Am 16. und 17. März 2019 fand in Marzahn beim SCC die Berliner Meisterschaft der U14 (Jg. 2006 und jünger) statt. Dazu haben sich die besten acht Mannschaften der Jugendspielrunde zusammengefunden. Neben drei Mannschaften vom SCC, BTSC, SVP, VfK, RPB waren auch die Jungs vom BVV dabei.

In unsrerer Vorrundengruppen konnten wir den zweiten Platz erreichen. RPB belegte den 1. Platz. Hinter uns reihten sich der SVP und SCC II ein. Somit standen wir am Sonntag im Halbfinale. Hier mussten wir gegen den BTSC ran. Zu Beginn des Tages pfiffen wir aber zuerst. Nach einem engen Dreisatz-Spiel ging es dann gegen den BTSC hier ran.

Nachdem der erste Satz noch relativ deutlich an den BTSC ging, kämpften unsere BVV-Jungs im zweiten Satz um jeden Ball und erlangen somit verdient den Satzsieg. Somit musste der Tiebreak über den Einzug ins Finale entscheiden. Derweil sicherte sich auf dem anderen Feld die RPB gegen den SCC I relativ eindeutig den Finaleinzug. Zu Beginn des Tiebreaks konnte der BVV ordentlich vorlegen, so dass der BVV mit einem komfortablen Vorrsprung (8:3) die Seiten wechselte. Der Vorsprung schwand jedoch, so dass bei 13:13 die Chancen wieder gleich verteilt waren. Am Ende konnte der BTSC dank einiger Nervositäten und entsprechender Fehler unsererseits das Spiel für sich entscheiden und freute sich über den Finaleinzug. Der BVV spielte nun um Platz 3 gegen den SCC I.

Dieser Spiel ist kurz erzählt: Die Enttäuschung über das verpasste Finale war den Jungs anzumerken – im ersten Satz passte nichts zueiander. Sang und klangslos gaben wir den Satz zu acht ab. Zu Beginn des zweiten Satz sah vieles nach einer Wendung aus. Jedoch schlichen sich ab der Satzmitte etliche Fehler ein und zum Teil wurde das Spielen eingestellt. Der SCC I hatte somit einfaches Spiel und konnte sich ungefährdet die Bronzemedaille sichern.

Im Finale gab es einen tollen Schlagabtausch. Auch hier musste der Tiebreak über den Meisterschaftstitel entscheiden. Am Ende gewann die RPB souverän diesen und verwies den BTSC aufgrund ihrer Dynamik und Lufthoheit in die Schranken.

Trotz dieser verpassten Chance mit dem Finaleinzug vor Augen ist vor dem Hintergrund der widrigen Trainingsbedingungen und der durchweg ungesichteten Spielern unseren BVV-Jungs der größte Respekt zu zollen. Toll, dass ihr es bis dahin geschafft habt!!! Es bleibt spannend!

Am Samstag, den 9. März ging es für uns zum Spieltag an den Rand der Welt gegen DJK I und SCE. Zunächst trafen DJK und SCE im ersten Spiel des Tages aufeinander und ließen, durch ein recht schwaches Spiel, unsere Zuversicht auf zwei Siege wachsen.

Spiel gegen DJK:

Im ersten Satz gegen DJK jedoch liefen wir größtenteils einem Rückstand hinterher, ohne wirklich nah heranzukommen und unterlagen letztendlich deutlich mit 15:25. Zu Beginn des zweiten Satzes konnten wir zwar in Führung gehen, allerdings baute sich diese gegen Ende des Satzes ab. Als DJK uns schließlich eingeholt hatte, nahm Gabi noch zwei Auszeiten. Nach der zweiten Auszeit gingen die letzten fünf Punkte jedoch an DJK und wir mussten auch diesen Satz mit 19:25 abgeben.

Der dritten Satz verlief ähnlich wie der erste. Direkt zu Beginn baute DJK eine 6:1 Führung auf, die sich weiter ausbaute. Spannung und Konzentration hatten inzwischen nachgelassen und so konnten wir DJK nicht mehr einholen. Letztlich ging der Satz mit 17:25 verloren.

Insgesamt kamen wir nicht ins Spiel rein und konnten nur selten das umsetzten, was wir uns vorgenommen hatten.

Spiel gegen SCE:

Der erste Satz war ein 41-minütiges Kopf-an-Kopf-Rennen, das SCE leider am Ende mit 27:25 für sich entscheiden konnte. Auch der zweite Satz war insgesamt sehr knapp; hier konnten wir uns aber schließlich duruchsetzten und gewannen den Satz mit 28:26.

Zu Beginn des dritten Satzes konnten wir uns eine ordentliche Führung aufbauen. Durch viele Eigenfehler, brachten wir SCE aber zurück ins Spiel und mussten unsere Führung im Laufe des Satzes wieder abgeben. Letztendlich unterlagen wir 22:25. Im vierten Satz konnten wir über weite Strecken eine dünne Führung aufrecht erhalten. Allerdings haben wir auch hier zum Ende nachgelassen und die entscheidenden Punkte nicht machen können. Dadurch ging auch dieser Satz an SCE (25:23).

Letztlich haben wir gegen SCE sehr unbeständig gespielt. Teilweise konnten wir mit guten Spielzügen verdiente Punkte machen, haben aber auch in Phasen die Gegner durch viele Eigenfehler wie Aufschlag- oder Annahmefehler wieder zurück ins Spiel oder in Führung gebracht. Besonders ärgerlich ist, dass wir vor allem die wichtigen Punkte nicht machen konnten und gerade gegen Ende der Sätze nachgelassen haben und diese somit oft unnötig abgeben mussten.

Abschließend geht an dieser Stelle ein spezieller Dank an unsere Fans, die uns über beide Spiele tatkräftig und lautstark unterstützt haben.

Für die nächsten 12 bis 24 Monate wird nun Ende nächster Woche die Lessing Halle geschlossen und saniert.
Eigentlich ein schöner Anlass, aber auch für den Verein eine Herausforderung, da wir dort sehr viele Trainingszeiten haben und einen Großteil der Punktspiele absolvierten.
Teil 1 war nun das Räumen der Halle an diesem Wochenende, worüber alle Mannschaften schon vor Wochen informiert wurden.
Wir haben es geschafft! Vielen vielen Dank an unsere fleißigen Helfer:
Jochen, Jan, Bohne, Keule, Amon, Lucas, Eberhard, Meike, Stefan Witt, Krümel, Ingo und Raik, der den Transporter organisierte! 👏🏻👏🏻👏🏻
Geholfen haben ca. 5 % aller Mitglieder…
Gabi

Das letzte Heimspiel der Saison war richtungsweisend für einen möglichen 2. Platz in der Regionalliga Nord Ost. Nur gegen die absoluten Spitzenreiter RPB mussten wir uns bisher zu Hause geschlagen geben. Ansonsten heimsten wir in 10 Spielen 9 Siege ein. Wir wollten die 3 Niederlagen in Folge also abhaken und zu Hause unseren Gegnern zeigen wer hier die Heimmannschaft ist.

Durch weitere Ausfälle durch Knieprobleme von Ines aber wieder verstärkt mit Laura auf Mitte und Melle auf Dia waren wir umso mehr motiviert. Zudem dürfen wir mit Mareike eine neue Spielerin begrüßen. Mareike trainiert bereits seit ein paar Wochen bei uns und wir freuen uns, dass Sie uns zum Ende der Saison noch so gut unterstützt. Sie durfte auch direkt in der Startaufstellung auf Mitte ran, da Alica nicht da war.

In der Starting Six gingen Laura und Mareike, Lotti, Sarah, Melle, Jenny und Franzi aufs Feld. Wir starteten denkbar schlecht in das Spiel, so dass Jörg bei einem 0:5 bereits eine Auszeit nehmen musste. Die Spandauer Damen wehrten gut ab und wir schafften es leider nicht Punkte zu machen. Auch unsere Abwehrleistung und etwas Durcheinander auf dem Feld waren nicht wirklich hilfreich. Leider zog sich das bis zum Satzende durch sodass wir 17:25 unterlagen.

Ok tief durchatmen, sammeln und in Satz 2 gehen. Hier durfte jetzt Becki und Lotti auf Außen starten, aber es war auch in dieser Kombination wie verhext. Bälle fielen zwischen uns, wir machen weiter Fehler und so gut wie keine Punkte. Jörg zog bei dem 1:6 Rückstand mit der Auszeit nochmal eine Notbremse, um uns zur Besinnung zu rufen. Danach lief es ganz passabel. Mitte des Satzes gelang uns sogar wieder ein kontrolliertes, sicheres Spiel und eine Aufholjagd. Leider geben wir den Satz am Ende auch mit 18:25 ab.

Die Köpfe hingen etwas beim Seitenwechsel aber der Wille uns zu Hause nicht so einfach geschlagen zu geben war da. Das Publikum hatte uns schon abgehakt aber jetzt wollten wir auch mal zeigen was wir können. Und siehe da, mit viel Kampfgeist und einer guten Abwehr finden wir wieder zurück ins Spiel. Dieses mal muss die gegnerische Mannschaft Auszeiten beim Stand von 5:1 und 12:4 für uns nehmen. Der 3. Satz ging dann auch deutlich mit 25:18 an uns.

Motiviert durch die bessere Leistung geht es in den 4. Satz. Dieser gestaltete sich für uns schwieriger. Mittlerweile war das Spiel ganz ansehnlich. Die Spandauerinnen machten es uns aber mit ihrer guten Abwehr nicht einfach. Wir machten weiterhin zu wenig direkte Punkte, sodass es bis zum Ende sehr spannend blieb. Wir eroberten uns unseren ersten Tabellenpunkt an diesem Tag mit nur 2 Punkten Vorsprung am Ende des Satzes.

Und auch der entscheidende 5. Satz blieb spannend. Spandau führte zwischenzeitlich sogar mit 12:11 Punkten. Aber dieses mal ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und durften am Ende den schon nicht mehr geglaubten Sieg feiern. 

Das war hart erkämpft aber trotzdem sehr wichtig. Wir wollen uns die Chance auf einen Aufstieg aus eigener Kraft in die 3. Liga nicht mehr nehmen lassen. 

Unsere Melle wurde MVP. Das nächste Spiel findet am 17. März in Magdeburg statt. 

Drückt uns weiter die Daumen.

Eure Mädels 

Am 9./10.03.2019 fand die Berliner Meisterschaft in der Altersklasse der weiblichen U20 statt, zu der sich der BVV mit 2 Mannschaften qualifiziert hatte.

TOP 1 Bericht des 1. Vorsitzenden und Diskussion

– Betonung der sozialen Philosophie des BVV

– Aushängeschild des Volleyballs, mit vielen Trainingsgruppen im weiblichen und männlichen Bereich

– Verabschiedung unseres langjährigen Vorstandsmitglied – Robert, alles Gute für die Zukunft! Im seinem Sportlehrererjob wird es ihm nicht an “kleinen Spielen” mangeln.

– Ausblick in die Zukunft:

Schließung der Lessinghalle- siehe Zeitplan im Boten des Vereins 02/2019, es werden noch Helfer gebraucht

Stärkung des Vereinslebens

– Bericht der Datenschutzbeauftragten:

viele Datenschutzerklärungen wurden noch nicht abgegeben oder unzureichend ausgefüllt

– Kommunikation im Verein:

pos. Echo zum Boten des Vereins, Ausbau weiter erwünscht

Aktuell kein Kommunikationskonzept, Re-Etablierung von Mannschaftsverantwortlichen als E-Mail-Empfänger, dazu fehlen aktuell noch Datenschutzerklärungen

TOP 2 Vereinstrikot

– positives Votum der Mitgliederversammlung für die konzeptionelle Erstellung und verbindliche Nutzung eines Vereinstrikots

– auf der Seite www.berliner-vv.de/teamwear findet ihr alle Infos zu dem Thema

– bis zum 30.04. können Mitglieder Designvorschläge einreichen

– Abstimmung über Siegertrikots (w/m) bis zum 15.5.

– Anschließend Erstellung eines Konzeptflyers durch Macron, Preiskalkulation und Sponsorensuche

TOP 3 Teamwear

– Erweiterung der Teamwear 2019 nach Vorschlägen aus dem Verein

– neuer Flyer unter www.berliner-vv.de/teamwear

– ab 18.03. Etablierung eines Onlinestores

TOP 4 Mannschaftspatenschaften

– Antrag zur Etablierung einer Patenschaft von Jugend- und Erwachsenenmannschaften angenommen

– Rahmen: 1 x Quartal gemeinsames Training / Unterstützung bei Spieltagen

– Ziel: Förderung des Vereinslebens, Unterstützung der Jugendausbildung, Gewinnung von neuen Trainer*innen

– Koordination der Patenschaften durch den Vorstand

TOP 5 Schaffung einer FSJ-Stelle

– Antrag Etablierung einer FSJ-Stelle zur Unterstützung bei vereinsinternen Organisationen und Trainingseinheiten angenommen

– Gründung einer Arbeitsgruppe (aktuelle Mitglieder Martin, Gabi) zur Finanzierung, Präsentation der Ergebnisse bis 30.04.

– Besprechung und weitere Koordination durch Vorstands

TOP 6 Entlastung des Vorstandes

Entlastung des Vorstands mit Ausnahme des Kassenwarts.

TOP 7 Wahl des neuen Vorstands

2. Vorsitzender: Raik

weitere Mitglieder: Andrea, Gabi*, Jan, Julia, Martin, Thomas

*Nichtentlastung

TOP 8 Wahl der Kassenprüfer

Kassenprüfer: Christin, Ingo

Nach zahlreichen niederschlagenden Ergebnissen im Ligabetrieb haben wir, Herren II, uns dennoch dazu überwinden können am Kampf um den Pokal teilzunehmen. Mit Erfolg, wie sich später herausstellte. Innerhalb von nur drei Stunden haben wir es geschafft Rivalen DJK I und FVV in die Schranken zu weisen. Achtung Spoiler: Nach nur sechs Sätzen war der BVV die ungeschlagene Mannschaft des Tages.

Doch fangen wir ganz von vorne an…

Samstage haben den Vorteil, dass man ausschlafen kann. Das trifft insbesondere bei Studenten auf positive Resonanz. Erholt und motiviert haben wir uns dann alle nach und nach auf den Weg zur Lessinghalle gemacht um uns mit zwei weiteren Mannschaften diesen Tag zu messen. Als Ausrichter des Heimspiels hatten wir dieses Mal leider nicht das Privileg die erste Gegenüberstellung des Tages vom Seitenrand aus zu beobachten, aber okay…

Unser Gegner hieß DJK I. Eine starke und erfahrene Mannschaft, die in der Berlinliga weit über uns angesiedelt ist. Unbeeindruckt davon begannen wir mit unserer typischen Aufwärmroutine, bis es dann endlich hieß: „Krass nass!“. Wir starteten mit unserer womöglich stärksten Aufstellung in den ersten Satz. Adrian und Bohne auf Mitte, Charlie und Martin auf Außen, Stadie auf Dia und unser Starspieler Jonas auf Zuspiel. Unterstützung erhielten die Jungs von Laurin, der den tag über in Topform über das Feld flog.

Mit einer konstanten Führung während des Satzes ertönte der Schlusspfiff bei einem Stand von 25:19. FÜR DEN BVV!!! Wir haben uns nicht im ersten Satz einlullen lassen. Gute Arbeit Jungs! Die Volleyballgötter waren uns wohl gesonnen! Jedenfalls bis zum Anfang des zweiten Satzes… Ohne Veränderung in der Aufstellung und einem schon halb heiseren Adrian, der sich bei jedem Punkt die Kehle aus dem Leib schrie, änderte sich nichts an der Führung DJK’s. Mit einem zwischenzeitlichen Punktestand von 8:4 gegen uns, sah alles nach einem Einbruch unserer Mannschaft aus. Doch falsch gedacht! Ohne Ausnahme beginne alle auf dem Feld Punkt für Punkt sich wieder heran zu kämpfen und nach einem Stand von 15:15 ist beim BVV letztlich doch der Knoten geplatzt und wir haben das Ding mit 25:19 nachhause geholt. Der dritte Satz lief praktisch genauso ab wie der erste, Wir könnten uns von vorherein einen kleinen Puffer erkämpfen, welches bis zum Ende des Spiels erhielt. Mit 25:21 pfiff der Schiri das letzte Mal in seine Pfeife und wir wussten wir haben es verdient zu gewinnen. Stolz, aber auch erschöpft, bedankten wir uns bei den Spielern des DJK I und haben uns eine kleine Pause bis zum nächsten Spiel redlich verdient.

30 Minuten später fing auch schon der nächste Satz an. Diesmal nicht gegen DJK, aber FVV. Sie sind bis heute in der Bezirksliga vertreten. Hier zu siegen war für uns selbstverständlich. Das stellte sich jedoch schwieriger als anfangs angenommen heraus… Ein 8:2 Rückstand ließ das Lächeln auf unseren Gesichtern verschwinden. Nachdem es dann sogar 13:3 stand, dachte keine mehr an ein Comeback. Doch wer würde das schaffen, wenn nicht wir! Eine Aufgabenserie von Martin verkürzte die Führung des FVV auf 16:11 und Amon kümmerte sich um den Ausgleich zum 17:17. Nachdem unser Ersatzzuspieler letzten Endes doch zu seiner Form fand, regnete ein regelrechter Angriffshagel auf unseren Gegner herab. Mit 25:23 machten wir unseren letzten Punkt und waren heiß auf den nächsten Satz. Ohne große Umwege fanden wir auch dort schnell unseren Weg zum 25:18 Sieg und es blieb nur noch ein Satz für den perfekten Heimspieltag offen… 19 Minuten dauerte es, bis wir uns als Sieger des Tages und stärkst Mannschaft in der Lessinghalle deklarieren durften und sackten die letzten Punkte zu unserem 25:18 Sieg noch schnell ein.

Einen Doppelsieg haben wir als Herren II schon lange nicht mehr erleben dürfen, aber wir wissen ihn zu schätzen. Blut geleckt und unruhig warten wir nun auf unser Rückspiel mit dem DJK I um ihnen ein weiteres Mal zu zeigen, dass man uns nicht zu unterschätzen hat!

Eine gute sportliche Leistung und eine bessere BVV Mannschaft haben diesen Samstag geprägt und ich hoffe, dass wird auch beim nächsten Mal so bleiben.

 Bis dahin… „Hier regiert der BVV!“.

Nach einer starken Leistung unserer Ü31 Seniorinnen bei den Nordostdeutschen Meisterschaften und zwei Siegen in der zweiten Runde des Pokals am letzten Februarwochenende, wollten wir doch endlich mal beweisen, dass wir auch im Ligabetrieb richtig abräumen können. Und so starteten wir topmotiviert gegen das Team TSV Tempelhof-Mariendorf II, die viertplatzierten in der Berlinliga.

Spiel gegen TSV Tempelhof-Mariendorf II

Durch einen druckvollen Aufschlag und eine starke Blockleistung, die auch die folgenden Sätze bestimmte, gelang es uns den ersten Satz mit 25:23 für uns zu entscheiden und so hieß es „und Punkt und weiter so!“

Das mit dem „weiter so“ war allerdings nicht ganz im Sinne unserer Gegner, die nun durch eine gute Abwehr häufiger ihre Angriffsspielerinnen fabelhaft in Szene setzen konnten. Dies verbunden mit einer höheren Eigenfehlerquote unsererseits, führte zum Satzverlust bei 18:23.

Egal, abhaken, weiter geht’s! Wir spielten wieder unser Spiel, wollten nicht den Satz gewinnen, sondern Punkt für Punkt gut spielen, Aktion für Aktion. Und so entschieden wir den dritten Satz mit 25:21 für uns und sicherten den ersten Punkt fürs Tabellenkonto.

Der vierte Satz wurde zum echten Krimi, sowohl für die Spielerinnen auf dem Feld als auch für alle anwesenden Zuschauer. Erst kurz vor Schluss konnten wir durch gezieltes Legen unserer Außenangreifer und einen helfenden zweiten Ball unserer Zuspielerin wieder mit 25:24 an TM vorbeiziehen. Doch leider fehlte und das letzte Quäntchen Glück und wir verloren den vierten Satz denkbar knapp mit 25:27 – ärgerlich!

Dann muss es wohl im Tiebreak klappen – und so war es dann auch! Mit dem besseren Start und dem puren Willen, endlich wieder einen Sieg verzeichnen zu können, holten wir uns den fünften Satz mit 15:13 und gewannen das Spiel 3:2 in Sätzen! Na endlich!

Spiel gegen VfK Berlin-Südwest II

„Der Sieg gegen TM bringt uns schon gleich nicht mehr so viel, wenn wir jetzt gegen unseren direkten Kontrahenten verlieren.“, hieß es von Trainer Frank vor dem Spiel. Aber das hatte auch schließlich keiner vor und so starteten wir mit frohem Gemüt und einer ordentlichen Menge Kampfgeist in das zweite Spiel des Tages.

Der erste Satz verlief ähnlich wie im ersten Spiel. Der Aufschlag saß, der Block war zusammen, die Abwehr stand – und so verzeichneten wir den ersten Satz mit 25:21 auf unserem Konto.

Schwungvoll ging es dann auch in der nächsten Runde weiter. Durch eine starke Aufschlagsserie von Reni konnten wir uns auch in der Mitte des zweiten Satzes mit fünf Punkten absetzen und hielten diese fast bis zum Endstand von 25:21 – der dritte Punkt an diesem Tag fürs Tabellenkonto.

Doch dann drohte die Stimmung im Team zu kippen, nach bereits sieben Sätzen in den Knochen, wurden wir unkonzentrierter, die Annahme wollte nicht mehr so richtig, die Abwehr kam zu dicht und vorn fehlte uns die Durchschlagskraft und so gaben wir Satz 3 UND 4 mit 17:25 und 16:25 unnötig ab.

Jetzt hieß es nochmal, alles geben im Tiebreak! Sich auf das besinnen, was wir im Training geübt haben, seinen Job machen, wach sein, kommunizieren. Und als wären Satz 3 und 4 nie passiert, ließen wir den Gegner von Anfang an kaum eine Möglichkeit für gute Spielzüge und entschieden den entscheidenden Satz mit 15:11 für uns!

Es geht also doch! Wir feierten den ersten Doppelsieg in dieser Saison, brachten vier Punkte nach Hause, kletterten gleich zwei Tabellenplätze weiter nach oben und bekamen selbst von unseren Gegnern Lob in Hülle und Fülle! Weiter so!

(Emilia Simon)

Am gestrigen Sonntag fuhren wir zu unserem nächsten Auswärtsspiel nach Cottbus. Weiterhin nur zu 8 und teilweise angeschlagen, wollten wir dennoch Punkte holen.

Wir starten mit Jenni im Zuspiel, Lotti und Sarah auf Außen, Alica und Ines auf Mitte, Miri als Diagonale und Franzi als Libera. Lisa, unsere zweite Libera ist heute Feldspielerin und unterstützt uns zusammen mit Bekki vom Spielfeldrand.

In den ersten Satz startet wir gut. Wir kämpfen um jeden Punkt und Sarah hat im Angriff ein richtig gutes Händchen.  In der Annahme und Abwehr agieren wir mit Übersicht und Spaß haben wir auch noch dabei. Mit einer guten Aufschlag- und Angriffsserie unserer Außenangreifer können wir uns einen Vorsprung von 7:3 erarbeiten. Der gegnerische Trainer nimmt eine Auszeit und bringt seine Mädels wieder auf Kurs.  Beide Mannschaften kämpfen um jeden Punkt. Bis zum Spielstand von 11:11 haben wir die Nase noch ein wenig vorn. Dann geraten wir in einen Rückstand sodass Jörg eine Auszeit bei 14:18 nimmt. Es dauert noch bis 16:20 bis wir seine Anweisungen umsetzen und wieder mehr Einsatz in der Annahme zeigen. So leicht wollen wir den ersten Satz nicht abgeben und kämpfen uns auf 22:22 heran, was wiederum den gegnerischen Trainer zu einer Auszeit bewegt. Dieser hatte bereits bei 17:21 und 20:21 Spielerwechsel vorgenommen um unsere Aufholjagd zu unterbrechen. Es sollen in den weiteren Punkten noch drei Wechsel und eine Auszeit der Gegner folgen, bis auch Jörg beim Stand 22:24 eine Auszeit nimmt und unseren Kampfgeist weiter schürt. Und tatsächlich können wir den Satzball und einen weiteren unterbinden. Beim Spielstand 25:26 kommt Lisa für Lotti zum Ausschlag. Dieser geht auch druckvoll über die Netzkante aber die Cottbusserinnen können ihn erlaufen und letztendlich ihren dritten Satzball auch verwirklichen. Wir verlieren den ersten Satz 25:27.

Zum zweiten Satz ist nicht viel zu sagen. Wir haben ihn 13:25 abgegeben. Keiner weiß so recht warum. Schlecht haben wir nicht gespielt aber die Cottbusserinnen ehrgeiziger und variabler als wir.

Der dritte Satz soll nun alles richten. Wir starten mit einer veränderten Aufstellung. Lotti geht auf die Diagonalposition und Bekki startet als Außen. In diesem Satz wird sich nichts geschenkt. Scheinbar endlose Ballwechsel zerren an den Nerven. Wir setzen uns oft mit Können durch ebenso wie Cottbus. Beim Stand 20:20 nimmt der gegnerische Trainer eine Auszeit und die Cottbusserinnen laufen uns zu 22:24 davon. Wir können noch einen Punkt gutmachen, verlieren den dritten Satz aber 23:25.

Die Cottbusserinnen haben ein gutes Spiel gemacht mit dem einen oder anderen Quäntchen Glück. Wir hätten trotz Unterbesetzung mehr zeigen müssen. Es war ein spannendes Spiel, wir sagen Danke und herzlichen Glückwunsch nach Cottbus.

MVP wird bei uns unsere Zuspielerin Jenni.

Kommenden Samstag begrüßen wir Spandau zu unserem nächsten Heimspiel. Seid dabei um 19:00 Uhr in der Paul- und-Charlotte-Kniese-Schule.