zweiter Spieltag_Damen 2

Wer gleitet so schwungvoll im Blut und Schweiß?
Es sind die Damen und spielen nur scheiß;
Sie starten voll Wonne und viel Elan,
Doch zu selten ein Pass kam wirklich an.


Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst, Angreifer, du die Lücke nicht?
Die große dort zwischen Block eins und zwei?
Ich schlag wieder drüber, das ist doch einerlei.


Dein starker Aufschlag gibt dir Recht.
Dagegen dein Angriff? Eher schlecht.
So viel trainiert mit Steppern war nice.
Am Anfang recht gut, doch dann nur scheiß.


Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was der Trainer uns leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, da drüben im Feld;
Spiel mit Auge und Kopf und nichts dich noch hält.


Den Spielern es grauset’s; die andern sind besser!
Sie kennen die Schwächen. Im Herzen ein Messer.
Ein letzter Versuch. Ein Angriff der Not.
Der Block steht nicht schlecht. Der. Ball. Ist. Tot.

Wenig verwunderlich, dass wir am allerersten Spieltag, dem 5. September 2020 bestens gelaunt und hochmotiviert in der Heimhalle des RPB, in der Sredzkistraße eintrafen. Das Ziel klar vor Augen: Die ersten Punkte nach Hause holen.

1.     Spiel gegen BVV 3 – Zwei Punkte geholt 

Im ersten Spiel trafen wir auf unsere Vereinskolleginnen des BVV, auf Damen 3. Kurz und knapp: Wir gewinnen ein sehr durchwachsenes, von Eigenfehlern und Hektik gezeichnetes Spiel mit 3:2 Sätzen und begrüßen die ersten zwei Punkte auf unserem Konto. 

2.     Spiel gegen RPB IV – Immer wieder herangekämpft und doch nicht belohnt 

In unserem zweiten Spiel trafen wir auf die jungen und motivierten Damen des RPB IV. Den Ausrichter kannten wir bereits aus der letzten Saison. Daher war uns bewusst, dass uns ein angriffsstarker und abwehrsicherer Gegner auf dem Feld erwarten würde – keine leichte Aufgabe für uns. 

Davon ließen wir uns genauso wenig beirren, wie von unserer durchwachsenen Leistung aus dem vorherigen Spiel. Mit einer positiven Einstellung traten wir der ausrichtenden Mannschaft entgegen. Unsere Motivation reichte dennoch nicht aus, sodass wir das Spiel mit einem Satzverhältnis von 3:0 (26:24, 25:15, 28:26) an RPB abgaben.

Immer wieder lagen wir mehrere Punkte zurück, kämpften uns wieder heran, konnten uns aber dennoch nicht mit einem Satzgewinn belohnen. Noch immer war unsere Fehlerquote zu hoch, unser Angriffsspiel nicht einfallsreich genug und RPB darüber hinaus sehr abwehrstark.

Dennoch lässt sich sagen, dass das bessere Spiel war, mit vielen hart umkämpften Ballwechseln, knallenden Angriffen, starken Blockaktionen. Vor allem punkteten wir mit einer starken Teamleistung, mit der wir uns immer wieder aus vermeintlich ausweglosen Situationen herauskämpfen konnten.  

Fazit des Tages: Trotz der ungewohnten Corona-bedingten Maßnahmen und der typischen Nervosität zu Saisonbeginn, freuen wir uns über den ersten Sieg.  Das harte Training der letzten Wochen zeigt Wirkung. Trotzdem haben wir noch einiges vor uns und müssen als neu strukturiertes Team noch mehr zu einer Einheit zusammenwachsen.

1.     Spiel gegen RPB VI

An unserem ersten Spieltag mit neuem Trainer Nacho wollten wir zeigen, was wir können und mit Cleverness, Durchsetzungskraft und Spaß gewinnen. Zu Beginn des ersten Satzes waren wir jedoch noch recht nervös und stellenweise unsortiert. Weder im Aufschlag noch im Angriff bekamen wir genügend Druck auf die Bälle, sodass die Gegner es zu leicht mit uns hatten. So gaben wir den Satz mit 16:25 an RPB ab.

Im zweiten Satz haben wir gut mitgehalten, konnten einen kleinen Punkterückstand aufholen und uns kurzzeitig sogar mit zwei Punkten absetzen. Leider häuften sich dann die Eigenfehler, im Angriff machten wir nicht die Punkte und unsere Leger waren zu unplatziert. Auch der zweite Satz ging an RPB mit 20:25.

Der dritte Satz spiegelte die beiden vorangegangenen Sätze wider: zu wenig direkte Angriffspunkte, der Block war oft zu früh da, sodass sich der Gegner die Bälle zurechtlegen konnte und wir es ihnen durch mangelnden Druck zu leicht gemacht haben. Endstand des Satzes: 16:25.

2.     Spiel gegen VCRM I

Mit Julia von Damen III, die uns netterweise auf der Liberaposition aushalf, ging es ins nächste Spiel. Die Mädels von VCRM kannten wir aus dem Pokalspiel noch sehr gut. Der erste Satz verlief auch ganz nach unseren Vorstellungen und wie wir es im Training geübt und gespielt hatten. Energisch und kraftvoll zogen wir unser Ding durch und gewannen den ersten Satz mit 25:20. 

Im folgenden Satz wirkten wir jedoch sehr unkonzentriert und müde und hatten einen potenziellen Sieg vielleicht schon in den Köpfen. VCRM siegte mit 25:18. 

Der dritte Satz hätte uns wach rufen müssen, aber leider schafften wir es nicht, genügend Druck aufzubauen, clever zu spielen und den Ball beim Gegner auf den Boden zu hämmern. Auch dieser Satz ging mit 25:18 an Mitte. 

Ähnlich sah es dann leider auch im vierten und letzten Satz aus. Am Ende gaben wir nochmal alles, kämpften uns ran, doch es reichte nur zu einem knappen 23:25.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an Eberhard, der uns als zusätzlicher Trainer tatkräftig unterstützt hat!

 

Am 18.01.2020 stand der erste Spieltag im neuen Jahr im Kalender. Dieser stand leider durch viele krankheitsbedingte Ausfälle und der anhaltenden Trainer Suche unter keinem guten Stern.

Mit neun ambitionierten Spielerinnen machten wir uns dennoch auf den Weg nach Rudow. In den ersten zwei Sätzen gegen TM II fiel es uns sehr schwer ins Spiel zu finden (13:25, 12:25). Ohne Libero und den Mannschaftskapitän zeigten wir uns sehr unsicher, vorsichtig und teilweise ideenlos.

Im dritten Satz gewannen wir dann an Sicherheit und auch an Spaß und konnten diesen knapp für uns entscheiden (26:24). Trotz eines starken Kampfes im vierten Satz, mussten wir auch diesen an TMII abgeben (20:25)

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Eberhard, der uns als Trainer unterstützt hat und uns sogar spontan noch einen Schiedsrichter besorgt hat!

Im zweiten Spiel gegen Rudow haben wir erneut versucht uns zu motivieren und wollten vor allem über die Aufschläge mehr Druck zu machen. Die Annahme, teilweise nur zu zweit, war stabil, aber leider gelang es uns am Netz nicht, die wichtigen Punkte zu machen.

Trotz eines starken Schlusskampfes – bei dem uns leider die Aufgaben zum Verhängnis wurden – konnten wir mit einem 1:3 (25:21; 25:22; 23:25; 25:19) gegen Rudow erneut keine Punkte holen.

 

Am 3. Advent kam es zum Rückspiel zwischen dem BVV II und den Damen vom TSV Spandau 1860 und Rotation Prenzlauer Berg V. Wir hatten noch zwei Rechnungen offen, da wir im Hinspiel beide Spiele 3:2 verloren hatten.

Als Ausrichter hatten wir zunächst spielfrei – unsere noch müden Glieder stärkten wir am vorbereiteten Buffet. Das Spiel zwischen RPB V und Spandau nutzten wir, um uns noch ein paar Strategien zu überlegen. Viel Zeit hatten wir dazu allerdings nicht, denn nach einem klaren 3:0 für RPB V, hieß es für uns „Auf geht’s!“. Unser erster Gegner Spandau hatte einige Schwächen offenbart und die wollten wir nutzen.

Zu Beginn des ersten Satzes konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Wir führten mit zwei Punkten bis zum Punktestand von 8:6. Das kleine Tief besuchte uns und plötzlich führte Spandau 11:9. Leider brachten sowohl die genommenen Auszeiten (9:11; 18:21) als auch Spielerwechsel nicht das gewünschte Ergebnis. Wir verloren den ersten Satz 20:25.

Durch eine starke Aufschlagsserie von Maxi zu Beginn des zweiten Satzes konnten wir uns zunächst mit vier Punkten absetzen. So spielten wir mit dem kleinen Polster im Rücken unser Spiel herunter. Die Kommunikation war stark, der Block stand, die Angreifer konnten aufgrund von stabilen Annahme- und Abwehraktionen flexibel eingesetzt werden und machten ihre Punkte. Als wir 17:10 führten, nahm Spandau die erste Auszeit. Zwecklos, der BVV machte weiter Punkte. Die zweite Auszeit von Spandau (14:21) brachte uns immerhin eine kleine Verschnaufpause. Den Satz gewannen wir schließlich mit 25:17.

Woran auch immer es lag, wir patzten am Anfang des dritten Satzes und lagen bei der ersten Auszeit mit fünf Punkten (4:9) zurück. Im weiteren Verlauf kamen wir immer weiter an Spandau heran (20:20). Als Spandau mit 23:20 Punkten führte, nahm Jenny (T) eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Spandau hörte auf zu spielen und wir zogen an ihnen vorbei. Knapp aber verdient, gewannen wir mit 26:24.

Im vierten Satz lief dann alles. Unsere Diagonalangreiferin Meike, die an diesem Tag stark aufspielte, konnte mit ihren Aufschlägen die Gegnerinnen so unter Druck setzen, dass wir uns direkt zu Beginn mit einem Punktestand von 7:3 einen Vorsprung erspielten. Von diesem ließen wir auch nicht mehr ab: Wir gewannen auch diesen Satz (25:17) und freuten uns sehr über die drei Punkte.

Da RPB V im Spiel gegen Spandau bereits ein starkes Spiel gezeigt hat, mussten wir in das zweite Spiel mit viel Wachsamkeit und Konzentration reingehen. Leider gelang uns das im ersten Satz nur bedingt und viele Eigenfehler kosteten uns hier leider einen starken Einstieg (22:25). Den zweiten Satz konnten wir aufgrund unseres starken Zusammenspiels und lauter Stimmung eindeutig für uns entscheiden (25:16).

Leider gelang es uns nicht, diese Stärke aufrecht zu erhalten, so dass wir den dritten Satz an RPB abgeben mussten. Eine enorme Führung im vierten Satz (17:12), die uns in den fünften und entscheidenden Satz hätte bringen können, wurde verspielt. RPB V kämpfte sich heran, belohnte sich und gewann diesen Satz mit 25:22.

Wir verabschieden uns nun in die Weihnachtspause, werden schlemmen sowie natürlich fleißig Sport treiben und freuen uns auf unseren nächsten Spieltag am Samstag, den 18.01.2020.

Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Nicht viele Worte gibt es zu verlieren über den Spieltag der Damen II am ersten Adventswochenende. Ohne Trainerverstärkung und durch Erkältungen geschwächt ging es nach 5 Sätzen Ausharren in zugiger kalter Südberliner Halle am Samstag zunächst gegen den TSV Rudow I an den Start. Mehr als mithalten konnten wir leider nicht, am Ende mussten wir uns mit 0:3 (20:25 23:25 19:25) geschlagen geben.
Auch im anschließenden Spiel gegen den TSV Tempelhof/Mariendorf II konnten wir zwar bis Satzende immer gut mithalten und waren nach dem 25:27 im ersten Satz noch hoffnungsvoll, konnten aber auch hier am Ende keinen Satz für uns entscheiden (25:27 23:25 18:25).

Ein harter Dämpfer nach den kürzlichen Erfolgen, der hoffentlich ein Einzelfall in dieser Saison bleibt. Jetzt gilt es, für den nächsten (Heim-)Spieltag am 15.12. noch einmal alle Kraft zusammenzunehmen um das Jahr mit einem Erfolgserlebnis zu beenden!

 

Am Samstag, 16. November, ging es für die zweiten Damen in den Süden Berlins. Gut gelaunt fanden wir uns in der Heimhalle des VfK Berlin-Südwest ein, um die nächsten Punkte einzusammeln.

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Lange ist es her… Über einen Monat hieß es für die Berlinliga spielfrei. Kein Wunder also, dass wir uns alle gut gelaunt und voller Motivation am Samstag (erneut) in der Heimhalle der Füchse zum 3. Spieltag dieser Saison trafen. Auf dem Plan stand das Hinspiel gegen den TSV Spandau und bereits das Rückspiel gegen die Füchse. Erstmals konnte unser Trainer aus dem Vollen schöpfen, da wir verletzungsbedingt lediglich auf Greti verzichten mussten. Unser Ziel für diesen Spieltag war klar: Die 6 Punkte sollten her.

BVV II – TSV Spandau I
14.45 Uhr pfiff die erste Schiedsrichterin das Spiel an. Tja, was soll man sagen… wir verschliefen mal wieder den Start. Zu viele Eigenfehler und zu wenig Stimmung auf und neben dem Feld führten zur ersten Auszeit bei einem Stand von 5:9. Doch langsam wurden wir wach und kämpften uns über unsere Aufschläge zum Ausgleich bei 10:10. Nachdem Spandau die erste Auszeit genommen hatte (11:13), ging es Punkt für Punkt hin und her. Bei einem Punktestand von 18:19 gab es einen Doppelwechsel, um neue Impulse zu setzen. Wie sich herausstellte war das leider auch nicht der Schlüssel zum Satzgewinn. Mit 18:25 ging der 1. Satz an Spandau. – „Dann spielen wir halt 4 Sätze.“

Nach einem krachenden Block von unserer Zuspielerin Jenny im zweiten Satz waren zum ersten Mal Emotionen auf dem Feld zu sehen – ein Wachrüttler. Trotz eines Tiefs in der Mitte des Satzes konnten wir diesen, dank der guten Passverteilung, dem Kampfgeist und starken Aufschlägen mit 25:21 nach Hause bringen.
Gleiches galt für den 3. Satz, welchen wir mit 25:18 gewannen. Hier muss vor allem die gute Stimmung erwähnt werden.

Der vierte Satz begann wie am Schnürchen für uns. Nach einem 4:0 Start nahm Spandau die erste Auszeit. Anschließend 9:2 Vorsprung! Aber Spandau gab so einfach nicht auf und uns gelang es nicht, die Lücken im Angriff zu finden und unsere Annahme sauber nach vorne zu bringen, sodass sich das Blatt wendete und wir mit 9:12 hinterherliefen. Das Ende vom Lied: Wir konnten trotz umkämpfter Ballwechsel und einer Aufholjagd den Rückstand nicht mehr aufholen und verloren den Satz 26:28. – Ab in den 5. Satz.

Vielleicht war es die Enttäuschung, vielleicht aber auch die Summe des gesamten Spielverlaufes: Wir konnten unser Spiel nicht spielen, waren zu hektisch und gaben diesen Satz mit 6:15 ab. Von den erhofften drei Punkten, konnten wir nur einen mitnehmen. – Es gibt ja zum Glück noch das Rückspiel.

BVV II – Reinickendorfer Füchse I
Um es kurz zu machen: Nach dem 3:0 Sieg im Hinspiel, sollten in diesem Spiel wieder 3 Punkte auf das BVV Konto gehen.
In einem ausgeglichenen ersten Satz konnten wir uns 25:23 durchsetzen. Anschließend gelang es uns dann auch endlich “unseren Stiefel” herunterzuspielen, woraufhin wir den 2. Satz deutlich mit 25:14 gewannen. Durch einen nicht sehr variablen und einfallsreichen Angriff und vielen Aufschlagfehlern gaben wir den dritten Satz an die Füchse ab (21:25). Inzwischen war es schon spät und wir wollten alle unter die Dusche, sodass wir uns noch einmal zusammenrauften und den letzten Satz für uns entschieden haben (25:16).

Fazit zum Spieltag: Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, uns dem Niveau der Gegner angepasst, den Ball nicht zu Boden bringen können und zumindest im ersten Spiel unseren Spaß am Volleyball versteckt. Wir sind trotzdem sehr froh über unsere 4 Punkte und wissen woran wir jetzt im Training intensiv arbeiten müssen.

Für den BVV spielten: Anja, Annerose, Dani, Emilia, Ilka, Jana, Jenny, Meike, Mona, Reni, Teresa, und Maxi.

Auch in dieser Saison hat sich eine Ü31-Seniorenmannschaft der Damen zusammengefunden, mit dem Ziel sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Der Startschuss fiel letzten Donnerstag, am 24.10.2019 um 19:00 Uhr, in der Fischerstaße in Lichtenberg mit dem Kampf um den Titel: Berliner Meister. Zu Gast hatten wir die Damen vom TSV Tempelhof-Mariendorf.

Im 1. Satz kämpften wir um jeden Punkt, lange konnten wir einen Rückstand von maximal zwei Punkten halten. Durch unsere stabile Annahme war es uns möglich das Spiel in die Breite zu ziehen und den gegnerischen Block zu beschäftigen. In der Mitte des 1. Satzes konnten sich die Mädels vom TSV dann mit 4 Punkten durch eine starke Aufschlagserie von uns absetzen (12:16). Diesen Rückstand konnten wir leider nicht mehr aufholen, sodass wir den Satz mit 19:25 abgeben mussten.

Im 2. Satz konnten wir uns nicht mehr steigern. Gegen das sehr variable und starke Angriffsspiel, fiel es uns schwer den richtigen Block zu stellen. Die zwei Klassen Unterschied im regulären Ligabetrieb waren nun deutlich zu spüren. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben und versuchten jeden Ball zu verteidigen. Unsere eigene Angriffsstärke reichte allerdings nicht aus. Am Ende musste wir uns mit einem schwachen 10:25 geschlagen geben.

Wir bedanken uns bei Eberhard Harten, der uns bei der Organisation tatkräftig unterstützt hat. Ein großer Dank geht auch an Gabi Arenkens, die sich schnell und unkompliziert um unsere Spielerpässe gekümmert hat.

Und zuletzt möchten wir uns natürlich auch bei unserem Schiedsgericht bedanken. Ohne Herren II wäre es nicht möglich gewesen, dass Spiel bei uns in der Fischerstraße auszurichten. Vielen Dank für eure Unterstützung, das war großartig von euch!

Lange brauchen wir uns über diese Niederlage nicht zu ärgern, denn eine neue Herausforderung wartet bereits auf uns. Als Berliner Vizemeister haben wir uns für die Nord-Ost-Meisterschaften am 28.03.2020 qualifiziert. Es geht also weiter: Let’s fight!

Im Einsatz für den BVV waren: Annerose, Dani, Ilka, Jana, Jenny, Meike, Miriam und Verena.

Am vergangenen Samstag stand für die 2. Damen des Berliner VV der erste Auswärtsspieltag der Saison 2019/20 in der Berlinliga auf dem Programm. Auf dem langen Weg nach Reinickendorf trotzten die neun verbliebenen Spielerinnen Wind und Wetter, um sich gegen den momentan Erst- (RPB IV) und Letztplatzierten (Füchse Berlin I) zu beweisen, während sich einige der restlichen Spielerinnen doch lieber in sonnigen Urlaubsdestinationen aufhielten – wer kann es ihnen verübeln?!

Mit nur einer ‚regulären‘ Mitte und ohne Libera (die durfte auf Außen einspringen) wollten wir trotzdem alles geben, im ersten Spiel gegen RPB IV nicht nur uns, sondern auch unserer Premiere auf der Trainerbank beweisen, dass wir ganz schön was drauf haben. 

So richtig gelingen wollte uns das jedoch in Satz 1 und 2 noch nicht. Durch zu viel Unruhe auf dem Feld, zu wenig Druck im Aufschlag und Kommunikationsfehlern sowohl in Abwehr als auch Annahme hatten wir Schwierigkeiten, unser Spiel zu finden und gaben den ersten Punkt mit Satzständen zu 16 und zu 14 an den RPB ab. 

Wie durch ein kleines Wunder zeigten ab Satz Nummer 3 die Motivationsreden und eine erneute Forderung von B-Aufschlägen durch Christian auf der Trainerbank plötzlich den gewünschten Effekt. Nun waren es die Gegner, die bei der starken Aufschlagsserie unserer Zuspielerin Jenny ins Zittern gerieten. Von der Hand an die Wand, von der Hand in das Netz oder einfach direkt als Ass auf den Boden – wir preschten mit 8:0 davon und konnten den Satz mit 25:12 sicher nach Hause bringen. 5-Satzspiele waren wir bereits gewohnt und so behielten wir die Hoffnung, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Punkte auf der Tabelle verzeichnen zu können.

Zu Beginn des vierten Satzes lieferten wir uns ein echtes Kopf-an-Kopf Rennen, holten immer mal wieder einen Drei-Punkte-Vorsprung der Gegner auf und kämpften bis zum finalen Pfiff. Der letzte Punkt ging jedoch an RPB IV. Wir verloren den hart umkämpften und entscheidenden Satz mit 25:22. 

Nun hieß es: Nicht den Kopf hängen lassen, sich selbst zur guten Leistung gegen den Tabellenersten beglückwünschen und die Konzentration auf unser zweites Spiel zu richten.

Beim Spielanpfiff gegen die Füchse Berlin I zeigte die Uhr bereits nach 18:00 Uhr und die Müdigkeit kroch langsam aber sicher in unser Spiel. Mit geballter Teampower aller mitgereisten Spielerinnen und guter Stimmung auf als auch neben dem Feld konnten wir genügend Kraft in unseren trägen Gliedern finden, um Satz Nummer eins und zwei zu 19- und zu 18-Punkten klar für uns zu entscheiden. Der Aufschlagdruck wurde hochgehalten, die Angreifer zauberten am Netz und die Abwehrspieler kratzten alle möglichen Kullerbälle und Leger. 

Der dritte Satz sollte der Letzte des Tages werden.

Fazit des Tages: Mit Premieren auf und neben dem Feld konnten wir unseren allerersten 3:0-Sieg in der Berlinliga-Geschichte der 2. Damen des BVV verbuchen! Vielen Dank an Christian für seine motivierenden Worte, taktischen Tipps und die Arbeit auf der Trainerbank. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und darauf, die Luft nach oben (die auf jeden Fall noch genügend da ist) zu erkunden!

Für den BVV Damen II spielten: Ilka, Dani, Anja, Annerose, Jana, Meike, Jenny, Maxi und Emilia.