Die nächsten 3 Punkte und ein toller Abschluss für das Jahr 2019 Für unser letztes Spiel in diesem Jahr mussten wir nach Schwerin zu der jungen Mannschaft des VCOs. Mit zwei Kleinbussen und viel guter Laune ging es am Morgen in Berlin los. Nach der knappen Niederlage gegen die Mädels vom USV Potsdam haben wir hart trainiert und nochmal alle Kräfte zusammen gesammelt! Die Stimmung in der Halle war sehr gut und trotz der Lautstärke ließen wir uns nicht beirren und starteten souverän in den ersten Satz. Durch starke Angriffe von Astrid Munkwitz und einem sehr guten Zusammenspiel der Block-Abwehr konnten wir in Führung gehen. Diesen Vorsprung gaben wir nicht mehr ab, auch wenn die Mädels vom VCO durch einige Eigenfehler auf unserer Seite immer wieder rankamen. Zum Ende hin konnten wir uns allerdings deutlich absetzen und gewannen den ersten Satz mit 25:17. Ohne große Veränderungen kamen wir hochmotiviert auf das Feld zurück, aber auch die gegnerischen Spielerinnen wollten diesen zweiten Satz gewinnen. Mit vielen langen und spannenden Spielzügen ging es weiter. Viele Rallyes konnten wir dank starker Abwehrleistung für uns entscheiden, trotzdem kamen wir immer wieder ins Hintertreffen und unser Trainer Jörg Papenheim musste seine zwei taktischen Auszeiten bei 9:11 und 18:16 nehmen. Mit lautstarker Unterstützung von Feldrand kämpften wir uns weiter ran und konnten auch diesen Satz mit 25:22 für uns entscheiden. Einen Punkt hatten wir uns mit den ersten zwei gewonnenen Sätzen bereits gesichert, doch das war nicht genug. Mit ein paar Wechseln in der Startaufstellung kam unter anderem eine unserer Nachwuchsspielerinnen Chantal aufs Feld und das sollte sich lohnen. Es lief in allen Elementen sehr konstant und mit starken Angriffen am Netz und einer tollen Abwehr und sauberen Annahme gingen wir schnell in Führung. Dieser Aufschwung war uns anzumerken und dennoch ließen sich die Schweriner nicht einschüchtern und kamen nochmal auf ein paar Punkte heran. Zum Ende stand es 25:20 für uns und wir hatten uns weitere wichtige Punkte für unser Konto erspielt.

MVP: Franziska Schewe

Nicht viele Worte gibt es zu verlieren über den Spieltag der Damen II am ersten Adventswochenende. Ohne Trainerverstärkung und durch Erkältungen geschwächt ging es nach 5 Sätzen Ausharren in zugiger kalter Südberliner Halle am Samstag zunächst gegen den TSV Rudow I an den Start. Mehr als mithalten konnten wir leider nicht, am Ende mussten wir uns mit 0:3 (20:25 23:25 19:25) geschlagen geben.
Auch im anschließenden Spiel gegen den TSV Tempelhof/Mariendorf II konnten wir zwar bis Satzende immer gut mithalten und waren nach dem 25:27 im ersten Satz noch hoffnungsvoll, konnten aber auch hier am Ende keinen Satz für uns entscheiden (25:27 23:25 18:25).

Ein harter Dämpfer nach den kürzlichen Erfolgen, der hoffentlich ein Einzelfall in dieser Saison bleibt. Jetzt gilt es, für den nächsten (Heim-)Spieltag am 15.12. noch einmal alle Kraft zusammenzunehmen um das Jahr mit einem Erfolgserlebnis zu beenden!

 

Auf der Bank sahen wir heute eine Prämiere: In Vertretung von Trainer Jörg Papenheim, gab Sören Damerius neben Co-Trainer Steve Deinert den Ton an. Der BVV startete mit Stefanie, Astrid, Mareike, Ines, Lotti, Laura und Franzi als Libera in den ersten Satz. In der Anfangsphase begegnen wir dem USV auf Augenhöhe. Beide Teams gestalten das Spiel sehr flexibel und punkten. Erst zur Endphase nehmen die Trainer ihre Auszeiten und geben erste Instruktionen mit auf den Weg. Beim Stand von 19:23 kommt Juliane zur Stabilisierung der Abwehr für Astrid ins Spiel. Am Ende machen die Potsdamer jedoch den Sack, denkbar knapp, mit 25:23 zu. Der zweite Satz beginnt für uns mit der gleichen Aufstellung wie der erste. Mit der Enttäuschung in den Köpfen gelingt nur ein Stotterstart. Bei den Ständen 2:6 und 4:11 werden Auszeiten genommen. Auch der Versuch durch Rotation wieder zu Stärke zu finden, bringt nicht die gewünschte Wende. Obwohl wir uns langsam wieder zurück kämpften, fanden wir keine Lösung zu immer wieder starken Angriffen der Potsdamerin Sophie Apel. Am Ende konnte der USV die konzentrierte Leistung hochhalten und auch den zweiten Satz mit einem deutlicheren 17:25 für sich entscheiden. Statt mit Ines starten wir den dritten Satz mit Theresa, die nach langer Babypause wieder ihr Debut gab. Mit der Vorgabe, von Beginn an Druck im Aufschlag zu machen und flexibler zu spielen, kamen wir wieder besser ins Spiel. Aus einem 6:7 machen wir mit klugen Bällen und wenigen Eigenfehlern ein 10:6. Bis zum 16:11 verteidigen wir unseren Vorsprung energisch. Aus Sicht des USV nimmt der Trainer hier genau zum richtigen Zeitpunkt die Auszeit. Durch unseren immensen Konzentrationseinbruch gefolgt von Individualfehler, kommen die Potsdamerinnen wieder in den Satz. Nach einer spannenden Schlussphase steht es knapp 23:25 und das Spiel geht mit 0:3 in Sätzen verloren. Sophie Apel und Franziska Schewe werden durch ihre starken Leistungen MVP. Zu hoffen bleibt, dass wir nach unserer anhaltenden Niederlagenserie eine Trotzreaktion auswärts gegen den VCO Schwerin am 07.12. zeigen.