Wir haben uns im Vorstand mal wieder zusammengesetzt und Ideen und Erfahrungen ausgetauscht. Lest selbst was die nächsten Wochen und Monate ansteht ….

Am 3. Advent kam es zum Rückspiel zwischen dem BVV II und den Damen vom TSV Spandau 1860 und Rotation Prenzlauer Berg V. Wir hatten noch zwei Rechnungen offen, da wir im Hinspiel beide Spiele 3:2 verloren hatten.

Als Ausrichter hatten wir zunächst spielfrei – unsere noch müden Glieder stärkten wir am vorbereiteten Buffet. Das Spiel zwischen RPB V und Spandau nutzten wir, um uns noch ein paar Strategien zu überlegen. Viel Zeit hatten wir dazu allerdings nicht, denn nach einem klaren 3:0 für RPB V, hieß es für uns „Auf geht’s!“. Unser erster Gegner Spandau hatte einige Schwächen offenbart und die wollten wir nutzen.

Zu Beginn des ersten Satzes konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Wir führten mit zwei Punkten bis zum Punktestand von 8:6. Das kleine Tief besuchte uns und plötzlich führte Spandau 11:9. Leider brachten sowohl die genommenen Auszeiten (9:11; 18:21) als auch Spielerwechsel nicht das gewünschte Ergebnis. Wir verloren den ersten Satz 20:25.

Durch eine starke Aufschlagsserie von Maxi zu Beginn des zweiten Satzes konnten wir uns zunächst mit vier Punkten absetzen. So spielten wir mit dem kleinen Polster im Rücken unser Spiel herunter. Die Kommunikation war stark, der Block stand, die Angreifer konnten aufgrund von stabilen Annahme- und Abwehraktionen flexibel eingesetzt werden und machten ihre Punkte. Als wir 17:10 führten, nahm Spandau die erste Auszeit. Zwecklos, der BVV machte weiter Punkte. Die zweite Auszeit von Spandau (14:21) brachte uns immerhin eine kleine Verschnaufpause. Den Satz gewannen wir schließlich mit 25:17.

Woran auch immer es lag, wir patzten am Anfang des dritten Satzes und lagen bei der ersten Auszeit mit fünf Punkten (4:9) zurück. Im weiteren Verlauf kamen wir immer weiter an Spandau heran (20:20). Als Spandau mit 23:20 Punkten führte, nahm Jenny (T) eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Spandau hörte auf zu spielen und wir zogen an ihnen vorbei. Knapp aber verdient, gewannen wir mit 26:24.

Im vierten Satz lief dann alles. Unsere Diagonalangreiferin Meike, die an diesem Tag stark aufspielte, konnte mit ihren Aufschlägen die Gegnerinnen so unter Druck setzen, dass wir uns direkt zu Beginn mit einem Punktestand von 7:3 einen Vorsprung erspielten. Von diesem ließen wir auch nicht mehr ab: Wir gewannen auch diesen Satz (25:17) und freuten uns sehr über die drei Punkte.

Da RPB V im Spiel gegen Spandau bereits ein starkes Spiel gezeigt hat, mussten wir in das zweite Spiel mit viel Wachsamkeit und Konzentration reingehen. Leider gelang uns das im ersten Satz nur bedingt und viele Eigenfehler kosteten uns hier leider einen starken Einstieg (22:25). Den zweiten Satz konnten wir aufgrund unseres starken Zusammenspiels und lauter Stimmung eindeutig für uns entscheiden (25:16).

Leider gelang es uns nicht, diese Stärke aufrecht zu erhalten, so dass wir den dritten Satz an RPB abgeben mussten. Eine enorme Führung im vierten Satz (17:12), die uns in den fünften und entscheidenden Satz hätte bringen können, wurde verspielt. RPB V kämpfte sich heran, belohnte sich und gewann diesen Satz mit 25:22.

Wir verabschieden uns nun in die Weihnachtspause, werden schlemmen sowie natürlich fleißig Sport treiben und freuen uns auf unseren nächsten Spieltag am Samstag, den 18.01.2020.

Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Am Sonntag, den 01.12. ging es für Damen IV in die Radenzer Straße. Mit starken Schwächungen durch verletzte Spielerinnen…

 Die nächsten 3 Punkte und ein toller Abschluss für das Jahr 2019 Für unser letztes Spiel in diesem Jahr mussten wir nach Schwerin zu der jungen Mannschaft des VCOs. Mit zwei Kleinbussen und viel guter Laune ging es am Morgen in Berlin los. Nach der knappen Niederlage gegen die Mädels vom USV Potsdam haben wir hart trainiert und nochmal alle Kräfte zusammen gesammelt! Die Stimmung in der Halle war sehr gut und trotz der Lautstärke ließen wir uns nicht beirren und starteten souverän in den ersten Satz. Durch starke Angriffe von Astrid Munkwitz und einem sehr guten Zusammenspiel der Block-Abwehr konnten wir in Führung gehen. Diesen Vorsprung gaben wir nicht mehr ab, auch wenn die Mädels vom VCO durch einige Eigenfehler auf unserer Seite immer wieder rankamen. Zum Ende hin konnten wir uns allerdings deutlich absetzen und gewannen den ersten Satz mit 25:17. Ohne große Veränderungen kamen wir hochmotiviert auf das Feld zurück, aber auch die gegnerischen Spielerinnen wollten diesen zweiten Satz gewinnen. Mit vielen langen und spannenden Spielzügen ging es weiter. Viele Rallyes konnten wir dank starker Abwehrleistung für uns entscheiden, trotzdem kamen wir immer wieder ins Hintertreffen und unser Trainer Jörg Papenheim musste seine zwei taktischen Auszeiten bei 9:11 und 18:16 nehmen. Mit lautstarker Unterstützung von Feldrand kämpften wir uns weiter ran und konnten auch diesen Satz mit 25:22 für uns entscheiden. Einen Punkt hatten wir uns mit den ersten zwei gewonnenen Sätzen bereits gesichert, doch das war nicht genug. Mit ein paar Wechseln in der Startaufstellung kam unter anderem eine unserer Nachwuchsspielerinnen Chantal aufs Feld und das sollte sich lohnen. Es lief in allen Elementen sehr konstant und mit starken Angriffen am Netz und einer tollen Abwehr und sauberen Annahme gingen wir schnell in Führung. Dieser Aufschwung war uns anzumerken und dennoch ließen sich die Schweriner nicht einschüchtern und kamen nochmal auf ein paar Punkte heran. Zum Ende stand es 25:20 für uns und wir hatten uns weitere wichtige Punkte für unser Konto erspielt.

MVP: Franziska Schewe

Nicht viele Worte gibt es zu verlieren über den Spieltag der Damen II am ersten Adventswochenende. Ohne Trainerverstärkung und durch Erkältungen geschwächt ging es nach 5 Sätzen Ausharren in zugiger kalter Südberliner Halle am Samstag zunächst gegen den TSV Rudow I an den Start. Mehr als mithalten konnten wir leider nicht, am Ende mussten wir uns mit 0:3 (20:25 23:25 19:25) geschlagen geben.
Auch im anschließenden Spiel gegen den TSV Tempelhof/Mariendorf II konnten wir zwar bis Satzende immer gut mithalten und waren nach dem 25:27 im ersten Satz noch hoffnungsvoll, konnten aber auch hier am Ende keinen Satz für uns entscheiden (25:27 23:25 18:25).

Ein harter Dämpfer nach den kürzlichen Erfolgen, der hoffentlich ein Einzelfall in dieser Saison bleibt. Jetzt gilt es, für den nächsten (Heim-)Spieltag am 15.12. noch einmal alle Kraft zusammenzunehmen um das Jahr mit einem Erfolgserlebnis zu beenden!

 

Auf der Bank sahen wir heute eine Prämiere: In Vertretung von Trainer Jörg Papenheim, gab Sören Damerius neben Co-Trainer Steve Deinert den Ton an. Der BVV startete mit Stefanie, Astrid, Mareike, Ines, Lotti, Laura und Franzi als Libera in den ersten Satz. In der Anfangsphase begegnen wir dem USV auf Augenhöhe. Beide Teams gestalten das Spiel sehr flexibel und punkten. Erst zur Endphase nehmen die Trainer ihre Auszeiten und geben erste Instruktionen mit auf den Weg. Beim Stand von 19:23 kommt Juliane zur Stabilisierung der Abwehr für Astrid ins Spiel. Am Ende machen die Potsdamer jedoch den Sack, denkbar knapp, mit 25:23 zu. Der zweite Satz beginnt für uns mit der gleichen Aufstellung wie der erste. Mit der Enttäuschung in den Köpfen gelingt nur ein Stotterstart. Bei den Ständen 2:6 und 4:11 werden Auszeiten genommen. Auch der Versuch durch Rotation wieder zu Stärke zu finden, bringt nicht die gewünschte Wende. Obwohl wir uns langsam wieder zurück kämpften, fanden wir keine Lösung zu immer wieder starken Angriffen der Potsdamerin Sophie Apel. Am Ende konnte der USV die konzentrierte Leistung hochhalten und auch den zweiten Satz mit einem deutlicheren 17:25 für sich entscheiden. Statt mit Ines starten wir den dritten Satz mit Theresa, die nach langer Babypause wieder ihr Debut gab. Mit der Vorgabe, von Beginn an Druck im Aufschlag zu machen und flexibler zu spielen, kamen wir wieder besser ins Spiel. Aus einem 6:7 machen wir mit klugen Bällen und wenigen Eigenfehlern ein 10:6. Bis zum 16:11 verteidigen wir unseren Vorsprung energisch. Aus Sicht des USV nimmt der Trainer hier genau zum richtigen Zeitpunkt die Auszeit. Durch unseren immensen Konzentrationseinbruch gefolgt von Individualfehler, kommen die Potsdamerinnen wieder in den Satz. Nach einer spannenden Schlussphase steht es knapp 23:25 und das Spiel geht mit 0:3 in Sätzen verloren. Sophie Apel und Franziska Schewe werden durch ihre starken Leistungen MVP. Zu hoffen bleibt, dass wir nach unserer anhaltenden Niederlagenserie eine Trotzreaktion auswärts gegen den VCO Schwerin am 07.12. zeigen.