ein Dank an die zwei anderen Mannschaften, die ein sehr faires Schiedsgericht gestellt haben, sowie selbstverständlich alle Spieler und Zuschauer. Es spielten Amon, Clemens, Christian, Kasten, Keule, Lucas, Matze, Phil, Tom und Bohne. Moritz war aufgrund einer Verletzung als moralischer Beistand und Statistiker eingesetzt und erledigte auch diese Aufgabe mit Bravur.

(Bohne)

Am vergangenen Samstag, den 14.01.2017, führte uns der zweite Spieltag des jungen Jahres in die Stadt Brandenburg an der Havel. Durch Krankheiten und Verletzungen war unser Kader etwas dezimiert und wir konnten nur mit 9 Spielerinnen an den Start gehen. Trotzdem blickten wir positiv auf die Partie und das Ziel war klar: Die 3 Punkte sollten mit uns zurück in die Hauptstadt reisen. Hoch motiviert starteten wir in den ersten Satz. Doch gerade die erste Hälfte verlief etwas holprig. So wackelte die Annahme und auch im Angriff konnten wir noch keinen Druck aufbauen. Die Brandenburger Fans feuerten lautstark ihre Mannschaft an. Vielleicht war es das, was uns aus dem Konzept brachte, denn mit so viel Stimmung auf der anderen Seite hatten wir nicht gerechnet. Jedoch fanden wir langsam besser ins Spiel und vor allem unsere Außenangreiferinnen steigerten sich merklich. Dem Rückstand, liefen wir aber leider bis zum Ende des Satzes nach und somit ging dieser mit 25:22 an die Heimmannschaft. Um unser Ziel zu erreichen, mussten wir einen Zahn zulegen und konzentriert aufspielen. Der Anfang des Satzes verlief im Vergleich zum Ersten deutlich besser und alle Spielerinnen agierten nun auf gewohntem Niveau. Auch die Fans der Heimmannschaft konnten wir in unseren Bann ziehen. So gab es doch den einen oder anderen missglückten Versuch unseren Kampfschrei nachzuahmen, was uns nur noch mehr bestärkte. Neben starken Abwehrleistungen und guten Angriffen, war es aber unser Druck in den Aufschlägen, der uns ein komfortables Polster sicherte. Dieses gaben wir nicht mehr her und gewannen den zweiten Durchgang mit 25:19. Zum dritten Satz gibt es gar nicht so viel zu sagen, dieser verlief ähnlich wie der zweite und endete dementsprechend auch mit 25:19 aus unserer Sicht. Jetzt hieß es den Sack dicht machen und nichts mehr anbrennen lassen. So starteten wir auch sehr souverän und bei den Brandenburgerinnen schlichen sich immer mehr Fehler ein.Wir erarbeiteten uns eine 18:8 Führung, eigentlich genug Vorsprung um den Satz sicher zu gewinnen. Aber wie so oft im Volleyball spielt der Kopf eine wichtige Rolle. Wir verfielen wieder in alte Muster und patzten beim Spielaufbau. Und dann kam die Nervosität langsam zurück. Jedoch stellte sich heraus, dass das Polster groß genug war, denn die Heimmannschaft ließ auch des Öfteren Chancen ungenutzt liegen. Wir gewannen auch den 4. Durchgang mit 25:20 und somit das Spiel. Das Ziel war erreicht und die drei erkämpften Punkte halten uns im Mittelfeld der Tabelle und somit fern von den Abstiegsplätzen.

Das nächste Spiel wird uns in zwei Wochen wieder ins tiefe Brandenburger Land führen, aber diesmal nach Süden zum SV Energie Cottbus. Aus dem Hinspiel haben wir noch eine Rechnung zu begleichen.

Es spielten: Franziska, Theresa, Astrid, Sarah, Ines, Sandra, Rebekka, Charlott und Jennifer

 

Ein Beitrag verfasst von Damen I

Im dritten Anlauf geschafft.

Am vergangenen Sonntag (15.01.2017) trafen wir uns mit der U20 weiblich zum zweiten mal, um die Qualifikation zur Berliner Meisterschaft zu erkämpfen. Beim letzten mal hatte sich nur die erstplatzierte Mannschaft qualifiziert. An diesem Tage wurden die verbliebenden 4 Plätze, unter den 8 anwesenden, ausgespielt.
Wir hatten in unserer Gruppe Spandau, Füchse und TSV 58. Also alles Gegner, die wir von der vorherigen Quali, bzw. aus dem Spielbetrieb kannten. Als erstes durften wir gegen TSV 58 ran. Eine machbare Aufgabe und gut, um in den Tag zu starten. Mit durckvollen Aufschlägen und einer engagierten Feldabwehr konnten wir den Gegner gut in Schach halten und gewannen unseren ersten Satz 25:17. Im zweiten Satz wollten wir noch eine Schippe drauf legen. Doch hinten raus gab es die eine oder andere Unsicherheit in der Annahme und die eine oder andere verschlagene Aufgabe. Doch am Ende gewannen wir wieder zu 17 und der erste Sieg war geschafft.
Direkt danach spielten wir weiter und hatten Spandau auf der anderen Seite des Netzes. Schon beim Einschlagen wurde klar, dass wir es hier mit einem anderen Kaliber zu tun haben. Gleich zu Beginn des ersten Satzes versenkten die gegnerischen Außen und Diagonalangreifer mehrere Bälle hart in unserem Feld. Leider wirkte unsere Gegenwehr eher wie mit angezogenen Handbremse. Wir brauchten einiges an Zeit bis sich Block und Abwehspieler auf die neue, harte Spielweise eingestellt hatten. Aber bis dahin war der Satz auch schon deutlich zugunsten Spandaus ausgefallen. Im zweiten Satz wirkte alles wie ausgwechselt. Mit starken Aufschlägen von Michelle und Maria, gepaart mit dem einen oder anderen Block von Alina, konnten wir uns gleich zu Beginn des Satzes vom Gegner absetzen. Mit diesem Selbstbewusstsein konnten wir jegliche Angriffsvarianten abwehren und der Gegner machte mehr und mehr Eigenfehler. Erst nach ein paar Spielverzögerungen aufgrund mehrfacher Diskussionen mit dem 1. Schiedsrichter, kam auch Spandau wieder ins Spiel (aber das haben Jugendspiele nunmal so an sich). Am Ende verließ uns auch der Mut im Angriff und der Satz ging nach mehreren abgewehrten und eigenem Satzball 28:26 an Spandau.
Nachdem wir ein Spiel Pause hatten und auch gepfiffen hatten, kam das letzte Gruppenspiel gegen Füchse. Wieder ein etwas einfacherer Gegner, den wir mit unseren Aufschlägen gut unter Druck setzen konnten. Allerdings wirkte die Feldabwehr wieder etwas verschlafen nach der Pause, sodass in der einen oder anderen Auszeit, mahnende Worte fallen mussten. Nichtsdestotrotz konnten wir den gesamten Satz über unsere Führung ausbauen und solide gewinnen. Im zweiten Satz konnten wir dann auch wieder mehr wechseln und die Spielerinnen auf das Feld lassen, die gegen Spandau zum anfeuern draußen standen. Mit deutlich mehr Ehrgeiz konnte dann auch der Zweite Satz deutlich gewonnen werden.
Als erster unserer Gruppe hatte sich Spandau nun direkt für die BM qualifiziert. Als Gruppenzweiter hatten wir nun noch eine Chance im Spiel gegen den Drittplatzierten der anderen Gruppe VC Preußen uns zu qualifizieren. Den Gegner kannten einige von uns bereits aus der Bezirksklasse und wir wussten, das ist ein Gegner, den wir schon geschlagen haben und es auch wieder schaffen könnten.
Allerdings sah der erste Satz zunächst gar nicht danach aus. Nach 6 Stunden und 3 Spielen Volleyball waren alle ziemlich müde und erschöpft, sodass kaum noch ein ordentlicher Block oder gar eine Abwehraktion zu Stande kam. Unserem frühzeitigen 5 Punkte Rückstand liefen wir fortan hinterher und konnten nur vereinzelt auf 3 Punkte verkürzen. Diese Unzufriedenheit konnte man ebenfalls den Gesichtern der Spielerinnen entnehmen. So ging der erste Satz zu Recht an den VCP. Während des Seitenwechsels wurde aber klar, das Feuer ist noch nicht erloschen und alle wollen die nächsten beiden Sätze gewinnen. Mit diesem Mut (und auch Wut) ging es in den zweiten Satz. Nach starken Aufschlagserien wurde auch wieder in der Feldabwehr jeder Ball hochgekratzt, sodass dann auch in Block und Angriff den Preußinnen die Bälle nur so um die Ohren flogen. Erst als beim Stand von 20:11 wir in der 1. Annahme wackelten und der Gegner wieder fahrt gewann, wurde es mit 22:22 nochmal knapp. Doch diesem Druck hielten wir Stand und holten den zweiten Satz. Ab in den Tie-Break. Die Pause dazwischen wurde etwas länger, da unsere Zuspielerin Probleme mit dem Kreislauf bekam. Doch mit etwas Zucker und Mamas aufmunternen Worten ging es weiter. Nach einer schnellen Führung (6:2) wurde es immer wieder knapp (6:6, 8:7). Doch Stück für Stück erkämpften wir uns jeden einzelnen Punkt und zeigten weiterhin unsere geschlossene, starke Leistung aus dem zweiten Satz. Am Ende aber konnten wir den letzten Punkt für uns Entscheiden und siegten (15:11). Mit freudenschreien auf dem Feld wurde dann die gelungene Qualifikation zur Berliner Meisterschaft gefeiert.

Am 25. und 26. Februar wird dann die Berliner Meisterschaft U20 weiblich mit uns statt finden. Das heißt, wir haben noch 6 Wochen Zeit um uns gemeinsam vorzubereiten und motiviert als Mannschaft dort aufzutreten. Das Turnier haben die Mädels ganz stark gespielt und es hat uns gezeigt, dass wir mit Spaß und Einsatz viel erreichen können. Danke Mädels.

(Martin)

Vor 14 Tagen in die LK I aufgestiegen, vor einer Woche den Pokal in der U12 geholt, heute dann die U13. Jetzt wollten wir mal sehen, was in der U13 so los ist. Altbekannte Gesichter, Rudow, VCP, MVC, BBSC, neu für uns nur der RPB.

Von vorne: Wir kamen mit Emma und Inga aus dem 05er Jahrgang, dazu die frischen Pokalgewinner aus der U12, Annika, Leonie und Ivonne. Keine Zeit hatten Emma R., Jennifer, Xenia… aus dem Jg., sodass die 06er wieder ran mussten. Gegen RPB II lief alles erstmal gut an. 2:1 nach Sätzen, dann der BBSC, erstaunlicherweise ein 2:0 für uns. Zwichendurch ein Kampfgericht – alle Spielerinnen kalt. Das anschließende Spiel gegen RPB I wollen wir mal ganz schnell aus dem Kopf streichen. Ohne irgendwelche Gegenwehr von uns liefen die uns bis zum 11:3 weg. Der Satz eine Demütigung für uns. Im zweiten kam dann etwas mehr von uns zurück, aber auch der ging verloren. Damit konnten wir nur noch um die goldene Ananas spielen.

Rudow, hinter Marzahn ebenfalls Gruppenzweite, hießen die Gegner. Guter Start, der erste Satz für uns. Die Mädels spielten weitgehend unbegleitet, verloren den zweiten knapp. Im dritten ging es dann hin und her, wir aber bis zum Satzende meist hinten. Dann eine kleine Aufholjagd bis zum 12:12, Auszeiten auf beiden Seiten 14:13 für Rudow! Unser Aufschlag gut, die anschließende Feldverteidigung verschlafen, 15:13 und Platz vier.

Im Pokal ist der zweite der erste Verlierer, Platz drei bis acht sind nur für die Positionsbestimmung wichtig, sonst auch egal!

Die Prognose vor dem Pokal Platz drei bis vier kam so hin. Die Mädels haben gesehen, wo wir noch arbeiten müssen, der Rest im Training. Pässe und Angriffe…

Bilder vom Heimspiel gegen den TSV Spandau sind bei Facebook online.

Zu unserem 12. Spiel der Saison und dem ersten des Jahres 2017 empfingen wir das sich ebenfalls im Tabellenkeller befindliche Team des TSV Spandau in unserer Heimhalle. Im Hinspiel noch 3:0 siegreich und durch den Sieg unserer Damen 1 ebenfalls gegen Spandau natürlich hochmotiviert nachzuziehen, wollten wir endlich mal wieder 3 Punkte einfahren.

Die Motivation war von Anfang an auf dem Feld zu spüren. Wir starteten zwar nervös, aber dafür endlich mal wieder zwingend in unseren Aktionen in das Spiel. Mit Olé im Zuspiel, Chris und Hendryk auf Außen, Jonas und Lasse auf Mitte sowie David auf Diagonal gelang es uns nach einem 4:8 Start das Ruder noch rumzureißen. Jan (gerade erst wieder halbwegs gesundet) kam für Chris auf Außen um unser Spiel etwas zu stabilisieren, was ihm anscheinend auch gelang, da wir über 9:12 und endlich bei 18:18 ausgleichen konnten und letztendlich den Satz mit 25:22 für uns entscheiden konnten.

Den zweiten Satz setzten wir mit der gleichen Aufstellung fort und konnten den Schwung des ersten Satzes gleich mitnehmen und über 9:4 und 17:10 einen ordentlichen Vorsprung erspielen. Jedoch riss danach der Faden ein wenig und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Da merkte man doch das jung zusammengewürfelte Spiel. Bei 19:14 wurden wir nochmal in die Pause berufen, gewannen dann aber doch wieder souverän mit 25:16.

Das zu laxe Spiel und auch ein wenig die Ausdauer setzten im dritten Satz ihre Zeichen und ein bis dato doch überzeugender Auftritt (7:2) verwandelte sich schnell in ein 8:6 und 9:12. Bei guter Annahme gelang es den Angreifern einfach nicht den Ball auf den Boden des Gegners zu befördern oder scheiterten ein ums andere mal im Block. So verloren wir konsequenterweise den Satz letztendlich mit 18:25. Besserung musste her um die 3 Punkte zu sichern!

Aber leider war das nicht der Fall. Wir starteten katastrophal mit 0:6 in den Satz, ehe wir langsam das Ruder wieder rumreißen konnten. Über das Gewinnen umkämpfter Bälle, durch sehr gute Aufschläge und eine bessere Angriffsleistung glichen wir 7:7 aus und führten anschließend 17:14. Den Satz brachten wir schlussendlich wieder gut ins Ziel (25:20) und gewannen somit seit langem mal wieder mit 3:1 und holten drei wohlverdiente Punkten. MVP wurde erstmaliger unser Diagonalspieler David Nündel. Das Aufschlagtraining zeigt wohl endlich Wirkung und wir wachsen endlich als Team zusammen! So kann es weiter gehen um vom Tabellenkeller endlich wegzukommen.

David Nündel

 

Der Spieltag des 08.01. führte uns erneut in die erfrischend temperierte Lessinghalle. Die weihnachtliche Trägheit war noch nicht ganz abgelegt, sodass wir entsprechend starteten. Im ersten Satz haperte es an vielen Ecken. Die Annahme war nicht gut und auch im Angriff konnten wir uns nicht durchsetzen. Trotz Bemühungen die Stimmung von außen hoch zu halten, kam es auf dem Feld nicht wirklich an und so gaben wir den ersten Satz schnell ab. Auch der zweite und dritte Satz verliefen ähnlich. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel und waren lediglich am reagieren anstelle zu agieren.

Auf gegen den Tabellenzweiten mal in etwas anderer Aufstellung. Jugendspielerin Alina auf Mitte. Mittelblockerin Steffi auf Diagonal. Auf geht’s. Die Stimmung neben wie auf dem Feld war nun bombig und so fühlte sich der Verlust des ersten Satzes nicht ganz so schlimm an. Gleiche Aufstellung, immer noch läuft nicht alles rund. Viel Kampfgeist in der Abwehr aber vorne am Netz zu viel Hektik. Immerhin die 20 Punkte wurden geknackt. Im dritten Satz geht mehr! Mit kleineren Änderungen in der Aufstellung kämpften wir, liefen aber immer 2-3 Punkte hinterher. Bei 19:23 zeigten wir das, was Damen 2 eigentlich ausmacht… Kampfgeist, bis der Ball tot ist. Wir holten uns 3 Punkte in Folge: 22:23. Der nächste Aufschlag leider ins Aus. Aber so schnell wollten wir uns nicht geschlagen geben. Bei 24:24 wurde der Gegner TSV Wedding nervös, nahm eine Auszeit um unseren Rhythmus zu stören. Nahm sich den Punkt und leider auch den nächsten und damit den 3. Satz mit 24:26.

Nach dem eher frostigen Spieltag, ließen wir den Tag beim (leider auch nicht so gut geheizten) Italiener ausklingen.

Es spielten: Alina, Andrea, Elli, Greti, Ilka H., Ilka K., Johanna, Merie, Steffi, Teresa und Verena.

(Autor: Gemeinschaftsprojekt beim Italiener)

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Der erste Spieltag des Jahres 2017 ist vorbei und gleich zu Beginn des Jahres stand etwas ganz besonderes für die Jungs an: der Jugendpokal. Durch die Spieltage des letzten Jahres hatten wir uns für dieses Turnier qualifiziert. Zum ersten Mal ging es am Samstag über die (fast) volle Distanz eines Volleyballspiels. Anders als sonst war ein Spiel nicht nach 8 Minuten beendet, sondern es wurde nach Sätzen gespielt. Leider hatten wir am Anfang ein paar Probleme, wie das nun einmal ist wenn man nach Weihnachten und dem Jahreswechsel plötzlich wieder an den Ball soll. Auch wenn es sehr viele tolle Einzelleistungen zu sehen gab, hat es am Ende meist nicht gereicht. Im Spiel um Platz 7. waren wir dann endlich im Turnier angekommen, die Jungs zeigten endlich was in ihnen steckt und haben ihr mit Abstand bestes Spiel des Tages gespielt. So belegten wir schlussendlich den 7. Platz im Jugendpokal, zu dem sich insgesamt 8 Mannschaften qualifiziert hatten.
Wir freuen uns schon darauf das Training wieder aufzunehmen und sind gespannt, was uns das Jahr 2017 sportlich bringen wird.