Am vergangenen Samstag stand für die 2. Damen des Berliner VV der erste Auswärtsspieltag der Saison 2019/20 in der Berlinliga auf dem Programm. Auf dem langen Weg nach Reinickendorf trotzten die neun verbliebenen Spielerinnen Wind und Wetter, um sich gegen den momentan Erst- (RPB IV) und Letztplatzierten (Füchse Berlin I) zu beweisen, während sich einige der restlichen Spielerinnen doch lieber in sonnigen Urlaubsdestinationen aufhielten – wer kann es ihnen verübeln?!

Mit nur einer ‚regulären‘ Mitte und ohne Libera (die durfte auf Außen einspringen) wollten wir trotzdem alles geben, im ersten Spiel gegen RPB IV nicht nur uns, sondern auch unserer Premiere auf der Trainerbank beweisen, dass wir ganz schön was drauf haben. 

So richtig gelingen wollte uns das jedoch in Satz 1 und 2 noch nicht. Durch zu viel Unruhe auf dem Feld, zu wenig Druck im Aufschlag und Kommunikationsfehlern sowohl in Abwehr als auch Annahme hatten wir Schwierigkeiten, unser Spiel zu finden und gaben den ersten Punkt mit Satzständen zu 16 und zu 14 an den RPB ab. 

Wie durch ein kleines Wunder zeigten ab Satz Nummer 3 die Motivationsreden und eine erneute Forderung von B-Aufschlägen durch Christian auf der Trainerbank plötzlich den gewünschten Effekt. Nun waren es die Gegner, die bei der starken Aufschlagsserie unserer Zuspielerin Jenny ins Zittern gerieten. Von der Hand an die Wand, von der Hand in das Netz oder einfach direkt als Ass auf den Boden – wir preschten mit 8:0 davon und konnten den Satz mit 25:12 sicher nach Hause bringen. 5-Satzspiele waren wir bereits gewohnt und so behielten wir die Hoffnung, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Punkte auf der Tabelle verzeichnen zu können.

Zu Beginn des vierten Satzes lieferten wir uns ein echtes Kopf-an-Kopf Rennen, holten immer mal wieder einen Drei-Punkte-Vorsprung der Gegner auf und kämpften bis zum finalen Pfiff. Der letzte Punkt ging jedoch an RPB IV. Wir verloren den hart umkämpften und entscheidenden Satz mit 25:22. 

Nun hieß es: Nicht den Kopf hängen lassen, sich selbst zur guten Leistung gegen den Tabellenersten beglückwünschen und die Konzentration auf unser zweites Spiel zu richten.

Beim Spielanpfiff gegen die Füchse Berlin I zeigte die Uhr bereits nach 18:00 Uhr und die Müdigkeit kroch langsam aber sicher in unser Spiel. Mit geballter Teampower aller mitgereisten Spielerinnen und guter Stimmung auf als auch neben dem Feld konnten wir genügend Kraft in unseren trägen Gliedern finden, um Satz Nummer eins und zwei zu 19- und zu 18-Punkten klar für uns zu entscheiden. Der Aufschlagdruck wurde hochgehalten, die Angreifer zauberten am Netz und die Abwehrspieler kratzten alle möglichen Kullerbälle und Leger. 

Der dritte Satz sollte der Letzte des Tages werden.

Fazit des Tages: Mit Premieren auf und neben dem Feld konnten wir unseren allerersten 3:0-Sieg in der Berlinliga-Geschichte der 2. Damen des BVV verbuchen! Vielen Dank an Christian für seine motivierenden Worte, taktischen Tipps und die Arbeit auf der Trainerbank. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und darauf, die Luft nach oben (die auf jeden Fall noch genügend da ist) zu erkunden!

Für den BVV Damen II spielten: Ilka, Dani, Anja, Annerose, Jana, Meike, Jenny, Maxi und Emilia.

In voller Besetzung und hoch motiviert starteten wir in die neue Volleyball-Saison. Unser Ziel stets vor Augen: Trotz ungünstiger Ausgangssituation punkten. Und zeigen, was in uns steckt. Tatkräftig unterstützt wurden wir dabei von einem tollen Trainergespann – unserer Interimstrainerin Jenny Sotola und BVV-Außenangreiferin Daniela Kunze, die als Co-Trainerin aushalf.

Die erste Partie des Tages sollten die Gäste bestreiten. In unserer Heimhalle trafen die Damen I vom VC Rotation Mitte und vom DJK Westen aufeinander. Lange Ballwechsel und ein gutes Stellungsspiel sorgten für ein spannendes Spiel, in welchem die Damen des DJK die Nasenspitze vorn behalten sollten. Mit 3:0-Sätzen gewann DJK gegen VCRM eindeutig.

In unserem ersten Saisonspiel trafen wir auf die Damen von VCRM. Von Beginn an lieferten wir uns ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotzdem mussten wir uns knapp geschlagen geben mit 31:29-Punkten. Der zweite Satz fiel mit 25:16-Punkten für Rotation Mitte eindeutiger aus. Wir konnten unsere stabile Leistung nicht halten und liefen kontinuierlich einem 1-2-Punkterückstand hinter, bevor sich Rotation Mitte endgültig absetzen konnte. Trotz des Rückstands von 2:0-Sätzen starteten wir motiviert in den dritten Satz. Und das sollte sich auszahlen. Dank sicherer Aufschläge von Greti und einem starkem Einstand unserer neuen Zuspielen Maxi, die unsere Angreifer gekonnt in Szene setzte, holten wir uns unseren ersten Satzgewinn (25:22). Auch den vierten Satz konnten wir knapp mit 26:24 für uns entscheiden. Der Tiebreak sollte also die Entscheidung bringen. Obwohl wir um jeden Punkt kämpfen und den ein oder anderen bereits verloren geglaubten Ball doch noch hochholen konnten verloren wir äußerst knapp mit 15:17-Punkten. Dennoch waren stolz auf eine starke Mannschaftsleistung und feierten unseren ersten Punkt der Saison.

Nachfolgend standen wir den DJK-Damen am Netz gegenüber, die bereits das erste Spiel des Tages gegen VCRM mit 3:0 für sich entschieden hatten. Trotz einer souveränen Annahme fehlte uns die Durchschlagskraft im Angriff. Daher mussten wir den Satz zu 20 abgeben. Ein Dämpfer, der uns auch noch im zweiten Satz nachhing. So lagen wir schnell im zweiten Satz hinten mit 2:8-Punkten. Trotz taktischer Wechsel konnten wir den Rückstand nicht wieder aufholen und verloren deutlich 11:25. Auch im dritten Satz lagen wir zwischenzeitlich mit 9:14-Punkten zurück. Durch eine starke Aufschlagserie unserer Zuspielerin Jenny kämpften wir uns wieder zurück ins Spiel. Unsere Annahme stabilisierte sich und vorn am Netz konnten wir unsere Variabilität im Angriff zeigen. So konnten wir doch noch den Satz drehen. Der vierte Satz ging ungefährdet mit 25:18 ebenfalls an uns. Und auch im letzten Satz des Sonntags blieb die DJK mit 9:15-Punkten chancenlos. Insgesamt freuen wir uns über drei erste Punkte. Und sind gespannt auf die nächsten Spiele – dann eventuell schon mit einem neuen Gesicht auf der Trainerbank.

Nach einer starken Leistung unserer Ü31 Seniorinnen bei den Nordostdeutschen Meisterschaften und zwei Siegen in der zweiten Runde des Pokals am letzten Februarwochenende, wollten wir doch endlich mal beweisen, dass wir auch im Ligabetrieb richtig abräumen können. Und so starteten wir topmotiviert gegen das Team TSV Tempelhof-Mariendorf II, die viertplatzierten in der Berlinliga.

Spiel gegen TSV Tempelhof-Mariendorf II

Durch einen druckvollen Aufschlag und eine starke Blockleistung, die auch die folgenden Sätze bestimmte, gelang es uns den ersten Satz mit 25:23 für uns zu entscheiden und so hieß es „und Punkt und weiter so!“

Das mit dem „weiter so“ war allerdings nicht ganz im Sinne unserer Gegner, die nun durch eine gute Abwehr häufiger ihre Angriffsspielerinnen fabelhaft in Szene setzen konnten. Dies verbunden mit einer höheren Eigenfehlerquote unsererseits, führte zum Satzverlust bei 18:23.

Egal, abhaken, weiter geht’s! Wir spielten wieder unser Spiel, wollten nicht den Satz gewinnen, sondern Punkt für Punkt gut spielen, Aktion für Aktion. Und so entschieden wir den dritten Satz mit 25:21 für uns und sicherten den ersten Punkt fürs Tabellenkonto.

Der vierte Satz wurde zum echten Krimi, sowohl für die Spielerinnen auf dem Feld als auch für alle anwesenden Zuschauer. Erst kurz vor Schluss konnten wir durch gezieltes Legen unserer Außenangreifer und einen helfenden zweiten Ball unserer Zuspielerin wieder mit 25:24 an TM vorbeiziehen. Doch leider fehlte und das letzte Quäntchen Glück und wir verloren den vierten Satz denkbar knapp mit 25:27 – ärgerlich!

Dann muss es wohl im Tiebreak klappen – und so war es dann auch! Mit dem besseren Start und dem puren Willen, endlich wieder einen Sieg verzeichnen zu können, holten wir uns den fünften Satz mit 15:13 und gewannen das Spiel 3:2 in Sätzen! Na endlich!

Spiel gegen VfK Berlin-Südwest II

„Der Sieg gegen TM bringt uns schon gleich nicht mehr so viel, wenn wir jetzt gegen unseren direkten Kontrahenten verlieren.“, hieß es von Trainer Frank vor dem Spiel. Aber das hatte auch schließlich keiner vor und so starteten wir mit frohem Gemüt und einer ordentlichen Menge Kampfgeist in das zweite Spiel des Tages.

Der erste Satz verlief ähnlich wie im ersten Spiel. Der Aufschlag saß, der Block war zusammen, die Abwehr stand – und so verzeichneten wir den ersten Satz mit 25:21 auf unserem Konto.

Schwungvoll ging es dann auch in der nächsten Runde weiter. Durch eine starke Aufschlagsserie von Reni konnten wir uns auch in der Mitte des zweiten Satzes mit fünf Punkten absetzen und hielten diese fast bis zum Endstand von 25:21 – der dritte Punkt an diesem Tag fürs Tabellenkonto.

Doch dann drohte die Stimmung im Team zu kippen, nach bereits sieben Sätzen in den Knochen, wurden wir unkonzentrierter, die Annahme wollte nicht mehr so richtig, die Abwehr kam zu dicht und vorn fehlte uns die Durchschlagskraft und so gaben wir Satz 3 UND 4 mit 17:25 und 16:25 unnötig ab.

Jetzt hieß es nochmal, alles geben im Tiebreak! Sich auf das besinnen, was wir im Training geübt haben, seinen Job machen, wach sein, kommunizieren. Und als wären Satz 3 und 4 nie passiert, ließen wir den Gegner von Anfang an kaum eine Möglichkeit für gute Spielzüge und entschieden den entscheidenden Satz mit 15:11 für uns!

Es geht also doch! Wir feierten den ersten Doppelsieg in dieser Saison, brachten vier Punkte nach Hause, kletterten gleich zwei Tabellenplätze weiter nach oben und bekamen selbst von unseren Gegnern Lob in Hülle und Fülle! Weiter so!

(Emilia Simon)

Im Damen-Volleyball gehört man schon ab 31 zu den Senioren, wie wir diese Saison lernen mussten. Dabei weiß doch jeder, dass im fortschreitenden Alter vor allem die Spielerfahrung steigt. Mit viel Spielerfahrung und ordentlich guter Laune reisten wir also am 9. Februar in das entfernte Herzberg für die Nordostdeutschen Meisterschaften.

Durch Losglück blieben uns in der Gruppenphase die Landesmeister BRB und der BBSC erspart. Somit konnten wir in den ersten beiden Spielen glänzen und der Favoritenrolle mit zwei deutlichen Siegen gerecht werden. Das erste Spiel gegen Magdeburg gewannen wir souverän mit 25:16 und 25:9. Auch gegen den Gastgeber Herzberg gab es keine Probleme und wir gewannen das zweite Speil mit 25:15 und 25:17.

Als Gruppenerster trafen wir anschließend im Halbfinale auf die Sportfreunde Brandenburg. Den ersten Satz spielten wir lange Zeit auf Augenhöhe, bis die Nervosität und Anspannung ihren Tribut zollten und fünf verschlagene Aufgaben in Folge das Rennen entschieden (19:25). Trotz Kampfgeist und Einsatz aller Spielerinnen, mussten wir uns auch im zweiten Satz den überlegenen Spielerinnen aus Brandenburg geschlagen geben (16:25).

Im kleinen Finale um Platz 3 trafen wir erneut auf Magdeburg. Mit 25:10 und 25:16 konten wir den Tag erfolgreich abschließen. Auch wenn die Enttäuschung bei einigen groß war, dass wir “nur” mir einer Urkunde und keiner Medaille nach Hause fuhren, ist die Vorfreude auf die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft umso größer.

Mit “Stimmung und Füßen” spielten Annerose, Dani, Hanna, Jana, Jenny, Meike, Miriam und Verena. Ein großer Dank geht auch an Ronny Linke, der uns als Trainer begleitete.

Neues Jahr, neues Glück, so lautete die Parole Sonntagmorgen im verregneten Reinickendorf. Mit guter Laune, Muffins und vollzählig aus dem Weihnachtsurlaub zurück, ging es in die kalte Halle. Weiterlesen

Für den letzten Spieltag im Jahr 2018 ging es am zweiten Adventswochenende ab in den Wedding. Es standen Spiele gegen die beiden Absteiger der vergangenen Saison aus der Regionalliga an. Spiele, die wir nicht gewinnen müssen, bei denen wir uns über Punkte aber nicht beschwert hätten… Weiterlesen

BVV II – Marzahner VC 1

Ein wenig überraschender Start im Rückspiel gegen den Tabellenführer. Man könnte fast die Punktestände unserer Begegnung vom ersten Spieltag übernehmen. Wie damals fangen wir relativ motiviert an, geben gut Kontra und können bis in die hohen Punktestände mithalten. Unsere Aufschläge kommen aber leider nicht druckvoll genug, so dass der MVC kaum Probleme in der Annahme hat und seine starken Angreiferinnen sehr oft gut in Szene setzen kann.

Es reicht nicht für den ersten Satzgewinn, immerhin zu 20 kleinen Punkten.

Zweiter Satz dann, Déjà-vu, Marzahn ist im Spiel, dreht auf, wir hangeln uns zu 13 Pünktchen. Mit ein bisschen mehr Einsatz reicht es im dritten Satz dann zu 17 Punkten, ein bisschen stabileres Spiel, schöne Spielzüge sind dabei, aber zu viel stimmt noch nicht ganz.

Vor allem die Annahme fliegt oft zu dicht ans Netz, was uns Variabilität im Zuspiel raubt und unseren Angriff schwächt. Ein paar Glanzpunkte waren diesmal schon dabei, aber die sind bei Weitem noch nicht hell genug.

 

BVV II – Wedding I

Ganz anders im zweiten Spiel. Da glänzt es doch schon ganz schön auf der BVV Seite. Und das gegen einen starken Gegner. Bis vor diesem Spieltag war der TSV Berlin Wedding 1 noch ungeschlagen. Gut, die Nordberlinerinnen mussten in der Begegnung gegen den MVC I schon ein paar Federn lassen. Wedding kam denn auch eher langsam ins Spiel, mit konzentrierten Spielzügen und hoher Motivation konnten wir uns einen guten Vorsprung herausarbeiten, bis unser alter Feind Annahme wieder um die Ecke schaute  und Weddings Kapitänin mit einer starken Aufschlagserie sieben Punkte in Folge herausholte, das Kräfteverhältnis umdrehte. Also wieder rankämpfen. Mit Durchhaltevermögen und Ruhe arbeiteten wir uns wieder bis in den Zwanzigerbereich heran, verloren nach langen 35 Minuten nur knapp mit 22:25. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und Spielspaß ziehen wir im zweiten Satz deutlich davon, unsere Aufschläge sind stark, ebenso läuft der Angriff über alle Positionen, es sieht sehr gut aus. Bis 17:12. Kommt dann die Erkenntnis, wir könnten hier doch sogar als Sieger vom Feld gehen… der Druck, die Hektik? Auf jeden Fall wird’s dann irgendwie unkonzentriert und wir werden eingeholt, Aufschläge gehen ins Netz, Bälle werden nicht mehr erlaufen. Bei 21:21 dreht Wedding das Spiel, kommt sogar zum Satzball, 25:24 für Wedding, dann ein Fehler und eine Prise Glück. Wir gewinnen 27:25 einen umkämpften zweiten Satz. Die nächsten beiden Sätze sind Kopien der ersten. Der BVV führt bis in den Zwanzigerbereich, dann wird es hektisch und unkonzentriert, die letzten Punkte sind lange und mutig erkämpft, das bessere Händchen in Satz 3 hat Wedding (21:25), wir hingegen erarbeiten uns den vierten (25:23). Auch im Tiebreak gibt es keine Geschenke. Bis 9:9 ist alles offen, dann reichen die Kräfte wohl doch nicht mehr ganz. Wedding entscheidet den Satz und das Spiel mit 15:11 für sich. Es war trotzdem großartig bis hierhin zu kommen!

(Steffi Übelhör)

Statt freudiger Karnevalsgesänge und Konfetti unserer Rheinländer Mitspielerinnen gab es am 11.11. nur 1 Punkt und Trostpfannkuchen.  Weiterlesen

Mit einer ungewöhnlichen Taktik holten wir uns gegen die Reinickendorfer Füchse II einen klaren 3:0 Sieg. Lediglich die Hälfte der Gegnerinnen blocken, lautete die Ansage von Trainer Frank. Weiterlesen

Nach einem spielfreien Wochenende fuhren wir am Sonntag hochmotiviert ins entfernte Spandau.
Dort wartete im 1. Spiel der VC Rotation Mitte auf uns. Wir starteten gut ins Spiel und
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